Kirche? Mehr als man glaubt.   Leave a comment

Man würde kaum glauben, wo die Kirche überall ihre Finger im Spiel hat. Der Religionskritiker Carsten Frerk führt das vorbildhaft und akribisch vor.
Hier sein Bericht.

Rückläufige Steuereinnahmen, leere Kassen – so sieht das Fazit der Kirchen aus. Kurz vor Jahresende erschien im Alibri-Verlag eine ganz andere Bilanz, die belegt, dass die beiden Kirchen die reichsten Unternehmer der Bundesrepublik sind.

Als getauftes Kind wächst man in die Kirche hinein und erlebt sie vor Ort als das Kirchengebäude und den Pfarrer während der Gottesdienste und beim Konfirmations- oder Kommunionsunterricht. Wenn man unterwegs ist, ständig eine der 30.000 Kirchen in Deutschland – der Horizont bleibt aber normalerweise auf diese Gebäude und die Theologen beschränkt.
Nur wer sich aktiv darum kümmert wird merken, dass der alte Satz: „Von der Wiege bis zu Bahre: christliche Talare“ immer noch stimmt.
Man wird in einem konfessionellen Krankenhaus geboren, geht in einen entsprechenden Kindergarten, dann auf eine Bekenntnisschule und kann schließlich seine Lehre bei einem konfessionellen Wirtschaftsunternehmen absolvieren oder studiert an der katholischen Universität Eichstätt.
Dann wird man einer der 1,35 Millionen konfessionellen hauptamtlichen Mitarbeiter in Deutschland, lässt sich in kirchlichen Einrichtungen weiterbilden, hat sein Gehaltskonto bei einer kirchlichen Bank, baut sein Haus auf einem kirchlichen Erbbaugrundstück oder bewohnt eine der 150.000 Mietwohnungen im kirchlichen Besitz.
Im Fernsehen sieht man eine der zahlreichen Kirchensendungen und trinkt dazu Klosterbräu oder Wein von kirchlichen Weingütern. Als Kaffee, Tee oder Orangensaft darf es dann natürlich nur der von TransFair sein und beim Verreisen wohnt man dann in kirchlichen Familienferienstätten oder christlichen Hotels. Natürlich kann man auch auf die Malediven mit einem kirchlichen Reisebüro verreisen, während die Kinder im christlichen Zeltlager untergebracht werden.
Kulturell ist man im Kirchenchor aktiv oder spielt die Posaume mit christlichem Zungenschlag und für das soziale Engagement wird man einer der 1,3 Millionen Ehrenamtlichen im Dritte-Welt-Laden, bei der Bahnhofsmission oder im Kirchenvorstand.
Gut aufgehoben ist man dann noch in Frauenkreisen und schließlich in der Seniorenakademie oder im konfessionellen Altenheim, bis dann der Pastor oder Pfarrer die letzten Worte spricht.

Die einzigen Wirtschaftsunternehmen, die nicht von der Kirche betrieben werden, sind Beerdigungsunternehmen und Bordelle.

Noch eine Anmerkung von mir. Wie ist die Kirche überhaupt zu dem Reichtum gekommen?

Sie sind ja nicht produktiv im Sinne von Erwerb. Sie erzählen ja nur Geschichten, Märchen und Predigten. Man überlege sich das mal.

Hier weiterlesen:

http://www.carstenfrerk.de/journalistisches_k.htm#mehr

Gruß Walter/Hubert

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