Archiv für 18. November 2013

Ein Kreuz für die Sicherheit   Leave a comment

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Die SPD hat überhaupt keinen Schwierigkeiten oder Bedenken beim neoliberalen Kurs von Frau Merkel mitzumachen. Was sozial ist, müsste man der SPD erst noch erklären. Sonst hätte sie ja nicht Hartz 4 und die Agenda 2010 geschaffen. Diese SPD ist eine entsozialisierte SPD.

Hier ein Artikel von neopresse.com

Ein Kreuz für die Sicherheit

Deutschland hat sich entschieden

Für weitere vier Jahre der Ausbeutung
Für die Fortführung des Sozialabbaus
Für die Radikalisierung der Märkte
Für die klare Linie des Geldes

Und man kann es ihnen nicht verdenken.

Foto: Angela Merkel und Peer Steinbrück / dpa

Foto: Angela Merkel und Peer Steinbrück / dpa

Die Meinungsforschungsinstitute haben wohl richtig gelegen, was Merkel angeht.

Da es der SPD scheinbar  zu schwierig erscheint, unseren Staat wieder in Richtung Sozialstaat umzubauen, hat sie ja von Anfang an eine Koalition RRG ausgeschlossen. Und den Deutschen scheint der Sozialstaat ja auch ziemlich am Hintern vorbei zu gehen. Klar, man möchte bei dem oft schwierigen Auskommen sein schwer verdientes Geld  nicht auch noch dem arbeitsfaulen Pack in den Hintern schieben.

Wie wenig sensibel das Volk im sozialen Bereich ist, erkennt man am Stimmenverlust der Linken. Die Raffgier der Unternehmen ist, wenn überhaupt, vom Wähler nur bei der FDP abgestraft worden.
Aber Merkel kann sich jetzt nicht mehr verstecken und alle künftigen Entscheidungen werden auf sie zurück fallen. Und es wird sie in den nächsten Jahren einige Anstrengungen kosten, der Deutschen Wirtschaft weiterhin Aufträge zuzuschanzen. Das wird den weltweiten Kriegen nicht gut tun und dem Zusammenhalt der Staaten in Europa ebenfalls nicht.

Aber so lange den Deutschen das Märchen vom Krisengewinner Deutschland weiter suggeriert werden kann, werden sie Merkel die Stange halten.
Schön – oder das positive am Ganzen – ist die Klärung der Fronten. Die FDP ist zur Bedeutunsgslosigkeit verkommen und neben dem Volksverblender CDU existiert da noch diese HartzIV Partei SPD, der der sozialistische Grundgedanke abhanden gekommen ist. Und dessen Wähler auch immer mehr daran zweifeln, daß sie den Linksruck noch einmal schaffen.
Obwohl die Linken Stimmen verloren haben, sind sie mit den Grünen drittstärkste Macht im Land geworden.

Eigentlich noch ziemlich deprimierend, dass beim Deutschen soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz den gleichen Stellenwert haben. Aber dieses momentane Gleichgewicht wird sich beim versagen von CDU und SPD künftig sicher eher zu Gunsten der Linken ändern.
Und noch etwas positives: Die Linken bleiben dem Bundestag als Regulator erhalten. Und mit Wegfall der FDP hat sich auch das Redeverhältnis der Linken im Bundestag erhöht.
Man wird bei ihnen immer weniger weg hören können.

Aber über den Schaden an der Demokratie  und am Sozialsystem Deutschlands durch weitere 4 Jahre CDU möchte ich gar nicht nachdenken.
Da kann man wirklich nur hoffen, dass die SPD zu ihren eigentlichen Werten zurück findet und sich für den Bürger unverkennbar gegen die CDU abgrenzt. Das wäre für mich die Lehre, die sie aus dieser Wahl ziehen müsste, um wieder Volkspartei zu werden.

Mit Volkspartei hat Merkel übrigens nicht so unrecht. Denn bei den kapitalistischen Wertvorstellungen der Deutschen ist die CDU die einzige Partei, die hier mit klaren Aussagen auftritt. Eine deutliche Linie verfolgt. Wenn auch der Wohlstand, den sie nährt, nicht der des Volkes ist.
Man kann echt nur hoffen, dass die SPD sich auf ihre Werte besinnt und dem etwas entgegen setzt. Aber dafür bedarf es sicher erst einer Revolte in dieser Partei.

Von Uwe Eden

http://www.neopresse.com/politik/dach/kommentar-kreuz-fuer-sicherheit/

 

SPD-soziale-Gerecht-2

Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 18. November 2013 von hubert wenzl in Politik

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