Warum „halal“ illegal sein sollte   Leave a comment

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Richard Dawkins: “ „Respekt für Kultur und Religion endet da, wo Menschen leiden“, und natürlich auch Tiere.“ Meine Anerkennung und mein Respekt gilt Dänemark (außerdem ging das ja auch in Norwegen, der Schweiz, Polen und Schweden). Deutschland ist in dieser Hinsicht viel zu nachgiebig und opfert Tier-Interessen zugunsten von Einwanderern.

Man muss auch mal ein Verbot im Interesse der Tiere, gegen angebliche Religionsfreiheit, Kultur, Tradition und was da sonst noch an angeblich Wichtigem kommt, durchsetzen. Zumindest eine Betäubung wird wohl nicht zu viel verlangt sein! Sonst sollen sie in ihren Heimatländern bleiben, oder dorthin zurückkehren.

Ich finde es sehr gut und lobenswert, wenn der dänische Landwirtschaftsminister sagt, dass, „die Rechte der Tiere Vorrang vor Religion haben“

Verbot religiöser Tierschlachtungen ohne Betäubung in Dänemark: Warum „halal“ illegal sein sollte

von Mario Gruber (26.02.2014)

In Dänemark wurde diese Woche ein Verbot beschlossen, das Schlachtungen von Tieren nach den mulsimischen und jüdischen Traditionen „halal“ und „koscher“ ohne Betäubung verbietet. Ähnliche Gesetze wurden bereits in Norwegen, der Schweiz, Polen und Schweden eingeführt – und mit weiteren Ländern kann gerechnet werden.


Halal Schlachtung

Dänemarks Landwirtschaftsminister Dan Jorgensen begründete die Gesetzesänderungen diese Woche damit, dass „die Rechte der Tiere Vorrang vor Religion haben“

, und kündigte an, dass religiöse Schlachtungstraditionen sich künftig anpassen müssen. Aus säkularer, humanistischer Sicht ein weiterer Erfolg und Meilenstein unserer Gesellschaft – man kann nur darauf hoffen, dass sich weitere Länder bald anschließen. Trotz internationaler Kritik an der Gesetzesänderung, darunter EU Kommissar für Gesundheit Toni Borg, meinten Vertreter beider Religionen, dass sich kaum etwas ändern würde – die Einschränkungen wären mit den Praktiken zu vereinen.

Vor ein paar Jahren war ich selbst Zeuge der muslimischen Schlachtungsmethode in einem Dorf in Malaysia. In einer Art Zeremonie versammelten sich Moslems um eine Kuh, verbanden ihr die Beine und brachten sie zu Boden. Der Hals der Kuh wurde anschließend über ein Loch im Boden platziert, ihr Blick nach Mekka gerichtet. Die Menschenmenge psalmodierte im Einklang „Allah Akbar, Allah Akbar, …“ während der Imam der Kuh den Hals aufschlitzte. Ich kann mich gut daran erinnern, wie lange das Tier danach noch röchelte, natürlich mit aufgeschlitzter Kehle, überströmt von Blut und Essensresten. Den Blick der Kuh, von Anfang bis Ende der Schlachtung, war einer von Todesangst und die Schmerzen waren sicherlich auch nicht gespielt.

Zugegebenermaßen aß ich anschließend ein Steak, mein Respekt vor Religion und Kultur machte mich blind in Fragen der Ethik.
Auf die Frage, ob es nicht besser wäre, dem Tier das Leid zu ersparen und es zu betäuben, antwortete der Imam, dass Allah sie aufgrund der Schlachtungsweise vor Schmerzen beschütze und sie direkt in den Himmel schicke.

Der Glaube an das Übernatürliche leitet Menschen, die ansonsten moralisch korrekt sind, dazu, unfassbar unmoralische Taten zu begehen – im festen Glauben, dass sie damit richtig liegen. 

Während auch politische und persönliche Motive Menschen zu Gräueltaten und Fehlvorstellungen verleiten sind diese zumindest nicht realitätsfern und können durch moderne Ethik verhindert werden. Religion ist per definitionem realitätsfern – in anderen Worten, sie behauptet Dinge, die nicht der Realität entsprechen.

Wie ich bereits in einem früheren Artikel „Warum das Übernatürliche keinen Platz in der Welt hat“ schrieb,

„Respekt für Kultur und Religion endet da, wo Menschen leiden“, und natürlich auch Tiere.  

Die Gesetzesänderung in Dänemark und anderen Ländern ist nur zu begrüßen. Menschen und Tiere haben Rechte, Religionen nicht – und damit ist die Debatte um diese Gesetze besiegelt! 

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http://de.richarddawkins.net/foundation_articles/2014/2/19/verbot-religi-ser-tierschlachtungen-ohne-bet-ubung-in-d-nemark-warum-halal-illegal-sein-sollte-1#

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 10. März 2014 von hubert wenzl in Politik, Tierschutz

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