Archiv für 16. August 2012

Die Türkei verfolgt einen atheistischen Pianisten   Leave a comment

Die Verfolgung von Menschen, die sich zum Atheismus bekennen, nimmt weltweit zu. Ein Instrument, das dabei immer wieder zum Einsatz kommt, sind sogenannte „Blasphemie“-Paragraphen. In Deutschland kommt das noch existierende Blasphemiegesetz kaum noch zur Anwendung.

Amnesty International verweist darauf, dass nach dem Verständnis der Vereinten Nationen Religionsfreiheit auch das Recht auf Atheismus umfasse und plädiert für eine Streichung des Blasphemie-Praragraphen.

Im Oktober wird der bekannte türkische Komponist und Pianist Fazil Say vor Gericht stehen. Ihm wird „Volksverhetzung“ vorgeworfen. Im April hatte der Atheist zwei Sätze getwittert, die einem mittelalterlichen persischen Dichter zugeschrieben werden. Dieser machte sich über allzumenschliche Paradiesvorstellungen lustig.

Es wird auf die Verletzung religiöse Gefühle hingewiesen.
Staatlicherseits wird das gerne angeführt, um der Einschränkung von Weltanschauungs- Meinungs- und Kunstfreiheit den Anschein von Legitimität zu geben. Say, der dem Erdogan-Regime aufgrund gesellschaftskritischer Äußerungen und seiner Warnungen vor der schleichenden Islamisierung der Türkei seit längerem ein Dorn im Auge ist, drohen bei einer Verurteilung bis zu 18 Monate Gefängnis.
(Das meiste entnommen aus miz 02/12 – Materialien und Informationen zur Zeit).

Hier ein Bericht zu diesem Fall von der Süddeutschen Zeitung.

Türkei klagt Pianisten an

Einer, der sein Land verrät
Von Alex Rühle

„Ist das Paradies etwa ein Bordell?“ Wegen religionskritischer Sätze wie diesem wird der türkische Pianist Fazil Say in seiner Heimat angeklagt – sein Verhalten könne zum Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung führen. Die Angelegenheit wirft ein schlechtes Licht auf die Türkei, die sich gern betont laizistisch gibt.

Es begann mit einem Zitat. Der türkische Pianist und Komponist Fazil Say twitterte Anfang April zwei Sätze, die dem mittelalterlichen persischen Dichter Omar Khayyam zugeschrieben werden:
„Du behauptest, durch die Bäche wird Wein fließen – ist das Paradies etwa eine Schänke? Du sagst, jeder Gläubige wird zwei Jungfrauen bekommen – ist das Paradies etwa ein Bordell?“
Daraufhin brach ein Sturm der Entrüstung los, muslimische Türken beschimpften den bekennenden Atheisten Say im Netz aufs übelste. Der konterte mit sarkastischem Humor und Sätzen wie diesem:

„Der Muezzin trägt seinen Aufruf zum Abendgebet in 22 Sekunden vor. Prestissimo con fuoco!! Warum so eilig? Eine Geliebte? Der Raki-Tisch?“

 

Fazil Say im Pariser Theatre des Champs-Elysees: Dem Pianisten drohen in der Türkei bis zu 18 Monate Haft. (© AFP)

Wegen dieser Sätze wurde der Künstler jetzt von der Istanbuler Staatsanwaltschaft angeklagt. Say habe zum Hass aufgestachelt und religiöse Werte verunglimpft, heißt es in der Anklageschrift. Ja, der Staatsanwalt versteigt sich zu der Behauptung, Says Tweets könnten sogar „zum Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung führen“. Der Prozess soll Mitte Oktober beginnen. Say drohen bis zu 18 Monate Haft.

Sollte tatsächlich die öffentliche Ordnung in Gefahr sein, fragt sich, warum einzig der berühmte Pianist angeklagt wird: Schließlich war er nur einer von 166 Twitterern, die das Khayyam-Zitat retweetet hatten. Dass allein ihm der Prozess gemacht wird, verdeutlicht, dass es der Justiz nur darum geht, einem ihrer lästigsten Kritiker eins auszuwischen: Schließlich hat Say sich immer wieder mit dem Premierminister Tayyip Erdogan und dessen konservativer Regierung angelegt und über die wachsende Intoleranz und eine schleichende Islamisierung der Türkei geklagt. Als er 2007 sagte, er überlege, das Land zu verlassen, weil ja „die Islamisten ohnehin gewonnen haben“, rief das schon große Empörung hervor. Say wurde als Landesverräter beschimpft.

Das ist er tatsächlich, aber in einem anderen Sinne: Die Reaktionen auf seine Tweets verraten viel über ein Land, das von sich selbst behauptet, laizistisch zu sein. Dass einem Atheisten wegen einiger religionskritischer Sätze der Prozess gemacht wird, wirft kein gutes Licht auf den Premier und dessen Umgang mit seinen Kritikern. Say überlegt, nach Japan auszuwandern.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/tuerkei-klagt-pianisten-an-einer-der-sein-land-erraet-1.1374266

Gruß Hubert

Skandal um Zwangsarbeit. Heimkinder mussten für Swarovski schuften   Leave a comment

In den Tiroler Erziehungsheimen muss es ja einen regelrechten Sumpf gegeben haben. Immer wieder fallen die Tiroler Heime durch negativ Vorkommnisse auf.
Beim letzten Fall geht es um Heimkinder, die für Swarowski gearbeitet haben und kein oder kaum ein Geld dafür gesehen haben. Das bei einer ungesunden und anstrengenden Arbeit.

Hier ein Bericht vom „stern“.

Skandal um Zwangsarbeit Heimkinder mussten für Swarovski schuften

Swarovski steht für glitzernde Steinchen und Glamour. Ein Skandal um Kinderarbeit in den 60er-Jahren kratzt an dem glänzenden Schein. Der Kristallglasproduzent schiebt die Schuld auf ein Heim.
Von Verena Kuhlmann

Das ehemalige Tiroler Erziehungsheim St. Martin in Schwaz hat keinen guten Ruf. Es gilt als schwarzes Schaf der Kinderheime, ist bekannt für seine schlimmen Züchtigungsmaßnahmen. In einer Studie zur Tiroler Heimerziehung wird darüber berichtet, dass die Zöglinge – Mädchen im Alter von 15 bis 18 Jahren – dort verprügelt und mit Nächten in dunklen Bunkern bestraft wurden. Einige wurden angeblich sogar vergewaltigt. Zu diesen Unmenschlichkeiten kommt nun ein weiterer schwerwiegender Vorwurf hinzu: Die Heimkinder sollen in den 1960er-Jahren gezwungen worden sein, für den österreichischen Glasschmuck-Konzern Swarovski zu arbeiten. Geld gab es dafür meistens nicht.

Ehemalige Zöglinge der Anstalt haben sich laut der österreichischen Zeitung „Kurier“ erstmals zu Wort gemeldet und von ihrem Schicksal als Kinderarbeiter erzählt. Im Heim wurde nach ihrer Aussage eine Produktionsstelle aufgebaut, an der in Akkordarbeit Schmuckstücke für Swarovski fertiggestellt wurden. Teilweise zehn Stunden am Tag befestigten etwa 25 Mädchen kleine, geschliffene Kristalle auf Armbändern. Eine Arbeit, die körperlich anstrengend und gesundheitsschädigend war. Und das, obwohl angeblich vor allem junge schwangere Mädchen beschäftigt wurden, die besonders auf die finanzielle Unterstützung angewiesen waren. Waltraud R., ein ehemaliges Heimkind erinnert sich im „Kurier“: „Für die Befestigung der Kristalle auf den Bändern musste man Kraft aufwenden. Viele Mädchen hatten Probleme mit den Handgelenken.“

Hat die Heimleitung das Geld eingesteckt?

Geld haben Waltraud R. und viele ihrer Mitbewohnerinnen für ihre Arbeit nie bekommen. Verantwortlich macht sie dafür aber nicht Swarovski. Ihrer Meinung nach, hat die Heimleitung das Geld eingesteckt: „Ich bin sicher, dass Swarovski sehr wohl bezahlt hat, nur wir haben nichts davon gesehen.“ Diese Ansicht bestätigt auch Bianca Henderson, Pressesprecherin von Swarovski. „Wenn Swarovski in einem Kinderheim etwas fertigen ließ“, erklärt sie dem „Kurier“, „dann sicher im guten Glauben, dass das Geld an die Kinder weitergeleitet wird.“

Anhand von Rechnungen oder anderen Unterlagen lässt sich der Vorwurf nicht überprüfen. Nach vier Jahrzehnten sind solche Papiere längst vernichtet. Allerdings wurden die Aussagen der ehemaligen Zöglinge bereits von mehreren Leidensgenossinnen bestätigt. Auch Swarovski schließt eine Mitarbeit der Heimkinder nicht aus, weißt aber jegliche Schuld an den schrecklichen Arbeitsbedingungen von sich. Auch heute noch werde von Privatpersonen zugearbeitet. Junge Mütter können sich durch ein Angebot der Firma so von zu Hause aus etwas dazu verdienen – heutzutage werden sie laut Henderson aber entsprechend entlohnt.

http://www.stern.de/panorama/skandal-um-zwangsarbeit-heimkinder-mussten-fuer-swarovski-schuften-1879189.html

Siehe auch:
http://kurier.at/nachrichten/4508244-heimkinder-schufteten-fuer-swarovski.php

„Winzige Kristallsteine“ – Ehemalige Zöglinge eines Tiroler Kinderheimes mussten für Swarovski arbeiten.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 16. August 2012 von hubert wenzl in Politik

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Salafismus: Die unterschätzte Gefahr von rechts   Leave a comment

In den Fokus der deutschen Öffentlichkeit gerieten Salafisten durch ihre Koran-Verteilaktionen und dann verstärkt, als es Anfang Mai in Nordrhein-Westfahlen zu Ausschreitungen gegen Polizisten gekommen war. Auslöser waren dem Wahlkampf geschuldete Provokationen der rechtspopulistischen Wählervereinigung PRO NRW, die in verschiedenen Städten des Bundeslandes vor salafistischenn Moscheen Mohammed-Karikaturen des dänischen Zeichners Kurt Westergaard zeigten.
In Solingen und Bonn griffen Salafisten die bei den Kundgebungen der Populisten eingesetzten Polizisten an und verletzten in Bonn 29 von ihnen zum Teil schwer. Die Solinger Salafistenvereinigung Millatu Ibrahim wurde mittlerweile verboten.

[…]
Der französische Soziologe Samir Amghar unterscheidet drei Strömungen innerhalb der Salafisten:
1.) Die sich auf religiöse Aktivitäten beschränkenden „quietistischen Salafisten“,
2.) die missionarischen und propagandistisch tätigen „politischen Salafisten“ und
3.) die auf Gewaltaktionen setzenden „revolutionären Salafisten“.

Entnommen aus „miz“ 2/2012

Zu Samir Amghar siehe auch:
http://jungle-world.com/artikel/2012/19/45408.html

Weiters, „Nicht ohne meine Shisha“
http://jungle-world.com/artikel/2012/19/45407.html

 

<em>Salafisten verteilen in mehreren deutschen Städten den Koran. (Foto: © picture alliance / Kyodo)</em>

Salafisten verteilen in mehreren deutschen Städten den Koran. (Foto: © picture alliance / Kyodo)

 

Hier ein Bericht vom Humanistischen Pressedienst.

Islamistische Missionierung im Saarland

DILLINGEN. (hpd) Unter dem Titel “Islam in Deutschland” waren für 25. April 2010 “Nicht-Muslime sowie Muslime” zu einer Veranstaltung in die Stadthalle im saarländischen Dillingen eingeladen. Starredner war der deutsche Ex-Boxer und Islam-Konvertit Pierre Vogel, der sich auch Abu Hamza nennt und dort neben zwei weiteren Konvertiten auftrat, dem Griechen Efstatios Tsiounis alias Abu Alia und dem Deutschen Sven Lau alias Abu Adam.

Eigentümer der Halle ist die CDU-regierte Stadt, die offenbar keine Bedenken hatte, diese einem einschlägig bekannten islamistischen Prediger zur Verfügung zu stellen. Als Vogel dann verspätet eintraf, war der Theatersaal der Halle mit rund dreihundert Menschen schon gut gefüllt. Männer und Frauen saßen gemischt. Zu den ersten Amtshandlungen Vogels gehörte es, zu erklären, das sei nicht islamisch und die Anwesenden zu bitten, sich doch nach der Pause nach Geschlechtern getrennt zu setzen. Das wurde dann später auch, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, befolgt.

Vogel erklärte, dies sei sein erster Auftritt im Saarland. Damit sei jetzt Brandenburg das einzige Bundesland, in das er noch nie zu einem Vortrag eingeladen worden sei. Er griff vor allem Muslime an: Viele Muslime hätten sich weit von ihrer Religion entfernt. Nichtmuslime möchte er zur wahren Religion, dem Islam, führen. Am Anfang wirke die Mission wie ein Schneeball, der werde dann zur Lawine, und schließlich verbreite sich der Islam über die ganze Welt.

Vogel betonte so ausdrücklich die Notwendigkeit einer weltweiten Islamisierung, einer Weltherrschaft des Islam.

Aber zuerst sei mal Deutschland dran. Bemerkenswert, dass Vogels Wahnvorstellung von der Islamisierung Deutschlands von rechtspopulistischen Kreisen wie Pro Köln, Pax Europa oder Politically Incorrect geteilt wird, mit umgekehrtem Vorzeichen, im Sinne eines Bedrohungsszenarios.

Angemietet worden war die Halle nach Angabe von Anwesenden durch eine Muslimin. Vogels Name hatte nicht auf dem Ankündigungsplakat gestanden. Das sei Absicht gewesen, sagte dieser, um nicht vom Dillinger Bürgermeister am Ende noch eine Absage zu bekommen aufgrund der Intervention irgendwelcher Lügenbarone. So sei es nämlich neulich in Bonn geschehen, wo die Veranstaltung dann habe auf die Straße verlegt werden müssen.

Dennoch kann es nicht als Entschuldigung für die Dillinger Stadtverwaltung gelten, eine derart menschen- und insbesondere frauenverachtende Hetzveranstaltung in ihren Räumlichkeiten aufgrund einer Täuschung zugelassen zu haben. Abgesehen davon, dass es merkwürdig ist, bei einem solchen Thema die Halle ohne vorherige Prüfung der Veranstalter zu vermieten, war Vogels Auftritt in Dillingen bereits Wochen zuvor im Internet angekündigt. Um herauszufinden, wer hinter dem Spektakel steckt, hätte eine einminütige Google-Recherche genügt. Einschlägig bekannt sind Vogel und sein Umfeld ohnehin, nicht nur, weil bei ihm im Januar 2010 die Polizei auf der Matte stand, um die bei seinen früheren Veranstaltungen ausliegende Propagandaschrift „Frauen im Schutz des Islam“ zu beschlagnahmen, in der das Verprügeln ungehorsamer Ehefrauen gutgeheißen wird. Bereits im Frühjahr 2009 hatte der baden-württembergische Städtetag gefordert, Vogel keine städtischen Räume mehr zur Verfügung zu stellen, aber Dillingen liegt nicht in Baden-Württemberg.

Gegen Frauen, Schwule und Säkulare

Auf der Dillinger Bühne zog Vogel zunächst eine ganz besondere Show ab: Drei der Anwesenden konvertierten unter seiner Anleitung öffentlich zum Islam, zwei Männer und eine kopftuchtragende Frau. Vogel erklärte, wer auf diese Weise zu Gott zurückkehre, dem oder der würden alle zuvor begangenen Sünden vergeben, egal welche, sogar Unzucht, Mord und Homosexualität. Da einer der Neukonvertiten tätowiert war, wies Vogel noch darauf hin, Tätowierung sei zwar im Islam unrein, werde aber nach der Bekehrung vergeben und habe keinen negativen Einfluss auf die Gebetswaschung, denn Tätowierungen würden unter der Haut angebracht, während die rituelle Waschung über der Haut erfolge.

Auf diese Einleitung folgte zunächst ein Vortrag des griechischen Islamkonvertiten Abu Alia, der durchgehend in einem äußerst aggressiven Tonfall gehalten war. Dereinst werde der Tag der Abrechnung kommen, sagte er, dann werde sich die Waage entweder zum Paradies oder zur Hölle neigen. Der Islam sei die Religion der Gerechtigkeit und des Friedens. Gegner des Islam, die versprechen, Frauen zu retten, würden diese in Wirklichkeit versklaven. Er sei nicht in der Lage derer, die in den Islam hineingeboren worden seien. Als Konvertit müsse er mit ansehen, wie viele der als Moslems Geborenen vom Licht in die Dunkelheit laufen und das Geschenk ablehnen, das ihnen in die Wiege gelegt worden sei. Vielen sei schon die Niederwerfung im Gebet zu viel. Solche Leute würden bei moslemischen Hochzeiten sechs bis sieben Stunden durchtanzen, aber fünf Minuten Gebet seien ihnen zu viel. Sein Bruder, kein Moslem, sondern ein orthodoxer Christ, bete maximal 30 Minuten am Tag, verbringe aber 11 Stunden täglich mit Computerspielen. Viele Muslime würden nur in der Not beten, danach sei alles wieder vergessen. Da gebe es Frauen, die sagen: Draußen scheint die Sonne, bei dem schönen Wetter kann ich kein Kopftuch mehr tragen. Aber Allah vergebe alles denen, die zu ihm zurückkehren. Frauen sollten nicht auf andere hören, denn es seien die inneren Werte, die eine Frau zur Frau machten. Das Paradies sei das Ziel.

Im ersten Vortrag nach der Pause widmete sich Vogel einem Vergleich der Stellung der Frau in Koran und Bibel. Der Hinweis auf die Rolle der Frau im Islam sei das Streitross der islamophoben Islamhasser. Man solle doch die Kopftuch tragenden Frauen im Saal fragen, ob sie sich unterdrückt fühlen und nicht die Pseudomuslimin Necla Kelek oder die CDU-Politikerin, die jetzt in Niedersachsen Ministerin geworden sei. Vogel stimmte ausdrücklich linken Kreisen zu, die darauf hinwiesen, die Hetze gegen den Islam diene dazu, Kriege zu rechtfertigen. Im Irak und in Afghanistan gehe es doch nur um die Rohstoffkriege der Amerikaner (gemeint sind die USA, K.B.), das sei allen klar, die nur ein bisschen nachdenken. Er brandmarkte die Hetze gegen den Islam in Europa, die auf verschiedenen Internetseiten betrieben werde. Diese Leute hätten die Hoffnung, in Europa werde dasselbe passieren wie in Südamerika, wo die dorthin ausgewanderten Muslime ihren Glauben aufgegeben hätten. In Europa laufe die Entwicklung aber umgekehrt. Dort fänden immer mehr als Moslems geborene Menschen zurück zum Islam und dauernd würden neue Menschen den Islam annehmen.

Der Islam müsse in Europa die Religion Nummer Eins werden.

Heuchler wie Necla Kelek würden den Koran als historisches Dokument bezeichnen. Die würde sich allen Ernstes als Muslimin bezeichnen, da sei ja noch eher der Papst Moslem. Vogel wandte sich gegen jede Historisierung des Koran. Der Koran sei die Wahrheit, und alles, was dem Koran widerspreche, sei falsch und ein Weg in die Hölle.

Wenn Leute islamische Vorschriften mit Argumenten angreifen, wenn sie zum Beispiel fragen, warum ein Mann im Islam vier Frauen haben darf, eine Frau aber nicht mehrere Männer, empfiehlt Vogel eine Antwort auf alle Fragen, die immer wirksam sei: Weil Allah das im Koran so bestimmt habe! Man müsse der Wahrheit folgen, egal, ob das jemand gefalle oder nicht. Zwar erbe eine Frau nach islamischem Recht nur die Hälfte von dem, was ihr Bruder bekomme, aber das sei logisch, weil der Mann und der Bruder alle finanziellen Verpflichtungen hätten und die Frau nicht. Die Frau könne all ihr Geld für sich alleine verwenden. In der Bibel hingegen bekäme die Frau überhaupt nichts.
Von: Klaus Blees

http://hpd.de/node/9526

Weiterlesen hier:
http://hpd.de/node/9526?page=0,1

Gruß Hubert