Archiv für 6. Juni 2013

Partnerwahl: Schlafmangel wirkt wie Alkohol   Leave a comment

Erstaunlich was Schlafmangel bewirken kann. Interessieren würde mich noch bis zu welchem Alter dieser Effekt eintritt. Aber ich denke, dass dieser Effekt nicht nur unter Schlafmangel auftritt, auch sonst glauben Männer manchmal fälschlicherweise, dass eine Frau auf sie steht, besonders wenn sie sich selbst für unwiderstehlich halten. Macho, Latin Lover, ecc.

Also meine Herren, nicht zu spät schlafen gehen, damit ihr keinen Sinnestäuschungen unterliegt. Ältere Herren sollten sich sowieso nicht mehr Frauen, vor allem jüngeren, zu oft nähern, dann begeben sie sich nicht in Gefahr sich bei einem Leistungstest zu blamieren. Obwohl ältere Männer mit jüngeren Frauen in dieser Hinsicht kein Mitleid verdienen, sie wissen ja, dass sie da mit ungleichen Karten spielen. Die Natur lässt sich nichts vormachen. Aber wie heißt es so schön: Mitleid bekommt man geschenkt – Neid muss man sich verdienen. Aber der Spaß in der Hinsicht ist hauptsächlich für die Jüngeren. Ältere müssen sich halt andere Späße suchen. Welche die wohl sind? Da muss ich erst mal nachdenken. Fest steht, dass das Leben ohne Sex an Wert verliert. Ist wie eine Suppe ohne Salz, ein Leben ohne Pfeffer. Aber wenn man in ein Altersheim hinein schaut, frage ich mich, welchen Wert das Leben da überhaupt noch hat. Da ist die ewige Ruhe doch schöner. Ich wundere mich ein wenig, warum manche so gerne alt werden… oder vielmehr lange leben wollen. Aber ich schätze wohl „das Geschenk des Lebens“ zu wenig.
Aber zurück zum männlichen Schlafmangel und seinen Sinnestäuschungen. Wie wir doch von Hirn und Hormonen gesteuert sind. Wie viel freien Willen haben wir? Wir glauben wohl oft nur, dass wir mit freiem Willen entschieden haben.

Partnerwahl: Schlafmangel wirkt wie Alkohol

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Schlafmangel verfälscht Wahrnehmung von Männern

© Kzenon / Fotolia (Brüderle-Dirndl?) :D

München (netdoktor.de) – „Die steht doch voll auf mich“ – das denken Männer scheinbar öfter, wenn sie übernächtigt sind. Denn unter Schlafentzug verändert sich offenbar die Wahrnehmung des sexuellen Interesses. Damit sei die Wirkung von Schlafmangel mit dem von Alkohol vergleichbar, so das Ergebnis einer amerikanischen Studie, die beim diesjährigen Kongress „Sleep 2013“ in Baltimore vorgestellt wurde.

Für ihre Untersuchung konfrontierten Jennifer Peszka und ihre Kollegen des Hendrix College in Conway 60 Probanden beiderlei Geschlechts mit verschiedenen Fragen, wie zum Beispiel: „Wie wahrscheinlich ist es, wenn eine Frau in eine Bar geht, dass sie jemanden für Sex finden möchte?“

Frauen als sexuelle Abenteurer

Die Fragen wurde den Versuchspersonen einmal gestellt, als sie ausgeruht und ein zweites Mal, als sie eine Nacht wach geblieben waren. Das Ergebnis: Ausgeschlafen schätzten Frauen wie Männer das sexuelle Interesse von Frauen generell deutlich geringer ein als das von Männern. Diese Annahme veränderte sich drastisch unter Schlafmangel – jetzt vermuteten die Männer eine deutlich höhere Bereitschaft der Frauen für Sex. Bei den Frauen zeigte der Schlafentzug diese Wirkung nicht, ihre Einschätzung blieb gleich.

Effekt vergleichbar mit Wirkung von Alkohol

Dass Schlafentzug sich auf das Treffen von Entscheidungen negativ auswirkt, ist schon länger bekannt. So ergab eine Studie bereits 2011, dass unausgeschlafene Mitarbeiter im Büro schlechter darin sind die „richtige“ Entscheidung zu treffen und infolge dessen öfter betrügen. Dass der Schlafmangel die Wahrnehmung von Männern bezüglich der sexuellen Absichten ihres Gegenübers verändert, stellten aber nun Peszka und ihr Team erstmalig fest. „Schlafmangel wirkt ähnlich wie Alkohol“, so die Wissenschaftlerin. Die Ursache für diese veränderte Wahrnehmung sei in beiden Fällen eine Beeinträchtigung des vorderen Stirnlappens. Andere Forscher hatten bereits herausgefunden, dass wenig Schlaf die Zuckerversorgung dort erschwert.

Vorsicht bei der Partnerwahl

„Durch Schlafentzug könnten Leute sexuelle Entscheidungen fällen, die sie im ausgeruhten Zustand nie getroffen hätten“, so die Wissenschaftlerin. „Deswegen sollten müde Männer sicherstellen, dass Frauen wirklich an ihnen interessiert sind, bevor sie den Bogen überspannen“, rät Peszka. (lh)

Quelle: Pressemitteilung der Amercian Academy of Sleep Medicine: Sleep deprived men over perceive women’s sexual interest and intent; (Abruf 05.06.2013)

http://www.netdoktor.de/News/Partnerwahl-Schlafmangel-wi-1137823.html

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Auch das „Schöntrinken“ soll stimmen.

„Schön trinken“: Alkohol macht Mitmenschen attraktiver

Glasgow – Und wieder einmal konnte eine Volksweisheit wissenschaftlich bestätigt werden: Forscher der Universität in Glasgow konnten nachweisen, dass man sich tatsächlich „jemanden schön trinken“ kann. Ein, zwei Bier oder ein Glas Wein und das andere Geschlecht wird als besonders attraktiv empfunden, und das bis zu 25 Prozent. Wie die Tageszeitung „Die Welt“ berichtet, wird mit der Studie bewiesen, dass Alkohol den Gehirnteil anregt, der für die Beurteilung von Gesichtern zuständig ist. Allem Anschein nach sorgt moderater Genuss für positivere Urteile. Für die Untersuchung betrachteten 80 Studenten Fotos von jungen Männern und Frauen. Eine Gruppe trank vorher Alkohol, die anderen blieben nüchtern. Die beschwipsten Probanden bewerteten die Fotos positiver, allerdings nur bei Gesichtern des jeweils anderen Geschlechts.

http://www.netdoktor.de/News/Schoen-trinken-Alkohol-mach-1084420.html

Gruß Hubert