Archiv für 17. Oktober 2012

Blutige Rituale im Schatten von Multikulti und Kommerz?   Leave a comment

Viele tun so als ob die Beschneidung von Jungen (bei Juden von Säuglingen am 8. Tag) ein Bagatelleingriff wäre, übersieht dabei aber, dass es auch Todesfälle gibt. Auch die anderen Folgen sind keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen und sind nicht vernachlässigbar.
Es gibt außerdem keine rationalen Gründe warum man eine Beschneidung vornehmen sollte. Keine Sorge, die Natur macht schon alles richtig. Dass die Genitalverstümmelung bei Mädchen eine viel schwerwiegendere Körperverletzung ist, darüber brauchen wir uns nicht zu streiten. Aber deswegen ist die stupide Beschneidung bei Jungen nicht nichts. Bei Mädchen läuft man ja schon seit langem gegen die Genitalverstümmelung Sturm, das auch vollkommen zu Recht. Warum aber bei Jungen nicht? Und warum soll man die Körperverletzung im Namen einer Religion oder von Traditionen tolerieren und akzeptieren? Ich spreche mich ganz klar dagegen aus. Man sollte nicht vor Religionen in die Knie gehen, so wie man es in Deutschland macht.

Hier ein Bericht von Intaktiv-online.de

Rituelle, religiöse, aber auch kommerzielle Interessen rangieren nicht selten höher als das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Betroffen von derartigen massiven Verstößen gegen elementare Grundrechte sind in der Mehrzahl die Schwächsten der Gesellschaft, die Kinder, Jungen ebenso wie Mädchen, denen ohne medizinischen Grund ein Teil ihres völlig gesunden Körpers genommen wird.

http://www.intaktiv-online.de/sexuelle-selbstbestimmung/sexuelle-selbstbestimmung/geschlechteruebergreifende-initiative-fuer-genitale-selbstbestimmung.html

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Blutige Rituale im Schatten von Multikulti und Kommerz?

In den stark religiös und traditionell geprägten Regionen dieser Welt gehört die Beschneidung sowohl der weiblichen als auch der männlichen Geschlechtsorgane zum überlieferten Brauchtum, das größtenteils rational nicht erklärbar und somit kaum beeinflussbar ist. So sterben weltweit Jahr für Jahr hunderte Mädchen und Frauen, Jungen und Männer auf grausame Weise, ohne dass es die Öffentlichkeit wirklich wahrnimmt. Meist handelt es sich bei den verschiedenen Beschneidungszeremonien um Initiationsriten zur Aufnahme Jugendlicher in die Gemeinschaft der Erwachsenen oder des Stammes. Zumindest im Bezug auf die Beschneidung von Jungen werden derartige Bräuche hierzulande aber allenfalls als exotische Mutprobe wahrgenommen, über die man verlegen lächelt.

Ist die Beschneidung von Jungen und Mädchen wirklich nicht vergleichbar? Interessant ist, dass im Falle ritueller oder religiöser Beschneidungen Jungen und Männer es sind, deren körperliche Unversehrtheit offenbar weniger wert ist als die des „schwachen Geschlechts“. Die Beschneidung von Jungen, so ist nicht selten zu hören, gehöre zu Tradition und Kultur anderer Völker und müsse daher toleriert werden, während Menschrechtsorganisationen gleichzeitig schon seit langem Sturm gegen jegliche Form der Beschneidung weiblicher Genitalien laufen.

Beides sei nicht vergleichbar, so die bisherige Begründung für dieses einseitige Engagement.

„Genital Autonomy“ ist ein wesentlicher Schritt, Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit zu schaffen für eine Form unsäglichen Leides, von dem beide Geschlechter betroffen sind.

http://www.intaktiv-online.de/sexuelle-selbstbestimmung/sexuelle-selbstbestimmung/blutige-rituale-im-schatten-von-multikulti-und-kommerz.html

Weibliche Genitalverstümmelung, Mädchenbeschneidung, Infibulation

http://www.intaktiv-online.de/sexuelle-selbstbestimmung/sexuelle-selbstbestimmung/weibliche-genitalverstuemmelung-maedchenbeschneidung-infibulation.html

Gruß Hubert

Veröffentlicht 17. Oktober 2012 von hubert wenzl in Medizin, Politik, Religionskritik

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Todesfälle durch Medikamente   Leave a comment

Tierschutznews.de berichtet hier von Todesfälle durch Medikamente. Es ist ja bekannt, dass Tierversuche keinesfalls davor schützen können, dass Menschen durch die Einnahme von Medikamnten sterben können.

In den Jahren 2011 und 2012 mussten über zwanzig Medikamente vom Schweizer Markt genommen oder nachträglich mit Zulassungsbeschränkungen versehen werden.

Bei allen traten unerkannte und teilweise lebensgefährliche Nebenwirkungen auf. Diese blieben in den gesetzlich vorgeschriebenen Tierversuchen unerkannt. Unzählige Tiere mussten für unnötige und unsichere Versuche leiden.

Menschen, die auf Medikamente angewiesen sind, verlassen sich auf deren Sicherheit und positive Wirkung. Nicht immer zu Recht. Eine fundierte Recherche der AG STG zeigt, dass Medikamentenversager an der Tagesordnung sind. Alleine in den Jahren 2011 und 2012 haben 23 Medikamente schwerwiegende Nebenwirkungen verursacht, teilweise fehlte zudem der versprochene Nutzen gänzlich. In allen Fällen wurden die Medikamente ausführlich an Tieren getestet und für wirksam und ungefährlich befunden. Tierversuche sollen angeblich dazu dienen, genau solche Gefahren vorauszusehen, versagen aber regelmässig.

Die AG STG bezeichnet es als gravierend, dass jährlich mehrere hundert Millionen Schweizer Steuerfranken in die Tierversuchsforschung fliessen, aber keine nennenswerte Beträge in die Entwicklung von sicheren, tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Tierversuche sind grausam und unnötig. Sie spiegeln eine falsche Sicherheit für den Menschen vor und behindern den Fortschritt massgeblich.

Todesfälle durch Medikament von Novartis

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA veranlasste im Januar 2012 eine Überprüfung des erst 2011 zugelassenen Medikamentes Fingolimod (Gilenya®) der Firma Novartis, das zur Therapie von schweren Formen Multipler Sklerose eingesetzt wird. Grund der Überprüfung: 11 unerklärte, plötzliche Todesfälle.[1] Die im Zulassungsverfahren vorgeschriebenen Tierversuche zeigten das Risiko nicht an und täuschten eine falsche Sicherheit vor. Aktuelle Zahlen zur Situation in der Schweiz liegen uns noch nicht vor. Auf eine entsprechende Anfrage seitens der AG STG hat sich die Swissmedic (Schweizerisches Heilmittelinstitut) bislang nicht geäussert.

Die AG STG veröffentlicht online laufend aktuelle Beispiele von Medikamenten, bei denen die vorgeschriebenen Tierversuche versagten. Dies ist nach Auswertungen der amerikanischen Zulassungsbehörden für Medikamente FDA bei 92% aller Medikamenten-Neuentwicklungen der Fall.[2][3]

Medizinischer Fortschritt wird verhindert

Sowohl das Schweizer Gesetz, das Tierversuche für Medikamente vorschreibt, als auch die fehlende finanzielle Förderung für tierversuchsfreie innovative Forschungsmethoden verhindern den medizinischen Fortschritt. In der Schweiz unterstützen Bund und Kantone die Tierversuchs-Forschung jährlich mit mehreren hundert Millionen Franken Steuergeld. An die 3R-Forschung, die sich einer Reduktion der Tierzahl und der Verringerung von Tierleid widmet, gehen nur knapp 400 000 Franken. Explizit tierversuchsfreie innovative Forschungsmethoden werden vom Bund überhaupt nicht gefördert, obwohl sie oft für den Menschen verlässlichere Resultate bringen würden.[4]

Umdenken dringend notwendig

Es ist erwiesen, dass Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf Menschen übertragbar sind.[5] In tierversuchsfreien Forschungsmethoden liegt die Zukunft. Sie sind methodisch besser, häufig billiger und schneller und liefern zuverlässiger auf den Menschen übertragbare Resultate als Tierversuche.

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner fordert seit Langem die konsequente Förderung und Anwendung von tierversuchsfreien Forschungsmethoden, statt der Verschwendung von Geldern für gefährliche, völlig veraltete Testmethoden. Innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden sind ein klarer Fortschritt und nicht ein Ersatz für Tierversuche.

Will die Schweiz auch in Zukunft zu den führenden Forschungsnationen gehören, so ist ein Umdenken in Politik und Forschung unabdingbar. Wir müssen uns vom Tierversuch verabschieden und den Weg frei machen für schnellere, preiswertere und vor allem zuverlässigere Methoden.
von AGSTG

Quellen:
[1] “TODESFÄLLE UNTER MS-MITTEL FINGOLIMOD (GILENYA): EMA ÜBERPRÜFT KARDIOVASKULÄRE SICHERHEIT UND FORDERT STRIKTERE ÜBERWACHUNG,” Arznei-Telegramm (blitz-a-t), vol. 24.01.2012, 2012.
[2] Innovation Stagnation. Challenge and Opportunity on the Critical Path to New Medical Products. U.S. Department of Health and Human Services. Food and Drug Administration (FDA), 2004, S. 8
[3] Crawford, Lester M: Speech before PhRMA Annual Meeting. FDA (U.S. Food and Drug Administration), 2004
[4] http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20111085

[5] Perel P, Roberts I, Sena E, et al. Comparison of treatment effects between animal experiments and clinical trials: systematic review. BMJ 2007; 334(7586):197.

Quelle:

http://tierschutznews.ch/universum/medizin-wellness/2269-todesfaelle-durch-medikamente.html

Gruß Hubert

Veröffentlicht 17. Oktober 2012 von hubert wenzl in Medizin, Politik, Tierschutz

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Queen – Bohemian Rhapsody   Leave a comment

Bohemian Rhapsody – Songtext

Ist das das reale Leben,
oder alles nur Fantasie?
Bin gefangen in einem Erdrutsch,
unmöglich, vor der Realität zu fliehen.
Öffne die Augen,
schau zum Himmel und sieh:
Ich bin nur ein armer Junge, ich verdiene keine Sympathie,
Bin heute hier, morgen dort,
ganz egal woher der Wind weht.

Mama, ich habe gerade einen Mann getötet,
habe ein Gewehr an seinen Kopf gehalten,
abgedrückt und jetzt ist er tot.
Mama, das Leben hat gerade erst begonnen,
aber jetzt bin ich hingegangen und habe es einfach weggeworfen.
Mama, ich wollte dich nicht zum Weinen bringen,
wenn ich morgen um diese Zeit nicht wieder zurück bin,
mach bitte weiter, als ob nichts geschehen wäre.

Zu spät, meine Zeit ist gekommen,
Schauer laufen mir den Rücken runter,
mein ganzer Körper tut mir weh.
Ich sage euch allen „Auf Wiedersehen“, ich muss jetzt gehen,
muss euch alle hier zurücklassen und der Wahrheit ins Auge sehen.
Mama (egal woher der Wind weht),
ich möchte nicht sterben.
Manchmal wünsche ich, ich wäre nie geboren.

Ich sehe die kleine Silhouette eines Mannes,
Scaramouche, Scarmouche, wirst du mir den Fandango spielen.
Blitz und Donnerschlag versetzen mich in Panik und Schrecken,
Galileo, Galileo,
Galileo, Galileo,
Galileo, großartiger Figaro,

Ich bin nur ein armer Junge, keiner liebt mich.
Er ist nur ein armer Junge aus einer armen Familie.
Verschone sein Leben vor dieser Ungeheuerlichkeit.
Heute hier, morgen dort, wirst du mich gehern lassen?

Bismillah! Wir werden dich nicht gehen lassen. Lasst ihn gehen.
Bismillah! Wir werden dich nicht gehen lassen. Lasst ihn gehen.
Bismillah! Wir werden dich nicht gehen lassen. Lasst ihn gehen.
Mama mia, Mama mia, Mama mia, lass mich gehen.
Beelzebub hat mir einen Teufel an die Seite gestellt.

Du glaubst also, du könntest mich steinigen und mir ins Gesicht spucken?
Du glaubst also, du könntest mich lieben und dem Tod überlassen?
Oh Baby, das kannst du mir nicht antun, Baby,
Ich muss unbedingt weg von hier.

Nichts ist von Bedeutung,
jeder kann es sehen,
nichts ist von Bedeutung für mich.

Egal, woher der Wind weht…

http://www.songtexte.com/uebersetzung/queen/bohemian-rhapsody-deutsch-7bd6b68c.html

Gruß Hubert

Veröffentlicht 17. Oktober 2012 von hubert wenzl in Musik

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