Archiv für 15. Februar 2014

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 15. Februar 2014 von hubert wenzl in Musik

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Das abgewertete und missachtete Geschlecht   Leave a comment

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So schreibt der Männerrechtler Arne Hoffmann in einem Vorwort eines Buches:

„Männer denken nur mit ihrem Schwanz. Männer sind ständig geil. Testosteron macht Männer zu Gewalttätern. Alle Männer sind potentielle Vergewaltiger. Männer betrachten Frauen als Sexobjekte, das gehört sich nicht.

Aus solchen und vielen anderen Sprüchen wird klar: Die männliche Sexualität ist ordentlich unter Beschuss gekommen in den letzten Jahrzehnten. ‚Männer schienen nichts anderes zu sein als geil, gewalttätig und impotent‘, stellte der bekannte Sexualforscher Volkmar Sigusch dazu fest.“

Die letzten Jahrzehnten sind durch ein extrem abwertendes Männerbild gekennzeichnet.

Apropos Männer sind immer geil… Hier auch noch ein paar interessante Zeilen dazu von Arne Hoffmann. Die Unlust des Mannes hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Auf die Gründe möchte hier nicht eingehen, das würde zu weit führen. Männer geben das in der Öffentlichkeit logisch nicht zu – das gilt ja als extrem unmännlich…

„Schon 1978 konnte man hierzulande im sogenannten Ralf-Report nachlesen, dass der Wunsch nach mehr Sex bei Männern von 78 Prozent der 20-jährigen auf 38 Prozent der 60-jährigen zurückgeht.
Bei Frauen jedoch nimmt dieser Wunsch von 23 Prozent der 20-jährigen auf 60 Prozent der 60-jährigen zu.

Dummerweise verläuft die Lustkurve bei älter werdenden Frauen umgekehrt. Männer und Frauen sind also in verschiedenen Richtungen unterwegs, was häufig zu Konflikten in Partnerschaften führt – vor allem wenn die Partnerin glaubt, eine andere Frau stecke hinter der nachlassenden Libido ihres Mannes. Aber auch wenn Konflikte ausbleiben, kann die erotische Dürre belastend werden.“

Noch einiges zur Verteufelung des Testosterons von Seiten der Feministinnen (Aggression, Vergewaltigung…). Wenn es nur das Testosteron ausmachen würde, dann dürfte es keine bösen Frauen geben. Gerade unter Feministinnen sind die stark vertreten, das mal ohne Komplimente (auch wenn heute Valentinstag ist). Das hängt wohl in erster Linie vom Charakter ab, nicht von einem Hormon. Ohne Testosteron ist ein Mann jedenfalls kein Mann. Ein wenig davon braucht auch eine Frau zur Lust.

Ohne Testosteron bleibt der Ofen kalt – und was ist Sex ohne Leidenschaft? Dann lässt man es gescheiter. Fortpflanzen tut man sich heutzutage in aller Regel nur ein mal – wenn man nach kirchlicher Logik und Lehre ginge, wäre dann ja „die Berechtigung“ es zu treiben nicht mehr begeben und man wäre im Stande der Sünde. Christlicher Sex? Das ist ja KEINE Sexualität. Dann könnte man es gleich so machen wie heute zwischen Stieren und Kühen – mit Atrappe und künstlich. Einfach lächerlich diese Organisation (und trotzdem gibt es dumme Schafe…).

Wenn Feministinnen ihr Ziel in der Männerfeindschaft sehen, dann sollten sie Lesben werden und Männer in Ruhe lassen. Dann haben sie auch kein Recht mehr Männer zu kritisieren. Um nicht falsch verstanden zu werden – es ist durchaus okay, dass es Lesben und Homosexuelle gibt (auch ohne Fortpflanzung liebe Kirche). Sie können ihre Sexualität nach ihren Bedürfnissen leben. Und damit aus und Punkt. Männer haben es einfach satt sich von Feministinnen Vorschriften machen zu lassen (woher nehmen sie das Recht?) und sich in einen Softie in Jesuslatschen „um-modeln“ zu lassen. Schließlich wollen normale, gesunde Frauen ja auch einen Mann im Bett haben und keinen Schlappschwanz.

Wie es um die moralische Integrität einer Alice Schwarzer bestellt ist, hat man jetzt ja bei ihrer Steueraffäre gesehen. Da schreit die Großmäulige gleich Zeter und Mordio und Rufmord. Ich bin mir ziemlich sicher: die (vor)laute Schwarzer wird stiller werden bzw. wird man sie sowieso ignorieren. Aber es gibt heute ja die neuen Feministinnen, die sind auch nicht so zimperlich, wenn es gegen den Mann geht. Aber die können uns mal.

 

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Hier noch ein Artikel von cuncti.net zu

Mogelpackung Männerpolitik

Ich weiß nicht was eine vom Familienministerium initiierte Konferenz zum Thema „Männerpolitik“ soll, wenn dann die wirklich drängenden Themen wie sie im Beitrag weiter unten (zunehmende Feminisierung usw.) genannt werden, nicht behandelt werden? Da kann man zu recht von Mogelpackung reden. Zu Recht kann man auch vom Mann als dem missachteten Geschlecht reden.

Mogelpackung „Männerpolitik“

von Prof. Walter Hollstein

In Berlin hat jüngst eine Internationale Konferenz zum Thema „Männerpolitik“ stattgefunden, organisiert vom Familienministerium.

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Programmatisch hieß es dazu: „Die gleichstellungsorientierte Jungen-, Männer- und Väterpolitik wird als zukunftsorientierte Säule der Gleichstellungspolitik positioniert.“ In ihrer Eröffnungsrede führte Ministerin Kristina Schröder aus, dass sich ihre „moderne Gleichstellungspolitik“ an beide Geschlechter gleichermaßen richte. Deshalb habe sie auch ein Jungen- und Männerreferat eingerichtet.

Es deutet auf eine Art Perspektivwechsel hin, wenn nun auch Belange des männlichen Geschlechts politisch berücksichtigt werden sollen. Wer sich das Programm der Tagung näher anschaut, wird allerdings skeptisch bleiben müssen.
Eingeladen waren aus den drei deutschsprachigen Ländern nur profeministische Referenten; Kritiker der bisherigen Gleichstellungspolitik wurden ebenso wenig berücksichtigt wie Vertreter von Männerrechtsorganisationen wie Manndat oder von geschlechterpolitischen Initiativen wie Agens.

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Prof. Walter Hollstein: Was vom Manne übrig blieb – das missachtete Geschlecht

Diese Ausgrenzung verhinderte – gewissermaßen prophylaktisch – die Auseinandersetzung mit den wirklich drängenden Themen, etwa der zunehmenden Feminisierung der Bildung, der weiblichen Definitionsmacht in der Geschlechter-, Gleichstellungs- , Schul- und Familienpolitik, den steigenden Suizidzahlen bei Jungen und Männern oder der wachsenden Arbeitslosigkeit in der männlichen Population – alles Problemstellungen, die von den eingeladenen Gruppierungen nie thematisiert worden sind.

Getragen wurde die Konferenz von Kräften, die sich in letzter Zeit als besonders feminismusfreundlich „bewährt“ hatten wie die grüne Heinrich-Böll-Stiftung, „Dissens“ oder das „Bundesforum Männer“.
Das Programm lässt sich in der Frage zusammenfassen, was Männer noch besser für Frauen tun können. So titelt ein Grundsatzreferat: „Wie viel Feminismus braucht die Männerpolitik?“

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Von daher war schon a priori verhindert, dass die Wirklichkeit von Jungen und Männern vorurteilslos wahrgenommen werden konnte. Das aber wäre die Voraussetzung dafür, dass so etwas wie Männerpolitik überhaupt einmal in Grundzügen konzipiert werden könnte. Kein Wunder, dass die „Emma“ den Kongress schon im Vorfeld begeistert begrüßt hat.

Anlässlich der Weltfrauenkonferenz in Peking gab die schwedische Regierung das Buch „Men on Men“ heraus. Der Ethnologe Jonas Frykman beschäftigte sich darin mit der Notwendigkeit eines „männlichen Raums“. Die Bemühungen von Männern, sich um ihre eigene Befindlichkeit zu kümmern und dafür auch aktiv einzustehen, interpretierte er als Versuch, Männlichkeit zu konturieren.

Frauen und Männer unterschieden sich wesentlich, und diese Unterschiede sollten produktiv genutzt werden, statt sie einzuebnen. Männer seien eben keine Frauen, und sie müssten endlich aufhören, sich dafür zu entschuldigen, dass sie keine Frauen sind.

 

http://cuncti.net/streitbar/297-mogelpackung-maennerpolitik

 

Gruß Hubert