Sauberer Sex?   1 comment

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Hier ein weiteres Beispiel über den Irrwitz von manchen Feministinnen, vor allem in den 1970-er Jahren. Da meinte eine Studentin allen Ernstes: «Nicht wahr, Walter, du verzichtest selbstverständlich auch auf den Koitus.» Wie bitte?? Dann soll sie doch zum …. gehen. Was soll das Gestreichle? Wenn man die männliche Sexualität der Urgrund allen Übels sieht, warum meidet man nicht ganz einfach dieses „wert- und nutzlose Pack“? Solche Feministinnen können doch auf lesbich „umswitchen“ und nicht länger an Männern herumnörgeln und sie belästigen. Da ist ja die katholische Kirche noch besser als diese Feministinnen – die lässt zumindest die Missionarstellung zu – Hauptsache nicht zu früh raustun (Fortpflanzung!!)
Man kann nur den Kopf schütteln über dieses verirrte Denken. Wenn da einige dieser Feministinnen lesbisch sind, sollen sie sich um ihre eigenen Geschlechtgenossinnen  kümmern und die Männer in Ruhe lassen. Homosexuelle Männer wollen ja auch nicht Frauen irgendwelche Vorschriften machen oder sie als das Schlechteste hinstellen was auf dem Erdboden rumläuft. Man kann nur den Kopf schütteln über dieses verirrte Denken.

Hier ein Artikel von Prof. Walter Hollstein

Eigentlich ist es ja erstaunlich, dass die Aufregung erst jetzt passiert. Und ausgerechnet über das Thema Prostitution. Zu den Hochzeiten des populären Feminismus in den späten Siebzigerjahren sollte ja nicht nur die Prostitution verboten werden, sondern die männliche Sexualität überhaupt.

 

FüsseSex-klsh5629.
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Auf jeden Fall die genitale. Zärtliches Streicheln, ganz vorsichtig, war noch erlaubt. Ich kann mich lebhaft erinnern: Ich war damals ein ganz junger Soziologie-Prof in den aufgeregten Folgejahren der 68er-Bewegung in Berlin.

In einem früh angelegten Seminar – 8 Uhr cum tempore – streckt eine Studentin gleich zu Beginn auf und meint – wörtlich und ultimativ: «Nicht wahr, Walter, du verzichtest selbstverständlich auch auf den Koitus.» Ich habe ihr und dem Seminar – über 80 Prozent junge Frauen – erklärt, dass ich das mitnichten tun würde. Da ich zu jener Zeit dazu auch schon einiges gelesen hatte, musste ich das Ganze nicht nur mit meiner individuellen Lust begründen.

Für eine populäre, fast ausschliesslich lesbische Fraktion des Feminismus war schon damals die männliche Sexualität der Urgrund allen Übels. Jede Art des männlichen «Eindringens» in eine Frau stelle eine Form der «Vergewaltigung» dar. Alice Schwarzer argumentierte, die Sexualität sei «der Angelpunkt der Frauenfrage».

(Anmerkung Hubert: dann sollen sie sich doch „zumachen“ lassen – halt, nein, der Vibrator muss doch rein )

In und mit der Sexualität «fallen die Würfel. Hier liegen Unterwerfung, Schuldbewusstsein und Männerfixierung von Frauen verankert. Hier steht das Fundament der männlichen Macht und der weiblichen Ohnmacht». Sexualität mit einem Mann wird als etwas durchgängig Schreckliches beschrieben. «Viele empfinden ihre sexuellen Kontakte mit dem Ehemann oder Freund als Prostitution.» «Alle Frauen fühlen sich benutzt, reagieren häufig mit Frigidität.» Die männliche Sexualität «dient als Exerzierplatz zum Einüben weiblichen Verhaltens – wie Selbstlosigkeit, Unterwerfung, Minderwertigkeit –, das dann in anderen Lebensbereichen ertragbringend von der Männergesellschaft eingesetzt werden kann».

Es sei in Erinnerung gebracht, dass diese Schwarzer’schen Thesen über die Macht der Sexualität aus jenen Siebzigerjahren stammen, in denen überall im deutschsprachigen Raum die kritischen Theorien des Marxismus, der «Frankfurter Schule» und einer gesellschaftsbezogenen Psychoanalyse neu rezipiert, überarbeitet und auch weiterentwickelt worden waren. Allgemeiner Konsens war dabei, dass ökonomische und politische Verfügungsgewalt erst persönliche Machtverhältnisse bedingen und nicht umgekehrt. Die Sexualität mag dabei ein Instrument sein, das allerdings durchaus von beiden Geschlechtern manipulativ benutzt werden kann. Aus der Sexualität hingegen die Konstitution von Macht und Unterdrückung abzuleiten, ist ebenso naiv wie töricht. Wiewohl inzwischen 40 Jahre vergangen sind,

hat Frau Schwarzer nichts dazu gelernt. In ihrem Blog vom 1. September dieses Jahres verkündet sie apodiktisch, dass die (sexuelle) Beziehung zwischen Männern und Frauen immer «eine ungleiche» ist, «also ein Herrschaftsverhältnis».

Je deutlicher sich die lesbische Fraktion innerhalb der feministischen Bewegung artikulierte, desto verschärfter wurde der Kampf gegen die Heterosexualität. Andrea Dworkin bezeichnete den «Penis als Waffe» und männliches Unterdrückungsinstrument.

Da sich für solche Aussagen weder bei Männern noch bei Frauen eine empirische Basis finden liess, wurden sie einfach in den Stand des Axioms erhoben, und ein Axiom ist ja bekanntermassen unwiderlegbar: «Die Aversion der Frauen gegen den Penis und gegen Sexualität», kanzelte Dworkin, muss «als Weigerung der Frauen» gewertet werden, «dem wichtigsten Werkzeug männlicher Aggression gegen Frauen zu huldigen». Der Kampf gegen die Prostitution und die Bestrafung der männlichen Freier (es gibt ja auch weibliche) ist in der Optik dieser militanten Autorinnen sicher ein Etappensieg gegen die männliche Sexualität. Unter den Tisch gekehrt wird dabei die Überlegung,

ob nicht gerade diese Misandrie und die ihr zugrunde liegende verlogene Moral etwas war, was Prostitution gefördert hat.

Und noch sehr viel Grundsätzlicheres kommt schon gar nicht erst in den Blick. Sexualität ist einfach nichts Nettes, Braves und Anständiges.

Sigmund Freud weist mit Nachdruck darauf hin, dass die Genitalien die Entwicklung der menschlichen Körperform zur Schönheit nicht mitgemacht haben; sie seien tierisch geblieben. «So ist auch die Liebe im Grunde genommen heute ebenso animalisch, wie sie es von je her war.» Einige Jahrzehnte später schreibt Georges Bataille: «Wir sind auf jeden Fall Tiere. Zweifellos sind wir Menschen und haben Geist: Doch können wir nicht verhindern, dass das Animalische in uns weiterlebt und uns oft überwältigt. Als Gegensatz zum geistigen Pol bedeutet die Fülle der Sexualität in uns die Fortdauer des tierischen Lebens.» Das heisst im Klartext: Leidenschaft, einbrechende Dämme, Wildheit, Dunkelheit, Rausch und Ekstase.

Das alles kann die Putzkolonne des Banalfeminismus denunzieren; ändern kann sie es nicht.

http://cuncti.net/lebbar/644-sauberer-sex

Gruß Hubert

Eine Antwort zu “Sauberer Sex?

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  1. Ergänzung.

    Was wollen diese Feministinnen denn noch überhaupt von Sex reden? Wenn für sie schon ein Koitus, so eine böse Penetration des „Ungeheuers Mann“ eine totale Unterdrückung der Frau ist… Was wollen sie denn… nur gestreichelt werden? Da nimmt aber ein Mann schnell Reißaus. Den Sex machen sie dann am besten unter sich und kein Mann ist da scharf darauf solchen Feministinnen dabei zuzusehen. Wir sind doch nicht im Kindergarten oder machen Petting wie Vor-Pubertäre. Was soll eine Beziehung ohne Geschlechtsverkehr? Wenn da militante Feministinnen á la Schwarzer und Dworkin im Penis eine Waffe, ein Instrument zur Erhaltung männlicher Herrschaftsverhältnisse und männliche Aggression sehen, dann kann man solchen „Frauen“ nur schnellstens empfehlen lesbisch zu werden, wenn sie es nicht schon sind (ich denke die sind unter den Feministinnen stark vertreten, nebenbei sind da auch sicher noch ein paar zu kurz gekommene, untervö……) und die Schönsten sind es oft aucht nicht.

    Da gibt es nur eine Lösung für solche militante Feministinnen: dem Manne fern bleiben! Wir Männer sind froh, wenn wir mit dieser Gattung Frau nichts zu tun haben. Sexuell anziehend sind die für einen Mann ja gewiss nicht, ich brauche da ja nur an die Schwarzer denken… Das folgende denke ich mir lieber nur.
    Liebe Feministinnen, lasst euch gesagt sein:

    Sexualität ist einfach nichts Nettes, Braves und Anständiges.

    Auf „anständigen“ oder „christlichen“ Sex verzichtet Mann gerne. Und nur Händchen halten wollen wir schon gar nicht. Dann lieber mit einem schnellen Auto fahren.

    Was mich betrifft bin ich in meinem Alter ja kein wilder Hund mehr und der Sex regt mich bei weitem nicht mehr so auf wie noch vor einiger Zeit. Es ist ein enormer Unterschied ob die Hormone verrückt spielen oder nicht. Ja und die Potenz samt Libido spielt beim Mann auch noch eine große Rolle, die wird ja nicht größer mit dem Alter. Und ohne „Waffe“ kein Spaß 😉 … da hat er nichts davon.
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    Gruß Hubert

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