Archiv für 3. August 2012

Testosteron – Missverständnisse bei Frauen   Leave a comment

Mich wundert immer, dass da manche Frauen so aufschreien, wenn ein Mann über die Wichtigkeit des Testosteron schreibt – als wenn er dann automatisch ein Macho sein müsste. Ich rechne mich jedenfalls nicht dazu. Man vergisst allzu leicht die Auswirkung auf seine psychische Befindlichkeit. Ein Testosteronmangel wirkt sich unter anderem auch auf Konzentration und Gedächtnis, auf seine Stimmung, die Neigung zu Depressionen, bis hin zu körperlichen Beschwerden und Schwächen aus, kurz gesagt auf sein Wohlbefinden. Es ist für eine Frau wohl sicher auch nicht schön, wenn sie einen missmutigen, schlecht gelaunten und humorlosen Mann vor sich hat, der das Interesse an Frauen verliert und sie mit einem anderen „sexuellen Blick“ anschaut. Bei dem Sex zum Frust, statt zur Lust wird.

Ich mag diese Machos, vor allem italienischer und spanischer Art auch nicht, die glauben sie wirken auf die Frauenwelt unwiderstehlich und sie könnten mit ihrem Potenzgeprotze jede Frau haben und flachlegen.

Wie man ja weiß kommt es mit der Abnahme des Testosterons auch zu einer Verringerung der sexuellen Lust. Testosteron ist ja für die Erektion UND die Libido verantwortlich.
Und man höre mir bitte mit dem Blödsinn auf, dass ein Mann ja auch noch Mund und Hände hätte. Sozusagen könne er sich ja als männliche Lesbe betätigen. Das ist so wie mit dem Fuchs, der sagt die Trauben schmecken ihm nicht – weil er sie nicht erreichen kann. Und eine nackte Frau NUR anzuschauen, ist wohl auch nicht das Allergeilste.
Bei einem Mann steht und fällt die Lust mit seiner Erektionsfähigkeit. Er will ja schließlich auch etwas davon haben, sonst kann er es ja gleich lassen, auch wenn manche Frauen so tun, als ob der Mann nur ein Instrument für die Frau sein müsste und nur ihre Wünsche erfüllen müsste, ohne auf sich selbst zu denken (hinausziehen bis zum St. Nimmerleinstag…).

Es wird manchmal von Frauenseite gesagt, dass männliche Potenz nicht so wichtig wäre und dass geistiges Niveau, gute Umgangsformen und ein gepflegtes Äußeres viel wichtiger wären. Es ist ja nicht so, dass mit einem normalen Testosteronwert diese Eigenschaften beim Mann schwinden und dass er dann ungepflegt durch die Gegend rennt. Bei einem Testoteronmangel wird ein Mann ja schließlich nicht zur Intelligenzbestie.

Einstein mag geistig ganz sicher ein Idol sein. Aber welche Frau möchte schon mit einem Einstein ins Bett gehen? Schlimm wäre die Kombination: potent wie Einstein und geistiges Niveau wie Schwarzenegger (oder ein anderer Bodybuilder).

Wollen Frauen die totale Selbstverleugnung des Mannes? Wollen sie einen Nicht-Mann… einen Softie mit Ponyfrisur und Jesussandalen? Also kurz gesagt: Mann schafft sich ab?

Ich habe volles Verständnis, wenn sich das andere Geschlecht des homo sapiens, sich eben um ihre Belange als Frau kümmert.
Wenn auch bei Beziehungen immer jedem das andere Geschlecht „am Herzen liegen“ sollte. Probleme bestehen da auch meist zu 50 Prozent, vor allem bei sexuellen.

Man sieht nachfolgend wie vielfältig die physischen und psychischen Auswirkungen, außer den sexuellen, beim alternden Mann mit geringen Testosteronwerten, sind.

Hier ein Fachmann:

Testosteron ist das wichtigste Androgen
Eine der wesentlichsten Ursachen für die Andropause des Mannes ist der langsame Rückgang der Testosteronproduktion. Das Testosteron- Mangel- Syndrom fasst alle Beschwerden zusammen, die durch einen Mangel an Testosteron entstehen können. Es wird in der Fachsprache auch oft PADAM abgekürzt. Das ist der englische Fachbegriff: partial androgen deficiency in the aging male (partielles Androgendefizit beim alternden Mann). Testosteron ist das wichtigste Androgen (männliche Sexualhormone) des Mannes.

[…]

Sowohl die Stärke, als auch die Art der Beschwerden können individuell sehr unterschiedlich sein
So vielfältig die Aufgaben sind, so vielfältig können auch die Symptome und Beschwerden sein, die durch einen Mangel an Androgenen und speziell an Testosteron entstehen bzw. unterstützt werden. Dazu gehören:

Verminderung der Spermienproduktion
Abnahme des Hodenvolumens
Nachlassen der Libido
Potenzstörungen
nachlassende Muskelkraft und Griffstärke
Abnahme der Knochendichte (vgl. Osteoporose)
verminderter Bartwuchs
abnehmende Leistungsfähigkeit
trockene und spröde Haut
Anstieg des Körpergewichts mit Zunahme des Körperfettanteils
verminderte Sauerstoffversorgung des Organismus durch Abnahme der roten Blutkörperchen
chronische Müdigkeit
Hitzewallungen und Schweißausbrüche
Schlafstörungen
Antriebsstörungen
depressive Verstimmung
Konzentrationsschwäche
vermindertes Selbstwertgefühl
erhöhte Reizbarkeit

http://www.medizinfo.de/endokrinologie/andropause/testosteronmangelsyndrom.shtml

Noch ein anderer Link, für mich *g* (als pro memoria)
http://drralf.wordpress.com/2010/06/27/diese-15-symptome-weisen-auf-einen-testosteronmangel-hin/

Wie man hier ersehen kann, durchaus nicht NUR eine sexuelle Konstellation dieses wichtigen Hormons.

Gruß Hubert

Die Frau sucht…jedenfalls nicht den Softie!   Leave a comment

Hier ein Bericht eines Männerarztes, der da erklärt was eine Frau wirlich sucht. Ich schließe mich seiner Meinung voll an.

Die Frau sucht…jedenfalls nicht den Softie!

Bild: Männer dürfen, nein MÜSSEN Potenz ausstrahlen! Potenz zur Zeugung eines Kindes, aber auch zu deren Alimentation.

Was Bruno Kreisky hatte hat Werner Faymann eher nicht. Der eine bestach durch bestimmtes Auftreten – ruppige Äußerungen mit tiefer Stimme – , der andere übt sich mit mädchenhaftem Gebärden in moderner political correctness.

Was das konkret für die Innenpolitik bedeutet mag dahingestellt bleiben, zwei neue Studien belegen aber, dass die Stimmlage eine Auswirkung auf die Glaubwürdigkeit von Politikern hat. Wobei die tiefere Stimme eindeutig von Vorteil ist: sie vermittelt Vertrauenswürdigkeit, Tüchtigkeit und Dominanz, kurz und gut: sie macht attraktiv. Womit ich schon beim Thema wäre.

Frauen beurteilen jene Männer besser, die ein traditionalistisches Rollenbild verkörpern, Männer übrigens auch.
Der Softie, das Produkt feministischer Erziehung bei Vollmond und Kräutertee, ist out, besser gesagt, er war niemals „in“. Das hat man uns nur glauben machen wollen.

Das Gegenteil ist der Fall. Die Frauen lieben unter den Männern den hegemonialen Typ: den, der nach „Vormacht“ strebt, den, der sich durch zu setzen weiß. Das ist auch weiter nicht verwunderlich. Es liegt nämlich in den Genen einer Frau, Männer aus dem Blickwinkel der Sexualität zu sehen, selbst dann wenn es nie dazu kommen wird.

Die Attraktion eines Mannes – übersetzt mit „sexueller Anziehungskraft“ – liegt also in dessen maskuliner Authentizität. Um begehrt zu sein muss mann „Potenz“ signalisieren, Potenz zur Zeugung eines Kindes und zur Fähigkeit dieses Kind auch alimentieren zu können. Er muss nicht seine „weibliche Seite“ entdecken oder gar ausleben, ganz im Gegenteil.

Ein Mann ist also gut beraten, seine Androgenizität zu pflegen, darunter versteht man all das, was den Mann von einer Frau unterscheidet. Breite Schultern, ein flacher Bauch, schmales Becken, ein kantiges Gesicht, Durchsetzungsvermögen, der (kleine) Hang zum Kämpfen, Jagen und Experimentieren und schließlich jene Portion männlichen Charmes, der Frauenherzen zum Schmelzen bringt. Das ist das Erfolgsrezept, nicht die zum Ponyschwanz gebunden Haare und Jesussandalen. Letzteres ist eher kontraproduktiv.
Dr. Georg Pfau
www.sexualmedizin-linz.at

Quelle:
http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/was-mir-am-herzen-liegt/was-frau-im-manne-sucht/

Gruß Hubert

Testosteron macht den Mann   Leave a comment

Es ist schon beeindruckend welchen bestimmenden Einfluß Hormone über uns haben. Erstaunlihch auch, dass da schon im Mutterleib wichtige Weichen gestellt werden und Buben nicht erst in der Pubertät durch das Testosteron geprägt werden. Weiters erstaunlich, dass die Spitzenwerte des Testosterons im 17. Lebensjahr erreicht werden und danach allmählich aber stetig sinken.
Hier ein Bericht von Männerarzt Linz.

 

Graphik: Testosteron prägt den Mann während seines gesamten Lebens. Schon ab der 9. Schwangerschaftswoche entwicklen sich unter Testosteroneinfluß die bipolar angelegten Genitalien und das bipolar angelegte Gehirn in Richtung männlich.
© Dr. Georg Pfau

Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist?….Testosteron!

Für manchen mag diese Behauptung zu einfach oder zu martialisch sein, dennoch lässt es sich nicht änderen, dass sie der Wahrheit entspricht. Und sie ist auch kein Klischee!

Testosteron ist verantwortlich für die somatosexuelle Entwicklung der Männer und ist auch eine psychotrope Substanz, das heisst es beeinflusst das psychosoziale Verhalten der Männer. Es ist auch ein Irrglaube, dass das Testosteron die Männer erst prägt, wenn sie in die Pubertät kommen.

In der Pubertät werden die bereits mit Hilfe von Testosteron geprägten männlichen Eigenschaften aktiviert. Eine „Aktivierung“ ist aber nur dann möglich, wenn bereis „Vorarbeit“ geleistet wurde, die wieder – schon lange Zeit vor der Pubertät – durch Testosteron möglich gemacht wurde.

Die Entwicklung zum biologischen Mann bedarf schon im Mutterleib einer sogenannten „Androgenspitze“, während der die geschlechtlich undifferenzierte Zygote in Richtung „männlich“ differenziert wird. Der kleine, gerade einmal 3,5 cm große Organismus wird durch im eigenen Hoden gebildetes Testosteron in Richtung männlich verändert. Es entwicklen sich die Geschlechtsknospen zu männlichen Geschlechtsorganen und das Gehirn zu einem männlichen Gehirn. Diese Vorgänge, die zwischen der 9. und 18. Schwangerschaftswoche stattfinden sind von größter Bedeutung für die spätere Rolle als biologischer Mann, aber auch für die spätere Geschlechtsrolle im psychosozialen Sinn (Gender), die Geschlechtsidentität und auch die sexuelle Orientierung.

Doch noch nicht genug! Unmittelbar nach der Geburt, genau in der 2. bis 4. Lebensstunde und vom 60. bis zum 90. Lebenstag steigen die Testosteronspiegel des Neugeborenen wieder auf Werte, die einem erwachsenen Mann Ehre machen würden. Das Timing für den Beginn der Pubertät, die Differenzierung der Sexual- und Paarungszentren sowie die Prägung der Partnerpraeferenz werden nun derterminiert.

Nach dem 90. Lebenstag hat das Testosteron zunächst ausgedient. Die Hoden des jungen, heranwachsenden späteren Mannes versinken in eine jahrelange Ruhepause, um schliesslich in der Pubertät mit Maximalaktivitäten zu neuem Leben erweckt zu werden.

Von der Pubertät an bleibt das Testosteron den Männern treu.

Es macht aus den Männern das, was die Natur für sie vorgesehen hat, den extrovertierten Teil der Partnerschaft.

Sämtliche testosteronbedingten Veränderungen haben nur ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen: aus dem Mann einen Jäger zu machen.

Und auch wenn es die Jagd im ursprünglichen Sinne gar nicht mehr gibt, der Mann jagt immer noch, heute eben nach Geld… und nach Frauen; das hat er in seinen Genen und es hat sich nicht geändert. Und es wird sich nicht änderen, so lange die Genetik des Menschen nicht (vorsätzlich) verändert wird.

Die OÖ. Jugendstudie aus dem Jahre 2006 bringt es auf den Punkt: die Buben wollen Geld, die Mädchen eine Familie. Mit einiger Resignation wird in dem obenstehenden Artikel (der Öberösterreichischen Nachrichten) bemängelt, dass sich an den Rollenbildern (noch immer) nichts geändert hat: immer noch sind die Lebensziele von Männern und Frauen sehr unterschiedlich. Immer noch hat sich der Egalitarismus nicht durchgesetzt!

Die Wahrhiet ist natürlich ganz anders als die Politik heutzutage zu sugerieren versucht. Die Politik ist gnadenlos in der Verfolgung ihrer eigenen Ziele unter Missachtung der Bedürfnisse des Menschen. Denn gerade diese unterschiedlichen Interessen von Männern und Frauen können einer Familie erst das geben, was sie braucht. Da die introvertierte Frau mit ihren sozialen Kompetenzen, dort der extrovertierte Mann, der die Gruppe nach aussen hin vertritt. Eine Familie hat eben für die Absicherung ihres Bestandes sehr unterschiedliche Bedürfnisse, die von beiden Elternteilen in ihren unterschiedlichen Kompetenzen am besten gesichert werden können.

Eine neuere Studie aus dem Jahre 2011 hat bewiesen, dass die Vaterschaft den Testosteronspiegel der Männer senkt. Dies untermauert die Bedeutung von Testosteron als „Jagd“-Hormon. Dann nämlich, wenn durch die Geburt eines Kindes die Jagdinstinkte nicht mehr im Vordergrund stehen, der Vater soll sich ja nun um sein Kind kümmern, wird hormongesteuert der Jagdtrieb vermindert. Genial! Und: Beweis genug?

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/testosteron/

Gruß Hubert

Veröffentlicht 3. August 2012 von hubert wenzl in Medizin

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