Archiv für 1. Juni 2013

We Will Rock you – Britney Spears S)   Leave a comment

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Dank an Sabine.

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. Juni 2013 von hubert wenzl in Musik

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Beppe Grillo schlägt um sich   1 comment

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Ich kann mir nicht erklären wie Beppe Grillo von der 5-Sterne-Bewegung (M5S) bei seinem Erstantreten so einen Erfolg haben konnte.

Er hat kein anderes Programm als zu allem Nein zu sagen. Was sollen seine Schimpfkanonaden und sein ewiges Gebrülle? Wenn er etwas verändern will, hätte er auch bereit sein müssen in die Regierung zu gehen, in einer Koalition mit dem PD.
Aber er kann nur alles niedermachen und von einer Beleidigung zur nächsten eilen.

Jetzt hat er wieder den Juristen Rodotá aufs Korn genommen, weil der sich kritisch über Grillos unnachgiebiges politisches Verhalten geäußert hat. Daraufhin wurde er von Grillo als „Achtzigjähriger“ angepöbelt, der aus einem Mausoleum ausgegraben worden sei. Zu recht löste Grillos Attacke gegen Rodotà Empörung aus.
Den Juristen Rodotà hatten die „Grillini“ erst vor zwei Monaten als Kandidaten für das Amt des Staatspräsidenten unterstützt (!). (Siehe das Bild im Link unten).
Grillo’s Verhalten trägt faschistoide Züge. Was soll das sich über ältere Politiker lustig machen und sie zu beleidigen? Grillo ist „erst“ 64, schaut aber jetzt schon aus wie ein Achtzigjähriger. Es geht schließlich um das was ein Politiker leistet und nicht wie alt er ist. Es gibt genug junge Politiker die konservativer und geistig weniger beweglich sind als Rodotá. Von der Bildung eines Grillo und eines Rodotà wollen wir gar nicht erst reden. Politik sollte man schon ernsthafter angehen als dieser angebliche „Starkomiker“. Grillo attackiert alle Kritiker oder politischen Gegner rüpelhaft und in herabsetzender Weise. Ich habe den Eindruck Grillo will die Politik nur als Bühne benützen.

Einige Daten zu Grillo:

Giuseppe Piero „Beppe“ Grillo (* 21. Juli 1948 in Genua)ist ein italienischer Komiker, politischer Kabarettist und Schauspieler und wurde in den letzten Jahren zum erfolgreichsten Blogger in Italien. Er ist Begründer der Protestintiative „V-Day“ (Vaffanculo-Day – zu deutsch in etwa „Haut-ab-ihr-Ärsche-Tag“, die in Italien über 50.000 Mitglieder zählt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Beppe_Grillo

Hier ein Bericht der Wienerzeitung.at

M5S-Chef attackiert seinen Präsidentschaftskandidaten Stefano Rodotà – Spaltungstendenzen nach Wahlpleite

Beppe Grillo schlägt um sich

  • Rodotà in Blog als „vom Internet wundergeheilter 80-Jähriger“ verspottet.

 Im April demonstrierten Grillos Abgeordnete noch für die Wahl von Stefano Rodotà zum Staatspräsidenten, jetzt attackiert der Parteichef seinen Kandidaten in herabsetzender Weise. epa/Guido Montani

Rom. Nach dem Absturz seiner 5-Sterne-Bewegung (M5S) bei den Kommunalwahlen am vergangenen Wochenende steigt bei Beppe Grillo die Nervosität. Kritiker werden ausnahmslos heftig attackiert. Nach der Journalistin Milena Gabanelli, der Siegerin der M5S-internen Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur, die dann doch auf ein Antreten verzichtet und mit Fragen nach der Finanzierung seines Blogs Grillos Zorn erregt hat, war jetzt Stefano Rodotà, der M5S-Präsidentschaftskandidat, dran. Rodotà hatte in einem Interview mit dem „Corriere della Sera“ die jüngsten Wahlniederlagen der Grillo-Bewegung darauf zurückgeführt, dass Grillo mit der Ansicht, dass das Internet genüge, um zu gewinnen, einen Fehler begangen habe. „In der Realität auf lokaler Ebene funktioniert das Internet nicht so wie auf nationalem Gebiet“, sagte Rodotà, der auch darauf hinwies, dass bei den jüngsten Wahlen die beiden großen Kommunikatoren verloren haben: Grillo und Berlusconi.

Kritik an Grillo auch aus den eigenen Reihen

Grillos Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

In seinem Blog verspottete er Rodotà als einen „vom Internet wundergeheilten 80-Jährigen, aus dem Mausoleum aufgetaut, in das ihn die Seinen verbannt haben, und dem wir wünschen, dass er die Linke wiedergründet“.

Rodotà weigerte sich am Freitag, zu den Angriffen Stellung zu nehmen: „Das ist nicht mein Stil.“ Er konnte sich aber über die Solidaritätsadressen aus fast allen politischen Lagern, auch aus dem der M5S, freuen. Der Parteichef der linksökologischen SEL, Nichi Vendola, forderte mehr Respekt für Persönlichkeiten wie Rodotà, die eine saubere und schöne Geschichte haben. Der PD-Abgeordnete Pippo Civati sieht hinter der Attacke auf Rodotà eine faschistoide Kultur.

„Wer wie Rodotà oder Gabanelli kritische Bemerkungen macht, darf dafür nicht zum Ziel verbaler Gewalt werden, nur weil er mit der Linie Grillos nicht übereinstimmt“, betonte etwa der M5S-Abgeordnete Adriano Zaccagnini.

Zaccagnini zählt zu einer Gruppe von M5S-Abgeordneten, die laut „Corriere delle Sera“ eine eigene Parlamentsfraktion gründen wollen, weil sie das Fehlen einer parteiinternen Demokratie beklagen und der Meinung sind, dass man nicht nur protestieren dürfe, sondern auch Vorschläge machen müsse.

Die M5S-Abgeordneten haben unterdessen im Abgeordnetenhaus einen neuen Fraktionschef. Riccardo Nuti, der im Vorjahr als Kandidat für das Bürgermeisteramt in Palermo angetreten war, löst Roberta Lombardi ab, die zuletzt in den eigenen Reihen zunehmend auf Kritik gestoßen ist.

Innerhalb der M5S-Fraktion sorgt auch für Unruhe, dass Grillo zehn bis zwölf Abgeordnete ausgewählt hat, die künftig in TV-Talkshows auftreten dürfen – was bisher für alle tabu war.

Aber nicht nur Grillos Bewegung hat mit parteiinternen Problemen zu kämpfen. Auch in der Demokratischen Partei (PD) sorgt der Bürgermeister von Florenz, Matteo Renzi, mit seinen Ratschlägen an Regierungschef Enrico Letta für Unbehagen. Ex-PD-Chef Pier Luigi Bersani warf Renzi vor, nicht zwischen Leadership und „Mann allein am Kommando“ unterscheiden zu können und forderte ihn zu echter Diskussion auf. Der amtierende PD-Chef Giuglielmo Epifani kündigte unterdessen an, dass er sich im Herbst nicht für eine weitere Amtszeit bewerben werde.

Von Rainer Mayerhofer

Beppe Grillo schlägt um sich

Gruß Hubert

Electric Light Orchestra – Rock ’n‘ Roll is King   Leave a comment

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Einige Daten zu Mike Edwards.

Mike Edwards (* 31. Mai 1948 – gest. 3 September 2010), als Swami Deva Pramada oder einfach Pramada bekannt, war ein englischer Cellist und Musiklehrer. Seine weitreichende Karriere war hauptsächlich bekannt durch seine Mitgliedschaft in der Electric Light Orchestra.

Der Sänger Mike Edwards starb durch einen tragischen Unfall am 3. September 2010. Nachfolgend eine Übersetzung.

Edwards wurde auf der A381 Straße zwischen Harbertonford und Halwell, in der Nähe wo er in Totnes in Devon lebte, am 3. September 2010, als ein zylindrischer Heuballen mit einem Gewicht von 600 Kilogramm von einem Hügel rollte und mit dem Wagen, den er fuhr, kollidierte und ihn tötete. Ein Gerichtsverfahren mit Abschluss am 19. November 2012, wurden zwei Angeklagte für nicht schuldig befunden, in Bezug auf die Sicherheit wegen des Unfalls.

Original:
Edwards was killed on the A381 road between Harbertonford and Halwell near where he lived in Totnes in Devon, on 3 September 2010, when a cylindrical hay bale weighing 600 kilograms (1,300 lb) rolled down a hillside and collided with the van he was driving. A court case concluding on 19 November 2012 resulted in two defendants being found not guilty of health and safety charges relating to the accident.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. Juni 2013 von hubert wenzl in Musik

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Bayern – ein Rechtsstaat? Der Fall Mollath   Leave a comment

 

Es sträuben sich einem die Haare, wenn man verfolgt was sich im Fall Mollath – nunmehr schon seit 7 (!) Jahren abspielt.
Man kann sich nur fragen, ob Bayern noch ein Rechtsstaat ist, wenn man sich ansieht welches infame Spiel die Justizministerin Beate Merk im Fall Mollath spielt. Es ist schier unglaublich was diesem Herrn Mollath widerfahren ist und was in Bayern möglich ist. Der Verdacht drängt sich auf, dass man Steuersünder schützen wollte, indem man Mollath aus dem Gefecht räumte. Vor allem die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) kann man nur scharf verurteilen und sie wäre rücktrittsreif. Das ist eindeutig ein Justizskandal, aber der Skandal weitet sich auch auf andere Bereiche, wie Politik und Psychiatrie aus. Man muss sich fragen was für ein System da in Bayern am Werk(eln) ist.

Hier ein Bericht zum Fall Mollath von swr.de/report

In den Fängen von Justiz, Politik und Psychiatrie

Der Fall Mollath

 

Seit sieben Jahren sitzt Gustl Mollath aus Nürnberg in der Psychiatrie. Wurde er weggesperrt, um reiche Steuersünder zu schützen? Monika Anthes und Eric Beres haben mehrfach in REPORT MAINZ über diesen unglaublichen Fall berichtet. Am 03. Juni 2013, 22 Uhr 45, zeigen sie ihre 45-minütige Dokumentation zum Schicksal Gustl Mollaths im ERSTEN.

Der Fall Mollath,  3.6.2013 | 3:20 min

 

Seit mehr als sieben Jahren sitzt Gustl Mollath aus Nürnberg in der geschlossenen Psychiatrie. Er hat alles verloren: Sein Haus wurde zwangsversteigert, geblieben ist ihm nicht einmal ein Foto seiner Mutter. „Ich hatte nicht einmal Punkte in Flensburg. Plötzlich sind Sie der kriminelle Wahnsinnige“, beschreibt Gustl Mollath sein Schicksal. Sein Fall beschäftigt seit Monaten Medien und besorgte Bürger. Der schlimme Verdacht: Gustl Mollath wurde weggeschafft, um Steuersünder zu schützen.

Vor gut zehn Jahren: Gustl Mollath ist gut situiert, er restauriert Ferraris, verkauft sie an betuchte Kunden. Seine Ehefrau ist Vermögensberaterin bei der Hypovereinsbank, berät reiche Kunden bei der Geldanlage in der Schweiz. Gustl Mollath versucht, sie davon abzubringen, informiert ihre Bank. Als der Streit eskaliert, erstattet er Anzeige wegen Schwarzgeldgeschäften. Doch die Staatsanwaltschaft Nürnberg ermittelt nicht, nimmt stattdessen den unbequemen Gustl Mollath ins Visier. Plötzlich soll er seine Frau misshandelt und Reifen zerstochen haben. Ein fragwürdiges Gutachten bescheinigt ihm ein „paranoides Gedankensystem“, weil Gustl Mollath fest davon überzeugt ist, dass seine damalige Ehefrau tief in ein ausgeklügeltes Schwarzgeldsystem verstrickt ist.

Am 22. April 2010 wendet sich Gustl Mollath erstmals an die Redaktion von „Report Mainz“ und bittet verzweifelt um Hilfe. Seitdem recherchieren die Autoren Monika Anthes und Eric Beres, bringen immer mehr brisante Details ans Licht.

Vor wenigen Monaten dann die spektakuläre Wende in dem Fall: Ein interner Revisionsbericht der Hypovereinsbank kommt zu dem Ergebnis, dass „alle nachprüfbaren Behauptungen“ Gustl Mollaths zu den Schwarzgeldgeschäften seiner damaligen Ehefrau „zutreffend“ sind.

Der Richter, der Gustl Mollath 2006 in die Psychiatrie schickte, war womöglich befangen. Das Urteil enthält eklatante Fehler. Selbst ein zentrales Beweisstück hat sich als unecht heraus gestellt. Die Staatsanwaltschaft Regensburg hält die Glaubwürdigkeit von Gustl Mollaths damaliger Ehefrau, die ihren Mann der Körperverletzung und Freiheitsberaubung bezichtigte, inzwischen für „tiefgreifend erschüttert“ und fordert deshalb die Wiederaufnahme des Verfahrens. Haben Justiz und Politik in dem Fall versagt? Oder wurde Gustl Mollath tatsächlich bewusst in die Psychiatrie gesteckt, weil er reichen Steuersündern gefährlich wurde?

Jahrelang ignorieren bayerische Politik und Behörden Gustl Mollaths Beschwerdebriefe und Eingaben – allen voran die bayerische Justizministerin Beate Merk von der CSU. Selbst als ihr wichtige Interna des Falles bereits bekannt sind, verschleiert sie die Wahrheit vor den Medien und den Abgeordneten des bayerischen Landtags.

Monika Anthes und Eric Beres arbeiten den Fall erstmals im Fernsehen umfassend auf. Sie bieten Einblicke in das Leben und Schicksal Gustl Mollaths in der Anstalt, treffen ihn mehrfach zu Interviews. Sie sprechen mit Wegbegleitern und Unterstützern. Sie bieten Einblicke in das damalige Geschäftsgebaren der Hypovereinsbank und konfrontieren Verantwortliche aus Justiz und Politik und fragen wie es sein kann, dass einem Bürger sieben Jahre seines Lebens gestohlen wurden.

„Die Story im Ersten: Der Fall Mollath – In den Fängen von Justiz, Politik und Psychiatrie“, am Montag, 3. Juni 2013, 22.45-23.30 Uhr im Ersten.

http://www.swr.de/report/presse/mollath-dokumentation/-/id=1197424/nid=1197424/did=11489504/17d3x0c/index.html

 

Gruß Hubert