Ich wusste es ja der Gauck ist ein …..   1 comment

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Ich wusste es ja der Gauck ist ein ….. Ist er wirklich so dumm – oder stellt er sich nur so dumm? Er sorgt sich um den Liberalismus. Als wenn da nicht schon genug Ellenbogen-Menschen wären. Man merkt bei Gauck an jedem Wort, jeder Gestik und seiner Mimik, dass er ein Pfarrer ist – und dass er ein ausgeprochener Neoliberaler und Antikommunist ist, weiß man ja schon lange. Eine soziale Marktwirtschaft gibt es schon lange nicht mehr. Sozial ist ein Fremd- oder ein Schimpfwort geworden in bestimmten – besonders auch in neoliberalen Kreisen.

Gauck verteidigt Neoliberalismus

Bundespräsident Gauck hat vor zu viel staatlicher Regulierung gewarnt und mehr Wettbewerb gefordert. Der Begriff Neoliberalismus sei zu negativ besetzt.

Bundespräsident Joachim Gauck hat mehr wirtschaftlichen Wettbewerb und Eigeninitiative in Deutschland gefordert. Gleichzeitig müsse es aber auch mehr Chancengleichheit geben.

Vorbehalten gegen Marktwirtschaft und Liberalismus müsse entgegengetreten werden, denn freier Markt und freier Wettbewerb seien die Eckpfeiler der Demokratie, sagte Gauck in einer wirtschaftspolitischen Grundsatzrede.

Freiheit in der Gesellschaft und Freiheit in der Wirtschaft gehörten zusammen.
Gauck rief die Deutschen auf, mehr Mut zum Wettbewerb zu haben. “Ungerechtigkeit gedeiht nämlich gerade dort, wo Wettbewerb eingeschränkt wird, durch Protektionismus, Korruption oder staatlich verfügte Rücksichtnahme auf Einzelinteressen”, sagte Gauck.

Gauck sprach anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Walter-Eucken-Instituts in Freiburg. Walter Eucken (1891-1950) gilt als einer der Väter der Sozialen Marktwirtschaft und Begründer des Ordoliberalismus. Das nach ihm benannte Institut wurde 1954 gegründet. Heute wird es von Lars Feld geleitet, einem der Wirtschaftsweisen der Bundesregierung.

“Nicht weniger, wohl aber besser gestalteter Wettbewerb macht unsere Marktwirtschaft gerechter”, sagte Gauck. Gelinge dies, aktiviere der Wettbewerb jeden Einzelnen, beziehe ihn ein und lasse ihn teilhaben.
Mehr Anerkennung für den Liberalismus

Gauck beklagte, dass der Begriff Neoliberalismus in Deutschland so negativ besetzt sei, obwohl sich dieser doch gegen den Laissez-faire-Kapitalismus des 19. Jahrhunderts wende. “Ich wünsche mir mehr intellektuelle Redlichkeit – und auch etwas mehr historisches Bewusstsein und Anerkennung für das breite Spektrum des Liberalismus.”

Allerdings gebe es nach wie vor viele Ordnungsaufgaben des Staates, etwa bei der Regulierung von Banken und Finanzmärkten.

Viele Deutsche hielten die Marktwirtschaft nicht für gerecht, sondern beklagten Gier und Rücksichtslosigkeit, sagte Gauck. Ebenso klinge das Wort Freiheit für manche bedrohlich, viele fänden Wettbewerb eher unbequem. 

(Anmerkung Hubert: hier könnte der Pfaffe mal nachdenken – denn da haben die Deutschen ausnahmsweise mal recht – Gauck ist auf dem Holzweg – oder er ist eben ein UNSOZIALER MARKTRADIKALER!!)

“Ich kenne viele, die einst fürchteten, eingesperrt zu werden, und jetzt fürchten, abgehängt zu werden.” Darum sei es wichtig, dafür zu sorgen, dass Wettbewerb nicht einigen wenigen Mächtigen nutze, sondern vielen Menschen Chancen biete.

Voraussetzungen für Chancengleichheit, etwa bei der Bildung, müssten aber durch den Staat geschaffen werden. Immer noch machten Kinder aus bildungsfernen Schichten fünfmal seltener Abitur als Kinder höher gebildeter Eltern, sagte er. “Eine freiheitliche Gesellschaft ruht auf Voraussetzungen, die Markt und Wettbewerb alleine nicht herstellen.”

Sozialpolitik als Sprungtuch

Die Politik müsse auch verhindern, dass die wirtschaftliche Macht Einzelner zu groß werde. Fairen Wettbewerb gebe es nur, wenn Einzelne nicht bevorzugt würden. Auf Dauer tragfähig sei nur eine Wirtschaftsordnung, “die auf das Anliegen der sozialen Gerechtigkeit ziele und – zur Erfüllung dieses Anliegens – auf den höchstmöglichen wirtschaftspolitischen Wirkungsgrad”.

Diese Balance müsse immer wieder neu austariert werden, etwa in der Sozialpolitik. “Ich stelle mir eine aktivierende Sozialpolitik vor wie ein Sprungtuch, das Stürze abfedert, das denjenigen, die es brauchen, dazu verhilft, wieder aufzustehen und für sich selbst einzustehen.”

http://www.zeit.de/politik/deutschla…-neoliberalismus

Gruß Hubert

Veröffentlicht 16. Januar 2014 von hubert wenzl in Politik, Wirtschaft

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Eine Antwort zu “Ich wusste es ja der Gauck ist ein …..

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  1. Hi Hubert,

    “ . . . freier Markt und freier Wettbewerb seien die Eckpfeiler der Demokratie, Freiheit in der Gesellschaft und Freiheit in der Wirtschaft gehörten zusammen.“

    Bei dem Wort Freiheit bekomme ich Bauchschmerzen weil man mit diesem Wort die größten Schweinereien ja Verbrechen rechfertigen kann und auch gerechtfertigt werden.

    Freiheit hat viele Fassette, die Freiheit des einen ist immer zugleich die Unfreiheit des anderen. Wessen Freiheit ist gemeint? Die des Kapitals, des Marktes, der Religion, der Wissenschaft, des Individuums . . . . und in welcher Gesellschaft.
    Der Milliardär wird es als ungerecht ansehen wenn er die Hälfte seines Vermögens abgeben soll. Warum nicht 99 % wird der Obdachlose sagen, dann hätte er immer noch 1000 Mal mehr als ich.

    Gauck einer der schlimmsten Antikommunisten des Landes hat noch nie das Volk vertreten.
    Immer stand er auf der Seite der reaktionärsten Kräfte, national und international.

    Gauck verlangt mehr Wettbewerb und Eigeninitiative. Hohle Phrasen sind das wenn er nicht auch den Weg dazu weist. Wettbewerb zwing zu immer höherer Effektivität und das grundsätzlich zu Lasten der Menschen. Und Wettbewerb produziert auch immer Verlierer. Das wird nie dazu gesagt. Und die verlierer, das sind dann auch wieder die Menschen in dem System dass sich kapitalismus nennt. Ein System in dem nichts mehr möglich ist, wenn es nicht zugleich Profit abwirft.

    Die Eigeninitiative des Besitzlosen kann nur darin bestehen eine Revolution zu machen und dieses Pack zum Teufel zu jagen um eine neue, gerechtere Gesellschaft zu Schaffen.

    Gruß Sabine

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