Archiv für März 2013

Jagd ist Prostitution für den Staat   Leave a comment

Dieser Artikel von tierschutznews.ch zeigt mit welchen psychischen Defekten sehr viele Jäger behaftet sind und mit welche Gefahren der Besitz von Waffen auch gesellschaftlich bedeuten.

Jagen kann ein erstes Symptom für eine gefährliche Psychopathie sein, die sich nicht allein auf Tiere beschränkt.

Viele Studien belegen, dass Gewalttaten an Tieren unser ganzes Augenmerk verlangen!

„Mit dem Jagdschein wird die Lizenz zum Töten erworben. Dass im Volksmund jemand, „der den Jagdschein hat“, als nicht ganz zurechnungsfähig gilt, hat wohl – wie die meisten Volksweisheiten – einen wahren Kern. Und in der Tat wissen wir weder wieviele Psychopathen, Waffennarren oder Suchtkranke unter den Jagdscheininhaber sind, die ganz legal mit Schusswaffen hantieren dürfen. Noch wissen wir, wer unter den Jagdscheinanwärtern einzig und allein die Jägerprüfung ablegen will, damit er legal an Schusswaffen kommt. Wir wissen es nicht, die Behörden wissen es nicht, die Jagdverbände wissen es nicht – und wollen es lieber auch nicht wissen“, wie K.H. erklärt.

Nicht jeder, der Tieren auflauert und sie tötet, wird auch einem Menschen auflauern und ihn töten. Aber jeder, der eine Waffe in die Hand nimmt, zielt damit auf ein anderes Lebewesen, und das Abschiessen wird einen Teil seines Herzens abtöten. Jagdkultur steht im Zusammenhang mit Schiessereien an Schulen. Man weiss heute, dass alle Schüler, die in den letzten Jahren an Schiessereien an Schulen beteiligt waren, an Tieren “übten”, und dass viele von ihnen jagten.

Die Jagdwaffen führen zu Missbrauch in unser allem Sozialleben. Immer wieder kommt es zu Schusswaffensuiziden, Drohungen und tödlichen Tragödien. Es gibt Studien die zeigen, dass 90% der Gewaltverbrecher als Tierquäler oder durchs Jagen angefangen haben. Jahr für Jahr werden unzählige Menschen durch Jäger und Jägerwaffen getötet und verletzt, teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder amputiert werden müssen.

Auch wenn Menschen die Jagen unterschiedliche Charaktereigenschaften haben, vereint die Jäger doch letztlich alle das gleiche Tun: Ein gewalttätiger Umgang mit friedliebenden Tieren und der Natur oftmals nur als Spass, Freizeitvergnügen oder auch als Sport sowie die Vergiftung der Natur mit bleihaltiger Munition. Psychologen, Psychiater und Psychoanalytiker sprechen im Zusammenhang mit der Jagd von psychischen Defekten bei den Jägern. Jäger wollen töten!

Gebiete wo Wildtiere stark bejagt werden, prodzuzieren eine noch grösseren Bestand. Jäger morden nicht nur kranke oder alte Tiere, sondern nicht selten die stärksten und gesündesten Wildtiere. Eine grosse Anzahl Tiere werden im Laufe der Jagd nur verletzt und nicht getötet. Jagen zerstört die natürliche Balance von Tierpopulationen.

Tiere spielen eine wichtige Rolle wie Menschen. Sie zeigen uns auch, wie wichtig es ist, dass man teilt, da wir Menschen nicht die einzigen Lebewesen auf dem Planeten sind.

Jagd ist der dunkle Schatten, welcher die Wildtiere quält. Jagd ist Prostitution für den Staat in der Schweiz. Revier- und Patentjäger entrichten einen Geldbetrag, um ihre Leidenschaft fröhnen zu können. Den Tötungstrieb ausleben zu dürfen. Es werden dafür attraktive Jagden organisiert. Ausser im Kanton Genf. Die Wildtiere werden dort von 12 professionellen Umwelthütern (Gardes de l’environnement) betreut, was den Steuerzahler pro Jahr nicht einmal einen Kaffee kostet, laut Genf’s Wildhüter Gottlieb Dändliker. Der seit über 35 Jahren hobbyjägerbefreite Kanton Genf hat auch die durch die unprofessionellen Jäger selbstgemachten Wildtierprobleme nicht. 2011 wurde in Genf kein einziger Rotfuchs, Marder, Reh, Rothirsch, Dachs usw. geschossen. In Holland wurde die Jagd 2002 auch weitgehen abgeschafft.

Jagd ist hässlich. Jagd ist Tierquälerei. Jagd gibt vor etwas zu sein, was es gar nicht ist. Jäger gehen in den Wald, um zu töten, trotz allem Widersinn.

Dass die Jagd in der Schweiz immer perverser wird, ist den Jäger egal. Neuerdings werden auf den Sonderjagden trächtige Reh- und Hirschkühe geschossen oder einzelne Mütter und Kälber. Sogar das Bambischiessen wird in den höchsten Tönen gelobt. Und dies nur, weil die staatlichen Jagdplaner versagt haben, Wildtierpopulationen nachhaltig zu regulieren – die selbstverursachten Probleme ihrer schlechten Wissenschaft im Wildtiermanagement längst über den Kopf gewachsen sind. Wie ist es sonst zu erklären, dass bei angeblich immer kleiner werdenden Lebensräume, es immer mehr Hirsche gibt, wenn nicht anderst, als durch die falsche Jagdausübung?

Es gibt wenige Jäger die verstehen, dass sich die Bestandesdichte von Wildtieren dynamisch aufgrund von Nahrungsangebot, Territorialität, Klima, Krankheiten, Ressourcen sowie sozialen und physiologischen Faktoren usw. ohne menschliches Zutun regelt, wenn sie nicht zerschossen wird. Der Jagddruck sowie andere Faktoren hingegen erhöht die Reproduktionsraten der betroffenen Tierpopulationen, was man nicht nur bei den Wildschweinen, Füchse, Rehen, Hirschen, Tauben sondern bei jeder Spezies (Arterhaltung, Überlebungsinstinkt, Geburtenausgleich usw.) beobachten kann. Die meisten Jäger akzeptieren die mitessenden Beutegreifer nicht. Sie hegen Rehe, Hirsche und Gämsen ähnlich wie Haustiere und wollen dann möglichst viel ernten.

Die einheimischen Wildtiere gehören niemandem (res nullius). Jäger haben die Verachtung von Tieren perfektioniert.

Sie denken, die Wildtiere gehören ihnen und sie hätten ein Recht auf Beute und Mord.

Hobbyjägerei ist sozial nicht mehr gerechtfertigt. Die Lebensräume für alle Lebewesen werden immer kleiner, um sie für Freizeitjäger als Kriegsschauplätzen zur Verfügung zu stellen. Jagen ist ein Akt gegen die Moral und biologischen Grundsätzen. Jagen fördert Unkultur und grössere Wildtierpopulationen.

Du sollst nicht töten. Was ist der gute Weg? Es ist der Weg, wo darüber nachgedacht wird, wie man das Töten von Lebewesen verhindern kann.

Was sind die Unterschiede zwischen einem Jäger und einem Serienkiller?

Beide sind süchtig (Jagdfieber) und haben ein starkes Verlangen nach Macht und Kontrolle. Sowohl der Serienmörder als auch der Jäger meint, an etwas wichtigem teilzuhaben. Auffallend häufig werden bei Serienkiller Gehirnanomalien festgestellt.

Beim Töten empfinden beide gleich, wie beim Konsum von illegalen Drogen. Eine temporäre Erleichterung, Beruhigung geht durch ihren Körper und Geist – bis für den nächsten Schuss wieder auf die Suche nach einem Opfer gegangen werden muss. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass dabei auch illegale Aktivitäten, wie Wilderei, Waffenschmuggel usw. praktiziert wird, damit die Jäger ihre Dosis erhalten.

Pornografie ist laut Experten ein entscheidender Faktor, um die Fantasie von Serienkiller anzuregen, besonders Fesselspiele und Sadomasochismus, wo Opfer dominiert und kontrolliert werden können.

Jägermagazine sind voll mit Bilder von Jägern, die eine Waffe in der Hand halten und in einer dominierenden Position über ihren Opfer posieren.

Solche Magazine regt die Phantasie der Jäger an, noch mehr und mehr Jagen zu wollen, auch in allen Herren Länder. Derartige Fotografien und auch Filme brauchen Jäger, um sich wichtig zu fühlen.

Jäger haben ein grosses Verlangen etwas Heldenhaftes zu tun. Das Selbstwertigkeitsgefühl durch den Akt des Tötens zu befriedigen.

Was Jäger und Serienkiller auch verbindet, ist der Wunsch Trophäen von ihren Opfern zu sammeln. Beide lieben es auf die Pirsch zu gehen, nach Opfern Ausschau zu halten, für den nächsten gewalttätigen Akt.
Geschrieben von Redaktion


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Gruß Hubert

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Veröffentlicht 29. März 2013 von hubwen in Tierschutz

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Oomph! – Die Schlinge   Leave a comment

oomph! – Die Schlinge

 

Oh ich kann nicht mehr
Ich weiß, ich werde brennen
Dein Urteil hat sich längst
Um meinen Hals gelegt

Oh ich kann nicht mehr
Ich weiß, du wirst mich hängen
Und die Schlinge ist so eng
Dass ich kaum noch atmen kann

Spiel mir das Lied von Tod
Spiel mir das Lied von Tod

Oh ich kann nicht mehr
Mein Schicksal ist besiegelt
Dein Fluch schwebt genauso
Wie der Galgen über mir

Oh ich kann nicht mehr
Der Himmel ist verriegelt
Doch jetzt weiß ich nicht mal mehr
Ob die Hölle mich noch will

Spiel mir das Lied von Tod
Spiel mir das Lied von Tod

Gib mir ein letztes Mal

Spiel mir das Lied von Tod
Spiel mir das Lied von Tod

http://www.sing365.com/music/lyric.nsf/Die-Schlinge-lyrics-Oomph/E693D43BF6B3596A4825716B001E135C

Veröffentlicht 24. März 2013 von hubwen in Musik

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Jägermafia arbeitet Hand in Hand mit der Fleischmafia   Leave a comment

Dass die Jäger psychische Defekte haben ist allgemein bekannt unter Psychologen – und auch unter Leuten mit Hausverstand. Welcher normale Mensch braucht denn das, dass er (leider auch sie) auf wehrlose Tiere heimtückisch schießen muss? Hier im Bericht erläutern auch Psychologen die Beweggründe um Jäger(in) zu werden.
Hier der Bericht von tierschutznews.ch

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Reinhard Schnidrig ist der oberste Wildhüter und Jagdinspektor.

In der Schweiz kann man nach einer zweijährigen Ausbildung die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Wildhüter/in mit eidgenössischem Fachausweis erlangen. Wildhüter in der Schweiz üben hauptsächlich jagdplanerische, jagdpolizeiliche und hegerische Funktionen aus. Dabei sind sie mit den Rechten der gerichtlichen Polizei ausgestattet und verfolgen Straftaten in den Bereichen Jagd, Fischerei, Natur-, Pilz- und Pflanzenschutz.

In der Regel schiessen Wildhüter nur kranke, angeschossene oder verletzte Wildtiere. Herr Reinhard Schnidrig ist jedoch auch leidenschaftlich gerne als Jäger unterwegs, wie er selber immer wieder in den Medien bejat.

Gerade der aktuelle Fall im Wallis zeigt wieder klar, das Wildhüter oftmals auf einem Auge blind sind, wenn sie selber leidenschaftliche Jäger sind. Sie rühmen sich zwar gerne wie genau sie über die Bestände, Wildtiere und Jäger Bescheid wissen in ihren Revieren. Das gewalttätige Jägerdasein öffnet jedoch Tür und Tor für kriminelle Aktivitäten. Immer wieder ist in den Medien zu lesen, dass sich Jäger bei der Waffenmafia, Schmugglern, Korruption, Tierquälern, Militanten, Gesetzlosen usw. wohl fühlen.

In Naters war die Wilderei seit Jahren ein Thema im Dorf

Der Präsident der Oberwalliser Jagdgesellschaften, Markus Truffer hat eben gerade erst die 1177 Jäger des Oberwallis im Jahresbericht aufgrund der korrekten Jagd und der guten Öffentlichkeitsarbeit mit Hegetagen und Hubertusmessen nur gerühmt. „Und jetzt kommt der Schock wie ein Hammer.“ Dies nachdem die Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen haben, da den zuständigen Wildhütern scheinbar jahrelang nichts ungewöhnliches aufgefallen oder zu Ohren gekommen ist.

Sind Schweizer Wildhüter und Jäger, die ins Ausland reisen wo es praktisch keine Jagdgesetze, Waidgerechtigkeit usw. gibt, um Trophäen zu holen, nicht auch Wilderer?

Aus neurowissenschaftlicher Sicht ist interessant, das Gewalttaten das Gehirn verändern. Das Gleichgewicht der intellektuellen Fähigkeiten und der niederen animalischen Triebe gestört wird. Jägern fehlt oftmals der Respekt vor Mitlebewesen. Ihre inneren Dämonen reagieren ungehalten. Die gesunde Sichtweise und das Rechtbewusstsein normaler Menschen ist bei Jägern oftmals schwer gestört.

Jäger sind in vielen Bereichen wie der Baujagd, Sonderjagd, Fallenjagd, Fuchsjagd, Treibjagd usw.  aus tierschützerischer Sicht notorische Tierquäler – nicht mehr und nicht weniger.

Der Neurologe und mehrfach ausgezeichnete Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin erklärte in seinem vielbeachteten Buch „Die Leidenschaft des Jägers“: „Die wirkliche Jagd ist ohne vorsätzliche Tötung nicht zu haben. Leidenschaftlich Jagende wollen töten. Jagd ohne Mord ist ein Begriff, der sich selber aufhebt. Und weil es sich bei der Jagd um Leidenschaft, Gier, Wollust handelt – um ein Fieber eben -, geht es um Verbrechen jeder Art, um Mord und Lustmord.

Wildhüter die als leidenschaftliche Jäger angestellt und unterwegs sind, ist genauso widersinnig, wie wenn wir Pädophile in den Schulen als Lehrer dulden würden, um die Kinder zu kontrollieren.

Jäger schiessen aus Spass Wildtiere, Wilderer ebenfalls. Beides ist nicht zeitgemäss, da es bei Bedarf längst ethischere und wissenschaftliche Werkzeuge wie die Immunokontrazeption gibt, um Populationen zu steuern, als die Müllbiologie und Pseudowissenschaft der Jäger.

http://tierschutznews.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=2658:jaegermafia-arbeitet-hand-in-hand-mit-der-fleischmafia&catid=178:blog&Itemid=595

Gruß Hubert

Töte nur, wenn Du hungrig bist!   1 comment

Veröffentlicht 23. März 2013 von hubwen in Tierschutz

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Subway to Sally – Grabrede   Leave a comment

 

Subway to Sally – Grabrede

Wenn unsre Schädel einst ins Leere glotzen
sieht man uns nicht an
wer Sieger, wer Verlierer war
wer armer oder reicher Mann
was wir dann sind, ist ungewiss
wahrscheinlich bleibt nur Finsternis

befrag den Teufel, frage deinen Gott …

du kannst ein Kirchendiener sein
mit Chorgesang und Zölibat
als Papst die Welt bereisen gehn
mit Sekretär und eignem Staat
dass überm Himmel noch was sei
das ist Betrug, Hochstapelei

und schreiben sie dir auch goldene Lettern auf Granit:
du nimmst nichts mit!

du kannst ein Börsenmakler sein
mit einem Konto in der Schweiz
du kannst ein Hausbesitzer sein
zerfressen fast von Geiz
ob du den Pfennig dreimal drehst
und auf der Strasse betteln gehst

du kannst ein Säufer sein, im Mantel eine Flasche Sprit:
du nimmst nichts mit!

Gaukler, Lehrer, Maurer, Schreiber
Mädchenhändler, Halsabschneider
Staatsanwälte, Totengräber
Freier, Huren, Arbeitgeber
Legionäre und Verräter
Biedermänner, Attentäter

Christ und Ketzer, Rastafari, Hindu und Schiit:
du nimmst nichts mit!

Christ und Ketzer, Rastafari, Hindu und Schiit:
du nimmst nichts mit!

http://www.golyr.de/subway-to-sally/songtext-grabrede-32496.html

Gruß Hubert

Veröffentlicht 19. März 2013 von hubwen in Musik

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Ketzer – Zitate von Christen und anderen Leuten   2 comments

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Hier ein Auszug von Zitaten von berühmten und weniger berühmten Menschen bezüglich der „Wahrheiten des Christentums“. Auch Theologen sind darunter.

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„Du hältst das Evangelium, wie es steht, für die göttliche Wahrheit. Mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, dass das Wasser brennt und dass das Feuer löscht, dass ein Weib ohne Mann gebiert und dass ein Toter aufersteht. Vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur“.

(Goethe, an Lavater, 9.8.1782)

„Schon der Anfang der Vernunft selbst ist in der Bibel ein Verbrechen. Im übrigen geht es dort zu wie im wirklichen Leben: Mord, Plünderung, Vergewaltigung, Genozid. An 100 Bibelstellen wird ausdrücklich im Namen Gottes getötet, an 1000 Stellen tötet dieser Gott selbst. Sein Sohn droht schließlich mit nie endenden Folterqualen über den Tod hinaus denjenigen, die ihn nicht lieben. Den Liebenden bringt er den eucharistischen Kannibalismus zur Seelenstärkung.
Was ist es für eine moralische Vernunft, die hier ihren Anfang und ihre Prinzipien erkennt und anerkennt“?

(Günther Schulte Professor für Philosophie an der Universität zu Köln)

„In Zeiten blinden und unwissenden Glaubens hat die Kirche festgesetzt, dass die Schriften, besonders die des Neuen Testaments, vollständig als authentisch und wahrhaftig zu gelten haben. Heute kann sie daher nicht mehr umkehren. Die Ergebnisse der modernen Wissenschaft müssen abgelehnt, als falsch bewiesen werden. Andererseits müssen die irrigen Entscheidungen der Kirche als wahr bewiesen werden. Deshalb muss man glauben, dass schwarz weiß ist“.

(Alighiero Tondi, ehem. päpstl.Theologe und Professor an der „Gregoriana“.)

„Ein Mythos, der auf einem anderen Mythos aufbaut wird zur Legende. Ein Mythos, der auf einer Legende aufbaut, wird zum Märchen“.

(unbekannt)

„Die Päpste und ihre Helfershelfer waren so sehr davon überzeugt, dass ihre Macht ausschließlich auf der Unwissenheit beruht, dass sie immer wieder die Lektüre des einzigen Buches verboten haben, das ihre Religion verkündet; sie sagten: Hier ist euer Gesetz, und wir verbieten euch, es zu lesen; ihr erfahrt daraus nur, was wir euch zu lehren geruhen. Diese absonderliche Tyrannei ist unbegreiflich, und trotzdem gibt es sie. Jede Bibel in lebender Sprache ist verboten; erlaubt ist sie nur in einer Sprache, die nicht mehr gesprochen wird.“
(Voltaire, franz. Schriftsteller, 1694-1778)

„Wenn man das Kreuz anbetet, an dem Christus gestorben ist, muss man auch den Esel anbeten, auf dem er geritten ist“.
(Bischof Claudius von Turin, 9. Jh.)
„Christi Niederlage war nicht die Kreuzigung, sondern der Vatikan“.
(Jean Cocteau, franz. Schriftsteller, 1889-1963)

„Zur selben Stunde, in der unser Herr Jesus Christ es zuließ, dass er für uns den Kreuzestod erlitt, flohen die Verteidiger von den Mauern durch die Stadt, und die Unsrigen folgten ihnen und trieben sie vor sich her, sie tötend und niedermetzelnd, bis zum Tempel Salomos, wo es ein solches Blutbad gab, dass die Unsrigen bis zu den Knöcheln im Blut wateten…
Nachdem die Unsrigen die Heiden endlich zu Boden geschlagen hatten durcheilten die Kreuzfahrer die ganze Stadt und rafften Gold und Silber. Dann, glücklich und vor Freude weinend, gingen die Unsrigen hin, um das Grab unseres Erlösers zu verehren, und entledigten sich Ihm gegenüber ihrer Dankesschuld“.
(Chronist über die Eroberung Jerusalems)

„Es ist nicht verwunderlich, dass sich gerade die freieren Geister… mit Grausen vom Christentum und von der Kirche insgesamt abwenden“.

(Hermann Detering, Theologe)

„Gestatten Sie mir, Ihnen zu sagen, dass unsere heutigen Religionen der Religion Christi so wenig gleichen wie jener der Irokesen. Jesus war ein Jude, und wir verbrennen Juden. Jesus predigte Duldung, und wir verfolgen. Jesus predigte eine gute Sittenlehre, und wir üben sie nicht aus. Jesus hat keine Dogmen aufgestellt, die Konzile der Kirche aber haben reichlich dafür gesorgt. Kurz, ein Christ des 3. Jahrhunderts ist einem Christen des 1. gar nicht mehr ähnlich“.
(Friedrich der Große, preuß. König, 1712-1786)

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander“.
(Julian, römischer Kaiser, 331-363, genannt: Apostata, der Abtrünnige)

„Das Christentum ist heute ein Leichnam, der nur noch dank der künstlichen Sauerstoffzufuhr seitens interessierter Politiker, Theologen und Kirchenfunktionäre den Anschein von Lebendigkeit zu erwecken vermag“.

(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)

„Zum Christentum wird man nicht geboren, man muss dazu nur krank genug sein“.

(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

„Die persönlichen Lehren Christi: Demut, Feindesliebe, Unweltlichkeit werden nirgends befolgt. Vielmehr ist es im gesamten Abendlande Sitte, sich mit seinem Nächsten nicht zu befassen, gegen Feinde vorzugehen, das Leben auf die Sorge für den kommenden Tag zu stellen, den, der einem auf den rechten Backen schlägt, niederzuschießen und die geistig Armen als minderwertig anzusehen“.
(Walther Rathenau, dt. Staatsmann u. Industrieller, 1867-1922)

„Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert. Es ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde“.
(Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Philosoph, 1875-1965)

„Gott ist nur eine Arbeitshypothese. Es zeigt sich, dass alles auch ohne Gott geht und zwar ebenso gut wie vorher“.

(Dietrich Bonhoeffer, dt. ev. Theologe, 1906-1945)

„Es ist Religion, an keinen Gott zu glauben – ihn glauben heißt, ihn lästern“.
(Ludwig Anzengruber, österr. Dramatiker, 1839-1889)

„Im christlichen Glauben hat die Vernunft nichts zu suchen und die Naturwissenschaft nichts zu melden“.
(Klaus Berger, Heidelberger Theologe 1940 -)

„Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten“.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)

„Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten“.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1882)
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Ketzer – Zitate von Christen und anderen Leuten

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Diese drei Zitate sind von Dr. Gunter Bleibohm

Die Wissenschaft hat in einhundert Jahren mehr für ein zivilisiertes Leben getan als das Christentum in achtzehnhundert Jahren.
(John Burroughs, am. Dichter, 1837-1921)

Religionen sind eine Ausgeburt der Angst. Sie sind die Antwort auf eine unverständliche und grausame Welt.
(Arthur C. Clarke, brit. Schriftsteller)

Des großen Alexander Reich zerfiel; das der alten Römer und das Napoleons ging in Trümmer; sie waren gebaut auf die Gewalt der Waffen. Aber das Reich von Neu-Rom besteht schon fast anderthalbtausend Jahre und wird wer weiß wie lange bestehen, denn es ruht auf dem solidesten Fundament – auf der Dummheit der Menschen.
(Otto von Corvin, dt. Schriftsteller, 1812-1886)

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 18. März 2013 von hubwen in Kirchenkritik, Religionskritik

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Kein Artikel über Kirchensteuer: Länder zahlen zusätzlich jedes Jahr 460 Mio.   2 comments

Man möchte meinen, dass nach ca. 200 Jahren Entschädigungen für Enteignungen an der katholischen Kirche längst abbezahlt wären. Die müssten ja schon spätestens nach 50 Jahren abbezahlt gewesen sein. Nicht so bei der katholischen Kirche. Kirchenfreundliche Parteien kaufen sich bei der katholischen Kirche ein um sich so das Wohlwollen zu erhalten. Der Bundesbürger ist dämlich genug sich dieses Steuergeld abzwacken zu lassen. Wie lange denn noch? Man sieht, dass die Trennung zwischen Kirche und Staat noch immer nicht vollzogen ist und der Staat die vorgeschriebene Neutralität nicht einhält.
Hier ein Bericht von uhupardo auf WordPress.com

Länder zahlen zusätzlich jedes Jahr 460 Mio.

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Zunächst sei klar gestellt, worum es hier nicht geht: Es geht nicht um Kirchensteuern. Auch nicht um staatliche Zuschüsse für kirchliche Kindergärten, Krankenhäuser, Pflegestationen oder Seelsorger in Justizvollzugsanstalten. All das wird gesondert geregelt, woanders abgerechnet, und all das wird auch gesondert vergütet. Um all das geht es hier eben nicht! Es geht um zusätzliche 460 Millionen Euro, die die deutschen Länder der Kirche Jahr für Jahr zusätzlich zu alledem überweisen.

Und wofür? – Es handelt sich um Entschädigungen. Entschädigungen für Enteignungen, die 200 Jahre zurückliegen und durch die man versucht hat, nach dem sogenannten Reichsdeputationshauptschluss von 1803 Rechtsfrieden zu schaffen.

Seitdem zahlen die Länder Jahr für Jahr pauschalierte Summen für Personalkosten und Baulasten an die Kirchen: Alle Bundesländer zusammen 460 Millionen Euro – jedes Jahr aufs Neue.

Schon während der Verhandlungen über die Weimarer Reichsverfassung gab es in der Gesellschaft einen großen Konsens darüber, dass mit diesen Zahlungen Schluss gemacht werden sollte.

 

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In der Konsequenz wurde in der Weimarer Verfassung ein doppelter Verfassungsauftrag mit zwei Adressaten festgeschrieben: Erstens sollten die Länder durch Landesgesetzgebung die Staatsleistungen ablösen. Zweitens wurde das Reich bzw. später der Bund verpflichtet, ein Grundsätzegesetz zu erlassen, damit diese Ablösung nach einheitlichen Regeln stattfinden kann. Dieser Verfassungsauftrag wurde später unverändert in das Grundgesetz übernommen. Zwischensumme: doppelter Verfassungsauftrag mit zwei Adressaten, das heißt, die Länder sind verpflichtet, Gesetze zu erlassen; sie können ihrer Verpflichtung aber erst dann nachkommen, wenn zuvor der Bund seine Verpflichtung erfüllt hat, indem er besagtes Grundsätzegesetz erlässt.

Dieser Verfassungsauftrag ist jetzt über 90 Jahre alt. Nun könnte man fragen: Wo ist denn dieses Gesetz des Bundes? ‑ Antwort: Es gibt kein Gesetz. Es gibt auch keine Initiative der Bundesregierung, so ein Gesetz auf den Weg zu bringen. Deswegen hat die Linke bei der Bundesregierung angefragt, was sie zu tun gedenkt, um diesen Zustand zu beenden. Die schriftliche Antwort der Bundesregierung: Erstens. Ja, es gibt diesen Verfassungsauftrag. Zweitens. Ja, wir wissen, er ist noch nicht erfüllt. Drittens. Wir gedenken nicht, irgendetwas zu tun; es gibt keinen Handlungsbedarf.

Deswegen hat die Linke nun einen Gesetzentwurf eingebracht, der in der Summe folgendes besagt: Die Länder zahlen das Zehnfache eines Jahresbetrages als Ablösesumme. Ablasshandel einmal anders.  Sie können das auf einen Schlag tun oder über einen Zeitraum von maximal 20 Jahren strecken. In 20 Jahren, also 2033, hätten die Länder 230 Jahre lang Staatsleistungen an die Kirchen gezahlt, ein Relikt aus dem vorvorigen Jahrhundert. Der Verfassungsauftrag, der sagt, das müsse beendet werden, wäre dann auch schon 114 Jahre alt. Damit soll dann aber endgültig Schluss sein mit den Zahlungen.

 

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Dagegen protestieren jetzt – dreimal dürfen Sie raten – die Kirche und die Union. Man könne doch nicht jemandem, der seit 200 Jahren ein Grundstück besitzt, “einfach sagen das nehmen wir dir jetzt weg”, entrüstet sich Ursula von der Leyen. – Kann man nicht? Nach 200 Jahren Staatsleistungen und zehnfacher Abfindung – was der Kirche natürlich zu wenig ist -, kann man so etwas nicht beenden und die Länder, die fast alle pleite sind, wenigstens von diesen 460 Millionen Euro entlasten? Nein, wahrscheinlich kann man es faktisch wirklich nicht, wie sich diese Woche im Bundestag fast sicher herausstellen dürfte.

Bleiben Sie wachsam!

Gruß Hubert