Prostitution – Tun Sexarbeiterinnen ihre Arbeit gern?   3 comments

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Ich habe selten einen Mensch (Frau kann man ja zu der nicht sagen) gesehen, der so autoritär und diktatorisch die Meinungshohheit behalten will wie Alice Schwarzer. Da moderiert sie eine Sendung mit Leuten, die alle ihrer Meinung sind. Die Prostitution hält sie für einen deutschen Skandal und es darf nicht sein, dass Männer Frauen Sex abkaufen.
Natürlich will Schwarzer nichts davon hören, wenn es Prostituierte gibt, die sagen, „wir sind keine Opfer! Wir sind Menschen, die selbstbestimmt ihren Beruf gewählt haben, wie andere das auch tun.“
Und was heißt da freiwillig? Eine Putzfrau geht auch nicht freiwillig putzen, sondern weil sie das Geld braucht.

Hier ein Artikel der FAZ (Auszug).
Wie kann das sein, dass alle so eine klare Meinung zum Thema Prostitution haben? Ist es nicht eher menschenunwürdig, an der Supermarktkasse für nichts zu arbeiten? Muss man nicht erst mal alles ändern, bevor man die Prostitution abschafft? Von Antonia Baum

Prostitution in Berlin© Daniel Rosenthal/Laif  In einem Bordell in Berlin wartet die Sexarbeiterin Nelly auf Kunden

 

Die sogenannte Podiumsdiskussion, welche Alice Schwarzer zur Vorstellung ihres Buches „Prostitution – ein deutscher Skandal“ in Berlin einberufen hatte, sie war der Bezeichnung nach wirklich ein Witz, ein Diktatorinnen-Witz, den man nur im Stande ist zur Aufführung zu bringen, wenn man entweder verrückt oder knallhart kamikazemäßig drauf ist. Es ist sehr langweilig und überhaupt nicht weiterführend, über Alice Schwarzer zu schimpfen, und darum soll es hier auch nicht gehen, aber die Geschichte lässt sich ohne Alice Schwarzer nicht erzählen, weil sie es ist, die „die Prostituierten“ (alle, unterschiedslos) retten will, die für sie immer Opfer sind.

Zurück auf das Podium am vergangenen Donnerstag: Da oben sitzen also mit Alice Schwarzer, welche, klar, die Diskussion moderiert, vier Menschen, die Schwarzers Meinung sind, nämlich die Mitautorin des Buches, eine Sozialarbeiterin, die einen Prostituiertentreff leitet, eine ehemalige Prostituierte und ein Kriminalhauptkommissar – allesamt von Schwarzer rekrutiert, um Schwarzer ihre Meinung zu sagen, was genauso voraussehbar wie unglaublich ist, weil im Publikum so viele Menschen sitzen, die ganz anderer Meinung sind, die aber nicht gehört werden dürfen, weil sich die Buchvorstellerin eben absolut sicher ist, was die richtige Meinung ist.

Während, äh, diskutiert wird, das heißt, während man sich auf der Bühne gegenseitig versichert, rufen einige im Publikum dazwischen, ein paar Frauen versuchen, indem sie ein Banner vor sich her tragen, auf welchem „Mein Beruf gehört mir“ geschrieben steht, auf sich aufmerksam zu machen, aber sie werden sofort von Ordnern abtransportiert, weil sie anderer Meinung sind und das Einerlei da oben nicht stören sollen.

Finden nach Zahlen

Und das ist überhaupt der zentrale Schwachsinnspunkt in der Debatte um die Frage, ob Prostitution nun verboten gehört oder nicht, ob Männer Frauen Sex abkaufen dürfen (denn einzig um dieses Modell geht es Schwarzer) und schließlich sehr schlicht: ob man Prostitution richtig oder falsch findet – ja, der zentrale Schwachsinnspunkt ist, dass es um richtig und falsch und um finden geht. Mehr so eine Gefühlssache also, verlässliche Zahlen gibt es kaum, weder über die Anzahl der in Deutschland arbeitenden Prostituierten noch über deren Herkunft, und folglich lässt sich auch nur schwer beantworten, wer was, warum und wie freiwillig tut.

Hat gut lachen: Alice Schwarzer diskutiert am liebsten mit Menschen, die ihrer Meinung sind
© dpa  Hat gut lachen: Alice Schwarzer diskutiert am liebsten mit Menschen, die ihrer Meinung sind
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Alice Schwarzer schmiss bislang mit bemerkenswerten Zahlen um sich, von denen kein Mensch weiß, woher sie die eigentlich hat: 90 Prozent der Prostituierten wollten aussteigen, weiß sie, außerdem würden ebenfalls 90 Prozent des deutschen „Frischfleisches“ aus Osteuropa kommen, und grundsätzlich sei es so, dass „über 90 Prozent“ der Prostituierten schon als Kinder missbraucht worden seien. Diese extrem entschlossene Finderei ist also das Merkmal der Debatte, wie auch der Auseinandersetzung auf dem Podium, welche ja ursprünglich von dem allergrößten Meinungs-Finder-Zusammenschluss angestoßen wurde, nämlich mit der Unterzeichnung des „Emma“-Appells gegen Prostitution von Prominenten. Schon da fragte man sich, ob man selber oder die Unterzeichner die Welt nicht mehr verstehen, denn woher wissen Margot Käßmann, Senta Berger, Maria Furtwängler und Frank Schätzing so absolut sicher, was richtig ist und wie die Realität von „den Prostituierten“ zu beurteilen ist? Wie schafft man so etwas?

Wer ist eigentlich „wir“ und „die“?

Denn wenn man beginnt, darüber nachzudenken, stürzt einem doch fast der Kopf ein unter dem großen Fragegewicht: Gibt es Menschen, die Prostitution wie einen normalen Beruf betrachten? Ja, es gibt sie. Tut ihnen das nicht trotzdem weh, hinterlässt das nicht Schäden? Darf man überhaupt für einen anderen Menschen entscheiden, dass er etwas nicht tun darf, weil er einen Schaden davon bekommen könnte? Was ist ein Schaden überhaupt?

Tun Sexarbeiterinnen ihre Arbeit gerne, freiwillig, weil sie es müssen? Wann kann man das, was man tut, freiwillig nennen? Geht irgendjemand freiwillig putzen? Ist eine Tätigkeit, die man tun muss, um Geld zu verdienen, immer noch freiwillig? Ist Arbeit überhaupt etwas Freiwilliges, und wäre es nicht viel konsequenter und hilfreicher, Alice Schwarzer würde das bedingungslose Grundeinkommen fordern?

Das aber würde Alice Schwarzer niemals einfallen, die immer noch auf dem Podium sitzt und in Zusammenarbeit mit ihren Gästen Frontalunterricht abhält, ganz egal, ob an den Seiten der Ränge Mitglieder des „Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen“ stehen und protestieren. Sie haben den Gegen-Appell „PROstitution“ formuliert und fordern die Beteiligung von „Sexarbeiter/innen“ an politischen Prozessen, die sich mit dem Thema Prostitution befassen. Sie wollen weder eine Ausweitung der Polizeibefugnisse noch eine Kriminalisierung der Kunden. Sie sind für Aufklärung statt Verbot, für staatlich geförderte Weiterbildungsmaßnahmen und für einen respektvollen Umgang mit Prostituierten. In ihrem Faltblatt schreiben sie: „Alle reden über uns, aber niemand redet mit uns. (. . .) Wir sind keine Opfer! Wir sind Menschen, die selbstbestimmt ihren Beruf gewählt haben, wie andere das auch tun.“ Aber wer ist jetzt genau „wir“? Man weiß es nicht. Alle Prostituierten? Alle, die sich selbstbestimmte Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter nennen?

Skandal, nicht nur im Sperrbezirk: Geht es nach Alice Schwarzer, sind Sexarbeiterinnen ausnahmslos Opfer
© dpa  Skandal, nicht nur im Sperrbezirk: Geht es nach Alice Schwarzer, sind Sexarbeiterinnen ausnahmslos Opfer

In Schwarzers Kategorien aber sind solche Frauen, die dort absolut intakt und stark stehen, nicht denkbar. Sie existieren nicht, sie machen sich in ihrer Vorstellung wahrscheinlich etwas vor oder sind sonst wie geschädigt, was natürlich eine maximale Entmündigung dieser Frauen ist, aber solche Frauen dürfen offenbar entmündigt werden, solange es Schwarzers ideologischem Superziel dient: eine Welt, in der Männer Frauen nicht für Sex bezahlen dürfen, was für sie gleichbedeutend ist mit: Männer dürfen Frauen nicht kaufen, womit Prostitution ja sofort in die Nähe von Leibeigenschaft gerückt wird.

[…]
Ein Mann im Rollstuhl erzählt, dass er regelmäßig zu Prostituierten gehe und es schon mehrfach erlebt habe, dass eine Prostituierte ihn wegen seiner Behinderung abwies, worin er einen selbstbestimmten Akt sehe. Er könne das Elend, welches auf der Bühne beschrieben wurde, nicht erkennen. Ferner sei er kein Schwein, ferner seien nicht alle Freier Schweine.

Die Probleme heißen: Sexismus, Rassismus, Armut

Ziemlich genau das Gegenteil möchte Schwarzer in Zukunft in den Köpfen dieses Landes als Meinung installieren: Freier sollen geächtet werden. Ächtung – was ist das für eine Hexenverbrennungsvokabel in dem demokratischen Rechtsstaat, in welchem wir leben, wie Schwarzer unablässig betont? Sie guckt auf den Mann im Rollstuhl herunter und erinnert ihn völlig grotesk daran, dass er als Behinderter auch andere Möglichkeiten habe, um sexuell erfüllt zu leben, und außerdem wären jetzt auch mal die anderen dran. Zack, Nächster. Eine Frau erzählt, dass sie schon lange als Prostituierte arbeite. Sie komme aus Bulgarien und habe noch nie eine Frau getroffen, die zur Prostitution gezwungen würde, was Schwarzer überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen will, wie sie auch alle weiteren Wortmeldungen, die folgen, nicht hört, sondern die Diskussion, die zu diesem Zeitpunkt des Abends vielleicht annähernd eine genannt werden dürfte, ganz schnell zusammenfaltet und abbricht.

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Einigkeit auf dem Podium, Widerspruch davor: eine Aktivistin von PROstitution
© dpa  Einigkeit auf dem Podium, Widerspruch davor: eine Aktivistin von PROstitution
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Gruß Hubert

Veröffentlicht 21. November 2013 von hubert wenzl in Politik

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3 Antworten zu “Prostitution – Tun Sexarbeiterinnen ihre Arbeit gern?

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  1. Hi Hubert,
    da gibt es nichts mehr dazu zu sagen. Wir kommen der NWO immer näher.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/prostitutionsgesetz-spd-und-union-wollen-freier-bestrafen-1.1823791

    Die wahren Probleme der Gesellschaft werden gar nicht angegangen.
    Das Ganze ist eine Pseudodiskussion, die von der Ausbeutung an „normalen“ Arbeitsplätzen ablenkt.

    Aber noch deprimierender finde ich die unkritische Haltung des deutschen Volkes, mit dem man wirklich ALLES machen kann. Und das ist so blöd und findet das auch noch gut wenn ihm vorgegeben wird was es zu denken hat. Und es denkt in diesen Klischees der selbsternannten „Gutmenschen“

    http://sabnsn.wordpress.com/2013/11/20/gender-mainstreaming-made-eu-sprachverhunzung/

    http://sabnsn.wordpress.com/2013/11/13/gutmenschen-terror-gender-mainstreaming/

    Gruß Sabine

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  2. Prostituierte: „Der Job macht mir Spaß“

    Bei Günther Jauch drehte sich am Sonntagabend alles ums horizontale Gewerbe: Ist Deutschland mit dem geänderten Prostitutionsgesetz zum „Großbordell“ geworden? Die Auswahl der Gäste aus dem Milieu zeugte vom einem Hang zur Schönfärberei.

    „Loverboy“ hieß der Tatort, der unmittelbar vor „Günther Jauch“ lief, und er gab den thematischen Auftakt zur Talkshow: Ermittler-Ikone Schimanski alias Götz George ist in dem Krimi Zuhältern auf der Spur, die junge Mädchen mit Liebesgesäusel gefügig machen und schließlich zur Prostitution zwingen.

    Das Phänomen Loverboy sei inzwischen eine gängige Masche bei Menschenhändlern und Zuhältern, weiß Journalistin Rita Knobel-Ulrich zu berichten, die als Jauchs erster Gast zum Thema „Großbordell Deutschland – muss Prostitution verboten werden?“ zu Wort kommt. Sie hat in Bordellen und auf dem Straßenstrich im In- und Ausland recherchiert und zeichnet ein düsteres Bild der Zustände im Milieu der Sexarbeit.

    „Der Job macht mir Spaß“
    Das Hauptproblem dabei liegt für Uwe Dörnhöfer, zuständiger Kriminalpolizist für Rotlichtkriminalität in München, darin, dass man bei der Gesetzesänderung Prostitution zwar legalisiert, aber versäumt habe, sie zu regulieren. Da Sex-Arbeit nun rechtlich wie jeder andere Job betrachtet würde, sei es für die Polizei ungleich schwerer, Kontrollen in Bordellen durchzuführen und etwa Zwangsprostitution aufzudecken. Er spricht sich für größere Handhabe von Seiten der Polizei aus und will Sex-Arbeit für unter 21-Jährige am liebsten ganz verboten wissen.

    Für Lena Morgenroth geht das am Kern der Sache vorbei. Die junge Frau arbeitet als Sex-Arbeiterin und sitzt als Vertreterin des horizontalen Gewerbes in der Runde. Sie hält die gesellschaftliche Nicht-Akzeptanz für das Hauptproblem ihres Berufes. „Der Job macht mir Spaß und bietet flexible Arbeitszeiten,“ verkündet sie, „außerdem bekomme ich direktes Feedback für meine Arbeit.“

    Man glaubt ihr das sofort, und doch offenbart sich in ihrer Person die unglücklich einseitige Auswahl einer Frau aus ihrem Beruf. Morgenroth ist studierte Informatikerin, sie drückt sich eloquent aus, ist über die Gesetzeslage bestens informiert. Sie hält im Laufe der Sendung gleich mehrfach ein leidenschaftliches Plädoyer für ihre Branche und bringt damit Saarbrückens SPD-Oberbürgermeisterin Charlotte Britz auf die Palme.

    Bordellbesitzer fühlt sich verunglimpft
    Eine Entwicklung, die auch Jürgen Rudloffs Interesse geweckt hat. Der Bordellbetreiber plant eine neue „Filiale“ in Saarbrücken. In verschiedenen Städten Deutschlands und Europas stellt Rudloff als Vermieter Räumlichkeiten für Prostituierte zur Verfügung – mit dem weiteren Geschäft der Frauen, so Rudloff, habe er nichts zu tun.

    Überhaupt gibt sich Rudloff alle Mühe, als seriöser Geschäftsmann zu erscheinen. Etwas unbeholfen und umständlich verteidigt er sein Unternehmen und fühlt sich sichtlich ungerecht behandelt. Wer übrigens erwartet hatte, Alice Schwarzer unter Jauchs Gästen zu finden, wird enttäuscht. Gleichwohl geistert der Name ein ums andere Mal durch den Raum: So behauptet Rudloff, eine Fotografin, die in einem seiner Bordelle fotografieren durfte und sich negativ über die Zustände äußerte, sei von der Frauenrechtlerin gesteuert worden.

    Rudloff ist peinlich genau darauf bedacht, eine Grenze zu ziehen zwischen seinem Gewerbe und dem Straßenstrich, so als ginge es um vollkommen unterschiedliche Dinge. Dass Zwangsprostitution in seinen Räumlichkeiten vorkomme, kann er allerdings nicht glaubhaft ausschließen.

    Damit misslingt sein Versuch, als Vorzeigebordellbesitzer dazustehen, so, wie Lena Morgenroth in ihrer Rolle als Vorzeigeprostituierte penetrant am Thema vorbeiredet, wenn sie behauptet „der Mehrheit“ der Sex-Arbeiterinnen gehe es gut, und außerdem sei sie selbst keine Ausnahme: „Ich kenne so viele Frauen in dem Gewerbe, die kein Abitur haben, und die können auch auf sich aufpassen.“ Und es gebe ja auch noch die breite Masse der Prostituierten, die weder aus Spaß an der Sache noch aus Zwang arbeiteten, „sondern, weil sie versuchen, der Armut ihrer Länder zu entkommen.“

    Ist Jauch noch da?
    Letzteres allerdings ist die Problematik der gesamten Sendung, in der Jauch selbst so ungewöhnlich still bleibt, dass man zwischendurch vermutet, er habe den Raum verlassen. Seinen Job als Moderator jedenfalls übt er an diesem Abend so gut wie nicht aus: Weder versucht er, Struktur in die Gesprächsrunde zu bringen, noch bemüht er sich, die Beteiligten zum angekündigten Thema der Talkshow zu befragen: Tatsächlich wird die Problematik der derzeitigen Gesetzeslage nur am Rande gestreift, lediglich Kriminalist Dörnhöfer versucht – auf angenehm schlichte und unaufgeregte Art – mit seinen Beiträgen in diese Richtung zu weisen.

    Gegen die Mauer der emotionalen und unsachlichen Äußerungen kommt er aber leider nur selten an. Und Jauch kommt ihm nicht zur Hilfe.

    Zum Schluss wendet sich der Moderator stattdessen an Lena Morgenroth, und verschiebt mit der Frage, wie denn ihr Umfeld auf ihren Beruf als Sex-Arbeiterin reagiere, den Schwerpunkt doch wieder in die moralische Ecke und damit endgültig weg von dem eigentlich interessanten und hochbrisanten Thema des Abends.

    http://www.berliner-zeitung.de/medien/tv-kritik-guenther-jauch-prostituierte—der-job-macht-mir-spass-,10809188,24997782.html

    glG Sabine

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  3. Danke Sabine für den sehr interessanten Beitrag. Günther Jauch scheint ja entweder sexuell verklemmt oder bei diesem Thema inkompetent zu sein. Das ist schade, denn ein Moderator kann durch seine Fragen dafür sorgen dass die wirklich interessanten Bereiche diskutiert werden und dem ganzen eine Struktur gegeben wird. Ganz wichtig ist bei so einer Fernsehsendung auch, dass die Gäste gut ausgewählt werden, damit ausgewogen und objektiv über das Thema gesprochen werden kann. Befürworter und Gegner sollten im rechten Verhältnis vorhanden sein.

    Wie irre man dieses Thema diskutieren kann zeigt der EKD zum Beispiel:

    „Öko-Kondome ein Geschenk Gottes“ (Anmerkung: das sah Papst Benedikt ja ganz anders).
    „Evangelischer Sex ist ökologischer Sex“, so die Beauftragte für das „Luder-Jubiläum 2017“ Marga Käsemann. In dem evangelischen Bordell würden selbstverständlich nur ökologische und zu 100 Prozent recyclefähige Kondome verwendet. Öko-Kondome sind ein Geschenk Gottes“, so Frau Käsemann.“
    http://ef-magazin.de/2013/06/28/4321-das-neue-familienbild-machts-moeglich-ekd-plant-erstes-evangelisches-bordell

    Toll, dass man bei sexuellen Bedürfnissen auch noch die Ökologie nicht vergisst. Aber das ist zu unsinnig um darauf einzugehen. Das wird dem Thema in keiner Weise gerecht. So geht es wenn Kirchen „Modernität“ zeigen wollen. Das ist schon kabarettreif und reizt die Lachmuskeln. Kirchen sind bei ihrer Sexualfeindlichkeit die letzten, die bei diesem Thema mitdiskutieren sollten. Auf jedem Fall ist die Prostitution so alt wie die Menschheit selbst und man sollte unaufgeregt mit dem Thema umgehen. Tugendwächter und Moralhüter sind da mit Sicherheit fehl am Platz.
    glg Hubert

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