Archiv für 20. Mai 2013

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Blutengel – Über den Horizont

 

Du bist in deiner Welt gefangen
Ohne Licht und Zeit
In stiller Ergebenheit
Erträgst du die Einsamkeit
Du willst nicht mehr weiter
Doch du siehst den Weg zurück nicht mehr
Tausend Ängste in deiner Seele
Und dein Herz unendlich schwer

Niemand wird es je verstehen
Du kannst diesen Weg nicht alleine gehen

(Refrain:)

Wenn die Einsamkeit dein Herz zerbricht
Und der Schmerz in dir erwacht
Wenn deine dunklen Träume
Dich verführen in jeder Nacht
Dann komm zu mir, Komm zu mir
Breite deine Flügel aus und flieg
Mit mir durch die Nacht
Über den Horizont hinaus…

Schließ deine Augen
Spür das Leben ein letztes Mal
Spür die Kälte auf deiner Haut
Nichts bleibt so wie es war
Eine neue Hoffnung wird
Durch deinen Mut geboren
Die Schuld der Vergangenheit
Bleibt in deiner Erinnerung verloren

(Refrain:)

Wenn die Einsamkeit dein Herz zerbricht
Und der Schmerz in dir erwacht
Wenn deine dunklen Träume
Dich verführen in jeder Nacht
Dann komm zu mir, Komm zu mir
Breite deine Flügel aus und flieg
Mit mir durch die Nacht
Über den Horizont hinaus…

Schließ deine Augen
Spür das Leben ein letztes Mal
Spür die Kälte auf deiner Haut
Nichts bleibt so wie es war
Schließ deine Augen
Spür das Leben ein letztes Mal

(Refrain:)

Wenn die Einsamkeit dein Herz zerbricht
Und der Schmerz in dir erwacht
Wenn deine dunklen Träume
Dich verführen in jeder Nacht
Dann komm zu mir, Komm zu mir
Breite deine Flügel aus und flieg
Mit mir durch die Nacht
Über den Horizont hinaus

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http://www.lyricsmania.com/uber_den_horizont_lyrics_blutengel.html
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Gruß Hubert

Veröffentlicht 20. Mai 2013 von hubert wenzl in Musik

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Die Kehrseite des Technik-Glanzes   Leave a comment

Man sieht es dem Produkt nicht an, mit welchen Mitteln und mit welcher Ausbeutung das strahlend im Regal stehende Produkt erstellt wurde. Jemand zahlt immer die Zeche für ein billiges Produkt (Hungerlöhne, unwürdige und ungesunde Arbeitsbedingungen, Verletzung von Menschenrechten, keine Rücksichtnahme auf die Umwelt… usw.). Den großen Konzernen ist das egal. Sie reagieren erst, wenn sie durch ein Unglück in den Medien ein negatives Image bei den Verbrauchern verpasst bekommen. Denn das negative Image drückt die Verkaufszahlen. Dann kommt ein scheinheiliges „tut uns leid – wir haben nichts davon gewusst“. Wer das glaubt ist vollkommen idiotisch.

Hier ein Bericht von Computerbild.de

Lässt sich ein Smartphone unter wirklich fairen und transparenten Bedingungen herstellen? Ein Team aus Amsterdam will mit dem „Fairphone“ den Beweis antreten. Die Produktion startet bald.

Die Kehrseite des Technik-Glanzes

Arbeiter, die für Hungerlöhne in Fabrikhallen schuften. Kinder, die in Minen Edelmetall aus der Erde kratzen. Warlords, die mit dem Handel von Rohstoffen Geld für Kriege verdienen: Was bei uns strahlend und schick in den Verkaufsregalen liegt, hat manchmal eine unrühmliche Vergangenheit. Der gnadenlose Preiskampf auf dem Weltmarkt und das Streben der Unternehmen nach Gewinnmaximierung sorgen dafür, dass bei der Produktion Menschenrechte unter Umständen zu kurz kommen. So sorgen Vorfälle wie der Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch oder die Selbstmorde beim Smartphone-Hersteller Foxconn immer wieder für negative Schlagzeilen.

Fairphone will es besser machen

Doch lassen sich bei den globalen Handelsketten „faire“ Produkte herstellen? Seit drei Jahren arbeitet ein Team in den Niederlanden an dem Ziel, ein Smartphone auf den Markt zu bringen, das diese Kriterien so gut wie möglich erfüllt. Nun ist es so weit: Das Fairphone ist fertig und kann in die Produktion gehen. Voraussetzung: Mindestens 5.000 Käufer finden sich, die bereit sind, für das Android-Gerät 325 Euro auszugeben. Aktuell haben rund 1.700 Kunden das Gerät bestellt ( http://www.fairphone.com/ ) (Stand: Mitte Mai 2013).
Von Rainer Schuldt

http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-Fairphone-Smartphone-fuer-das-gute-Gewissen-8432542.html

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Gruß Hubert

Lobbyist packt aus: EU vereinbart Gesetze im Hinterzimmer „komplett undemokratisch“   Leave a comment

 

Die EU ist durch und durch undemokratisch. Da werden zu oft wichtige Entscheidungen und Gesetze in Hinterzimmern abgekartet. Abgeordnete haben fast immer zu wenig Zeit um sich in die Materie von neuen Bestimmungen einzulesen. Außerdem haben die von niemanden gewählte Kommissionäre eine ungeheure Macht, die nicht demokratisch legitimiert ist.

Hier ein Bericht von wirtschafts-nachrichten.de

Gesetze entstehen auf EU-Ebene nicht mehr in demokratischen Gremien, sondern über sogenannte „technische“ Weisungen.

Die EU-Kommission gestaltet den Prozess bewusst so kompliziert, dass die Parlamente mehr oder weniger alles durchwinken. Das Ganze ist völlig legal: Die Grundlage dafür steht im Lissabon-Vertrag.

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Europa in kommunistischem Ambiente: Die EU-Kommission trifft sich mit der slownischen Regierung in Krain, im Jahre 2008, aus Anlass der slowenischen Rats-Präsidentschaft. (Foto: Tina Kosec/bobo)

Europa in kommunistischem Ambiente: Die EU-Kommission trifft sich mit der slownischen Regierung in Krain, im Jahre 2008, aus Anlass der slowenischen Rats-Präsidentschaft. (Foto: Tina Kosec/bobo)

Die EU zieht still und leise immer mehr Kompetenzen an sich. Und sie tut dies nicht über das Europäische Parlament, sondern über Kommittees. Diese demokratisch in keiner Weise legitimierten Zusammenkünfte treffen sich in Brüsseler Hinterzimmern und legen die Grundlage für die Gesetzgebung.

Das jüngste Beispiel: In der gesellschaftpolitisch höchst relevanten Frage, ob Wasser privatisiert werden soll, wurde der Deutsche Bundestag zu einem Statisten-Ensemble degradiert (hier). Interessant war die Argumentation der Bundesregierung, dass die EU hier entscheiden werde und man in Brüssel schon dafür sorgen werde, dass die richtige Entscheidung getroffen werde. Wer die EU eigentlich ist, blieb offen – und das aus gutem Grund: Denn die EU ist in diesem Fall nicht das EU-Parlament, sondern die Kommission. Und die hat sich, bestehend aus nicht gewählten Ex-Politikern aus den Mitgliedsländern, darauf spezialisiert, Gesetze außerhalb von demokratischen Strukturen durchzudrücken.

Brüssel Business (SY

Dies erfolgt auf ganz legale, offene Weise. Die Grundlage findet sich im Wesen des Gesetzgebungsverfahrens der EU. Ein Licht darauf wirft ausgerechnet ein ehemaliger Lobbyist, der den Prozess von innen kennt. Immer stärker werden nämlich in der EU Gesetze über so genannte „technische“ Weisungen entwickelt, sagte der Lobbyist Daniel Gueguen dem EUObserver.

Ein Prozess, in den nur eine kleine Gruppe im Vorfeld einen Einblick und Mitbestimmungsrechte hat. Am Ende darf das Parlament dann Ja oder Nein dazu sagen. Das sei nicht „illegal, aber völlig undemokratisch (totally out of democracy)“.

Die Tatsache, dass nicht alle Abgeordneten in die Gesetzgebungsverfahren mit einbezogen werden, erleichtert der Kommission die Durchsetzung neuer Regelungen. Oft sind die vorgelegten Gesetze zu kompliziert, um sie in kurzer Zeit zu begreifen. Oder es wird nur über einen Rahmen abgestimmt und die Details werden im Nachhinein von der Kommission ausgearbeitet. Das hilft, schnell einen politischen Konsens in sensiblen Bereichen zu erzielen. Es ist jedoch vor allem äußerst intransparent und verleiht der Kommission viel Macht.

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Das Barroso-Kabinett: Diese Damen und Herren, die keiner gewählt hat, machen die Gesetze für Europa. (Foto: European Commission)

„Die Kommission setzt mehr und mehr auf delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte“, so auch Jorgo Riss, Leiter des EU-Büros von Greenpeace. Dies erhöhe aber das Risiko, dass man nicht rechtzeitig wisse, worüber entschieden wird. Wie umfangreich die Macht der Kommission ist, zeigt sich bei den aktuellen Vorschlägen zur Agrarpolitik. Hier gibt es vier Verordnungen mit etwa 400 Artikeln und mehr als die Hälfte dieser wird in Hinterzimmern über die delegierte Rechtsakte oder Durchführungsrechtsakte ausgearbeitet.

Diese technischen Weisungen an die EU-Kommission sind völlig legal, sie sind im Lissabon-Vertrag verankert. Bei delegierten Rechtsakten beispielsweise kann sich die EU-Kommission „auf die politische Ausrichtung und die Ziele konzentrieren, ohne sich auf Diskussionen zu technischen Aspekten einlassen zu müssen“, heißt es vonseiten der EU.

Noch beliebter sind die Durchführungsrechtsakte. Hier gibt es Ausschüsse (Komitologie), in die die Mitgliedsländer Experten entsenden, die mit einer kleine Gruppe aus der Kommission und dem Parlament die Details zu den Gesetzen ausarbeiten. Gueguen bezeichnet dies als „eine höllische Trilogie“, weil sie dem Parlament die breite Kontrolle entzieht. Eine wirkliche Abstimmung im Plenum ist so nicht gegeben.

Oft winken die Parlamentarier die Gesetze nur durch, um Gesetzgebungsverfahren nicht zu blockieren oder zu verzögern, so der ungarische Abgeordnete Jozsef Szajer. Da die Abgeordneten die Details und den Prozess bei der Entwicklung der Gesetze nicht kennen, ist es ihnen oft nicht möglich tatsächlich den entsprechenden Gesetzesentwurf zu bewerten. Diese sind oft hunderte Seiten lang und nicht immer sofort in der entsprechenden Landessprache der Abgeordneten verfügbar.

So nutzt die Kommission die ihr gegebene Macht, um schnell umfangreiche Gesetze zur  Privatisierung des Wassers, zum ESM und zum Fiskalpakt durch zu drücken. Die Tragweite dieser über delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte ausgearbeiteten Gesetze ist den Abgeordneten dementsprechend in der Regel nicht klar. Die fehlende Kenntnis und Zeit der Abgeordneten nutzen somit nicht nur die Lobbyisten in Brüssel, sondern auch die Kommission (hier).

Lobbyist packt aus: EU vereinbart Gesetze im Hinterzimmer „komplett undemokratisch“

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Gruß Hubert

 

Schäuble verliert die Nerven: EU ist zu langsam bei der Rettung!   Leave a comment

 

Wie viel dem Bürger vorenthalten wird oder wie oft er von Politikern belogen wird, führt dieser Artikel von wirtschafts-nachrichten.de wieder mal anschaulich vor Augen. Vor allem wenn es um Belange der EU geht, werden Bürger nach Strich und Faden belogen.
Hier der Bericht.

Wolfgang Schäuble wird nervös: Die Euro-Rettung gehe nicht schnell genug. Alle Bemühungen, den Süden Europas zu retten, würden von der EU-Kommission mit endlosen Kompetenz-Streitigkeiten verschleppt. Die Attacke Schäubles trägt panikhafte Züge. Offenbar ist die Lage der Euro-Zone weitaus schlimmer als von der Politik eingeräumt.

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Merkel und Barroso: Die Deutschen sind genervt, weil sich die EU-Kommission in Macht-Spielchen verzetteln und die Euro-Rettung dadurch behindert. (Foto: consilium)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erkennt offenbar, dass die EU als zentralistische Organisation gewisse Schwierigkeiten hat, die Euro-Krise in den Griff zu bekommen. Beim WDR-Europaforum in Berlin sagte Schäuble, es ärgere ihn, dass die EU-Kommission Hilfen für Griechenland und Portugal verzögere.

Im Falle Griechenlands habe EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso den Vorschlag Luxemburgs abgelehnt, die Zuständigkeiten in der Kommission zu bündeln. Es sind weiter mehrere Kommissare zuständig, die ihre Zeit offebnar vor allem damit zubringen, über Kompetenzen zu streiten. Schäuble: „Am Ende geschieht nichts, weil sie sich gegenseitig blockieren.“

Schäuble wörtlich:

„Wir haben Kreditprogramme für Portugal der Europäischen Investitionsbank (EIB), die in der Generaldirektion Wettbewerb seit einem Jahr nicht genehmigt werden.“

„Wir können Europa nicht bauen, indem wir einer ganzen Generation sagen, ihr müsst zehn Jahre lang warten. Deshalb müssen wir jetzt schneller machen.“

Diese harten Worte zeigen, dass die Euro-Retter offenbar heillos mit der Lösung der Krise überfordert sind. Tatsächlich hat sich trotz der Überweisung von Milliarden aus den Rettungstöpfen an die Banken der Südstaaten die gesamtwirtschaftliche Lage in allen Ländern verschlechtert.

Schäubles Drängen deutet darauf hin, dass sich die Risse in der EU vertiefen. Man gewinnt den Anschein, als hätte die gegenseitige Zuweisung der Schuld für den Fall eines Auseinanderbrechens der Euro-Zone nun mit voller Kraft eingesetzt.

Schäubles Kritik belegt jedoch auch, dass jede zentralistisch gesteuerte Wirtschaftspolitik zu Scheitern verurteilt ist. Denn in Brüssel ist niemand wirklich verantwortlich dafür, dass es den Jugendlichen in den südeuropäischen Staaten besser geht.

Die von niemandem gewählten Kommissare sind niemandem verantwortlich.

Sie interessieren sich nur für ihr eigenes Fortkommen.

Der nicht demokratisch legitimierte Zentralstaat in Brüssel ist kein Staat für die Menschen, sondern ein System für die Bürokraten.

Brüssel kann die Euro-Krise nicht lösen.

Schäuble will nun mehr bilaterale Aktivitäten entfalten, etwa einen gemeinsamen Ausbildungspakt mit Spanien.

Das ist lobenswert.

Aber auch dieser Aktionismus bringt kurzfristig nichts.

Die hektischen Aktivitäten legen den Verdacht nahe, dass es die Lage in der Euro-Zone viel kritischer ist als die Politiker nach außen hin einräumen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/16/schaeuble-verliert-die-nerven-eu-ist-zu-langsam-bei-der-rettung/

Gruß Hubert