Archiv für 9. November 2013

DIE APOKALYPTISCHEN REITER – Es wird schlimmer   Leave a comment

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DIE APOKALYPTISCHEN REITER – Es wird schlimmer

 

Halte aus mein Freund das Sein, denn morgen kanns noch schlimmer sein
Halte aus des Lebens Bürde, stehe aufrecht und mit Würde.
Folge einer Stimme nur, die der eigenen Natur
Trotze hart dem Mittelmass, Genügsamkeit bringt keinen Spass.

Es wird schlimmer (schlimmer) als es ist, doch wir werden besser,
(besser) als das feige graue Heer von müden Allesfressern.

Es wird schlimmer (schlimmer) als es ist, doch wir werden besser,
und wenn die Zeit (die Zeit) gekommen ist, dann wetzen wir die Messer.

Blind vetrauen wir der Elite, bis einer kommt der noch mehr bietet.
Schöne Märchen uns verspricht, die Wahrheit wissen wolln wir nicht.
Die Lüge ist einfach zu tragen, Realität schlägt auf den Magen
Drum üben wir uns in Verzicht und hetzen weiter klagend mit.

Es wird schlimmer (schlimmer) als es ist, doch wir werden besser,
(besser) als das feige graue Heer von müden Allesfressern.

Es wird schlimmer (schlimmer) als es ist, doch wir werden besser,
und wenn die Zeit (die Zeit) gekommen ist, dann wetzen wir die Messer.

 

http://www.golyr.de/die-apokalyptischen-reiter/songtext-es-wird-schlimmer-685833.html

 

Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 9. November 2013 von hubert wenzl in Musik

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Gütesiegel für ein blutiges Spektakel   Leave a comment

Man kann nur den Kopf schütteln, wütend und enttäuscht sein, dass man in Spanien den Stierkampf zum „immateriellen Kulturgut“ erklärt hat. Stolz braucht da gewiss kein Matador sein, wenn er gegen einen Stier antritt, der in der Woche vor dem Stierkampf mit allen möglichen grausamen Methoden geschwächt wurde. Was sind das für erbärmliche Menschen, die so einen Stierkampf nötig haben, wo einzig und allein der Stier mit seinem Leben bezahlt. Solche Traditionen sollten ja schon längst abgeschafft sein. Es ist mehr als enttäuschend wie Menschen mit Tieren umgehen. Vor allem beim Tier kennt der Mensch nur das Recht des Stärkeren. Von Moral soll er dann lieber nicht reden.

Hier ein Artikel von tagesschau.de

Neues Gesetz zum Stierkampf in Spanien

Gütesiegel für ein blutiges Spektakel

Viele junge Spanier interessieren sich nicht mehr für den Stierkampf. Um ihr Milliardengeschäft zu retten, sammelte die Branche Unterschriften für ein neues Gesetz. Nun wurde die umstrittene Tradition zu einem „immateriellen Kulturgut“ erklärt.

Von Reinhard Spiegelhauer, ARD-Hörfunkstudio Madrid

Der Matador tritt in seiner gold- und silberdurchwirkten Lichtertracht in die Arena. Die stolz geschwellte Brust scheint die aufgestickten Pailletten fast vom hautengen Anzug sprengen zu wollen – und erst recht jetzt, nach der Abstimmung im spanischen Senat.

Stierkampf ist nicht nur Kultur, sondern auch Business

Vor ziemlich genau drei Jahren hatte es schon einmal einen Versuch gegeben, den Stierkampf zum schützenswerten Kulturgut zu erheben. Damals, noch zu Zeiten des sozialistischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero, scheiterte der Antrag.

Jetzt hat die konservative Volkspartei die Mehrheit in beiden Kammern des spanischen Parlamentes. Ihr Ziel: „Den Erhalt und die Förderung des Stierkampfes als kulturelles und materielles Erbe aller Spanier zu garantieren“, bringt Juan Manuel Albeanda von der Volkspartei auf den Punkt, worum es geht.

Genauer: auf drei Punkte – wobei der Kulturaspekt die anderen vielleicht ein bisschen bemänteln soll. Stierkampf ist nämlich nicht zuletzt Business. Die Branche rechnet vor, sie trage eineinhalb Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Alleine die Zuchtbetriebe machen um die 1,5 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr – aber seit Jahren klagt die Industrie über Einbußen.

 

Der spanische Matador Manuel Jesus Perez Mota beim Stierkampf in Saragossa

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Die Branche kämpft um ihre Zukunft

Junge Spanier interessieren sich mehr für Fußball oder Motorsport, und auch von Tierquälerei ist gelegentlich die Rede: Die „Fiesta“ sei ein grausames Spektakel, meinen einige, und ein Tier zur Unterhaltung leiden zu lassen grässlich – noch dazu aus Steuergeldern finanziert.

Keine Überraschung also, dass die Entscheidung, den Stierkampf jetzt gesetzlich zum schützenswerten Kulturgut zu erklären, letztlich auf eine Initiative der Branche zurück geht. Sie hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und 600.000 Unterschriften für ein Volksbegehren gesammelt, das jetzt Früchte tragen könnte: Zum schützenswerten Kulturgut erklärt, das könnte ein werbewirksames Gütesiegel sein, so hofft man – und natürlich auch, dass die Kritik an Subventionen für die Kampfstierzüchter verstummt.

Keine Rücksicht auf katalonische Befindlichkeiten

„Den Erhalt und die Förderung des Stierkampfes als kulturelles und materielles Erbe aller Spanier zu garantieren“ – auch das ist für Albeanda und die Regierung ein wichtiger Punkt: Katalonien, die möchtegern abtrünnige Wirtschaftsregion im Nordosten, der alles vermeintlich urspanische verhasst ist, hat den Stierkampf schon vor knapp zwei Jahren verboten.

Das stank den Konservativen in Madrid schon damals. Jetzt, so behaupten sie, dürften sich Stierkampf-Anhänger auch dort wieder auf Corridas freuen, das Verbot sei hinfällig. Alfred Bosch von der ERC, die in Katalonien mitregiert, ist empört: „Stierkampf ist einfach eine Grausamkeit, und das wissen sie.“

Natürlich haben die katalanischen Regionalparteien in Madrid auch dagegen gestimmt, die Corrida zum schützenswerten Kulturgut zu erklären. Ihre Empörung wirkt allerdings schon etwas scheinheilig. Denn Katalonien hat zwar den blutigen Stierkampf verboten. Auf den Dörfern werden aber lustig weiter andere grausame Spektakel betrieben, bei denen zum Beispiel verängstigte Stiere Fackeln an die Hörner gebunden bekommen, oder durchs Dorf ins Hafenbecken getrieben werden.

Sozialisten zwischen Tradition und Tierschutz

Die größte Oppositionsfraktion, die der Sozialisten, hat sich bei der Abstimmung um ein Votum gedrückt und sich enthalten. Der innerparteiliche Kampf „Tradition versus Tierquälerei“ wird noch ausgetragen.

Da greift der Abgeordnete Jose Andreas Torres eben auch auf den schwelenden Konflikt zwischen der Region Katalonien und dem Rest Spaniens zurück, um die Enthaltung seiner Partei zu erklären: „Das Gesetz zwingt Katalonien nicht dazu, Stierkämpfe zu veranstalten“, sagt Jose Andres Torres, und wirft der regierenden Volkspartei vor, nur unnötig Öl ins Feuer zu gießen.

Die Sozialisten dagegen, so der Abgeordnete, hielten sich an das Motto „Leben und leben lassen“. Für Kampfstiere allerdings gilt es nach wie vor nicht.

http://www.tagesschau.de/ausland/stierkampf-kulturgut100.html

 

So sollte es allen Matadores gehen!

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 9. November 2013 von hubert wenzl in Politik, Tierschutz

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Neues zu den „ganz neuen Verträgen“ mit den Kirchen von 1803   Leave a comment

200 Jahre ungerechtfertigte Zahlungen

Über die seit dem frühen 19. Jahrhundert anhaltenden jährlichen Zahlungen des Staates an die deutschen Kirchen schrieben die Laizisten in der Linken in NRW am 20.10.2013 auf ihrer Homepage:

Die Mär vom Entschädigungsanspruch der Kirchen

Die Zahlungen an die Kirche sind keineswegs „Entschädigungen“ wegen Enteignungen. Tatsache ist, dass Klöster enteignet wurden, aber Klostereigentum hat nie der Kirche gehört, und die Klöster bekamen keine Entschädigung. Ebenso wurde Eigentum der evangelischen Kirche nicht angetastet, trotzdem werden auch ihre Bischöfe vom Steuerzahler finanziert. Vielmehr handelt es sich um Lehen, die der Staat zurückgefordert hat – also Leihgaben.
Man kann das im Vertrag von 1803 nachlesen: http://www.documentarchiv.de/nzjh/rdhs1803.html

Besonders von Interesse ist der Punkt 50. Durch den Einzug der Lehen – Leihgaben – besaßen die Bischöfe keine Möglichkeit mehr, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Daher wurde festgelegt, dass der Staat bis zum Lebensende der damaligen Bischöfe (!) für ihren Unterhalt zu sorgen hat. Mit dem Tod des letzten Bischofs von 1803 ist dieser Vertrag hinfällig.
(Punkt 50: Den sämmtlichen abtretenen geistlichen Regenten ist nach ihren verschiedenen Graden auf lebenslang eine ihrem Range und Stande angemessene freie Wohnung mit Meublement und Tafelservice, auch den Fürstbischöfen und Fürstäbten des ersten Ranges ein Sommeraufenthalt anzuweisen; wobei sich von selbst versteht, daß dasjenige, was ihnen an Meublen engenthümlich zugehört, ihnen gänzlich überlassen bleibe, das aber, was dem Staate zugehört, nach ihrem Tode diesem zurückfalle.)

Wir bezahlen, weil die Kirche es verstand, diese Verträge zu verlängern, sie besitzt keinerlei Anspruch auf diese Zahlungen aufgrund irgendwelcher „Enteignungen“.

Zudem, wenn im Grundgesetz steht, die Zahlungen seien „abzulösen“, heißt dies nicht, dass diese nur durch eine Ablösesumme geschehen kann. Eine Ablösung kann auch durch die Summe von 0 EUR geschehen, man muss nur die Gesetze ändern und den Vertrag kündigen. Man könnte sich sogar auf den Standpunkt stellen, dass die Kirchen die angeblichen Entschädigungen durch die Vorspiegelung falscher Tatsachen erschlichen hat und die Gelder der letzten Jahre zurückzuzahlen hat.

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Quelle:
http://www.atheisten-info.at/infos/info1646.html

Hassknechts Wort zum Sonntag

 

Gruß Hubert