Archiv für 22. November 2013

Schöne neue digitale Welt   Leave a comment

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Schöne neue Digitale Welt

Der Beitrag ist von Sabine und wurde mir freundlicherweise überlassen.

Rebloggt kam er nämlich sehr unansehnlich.

http://sabnsn.wordpress.com/2013/11/21/schone-neue-digitale-welt/



Schöne neue digitale Welt

IRRSINN HD Plus CI+ (SY)

Es geht aber noch viel perverser:

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/lg-smart-tv-der-fernseher-als-spion,10808230,25093350.html

Der Fernseher als Spion

Smart-TV-Geräte (Internet fähige TV-Geräte) vom südkoreanischen Hersteller LG spionieren die Nutzer aus. Ein britischer LG-Kunde berichtet, dass sein internetfähiges Fernsehgerät an den Konzern bei jedem Senderwechsel meldet, welche Sendungen er sieht – und zwar selbst dann, wenn diese Option ausdrücklich deaktiviert wird.

Auf Anfrage der Berliner Zeitung, dass man überprüfe, ob Daten gegen die Einwilligung der Nutzer übermittelt würden. Nach eigenen Angaben nutzt LG die Daten über das Fernsehverhalten, um zielgerichtete Werbung auf der SmartTV-Bedienoberfläche einzublenden. Der Konzern beschreibt sein Smart-TV-Angebot als „Geburt einer globalen TV-Anzeigen-Plattform“.

Das an die Smart-TV-Geräte gekoppelte sogenannte SmartAd-Angebot wird von LG als „intelligente Plattform“ beworben, die auf demografische Daten der Nutzer und ihr Sehverhalten zurückgreife, um „die richtigen Anzeigen zur richtigen Zielgruppe zu bringen.“

LG geht allerdings noch ein Stück weiter, als nur die TV-Sendungen zu registrieren, die die Zuschauer ansehen. Demnach wurden auch die Dateinamen von USB-Speichergeräten an LG- Server übertragen, wenn sie an das Fernsehgerät angeschlossen wurden. Die Daten seien unverschlüsselt übertragen worden und könnten so auch von Fremden mitgelesen werden.

Bei dem Gerät des britischen Nutzers handelt es sich um einen auch in Deutschland für rund 700 Euro erhältlichen neuen 42-Zoll-Fernseher mit der Modellnummer LG 42LN575V. Auf den in Deutschland erhältlichen LG- Smart-TV-Geräten ist zwar eine andere Software installiert als in Großbritannien. LG konnte allerdings auf Anfrage nicht ausschließen, dass auch deutsche TV-Geräte der Firma Daten gegen Einwilligung der Nutzer an LG übermitteln.

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Technisch bei allen Smart-TV-Geräten möglich

Technisch ist es theoretisch bei allen Smart-TV-Geräten möglich, das Fernsehverhalten des Kunden zu überwachen. Dass bei an das Internet angedockten TV-Angeboten immer öfter der Fernseher den Zuschauer aufnimmt, mussten im letzten Jahr bereits Kunden der Deutschen Telekom erfahren. Nutzer des Entertain-Pakets wurden per Brief darüber benachrichtigt, dass der Konzern das TV-Verhalten seiner Kunden standardgemäß erfasst. Die Telekom fragt die Kunden nicht, ob sie der Datenerfassung zustimmen, sondern protokolliert nur bei denen nicht mit, die ausdrücklich widersprechen.
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IT-Sicherheitsexperten warnten, dass die Internetverbindung die Fernsehgeräte zu potenziellen Spähgeräten macht – komplett ausgestattet mit Mikrofon und Kamera, die eigentlich Sprach- und Gestensteuerung ermöglichen sollen. So konnten IT-Spezialisten eine Sicherheitslücke in Smart-TV-Geräten von Samsung ausnutzen, um die Kontrolle über Geräte zu übernehmen, die mit demselbem lokalen Netzwerk verbunden waren. Die Angreifer demonstrierten zudem, dass sie auch das Mikrofon des Smart-TV-Geräts übernehmen konnten und dessen Kamera, um die Nutzer auszuspähen – selbst wenn der Fernseher ausgeschaltet war.

In Deutschland verfügt bereits jeder vierte Haushalt über ein Smart-TV-Gerät, bei dem der Fernseher mit dem Internet verbunden werden kann, sodass auch auf Angebote wie Youtube oder auf andere Apps zurückgegriffen werden kann. Fast jedes neu verkaufte TV-Gerät besitzt eine solche Funktion.

Schöne neue digitale Welt

Und unser Datenschützer . . . . . SCHWEIGEN.

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Gruß Sabine

Die USA – die größte und großartigste Nation der Erde   Leave a comment

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Tammox2 hat Familienbande in den USA. Er hatte aber null Bock dort zu leben. Zu verschieden sind die Lebens- und Denkweisen, oder auch die Anschauungen. Es ist so als ob die Amerikaner andere Gehirnwindungen hätten als wir Europäer. Wenn man in Zweifel zieht, dass die USA die größte und großartigste Nation der Erde ist, reagieren sie sehr gereizt, wenn nicht hysterisch und sehen rot.

Auszug.
Erst durch Facebook bekam ich einen genaueren Einblick in meine Kalifornische Familie und das Grüppchen in PA.

Dort findet man alle antiamerikanischen Vorurteile in Reinkultur: Sagenhafte Ignoranz, entwaffnende Arroganz und das Ganze gepaart mit der Amerika-typischen Hypervigilanz.

Dazu sei an dieser Stelle bemerkt, daß ich mir darüber bewußt bin, wie absurd solche Pauschalisierungen sind. Ich schreibe jetzt aber nicht bloß über Beobachtungen meiner Familie, sondern nenne Verhaltensweisen, die mir seit Jahren auf allen Kanälen aus Amerika übermittelt werden. Sie sind eben so, die Amis.

Immer öfter höre ich ein zischendes „We don’t talk politics“, wenn ich solchen Themen anspreche.

Wenn ich einen Ani um seine Meinung zu Obamacare bitte, reagiert der so, als ob ich ihm gerade in den Schritt gefasst hätte. Nicht gut, jedenfalls.
Es wird als persönlicher Insult aufgefasst, wenn man aus dem Ausland (womöglich auch noch kritisch!) amerikanische Methoden hinterfragt.

In Ermangelung eines funktionierenden Sozialsystems wird die Nachbarschaftshilfe und die Kirchengemeinde extrem groß geschrieben.
Unglücklicherweise sind die Nachbarn meines Onkels alle Republikaner, während er eingefleischter liberaler Demokrat ist.
Die Angst, seine Vorliebe könnt entdeckt werden, ist gar groß.
Dann wäre es vorbei mit dem entspannten Rentnerdasein; sie würden nur noch gedizzed werden.

Das ganze Land ist tatsächlich, genau wie es so viele Auslandskorrespondenten beschreiben, total gespalten. Man hasst entweder die Liberals oder die Teabagger. Die Risse gehen quer durch die Familien und sind nur durch strenges Ausklammern aller politischen Themen vor der endgültigen Zerstörung zu retten.

Dieses Verhalten, sich gegen die anderen zusammen zu rotten, beobachte ich überall in Amerika.

Als Illustration dieser amerikatypischen Hypervigilanz, also des Zustandes der extrem überhöhten Aufmerksamkeit und des Empörungswillen über noch so leise geäußerte Kritik, zitiere ich einige Sätze aus der 1300-Mann-starken Facebook-Diskussionsgruppe „Germany versus America“
Eigentlich sollte es dabei um einen vorsichtigen Blick auf die kulturellen Unterschiede der beiden Nationen gehen.

Aber sobald es nur im Entferntesten von deutscher Seite zu einer Äußerung kommt, die in Zweifel zieht, daß Amerika die größte und großartigste Nation der Erde ist, sehen die Amis rot. Sie fangen entweder an zu weinen, beginnen zu schimpfen oder entziehen einem in CCC-Manier (Familieninternes Kürzel: Creepy Californian Cousins) das Recht überhaupt etwas zu sagen – wahlweise wegen der Nazivergangenheit, wegen der zu großen Entfernung oder des grundsätzlich falschen Bildes, welches man in Europa habe.

Die Verunsicherung darüber nun eine „Nation in decline“ zu sein, nachdem die Amerikaner über viele Jahrzehnte gewöhnt waren, immer die Besten, Reichsten und Mächtigsten zu sein, muß bitter an ihnen nagen.

Hans C.:
Viele Deutsche/Europäer legen doch öfter mal ein besserwisserisches, belehrendes oder herabschauendes Verhalten an den Tag wenn es um die USA oder die Amerikaner geht. Auch ich fühle mich dadurch häufig auf der persönlichen Ebene angegriffen. Und ich bin der Meinung dass insbesondere Deutsche eigentlich keine Veranlassung haben dürften, Amerikaner zu kritisieren oder schlecht dastehen zu lassen. Weil sie eigentlich ihr Leben lang nur vom Einfluss der USA profitiert haben und sich in vielen Punkten die sie kritisieren eigentlich genau gleich verhalten (z.B. Fast Food) oder sich zumindest so verhalten würden wenn nicht Dinge wie z.B. der eigene Geldbeutel dazwischen stehen würden (z.B. große Autos fahren). Ich finde ein solches Verhalten oft heuchlerisch, selbstgerecht und völlig unangebracht.

Hier weiterlesen:

Heute mal was ganz Privates

Gruß Hubert

Veröffentlicht 22. November 2013 von hubert wenzl in Politik

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