Archiv für 10. Januar 2014

Ende der EUphorie   Leave a comment

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Es verwundert mich nicht, dass in Ländern denen ein Spardiktat von der EU, speziell von Merkel aufgezwungen wurde, die Menschen von der EU die Nase voll haben. Nur müssten sie es dann auch bei Wahlen zum Ausdruck bringen. Wobei von Euphorie schon lange keine Rede mehr sein kann.

 

Ende der EUphorie: Mehrheit der Spanier will nicht mehr von Brüssel regiert werden

Die Ablehnung der EU steigt in ihren Mitgliedsländern rapide. In Griechenland gibt es die wenigsten Befürworter, Spanien registriert allerdings den stärksten Rückgang. In lediglich vier Staaten ist die Mehrheit der Menschen überhaupt noch für die EU. Deutschland gehört dazu.

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Die Ablehnung der Menschen gegen die EU steigt. In nur noch vier Staaten gibt es überhaupt noch eine Mehrheit für die Europäische Union. (Foto: dpa).

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Die Unterstützung für die EU sinkt in Spanien am schnellsten. Kein anderes EU-Land verzeichnet einen so starken Rückgang in den Jahren 2008 bis 2013. Vor der Finanzkrise unterstützten 59 Prozent der Spanier die EU, im Jahr 2013 allerdings nur mehr 27 Prozent, so eine Gallup-Umfrage.

In absoluten Zahlen ist die Ablehnung gegenüber der Europäischen Union in Griechenland am höchsten. Nur noch 19 Prozent halten die EU für unterstützenswert, gefolgt von Zypern mit gerade einmal 21 Prozent. Beide Länder erhielten EU-Gelder durch Rettungsaktionen. Der harte Sparkurs verursachte hohe Arbeitslosenzahlen.

Die Zuneigung für die EU sank auch in Irland, einem Land, das den Rettungsschirm nach Jahren der Sparpolitik gerade verlassen hat (mehr hier). Während 70 Prozent der Iren die EU im Jahr 2008 noch befürwortete sind es im vergangenen Jahr nur 47 Prozent – ein Rückgang von 23 Prozentpunkten.
In nur noch vier von 28 Staaten ist die Mehrheit der Menschen für die EU: Luxemburg (67 %) Deutschland (59 %), Belgien (56 %) und Dänemark (50 %).

In zwei Ländern ist die Zahl der Befürworter zwischen 2008 und 2013 gewachsen. Österreich, mit einem Plus von 11 Punkten auf 47 Prozent, und Italien, mit neun Punkten auf 43 Prozent.

 http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/10/ende-der-euphorie-mehrheit-der-spanier-will-nicht-mehr-von-bruessel-regiert-werden/
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Gruß Hubert

Veröffentlicht 10. Januar 2014 von hubert wenzl in Politik, Wirtschaft

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Die Sexismus-Debatte   Leave a comment

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Möchte die Feminismus-Kritik mit der Sexismus-Debatte einstweilen abschließen. In dieser Debatte wurden ausschließlich Frauen als Opfer dargestellt. Ausgangspunkt war Brüderle wegen seinem „Titten-Balkon“.
Es kann nicht hingenommen werden, wenn die Alt-Feministin Alice Schwarzer, (die ja auch Frauen bevormundet), Witze wie diesen zum besten gibt:
„Was ist ein Mann in Salzsäure?“ fragt Schwarzers „Emma“ und antwortet lakonisch: „Ein gelöstes Problem.“
Oder Merilyn French nur „verrottete Männer“ und „so großartige Frauen“ zu sehen glaubt. Oder wenn A. Schwarzer sagt, als eine Frau ihren offenbar notorischen Ehebrecher im Schlaf entmannte, sie habe ihn entwaffnet – …“Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen.“
Bei der muss man sich wirklich fragen ob die Theorie von S. Freud über den Penisneid stimmt…
Oder andere Feministinnen finden es gut und nachahmenswert, wenn Männern die Eier abgeschnitten werden. Die EU will ja zukünftig Feminismus-Kritik, oder Witze darüber unter Strafe stellen. Und auf der weiblichen Seite darf das sein? Solche Hasstiraden gegenüber Männern gibt es unzählige.

Was wäre wenn diese Sager ein Mann Mann machen würde? Der hätte garantiert in null komma nichts eine Strafanzeige am Rücken. Wie ist es denn da mit dem Aurufen zur Gewalt oder zu dessen Verherrlichung? Man beachte auch, dass es viele Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen gibt, die das Draufhauen auf Männern anprangern.

Hier ein Artikel von Prof. Walter Hollstein auf cuncti.net

 

Im sonntäglichen Politik-Talk der ARD ging es um die Frage, ob Deutschland ein Sexismus-Problem hat.

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Günther Jauch, der Moderator, wies Alice Schwarzer darauf hin, dass sie ihm mal in einer Talkrunde gesagt habe, seine Krawatte sei auch nur ein Penisersatz. Schwarzer überhörte das. Jauch wurde grundsätzlicher und meinte, wenn er Vergleichbares zu einer Frau gesagt hätte, wäre das sexistisch gewesen. Schwarzer ignorierte ihn erneut.

Das ist typisch für die gegenwärtige Debatte. Sexismus wird nur auf Frauen als Opfer bezogen; die Täter sind ausschliesslich Männer. Damit kein Missverständnis entsteht: Sexismus ist widerwärtig, und es ist gut, dass es darüber eine öffentliche Diskussion gibt. Aber: Sexismus gibt es ebensosehr gegen Männer. Wenn z.B. Merilyn French in ihrem millionenfach verkauften Roman „Frauen“ in die Welt schaut, erblickt sie „verrottete Männer“ und „so großartige Frauen“. Bereits diese Dichotomie ist sexistisch. Es geht aber noch weiter: Männer sind für French allesamt Nazis, die als Unterdrücker und Widerlinge nichts anderes als den Tod verdienen.

„Was ist ein Mann in Salzsäure?“ fragt Schwarzers „Emma“ und antwortet lakonisch: „Ein gelöstes Problem.“ Das war – nur en passant – in der nationalsozialistischen Epoche ein Judenwitz. Als in den USA Lorena Bobbit ihren Gatten – einen offenbar notorischen Ehebrecher – im Schlaf mit einem Messer entmannte, kommentierte Alice Schwarzer, dass Lorena Bobbit „ihren Mann entwaffnet“ habe. „Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen.“

Das ist von gestern, aber heutzutage ist es nicht besser:

Sybille Berg bezeichnet in ihrem Stück „Missionen der Schönheit“ alle Männer als „Schweine“. Acht Frauen erzählen, wie sehr sie unter den Männern gelitten haben und was diesen also dafür gebührt.

Strafen sind z.B., dass ihnen die Kehle durchschnitten werden soll oder Fesseln, Verhungern lassen, „die Eier abschneiden“. Am 11.2. 2012 schreibt Berg in der Wiener „Presse“: „Männer sind eben so. Sie müssen sich vermehren, das ist ihr Job. Egal, ob hetero- oder homosexuell, da muss immer was gehen, da müssen Pornos geschaut werden, Prostituierte gekauft, da muss gefummelt und einer weggesteckt werden“.

Im April 2012 ergänzt sie ihre Welt- und Geschlechtersicht in einer S.P.O.N.-Kolumne: „In der Welt der Männer langt es vermutlich, das Kinn nach vorne zu schieben, den Gegner beiseite zu walzen, nicht zuzuhören, keine Rücksicht auf Verluste“.

Die amerikanischen Wissenschaftler Katherine A. Young und Paul Nathanson haben in ihrer Untersuchung „Spreading Misandry“ minutiös belegt,

wie die moderne Populärkultur unter dem feministischen Einfluss vor allem im Fernsehen, im Film und in der Massenliteratur „die Verachtung gegenüber Männern“ propagiert. „Male bashing“ nennt man das in den USA. Die preisgekrönte amerikanische Journalistin Kathleen Parker beschreibt in ihrem neuen Buch „Save the Males“, wie verbales Eindreschen auf Männer inzwischen nachgerade zum Volkssport geworden ist.

Das muss Mann nicht auf sich sitzen lassen. Kritik ist selbstverständlich berechtigt, wenn es um männliche Vergehen und Fehler geht. Doch kein Mann muss sich, weil er nun mal eben Mann ist, als Vergewaltiger, Idiot oder Missgeburt der Natur beschimpfen lassen. Da ist Widerstand eine Frage der männlichen Selbstachtung. Auch Empörung, Wut und Korrektur sind mehr als berechtigt, und angesichts der Hasstiraden des ideologischen Feminismus ist es eigentlich befremdlich, dass sie auf Männerseite so moderat ausfallen. Nehmen wir uns ein Beispiel an den Frauen.

Im Grunde genommen wäre es ja ganz einfach: Es geht um Anstand und Respekt. Was man selber nicht angetan bekommen möchte, sollten wir auch nicht anderen antun. Nur eben: Das gilt für beide Geschlechter. Und zwar: gleichermassen.

http://www.cuncti.net/streitbar/357-wieder-nur-taeter-die-sexismus-debatte-und-die-doppelmoral

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„Sexismus“ – die neue Prüderie?

von Prof. Gerhard Amendt

 

Das Lamento über den Sexismus stammt aus der geplünderten Waffenkammer des Feminismus. Es ist ein Kampfbegriff, der von politischer Indoktrination und nicht von aufgeklärter Überzeugung lebt.

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Letztlich soll er die Welt von Männern und Frauen verändern. Deren Beziehungen soll nicht mehr von Erotik geprägt werden, weil das zu sehr die Gemeinsamkeiten statt des Trennenden betont.
So soll Erotik, die schon immer den Übergang vom Fremden zum Vertrauten und letztlich zum Sexuellen möglich machte, als pulsierendes Geschehen zwischen den Geschlechtern abgeschwächt werden. Denn solange Erotik als etwas Kultivierendes praktiziert wird, solange hat die Ideologie, nach der die Gesellschaft in Täter und Opfer auseinanderfällt, keine Überlebenschancen.

[…]

Weil Erotik etwas höchst Intimes zwischen zwei Menschen ist, haben die Massenmedien zwischenzeitlich für mehr Werbeeinnahmen den Sexismus als Umsatzbeschleuniger übernommen. Erotik wird zum Alltagsrisiko von Frauen erklärt.

Deren Körper werden ganzheitlich zu Verbotszonen deklariert, die von einem regulativ wirkenden Tschador geschützt werden sollen. Damit wird jenseits von Vagina, Gesäß und Brüsten auch der Rest des weiblichen Körpers sexuell definiert.

[…]
Die feministischen Anhänger des Sexismus wollen den unsichtbaren Tschador, während sie den sichtbaren in anderen Ländern bekämpfen.

Hier weiterlesen:
http://www.cuncti.net/streitbar/365-sexismus-die-neue-pruederie

Gruß Hubert