Archiv für 6. Februar 2013

Zensur bei Webgiganten – Apple, FB & Co.   1 comment

Webgiganten kontrollieren Inhalte

Ich möchte hier gar nicht viel vorausschicken, es ist alles gesagt im Artikel von Focus, der den Artikel von Chip 2/2013 hat. Jedenfalls geht die Zensur viel weiter als man denkt. Am schlimmsten ist Apple, eine Firma dir mir höchst unsympathisch ist, wegen ihrer Produktionsmethoden, der Preispolitik, und und und (verlangt für ein Gerät, dass Apple 152 Euro kostet im Verkauf 679 Euro!). Denk „Like-Button“ von Facebook empfinde ich schon als Terror, ganz abgesehen von den Sicherheitsrisiken und Schnüffelattacken.
Welche Moral da bei diesen Webgiganten vorherrscht zeigt der Umstand, dass Hakenkreuze erlaubt sind, Brüste jedoch nicht.

Hier ein Bericht von „Focus“ (mit Genehmigung von Chip)

Hakenkreuze erlaubt, nackte Brüste nicht: Die Webgiganten Facebook, Apple, Amazon und Co. kontrollieren die User und zwingen uns ihre Moral auf – manchmal auch die des Staates.

Als Google kürzlich in Android 4.2 den Dezember aus dem Kalender warf, war das vermutlich nicht gewollt. Dass Google massenhaft Suchergebnisse löscht, hingegen schon. Oder dass Apple auf iPhones und iPads Apple-kritische Spiele entfernt. Oder dass Amazon WikiLeaks-Dokumente beseitigt. Oder dass Facebook willkürlich Fotos seiner Nutzer einstellt. Oder oder oder.

Bei autoritären Herrschern würde man solch ein Verhalten mit einem Wort verdammen: Zensur. Die Webgiganten jedoch bleiben unbehelligt, denn wer eine Website oder einen App-Store betreibt, bestimmt deren Inhalte. Auch Google, Facebook, Amazon und Apple haben dieses Recht. Für sie endet die Zensurgeschichte an dieser Stelle – doch für den User beginnt sie hier erst. Die Kontrollmacht der Großkonzerne zeigt sich in Einzelfällen: wenn man googelt, Fotos anschaut oder Apps lädt. Eine systematische, nordkoreamäßige Zensur ist das nicht unbedingt. Doch die Methoden, mit denen Apple, Facebook und Co. Inhalte kontrollieren, deuten ein Zensursystem völlig neuen Ausmaßes an.

Willkürherrscher kontrollieren das Web

In einem freien, offenen Internet wäre Zensur kaum möglich. Doch die Webgiganten haben längst ihre eigenen Welten, kontrollierbare Subnetze im Internet, aufgebaut.

Wie Türsteher in einem Nobelclub bestimmen dort die Konzernchefs – Mark Zuckerberg (Facebook), Larry Page (Google), Tim Cook (Apple) und Jeff Bezos (Amazon) – welche Inhalte reinkommen und welche rausfliegen.

Apple zum Beispiel erlaubt nur eine Downloadquelle für Apps – den eigenen App Store – und entscheidet, wer wie viel Geld verdienen darf. Google entscheidet, welche Websites man findet, und bindet seine User mit Zusatzdiensten an sich. Facebook entscheidet, welche Freunde für den User interessant sind, welche Spiele und welche Fanseiten. Und mit der Programmierschnittstelle Open Graph 2.0 durchzieht Facebook das Web mit Like-Buttons, Kommentarboxen und Facebook-Log-ins. Amazon dominiert den E-Book-Markt, weil die Kombination aus großem Angebot und gutem Reader trotz der DRM-Beschränkungen sehr attraktiv ist. Dazu kommen der Marketplace, eine der weltweit größten Verkaufsplattformen, sowie ein eigener Android-Store für den Kindle Fire. Auch Microsoft eifert mit Windows 8 dem Apple-System nach – inklusive der strengen Inhaltskontrolle. Und selbst Twitter hat seine Grenzen mit einer neuen, strengen Programmierschnittstelle für viele Entwickler abgeschottet.

Natürlich helfen die Kontrollen, etwa Kinderpornografie zu löschen, und das sollen sie auch. Doch wie jedes Werkzeug lassen sich diese Mechanismen eben auch missbrauchen, um willkürlich andere Inhalte zu löschen. Wem diese streng reglementierten Clubs daher nicht passen, der muss mit der schäbigen Kneipe gegenüber vorliebnehmen. Alternativen gibt es schließlich auch im Web. Doch wer nutzt Bing, wenn deren Websuche in Deutschland noch so unausgereift ist? Wer nutzt StudiVZ, wenn alle Freunde bei Facebook sind?

Komplizen der politischen Zensur

Wer Inhalte beseitigt, beruft sich häufig auf nationale Gesetze (die andererseits bei Datenschutzfragen gern ignoriert werden). Bestes Beispiel sind Links zu Downloadseiten, die gegen das Urheberrecht verstoßen. Dabei reicht es oft schon, wenn Rechte-Inhaber, etwa Filmstudios, die Löschung eines Links beantragen; dann wird er ohne richterliche Entscheidung entfernt. Nur dieser vorauseilende Gehorsam befreit die Unternehmen von der Haftung.

Google zum Beispiel mustert laut des firmeneigenen Transparency Reports pro Monat knapp zwölf Millionen URLs zu illegalen Kopien von Filmen, Musik und E-Books aus – Tendenz steigend. Dazu kommen Inhalte, die man nach Gerichtsurteilen oder Anfragen staatlicher Behörden entfernen muss. In Deutschland waren das im ersten Halbjahr 2012 bei Google 247 Löschanfragen zu 1.903 Inhalten, etwa Verletzungen von Persönlichkeitsrechten oder jugendgefährdende Inhalte. Nur etwa jede fünfte Anfrage lehnt Google nach eigenen Angaben ab.
Mit freundlicher Genehmigung von CHIP. Dieser Artikel stammt aus der Ausgabe 02/2013 des Magazins.

Zensur im Internet: Webgiganten kontrollieren Inhalte – weiter lesen auf FOCUS Online:

http://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-28989/zensur-im-internet-webgiganten-kontrollieren-inhalte_aid_898089.html

Gruß Hubert

„Stern“-Reporterin Himmelreich bei Lanz demontiert – Sexismus-Debatte   Leave a comment

 

Wenn es nach der Stern-Journalistin Laura Himmelreich ginge, müssten sich Politiker und andere Männer sich gut wappnen, wenn sie ein Gespräch mit ihr führen würden. Sie müssten da am besten eine Augenbinde tragen, Zeugen dabei haben und ein Tonband mitlaufen haben, damit sie sicher wären nicht von ihr mit sexistischen Vorwürfen überzogen zu werden. Wenn es sich irgendwie vermeiden ließe sollten sie auf jedem Fall auf männliche Journalisten ausweichen.
Es ist so daneben, wenn diesem Weibsbild Himmelreich nach einem Jahr auf einmal einfällt, dass Brüderle sie angeblich sexistisch wegen dem Busen/Dirndl-Spruch belästigte. Justament zu dem Zeitpunkt als Brüderle als Spitzenkandidat der FDP designiert wurde.
Wenn ich ein „Stern“-Abonnement hätte, würde ich dieses sofort kündigen. Aber so ein Magazin würde ich wohl nie abonnieren.
Ich kann der Schauspielerin Katrin Sass nur vollkommen Recht geben, wenn sie sagte, dass es eine Unverschämtheit war, als Himmelreich Brüderle fragte ob er nicht zu alt sei und Sass da das Getränk an Brüderles Stelle ihr in den Ausschnitt gegossen hätte.
Ich kann Katrin Sass jetzt sehr gut verstehen, dass sie sich bei Peer Kusmagk, dem früheren Dschungelkönig, sehr erregte, der die Sexismus-Debatte befürwortete.

Hier ein Auszug aud dem Focus

Einen „eiskalten Vorgang“ nannte „Spiegel“-Autor Matthias Matussek die Berichterstattung der „Stern“-Reporterin Laura Himmelreich.

Die Journalistin hatte unter der Überschrift „Der Herrenwitz“ über eine Begegnung mit Brüderle am Vorabend des traditionellen Dreikönigstreffens vor gut einem Jahr an der Hotelbar berichtet. Mit Blick auf ihre Brüste soll Brüderle unter anderem gesagt haben: „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen.“ Er habe nach ihrer Hand gegriffen, sie geküsst und gesagt: „Ich möchte, dass Sie meine Tanzkarte annehmen.“ Die damals 28-Jährige reagierte ihren Angaben zufolge mit den Worten: „Herr Brüderle. Sie sind Politiker, ich bin Journalistin.“ Der Fraktionschef habe entgegnet: „Politiker verfallen doch alle Journalistinnen.“

„Hätte ihr das Getränk in den Ausschnitt gegossen“

Matussek nahm insbesondere daran Anstoß, dass Laura Himmelreich die Szene ausgerechnet dann veröffentlichte, als Brüderle zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die Bundestagswahl ausgerufen wurde. Das Verhalten Brüderles begründete er unter anderem damit, dass jener der Journalistin wohl habe zeigen wollen, dass er noch nicht zu alt ist, um die FDP wieder nach vorne zu bringen. Himmelreich hatte eingangs von Brüderle wissen wollen, wie er es findet, im fortgeschrittenen Alter zum Hoffnungsträger aufzusteigen“ – auch vor einem Jahr wurde er als möglicher FDP-Retter gehandelt.

Für die Schauspielerin Katrin Sass („Good Bye, Lenin“) war dies die eigentliche Unverschämtheit. Himmelreich wage zu fragen: „Sind Sie nicht zu alt?“ Das sei eine „Frechheit“, über die keiner spreche, so Sass. „Da hätte ich das Getränk genommen und hätte es in ihren Ausschnitt gegossen.“ Sie wisse, was sich Prominenten von der Presse gefallen lassen müssen. „Die kann froh sein, dass er ihr noch die Tanzkarte angeboten hat. Ich hätte ihr was anderes angeboten.“

Sass: Männer und Frauen werden sich nie ändern

Sass zeigte kein Verständnis für die gesamte Sexismus-Diskussion. „Männer sind Männer und Frauen sind Frauen“, zitierte sie frei nach der Journalistin Wibke Bruhns, die zuvor bei Günther Jauch argumentiert hatte, dass sich das Verhalten von Männern und Frauen nicht ändern werde.
Sass‘ Erregtheit bekam insbesondere Peer Kusmagk ab, der die losgetretene Debatte als einziger in der Runde nachdrücklich befürwortete, weil sie offensichtlich einen Nerv in der Gesellschaft treffe. Der frühere Dschungelkönig schilderte Szenen aus seiner Bar, wo Männer häufig nach dem dritten Bier zudringlich würden. Für Sass kein Argument: „Es ist so affig“, schimpfte Sass. Frauen gingen da hin, weil sie angemacht werden wollten. Könnten sie damit nicht umgehen, dann sollten sie wegbleiben.

Sexismus-Debatte: „Stern“-Reporterin Himmelreich bei Lanz demontiert – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/sexismus-debatte-stern-reporterin-himmelreich-bei-lanz-demontiert_aid_908663.html

Nachtrag:
„Darüber wird kaum gesprochen“Entwicklungsminister Niebel prangert Sexismus gegen Männer an

„Darüber wird kaum gesprochen“: Entwicklungsminister Niebel prangert Sexismus gegen Männer an – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/darueber-wird-kaum-gesprochen-entwicklungsminister-niebel-prangert-sexismus-gegen-maenner-an_aid_911784.html

 

Gruß Hubert

Menschenversuche in Basel – Symbolhafte Aktion   Leave a comment

 

Der Speziesist Mensch denkt nicht daran was Tieren bei Tierversuchen angetan wird. Er hält sich selbst für das Nonplusultra auf der Erde und glaubt für seine Interessen sei alles erlaubt. In seiner Selbstbezogenheit, Selbtsverliebtheit und Gedankenlosigkeit glaubt er könne Tiere für zweifelhafte Experimente benutzen. Wer gibt ihm das Recht dazu? Niemand – er nimmt sich es sich aus einer Position der Stärke. Es ist das Recht des Stärkeren, das ethisch auf einer sehr tiefen Stufe steht. Im Grunde ist das ein faschistoides Verhalten.
Wen interessieren schon die Tierversuche? Es ist eine winzige Minderheit, die sich dafür interessiert was im Verborgenen hinter dicken Mauern in Tierversuchslabors passiert.
Jährlich sterben eine Million Menschen an Nebenwirkungen von Medikamenten, die zuerst an Tieren getestet wurden. Den Menschen wird so eine falsche Sicherheit vorgegaukelt, die sie manchmal mit ihrem Leben bezahlen. Mitleid kommt bei mir da aber kein großes auf. Man hätte die Möglichkeit sich zu informieren und in der Öffentlichkeit Druck dagegen zu erzeugen. Wenn man das nicht tut, muss man eben die Konsequenzen tragen. Leid tun mir nur die Tiere, die ohne Schuld und ohne Möglichkeit sich wehren zu können auf den Folterstühlen einer angeblichen „Wissenschaft“ unsägliche Qualen erleiden müssen. Was würden Menschen sagen, wenn man mit ihm solche Versuche machen würde?

Jetzt aber zum Bericht von Tierschutznews.ch

 

Hände und Füsse sind mit Gurten fixiert, der Mund mit einer Klemme aufgerissen, der Schädel wurde aufgesägt.

Der «Versuchsmensch» auf der Untersuchungsliege windet sich vor Schmerzen und Angst. Doch die beiden experimentierenden Vivisektoren kümmern sich nicht darum, sind taub gegenüber den Schmerzensschreien. Sie haben anderes zu tun, wollen Ergebnisse erzielen – angeblich im Dienste der Wissenschaft.

Mit der heutigen Aktion in Basel zeigt die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner), was tagtäglich im Verborgenen in Schweizer Tierversuchslabors passiert, und thematisiert gleichzeitig die Gefahren von Tierversuchen für Menschen.

«Es gibt keine Sicherheit für Menschen, wenn auf Tierversuche gesetzt wird!» sagt Andreas Item, Geschäftsführer der AG STG, und moniert: «Das Spiel mit den Ängsten und Hoffnungen der Patienten ist ein grausames, aber leider sehr lukratives Spiel.»

Jährlich sterben weltweit hochgerechnet eine Million Menschen an den Nebenwirkungen von Medikamenten. Diese Medikamente wurden im Vorfeld in Tierversuchen als für Menschen unbedenklich eingestuft und deshalb auf dem Markt zugelassen.

Ein Umstand, der auch die Schweizer Regierung dazu veranlassen sollte, etwas für die Sicherheit von Patienten zu unternehmen. Das Nationale Gesundheitsinstitut der USA (NIH) hat die Zeichen erkannt und treibt mit umgerechnet 70 Millionen Franken die Entwicklung tierversuchsfreier und sicherer Forschungsmethoden massiv voran. In der Schweiz stellt der Bund diesem Forschungszweig jährlich gerade mal 400 000 Franken zur Verfügung.

Tierversuche führen zu Menschenversuchen

Schon vor rund 30 Jahren versprachen die grossen Schweizer Pharmafirmen, Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und Karies bald komplett heilen zu können. Dieses Versprechen wollten sie dank Tierversuchen innerhalb der nächsten drei bis zwölf Jahre erfüllen. Erreicht wurde von den gesetzten Zielen jedoch leider fast keines.

Tiere sind anatomisch und biologisch völlig anders als Menschen. Man kann aus der Reaktion einer Tierart auf ein Arzneimittel keine Rückschlüsse ziehen auf die Wirkung dieser Substanz auf Menschen.

Deshalb müssen Ergebnisse aus Tierversuchen an menschlichen Probanden ausgetestet werden. Diese werden dabei hohen Risiken und unabsehbaren gesundheitlichen Folgen ausgesetzt.

Die AG STG stellt auf ihrer Webseite verschiedene tierfreie Forschungsmodelle vor. Zum Beispiel dreidimensionale Biochips mit Gewebekulturen. Auf diesen lassen sich Funktion, Struktur und das Zusammenwirken verschiedener menschlicher Organe lebensecht nachbilden. Mit solchen Modellen können potentielle Arzneimittel schneller und zuverlässiger getestet werden.

«Tierversuche dienen häufig einzig und alleine dem Prestigegedanken und sollen Forschern zu Ansehen und vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen verhelfen»,

kritisiert Cristina Roduner, Medienverantwortliche der AG STG. «Solange Tierversuche in der Forschung eingesetzt werden, müssen immer auch viele unkalkulierbare und somit gefährliche Versuche an Menschen durchgeführt werden.»

Umdenken dringend notwendig

Um die Sicherheit von Patienten bestmöglich zu gewährleisten, fordert die AG STG eine konsequente Vergleichsuntersuchung zwischen humanbiologischen Tests und Tierversuchen. Die AG STG fordert ein Umdenken in Politik und Forschung. Will die Schweiz auch in Zukunft zu den führenden Forschungsnationen gehören, muss sie sich vom Tierversuch verabschieden und den Weg frei machen für eine am Menschen orientierte und für die Menschen nützliche Medizinforschung.

Innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden sind ein klarer Fortschritt und nicht ein Ersatz für Tierversuche. Die AG STG fordert die Schweizer Behörden auf, den Fortschritt in der Forschung nicht länger zu blockieren, sondern in die Zukunft zu investieren.
Geschrieben von AGSTG

Menschenversuche in Basel – Symbolhafte Aktion zum Thema Tierversuche

Gruß Hubert

Die Nichtversorgung vergewaltigter Frauen in katholischen Kliniken hat System   1 comment

Vergewaltigungsopfer sind in katholischen Kliniken unerwünscht. Man verweigert die medizinische Untersuchung, weil man sich weigert die Pille danach zu verschreiben. Diesen katholischen Kliniken müsste man die Genehmigung eine Klinik zu führen entziehen und die öffentliche Finanzierung wäre sofort zu stoppen. Unverschämt auch nach dem Vergewaltigungsfall in Köln diese als Einzelfälle darstellen zu wollen. Das ist eine dreiste Lüge. Die Verweigerung von medizinischer Hilfe hat in katholischen Kliniken System. Ich kenne keine andere Körperschaft wo so gelogen wird. Das waren KEINE Mißverständnisse!

Hier ein Bericht von „Monitor“, WDR

Die Nichtversorgung vergewaltigter Frauen in katholischen Kliniken hat System

In Köln wurde mehreren Frauen die Behandlung nach einer Vergewaltigung verweigert – von Krankenhäusern, die von der katholischen Kirche getragen werden. Seit die Fälle bekannt geworden sind, hagelt es Entschuldigungen von den Kliniken, vom Träger und von der Kirchenführung. Es handele sich um Missverständnisse und Einzelfälle. MONITOR dagegen liegen interne Schreiben vor, die belegen, dass diese Ungleichbehandlung von Vergewaltigungsopfern System hat in katholischen Krankenhäusern. Sie belegen, dass man unter anderem eine anonyme Spurensicherung nach Vergewaltigungen grundsätzlich nicht durchführen will. Kirchliche Krankenhäuser werden mit öffentlichen Geldern finanziert. Darf die Kirche Ihre Glaubenssätze über die medizinische Versorgung stellen?

Die Macht der Kirche

 

 

Georg Restle im MONITOR-Blog: „Es ist ein Lehrstück über Heuchelei und Scheinheiligkeit: Katholische Kliniken in Köln verweigern Vergewaltigungsopfern medizinische Hilfe und verweisen sie an staatliche Krankenhäuser. Angetrieben von reaktionären Lebensschützern, die sich nicht scheuen, die Namen und Adressen von Ärzten zu veröffentlichen, die die „Pille danach“ verschrieben haben.“

Zwei katholische Kölner Kliniken verweigern medizinische Hilfe.

Siehe auch: http://hubwenzl.blog.de/2013/01/20/zwei-katholische-kliniken-weisen-vergewaltigungsopfer-ab-15447025/

Noch ein paar persönliche Gedanken.
Man muss sich fragen, warum es den Glauben überhaupt noch gibt, wo doch die Denker nur darüber lachen: Eine Neigung zum Aberglauben steckt uns im Blut, oder in den Genen, wie man heute sagt. Dagegen hilft nur der Gebrauch des Verstandes. Bei Gebrauch des Verstandes müssten Gläubige (vor allem Frauen) in Scharen davon laufen. Damit wäre es dann zu Ende mit der Macht der Kirche. Nur ein paar Männer in Frauenkleidern würden die katholische Kirche nicht lange am Leben erhalten. Damit könnten sie dann vielleicht beim Kölner Fasching auftreten.

Aktualisierung vom 31.01.2013:

Kardinal macht einen Rückzieher. „Kardinal Meisner zur „Pille danach“: „Bestimmte Präparate akzeptabel“

Das ist wieder mal ein seltsame katholische Argumentation. Nach katholischer Logik eigentlich nicht nachvollziehbar. Aber sie wollen wohl nicht als die ganz Schlechten da stehen.

http://www1.wdr.de/themen/panorama/pilledanach126.html

 

Gruß Hubert