Archiv für 29. Juni 2013

Die Wahrheit über die Jagd   Leave a comment

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Das übertrifft jede Satire: eine Jägerin (!) bei Position 1:30 Minuten ca. im Video: der Interviewer fragt sie was ihr an der Jagd gefalle.
Sie: wenn ich da so am Hochsitz sitze mit der Waffe in der Hand und selbst entscheiden kann ob ich schieße oder nicht, das finde ich ganz toll. Er: und was fühlen sie dabei? Sie: aaaaahhh… sooo Machtgefühle. Wenn sie auch dumm ist – zumindest ist sie ehrlich. In Ermangelung eines Krieges wo man auf Menschen schießen darf, ja soll oder muss, schießen Jäger zumindest auf Tiere. Das ist ja Sport und Leidenschaft. Auf auf zum fröhlichen Jagen…

Die Wahrheit über die Jagd


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Hier ein Artikel von tierschutznews.ch

Hauskatzen leben in Gefahr

Foto: sos-galgos.net

Laut dem Jagdgesetz haben Jäger das Recht, verwilderte Katzen ganzjährig zu erschiessen, sollten diese mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 200 Meter weit vom nächsten Wohnhaus entfernt sein.

Der Nationalrat hat die Jagd auf verwilderte und streunende Katzen nicht verboten (Tierschutznews informierte). Mit 105 zu 59 Stimmen bei 8 Enthaltungen wurde eine Motion von Luc Barthassat (CVP/GE) am 19.6.2013 aus dem Parlament gefegt. Umweltministerin Doris Leuthard (CVP) sagte: „Verwilderte Hauskatzen seien nicht erwünscht, da sie die einheimische Wildkatze durch Vermischung des Erbguts bedrohe“.

So ähnlich ging es ja auch den Indianern, als die Europäer Amerika entdeckten und christliche Missionare deren Erbgut schädigten. Oder, jeder der Bücher liest, fällt auch gerne Bäume.

Wie kann ein Jäger aus Distanz erkennen, ob eine Katze besitzerlos ist, in einer Zeit, wo die Tiere gechippt und keine Halsbänder mehr tragen? Nicht selten werden Wildkatzen vor allem durch die Jagd dezimiert. Jäger verwechseln sie mit verwilderten Hauskatzen und schiessen sie ab. Im Mittelland und anderen Gebieten in der Schweiz haben die Schweizer Jäger die Wildkatzen ausgerottet. Die Schweizer Wildkatzen findet man heute praktisch nur noch im Kanton Jura, nachdem sie sich von Frankreich her wieder ansiedelte. Sowohl die Hauskatze, wie auch die Schweizer Wildkatze gehören zu der gleichen Art (Felis silvestris) und sind nicht leicht zu unterscheiden. Zudem betreiben Jäger einen Katzenfellhandel.

Immer wieder ist in den Medien zu lesen und hören, dass versehentlich Hauskatzen und Hunde von geistig umnachteten Jägern erschossen werden. Im Kanton Bern wurden im Jahr 2010 offiziell 23 angeblich Streunerkatzen erschossen (2003 waren es noch 254), was wohl mehr oder weniger dem kantonalen Durchschnitt in der Schweiz entspricht, den genau Zahlen werden von den meisten Behörden nicht gewünscht. Auch eine offizielle Fehlerstatistik ist nicht erhältlich. Es besteht nicht einmal eine Meldepflicht für erschossene Haustiere. In der Schweiz werden pro Jahr jedoch 18’000 Katzen von ihren Besitzern als vermisst gemeldet.

Über 10’000 streunende Katzen fängt und kastriert der Schweizer Tierschutz (STS) jedes Jahr. Diese fangen pro Jahr Millionen Mäuse und Ratten, was nicht nur Hausbesitzer und Bauern freut.

Hier weiterlesen:
http://tierschutznews.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=3445:hauskatzen-leben-in-gefahr&catid=178:blog&Itemid=595

Gruß Hubert

Veröffentlicht 29. Juni 2013 von hubert wenzl in Tierschutz

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