Jugendlicher Gewalttäter (18 – Berlin) auf freiem Fuß gesetzt   Leave a comment

Über die gehäuft auftretende Jugendgewalt in Berlin kann man nur besorgt sein und es ist für mich schwer erklärlich woher diese Brutalität kommt, in der auf Unschuldige mit rücksichtsloser Gewalt und den Tod des Opfers in Kauf nehmend zugeschlagen oder getreten wird. Völlig unverständlich wie man dem 18-jährigen Haupttäter auf freiem Fuß setzen konnte und ihm Haftverschonung bis zum Prozess gewähren konnte, nur weil er bisher der Polizei noch nicht aufgefallen war.
Die Schwere der Tat wird hier keineswegs Rechnung getragen. Der Täter hat ja mit unvorstellbar Brutalität auf den Kopf des 29-jährigen Opfers getreten. Den Umstannd dass das Opfer überlebte hatte es nur dem mutigen Eingreifen eines 21-jährigen Touristen aus Bayern zu verdanken. Was sind das für Gründe einen Mensch fast zu Tode zu treten, nur weil er in aggressiver Stimmung war und Streit suchte? So ein Monster auf freiem Fuß zu setzen ist ein Justizskandal. Immerhin ist er mit 18 Jahren schon volljährig.

VIDEO

http://youtu.be/p9WhbEK_lnI

Auszug aus der Süddeutschen Zeitung

Gegen den Haupttäter, der das 29-jährige Opfer mit mehreren Tritten gegen den Kopf schwer verletzt hat, sei zwar Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Gegen Auflagen habe er jedoch Haftverschonung bis zum Prozess erhalten. Der Schüler war bisher bei der Polizei nicht aufgefallen.

[…]
Videokameras hatten den Übergriff gefilmt, die Polizei veröffentlichte die Aufnahmen. Sie zeigen, wie in der Nacht zu Samstag gegen 3.30 Uhr auf dem Bahnsteig der U6 einer der beiden den 29-Jährigen angeht. Als dieser aufsteht, schlägt der Haupttäter ihn nieder. Er fällt auf den Bauch und bleibt regungslos liegen. Der 18-Jährige tritt den hilflosen Mann mehrmals mit voller Wucht auf und seitlich gegen den Kopf.

Der Jugendliche lässt erst von dem schon Bewusstlosen ab, als sich ein 21-jähriger Zeuge einmischt. Um diesen in Schach zu halten, tritt ihm der zweite 18-Jährige in den Rücken. Dabei stürzt der Zeuge und verletzt sich leicht. Die beiden Jugendlichen flüchten.

Der Mann wurde später in einem Krankenhaus behandelt. Als Motiv für das grausame Verbrechen gab der Haupttäter laut Staatsanwaltschaft in der Vernehmung an, in einer aggressiven Stimmung gewesen zu sein. Er habe nach Streit gesucht. Laut Polizei war er betrunken. Der junge Mann muss sich nun wegen versuchten Totschlags verantworten. Dem anderen Jugendlichen dagegen „konnte keine Tatbeteiligung an dem versuchten Totschlag nachgewiesen werden, der dem Haupttäter zur Last gelegt wird“.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/jugendgewalt-in-berlin-tatmotiv-lust-auf-agression-1.1088812

———–

Kommentare auf xing.com
1)
Fassungslos – U-Bahn Schläger wieder auf freiem Fuß!
Es ist eine Schande für unser Land, dass sowas geschieht. Wie kann bloß ein Richter verantworten, dass solch gefährliche Kriminelle vorerst wieder frei kommen?
Sie sind 18, also erwachsen – also sollten einige Jahre Haft anstehen! Es muss in unseren Land eine umfangreiche Reform des Rechts bzw. der Rechtsumsetzes geben!

2)
Re: Fassungslos – U-Bahn Schläger wieder auf freiem Fuß!
Der junge Mann kommt aus „Gutem Hause“, da kann man schon mal beide Augen zudrücken....(Brutaler Überfall Ein Schläger aus gutem Hause) http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/brutaler-ueberfall-ein-schlaeger-aus-gutem-hause/4096486.html
Haben wir eine Mehrklassenjustiz?

http://www.xing.com/net/politik/innen-und-justizpolitik-46522/fassungslos-u-bahn-schlager-wieder-auf-freiem-fu%C3%9F-36544804

Auszüge aus dem Tagesspiegel

[…]
„Nachdem dieser Überwachungsfilm im Internet veröffentlicht wurde, stellte sich der Täter der Polizei. Ob dies auf Anraten seines Vaters – eines Juristen – geschah, ist unklar. Der Mann wollte sich auf Nachfrage am Telefon nicht äußern.“

[…]
„Die Familie des Mannes aus Tempelhof ärgert sich weniger darüber, dass der Täter wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, als über den Tatvorwurf der Justiz. Diese hat auf versuchten Totschlag erkannt und nicht auf versuchten Mord. Familie P. hat deshalb einen auf Opferrecht spezialisierten Juristen eingeschaltet. „Das war ein menschenverachtender Vernichtungswille“, sagt Jurist Thomas Kämmer. Für ihn ist die Tat versuchter Mord aus niederen Beweggründen.“

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/brutaler-ueberfall-ein-schlaeger-aus-gutem-hause/4096486.html

Gruß Hubert

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