Zitate von Freidenker.at   2 comments

Das Jüngste Gericht ist der älteste Schmäh. Gerhard Engelmayer

Jeder soll glauben, was er glaubt, dass er glauben muss – nur soll er nicht glauben, dass die anderen das auch glauben müssen. Dann „hamma“ kein Problem. Klaus Eberhartinger, EAV (Anmerkung: ehemalige Band-Gruppe: Erste Allgemeine Verunsicherung)

Ich bin nicht ganz sicher, ob seine Heiligkeit noch alle Glocken im Turm hat. Ebendieser, in Anlehnung an die Papst-Aussage (in Afrika), Kondome würden vor HIV nicht schützen.

Ich denke, dass ein enormer Schaden von der Religion angerichtet wurde – nicht nur im Namen der Religion, sondern tatsächlich von der Religion. Steven Weinberg

Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, dafür bedarf es der Religion. Derselbe

Das beste Mittel gegen die Feinde des freien Denkens ist das freie Denken selbst. Heiner Geißler

Es gibt keinen Himmel wenn wir ihn nicht machen. F. Nightingale

Was immer Wert und Bedeutung der Religion sein mögen, sie hat kein Recht, das Denken irgendwie zu beschränken, also auch nicht das Recht, sich selbst von der Anwendung des Denkens auszunehmen. S. Freud

Die meisten Mythen existieren in zwei Gebieten: Religion und Sex.

Das Schlimmsten an der christlichen Religion ist ihre unnatürliche und krankhafte Einstellung zur Sexualität. Bertrand Russel (1872-1970)

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es einen Gott gibt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er die Religionen ermächtigt hat, ihn zu repräsentieren. Christoph Sonntag

Daß in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnötig. Georg Christoph Lichtenberg

Die Lüge ist die Religion der Knechte und Herren, die Wahrheit ist die Gottheit der freien Menschen. Maxim Gorki

Ich sage euch aber, daß die Menschen Rechenschaft geben müssen am Jüngsten Gericht von einem jeglichen unnützen Wort, das sie geredet haben. Matthäus-Evangelium

Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners. Heinz von Foerster

Fürchte die Wahrheitspropheten, und fürchte vor allem jene, die bereit sind, für die Wahrheit zu sterben: Gewöhnlich lassen sie viele andere mit sich sterben, oft bereits vor sich, manchmal für sich. Umberto Eco (Der Name der Rose)

Die Wahrheit ist eine verdammt anstrengende und komplizierte Aufgabe, kein Wunder, dass viele schwindeln und einen Abstecher probieren oder diktieren, genannt Religion! Gerhard Engelmayer

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben. Alexander von Humboldt

Ich wundere mich mehr über die Leute, die an Wunder glauben, als über die Wunder selbst. S. Freud

„Denken Sie an den betrübenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen. Wäre es so ganz unmöglich, dass gerade die religiöse Erziehung ein großes Teil Schuld an dieser relativen Verkümmerung trägt?“ – S. Freud, Die Zukunft einer Illusion – Leipzig IPV 1927. Kapitel IX

„Wir mögen noch so oft betonen, der menschliche Intellekt sei kraftlos im Vergleich zum menschlichen Triebleben, und recht damit haben. Aber es ist doch etwas Besonderes um diese Schwäche; die Stimme des Intellekts ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör geschafft hat. Am Ende, nach unzählig oft wiederholten Abweisungen, findet sie es doch.“ -S. Freud, Die Zukunft einer Illusion – Leipzig : IPV, 1927. Kapitel X, Seite 87

„Mit Sicherheit weiß ich nur das eine, daß die Werturteile der Menschen unbedingt von ihren Glückswünschen geleitet werden, also ein Versuch sind, ihre Illusionen mit Argumenten zu stützen. […] Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden.“ – S. Freud, Das Unbehagen in der Kultur, Leipzig IPV 1930, Kapitel VIII, Seite 136

„Religion beruht auf Autorität, Wissenschaft auf Beobachtung und Vernunft!“ Stephen Hawking

„Gott könnte existieren, aber die Wissenschaft kann heute die Entstehung der Welt ohne Gott erklären.“Stephen Hawking

http://www.freidenker.at/index.php/sprachhygiene-zitate.html

Gruß Hubert

2 Antworten zu “Zitate von Freidenker.at

Abonniere die Kommentare per RSS.

  1. „Wenn ich behaupten würde, dass es zwischen Erde und Mars eine Teekanne aus Porzellan gäbe, welche auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreise, so würde niemand meine Behauptung widerlegen können, vorausgesetzt, ich würde vorsichtshalber hinzufügen, dass diese Kanne zu klein sei, um selbst von unseren leistungsfähigsten Teleskopen entdeckt werden zu können. Aber wenn ich nun zudem auf dem Standpunkt beharrte, meine unwiderlegbare Behauptung zu bezweifeln sei eine unerträgliche Anmaßung menschlicher Vernunft, dann könnte man zu Recht meinen, ich würde Unsinn erzählen. Wenn jedoch in antiken Büchern die Existenz einer solchen Teekanne bekräftigt würde, dies jeden Sonntag als heilige Wahrheit gelehrt und in die Köpfe der Kinder in der Schule eingeimpft würde, dann würde das Anzweifeln ihrer Existenz zu einem Zeichen von Exzentrik werden. Es würde dem Zweifler in einem aufgeklärten Zeitalter die Aufmerksamkeit eines Psychiaters einbringen oder die eines Inquisitors in früherer Zeit.“

    BERTRAND RUSSELL: Is There a God?

    „Der Grund, weshalb organisierte Religion offene Feindschaft verdient, ist, dass Religion, anders als der Glaube an Russells Teekanne, mächtig, einflussreich und steuerbefreit ist und systematisch an Kinder weitergegeben wird, die zu jung sind, sich dagegen zu wehren. Kinder sind nicht gezwungen, ihre prägenden Jahre damit zu verbringen, verrückte Bücher über Teekannen auswendig zu lernen. Staatlich subventionierte Schulen schließen keine Kinder vom Unterricht aus, deren Eltern das falsche Aussehen der Teekanne bevorzugen. Teekannen-Gläubige steinigen keine Teekannen-Ungläubigen, Teekannen-Renegaten, Teekannen-Ketzer und Teekannen-Lästerer zu Tode. Mütter warnen ihre Söhne nicht davor, Teekannen-Schicksen zu heiraten, deren Eltern an drei Teekannen statt an eine glauben. Leute, die ihre Milch zuerst einschenken, schießen nicht jenen, die den Tee zuerst einschenken, die Kniescheiben weg.“

    RICHARD DAWKINS: A Devil’s Chaplain: Selected Essays

    Liken

  2. Danke für die Erklärung mit der Teekanne. Überzeugender kann man das Wesen einer Religion nicht erklären.
    Gruß Sabine

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: