Archiv für 5. August 2012

Konstantin Wecker – Vaterland   Leave a comment

Manche würden heute schon wieder gerne marschieren (zumindest geistig), sich nach Recht und Ordnung sehnen und nach einem gesunden geraden Tritt. Ich finde ein gutes Lied von Konstantin Wecker.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 5. August 2012 von hubert wenzl in Uncategorized

Getaggt mit ,

Karl Heinz Deschner – „Die Nacht steht um mein Haus“   Leave a comment

Karlheinz Deschner (Jahrgang 1924) war in seiner Jugendzeit einmal Jäger, was er dann im Nachhinein bitter beräute. In seinem Buch „Die Nacht steht um mein Haus“ arbeitete er dieses Thema auf. Er wurde zum kompromißlosen und engagierten Tierschützer und Vegetarier. Er sagte mal, dass er wenn er noch mal könnte sich mehr den Tieren und dem Tierschutz widmen würde,und weniger der Kirchenkritik.

„Der Münchner Phil.-Professor Wolfgang Stegmüller hat K.H. Deschner den „bedeudentsten Kirchenkritiker“ des 20. Jh. genannt.
Es ist nicht nur die „herrliche Mischung von leidenschaftl. Engagement, klarster Logik, beißenden Sarkasmus und überwältigenden Wissen, die ihn zum „modernen Voltaire“ stempelt, es ist auch die Einheit von Denken und Tun.

…Aufgewachsen wie alle Franken – Bratwurstland – in bedenkenlosem Fleischkonsum, vom Vater her gewöhnt an Jagen, Fischen und Töten, hatte er sein Saulus-Paulus-Erlebnis.
In seinem ersten Buch „Die Nacht steht um mein Haus“ (1956) lesen wir:
„… ich glaube, dass wir kein Recht haben, die Tiere zu töten, es sei denn das Recht der Gewalt. Nein, ich mache keinen wesentlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier… wie das die Christen tun, die demütigen Christen, die so demütig sind, dass sie sich für das Ebenbild Gottes halten, für das Ebenbild eines allgütigen, allweisen und allmächtigen Gottes, für das Ebenbild des Schöpfers des Himmels und der Erde. Du lieber Himmel. Was für ein Gott das sein muss, wenn man ihn beurteilt nach seinen Ebenbildern!
Nein, ich habe die Jagd aufgegeben, und da dachte ich, dass jeder Fleischesser schlimmer als ein Jäger ist, und schlimmer als ein Metzger ist, da dachte ich, und ich denke es heute noch, dass es nur Gedankenlosigkeit ist und Inkonsequenz und eine gemütsmuffige Verlogenheit, wenn sie sagen: nein, ich könnte kein Tier töten, ich könnte keinem Tier was zuleide tun, wobei sie sich schütteln und entsetzte Augen machen und sich den Bauch voll schlagen mit Fleisch […], habe ich auch das Fleischessen aufgegeben“

Übrignes wurde in der Nacht auf Freitag ein Jäger in Münster / Tirol ein Jäger vom Blitz erschlagen. Manchmal gibt es doch noch Gerechtigkeit.

http://tirol.orf.at/news/stories/2544150/

Gruß Hubert

Veröffentlicht 5. August 2012 von hubert wenzl in Kirchenkritik

Getaggt mit , , , ,

Durch Antidepressiva verursachte Depression?   Leave a comment

Peter R. Breggin ist ein amerikanischer Psychiater, der kritisch zu Medikamenten, den leider auch noch immer angewandten Elektroschocks und den rein biologisch ausgerichteten Psychiatern steht. In seinem Buch „Giftige Psychiatrie“ schreibt er unter anderem:

Durch Antidepressiva verursachte Depression?

„Es liegen Berichte vor, dass die Verabreichung von Antidepressiva, besonders zu einem frühen Zeitpunkt der Behandlung, Depression verursachen kann. Namir Damluji und James Ferguson diskutieren im Journal of Clinical Psychopharmacology vom Oktober 1988 die „paradoxe Verschlechterung depressiver Symptome, verursacht durch Antidepressiva“. Sie beschreiben vier Fälle von schwerer Depression, die sich bis hin zu suizidalem Verhalten verschlimmerten. Eine Besserung erfolgte unverzüglich nach Absetzen der Medikation.

Jedes Medikament, das die geistigen Funktionen unterbricht, kann bewirken, dass sich Menschen noch hilfloser und verzweifelter fühlen. Medikamente, die geistige Verwirrtheit, Trägheit und körperliche Müdigkeit verursachen, führen ganz besonders zu Depressionen oder verschlimmern sie. Harvey Greenberg und H. Robert Blank berichten in der Ausgabe des New York State Journal of Medicine vom 15. Juni 1973 über eine Reihe von Fällen, bei denen sich Patienten verwirrt, erschöpft und durcheinander fühlten. Aber in der Literatur oder in der klinischen Praxis wird diesen Problemen wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Derweil erzählen einige Psychiater ihren Patienten unbeirrt, dass diese Medikamente keine „psychoaktiven“ oder geistigen Wirkungen haben. Wenn Patienten übereinstimmend von der Medikation betäubt oder „umgehauen“ fühlen, werden sie sehr wahrscheinlich denken, ihr Zustand verschlechtere sich, wobei sich die suizidalen Gefühle verstärken. Dr. Caligarys Psychiatric Drugs [Psychiatrischen Drogen] sagt es unverblümt:
„Was die Psychiater ‚Depression‘ nennen – Lethargie, Apathie, Nervosität, Hoffnungslosigkeit und Unglücklichsein – ist ein ernstes Problem, das häufig nicht als medikamentenbedingt (vom Medikamenten induziert) erkannt wird. Augrund ihrer dämpfenden und schwächenden Wirkung können psychiatrische Medikamente dazu führen, dass sich Menschen so schlecht fühlen, dass sie sich umbringen wollen.

[…]
Da Antidepressiva zur Zeit Medikamente sind, welche am häufigsten für erfolgreiche Selbstmordversuche verwendet werden, erschiene es wohl passender, sie als „Selbstmordmedikamente“ zu bezeichnen statt als Antiselbstmordmedikamente. Doch die Psychiater beharren darauf, sie bei depressiven Patienten, die selbstmordgefährdet sind, anzuwenden.

Funktionieren Antidepressiva überhaupt?

Antidepressiva haben viele Nachteile, aber nützen sie überhaupt? Gibt es einen überzeugenden Beweis für die Wirksamkeit, der sich gegen die Kosten und Risiken , die die Einnahme dieser giftigen Substanzen mit sich bringt, auwiegen lässt?
Es ist schwierig, die Wirksamkeit von Medikamenten gegen Depression zu bewerten. Eine spontane Verbesserung der Depression findet wenigstens bei einem Viertel der Patienten innerhalb des ersten Monats statt, nachdem sie depressiv wurden, und bei der Hälfte oder mehr der Patienten innerhalb von ein paar Monaten. Sogar Menschen mit einer schweren Depression haben eine hohe Erholungsrate ohne psychiatrische Behandlung. Da die meisten Antidepressiva einen Monat oder länger brauchen, um ihre vermeintlich wohltuende Wirkung zu entfalten, überlappt sich das leicht mit der spontanen Erholung. Außerdem hat Placebo eine starke Wirkung auf depressive Patienten. Die meisten Experten geben an, dass sich 40 Prozen oder mehr während der ersten ein oder zwei Monate bessern, wenn sie „Zuckerpillen“ schlucken.

Gruß Hubert

Weibliche Genitalverstümmelung, Mädchenbeschneidung, Infibulation   Leave a comment

Die männliche Beschneidung ist ja schon schlimm genug. Viel dramatischer aber ist die weibliche Beschneidung. Die schlimmste und radikalste Form davon ist die Infibulation. Die Ursachen für diese barbarischen Genitalverstümmelungen sind religiöse Überzeugungen, die Famlienehre, Angst vor Ächtung durch die Gemeinschaft, uralte Traditionen und Aberglauben. Noch einige andere Gründe, die sind unten angegeben. Rationale Gründe für eine Beschneidung gibt es nicht.
Wie sehr sich die Vertreter von Religionen (Muslime und Juden) gegen ein Verbot bzw. die strafrechtliche Verfolgung bei der männlichen Beschneidung (die weibliche B. ist ja in Deutschland verboten) mit Händen und Füßen wehren, konnte man ja in den letzten Wochen mitverfolgen. Die maßgebenden deutschen Politiker sorgen in sich anbiedernder Weise bei Juden und Muslime dafür, dass diese Praxis nicht strafrechtlich verfolgt wird. Aber das kennt man ja von der deutschen Politik.

Hier ein Bericht von intaktiv-online.de

Weibliche Genitalverstümmelung, Mädchenbeschneidung, Infibulation

Daran, dass die Beschneidung der weiblichen Genitalien ein nicht zu rechtfertigender, entwürdigender, gefährlicher und extrem schmerzhafter Eingriff in die körperliche, sexuelle und persönliche Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen ist, gab es auch bislang kaum Zweifel. Menschenrechtsorganisationen protestieren aufs Schärfste gegen diesen barbarischen Brauch. FORWARD nennt allein 28 afrikanische Staaten, in denen bis zu 98 % der weiblichen Bevölkerung beschnitten sind. Die Zahl der weltweit Betroffenen wird auf 138 Millionen geschätzt. Schwerpunktregionen sind außer dem schwarzen Kontinent auch Teile des Nahen Ostens sowie zahlreiche Länder, in denen diese furchtbare Praxis durch Migration „eingeschleppt“ wurde.

Gründe dafür, dass diese Tortur nach wie vor praktiziert und von vielen Betroffenen sogar akzeptiert wird, sind u.a.: Es gibr keine rationalen Gründe für die Beschneidung von Mädchen – die Folgen sind aber verheerend

religiöse Überzeugungen,
die Familienehre (Nicht beschnitten zu sein wird als Schande für die gesamte Familie interpretiert.)
der Versuch, Jungfräulichkeit und Keuschheit dadurch zu gewährleisten, dass man durch Verstümmelung oder Zerstörung der Genitalien das Empfinden sexueller Lust verringert oder unmöglich macht,
Steigerung der sexuellen Lust des Mannes,
überlieferte Bräuche oder Aberglaube, deren Überwindung sowohl den betroffenen Mädchen und Frauen als vor allem auch den daran verdienenden Beschneiderinnen schwer fällt,
Angst vor Ächtung durch die Gemeinschaft,
Angst, die althergebrachten Sitten zu verletzen, die Gebärfähigkeit einzubüßen u. ä.,
Schönheitsideale,
Hygiene.

Es gibr keine rationalen Gründe für die Beschneidung von Mädchen – die Folgen sind aber verheerend.

Es handelt sich durchweg um irrationale Gründe, die einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte und die körperliche Unversehrtheit eines Mädchen oder einer Frau auf gar keinen Fall rechtfertigen.

Die Folgen der schweren Formen weiblicher Genitalverstümmelung sind verheerend.

Sie gehen mit einer immens hohen Todesrate einher. Extreme Schmerzen, Abszesse im Beckenraum, Blutvergiftung, Gebärmutter- und Vaginalentzündungen sowie akute Menstruationsprobleme sind die häufigsten unmittelbaren Folgen des Eingriffes.

Dazu kommen Spätfolgen, wie Frigidität, teilweiser oder vollständiger Verlust der sexuellen Sensitivität und des Lustempfindens im Genitalbereich, Komplikationen in der Schwangerschaft und enorme Schmerzen und Probleme bei einer Entbindung – bis hin zum Tode von Mutter und Kind. Katastrophale hygienische Bedingungen bei den Eingriffen erhöhen die Risiken zusätzlich. So kann es zu HIV-Infektionen durch Benutzung derselben Instrumente bei mehreren Mädchen/Frauen kommen. Nicht selten werden Glasscherben, Taschenmesser, Rasierklingen, einfache Scheren und sogar Dosendeckel benutzt.

Meist übersehen werden die gravierenden psychischen Folgen, die höchst schmerzhafte körperliche Verletzungen im Allgemeinen und an den Geschlechtsorganen im Besonderen hinterlassen.

http://www.intaktiv-online.de/sexuelle-selbstbestimmung/sexuelle-selbstbestimmung/weibliche-genitalverstuemmelung-maedchenbeschneidung-infibulation.html

Die schlimmste Form davon ist ,wie schon gesagt, die Infibulation.

Auszug:

„Unglaublich, aber wahr:

Weibliche Genitalverstümmelung ist nicht, wie mancher zu wissen meint, eine von Männern praktizierte Machtdemonstration gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Es ist eine Frauendomäne! Fast immer sind es Frauen, die den Brauch weiter tragen und praktizieren und, was für mitteleuropäische Ohren noch unbegreiflicher klingen mag: Die Mädchen und Frauen selbst verlangen nicht selten regelrecht danach, beschnitten zu werden. Es geht um Anerkennung, den Wunsch, als Erwachsene geachtet zu werden, Zugehörigkeit zur Gemeinschaft, ohne die niemand leben kann und die Möglichkeit, zu heiraten bzw. geheiratet zu werden und damit wirtschaftlich abgesichert zu sein.

Wer sich also gegen weibliche Genitalverstümmelung wendet, muss zunächst den Boden kennen, auf dem dieser Kult gedeiht, muss Alternativen aufzeigen, damit die Betroffenen selbst den Wert eines gesunden Körpers erkennen, muss die ökonomischen Zwänge beseitigen, die diesen barbarischen Ritus zum überlebenswichtigen Bestandteil des Daseins von Mädchen und Frauen werden lassen.

Es gibt verschiedene Schweregrade der Beschneidung weiblicher Genitalien. Sie reichen von der Entfernung der Klitorishaube (Klitorisvorhaut, vergleichbar der männlichen Vorhaut) bis hin zur vollständigen Destruktion der Geschlechtsorgane durch massive Gewebsresektion.“

[…]
Kaum zu glauben auch das:

„Mädchenbeschneidung bis in die 1970er Jahre in den USA auf Kosten der Krankenversicherung.“

http://www.intaktiv-online.de/sexuelle-selbstbestimmung/sexuelle-selbstbestimmung/hintergruende-zur-weiblichen-genitalverstuemmelung.html

Hier noch ein Link zu Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Beschneidung_weiblicher_Genitalien

Gruß Hubert