Archiv für 19. März 2014

QUEEN – Freddie Mercury – Crazy Little Thing Called Love   Leave a comment

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Queen – Freddie Mercury – Crazy Little Thing Called Love

 

Diese Liebes-Sache, ich komme einfach nicht klar damit
Diese Liebes-Sache, ich muss endlich mal dazu kommen
Ich bin noch nicht soweit
Diese verrückte Sache, die man Liebe nennt

Diese Liebes-Sache
sie schreit wie ein Baby
in seiner Wiege, die ganze Nacht
sie schaukelt
sie zuckt
sie wackelt herum wie eine Qualle
irgendwie mag ich das
diese verrückte Sache, die man Liebe nennt

Dort geht mein Schatz
sie weiss wie man Rock n‘ Roll tanzt
Sie treibt mich zum Wahnsinn
sie lässt mich durch Himmel und Hölle gehen
und dann lässt sie mich im kalten Schweiss liegen

Ich muss cool sein, mich entspannen, lustig sein
wieder auf die Füße kommen
mich zurücknehmen, mich mitnehmen lassen
und eine lange Fahrt auf meinem Motorrad machen
bevor ich soweit bin
für diese verrückte Sache, die man Liebe nennt

Diese Liebes-Sache, ich komme einfach nicht klar damit
Diese Liebes-Sache, ich muss endlich mal dazu kommen
Ich bin noch nicht soweit
Diese verrückte Sache, die man Liebe nennt …

 

http://www.songtexte.com/uebersetzung/queen/crazy-little-thing-called-love-deutsch-5bd687ac.html

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 19. März 2014 von hubert wenzl in Musik

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Geschlechterdebatte   Leave a comment

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Josef Christian Aigner, Psychologe und Psychoanalytiker, lehrt an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck, schreibt hier einen interessanten Artikel im „Standard“, in dem er vor allem herausstellt, dass Männeranliegen zu Unrecht ins rechte Eck gestellt werden.

Die Einäugigkeit der Geschlechterdebatte

Josef C. Aigner: "Fakten nicht unter den Tisch kehren."

  • foto: privat

    Josef C. Aigner: „Fakten nicht unter den Tisch kehren.“

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Und wie Männeranliegen dadurch ins rechte Eck gerückt werden: Replik auf die feministischen Empörungsentladungen zu Hollstein-Kommentar

Dass Walter Hollsteins Kommentar zur „ungestellten Männerfrage“ jede Menge Entrüstung – vor allem wegen des Datums seines Erscheinens – auslösen würde, war nicht schwer vorherzusehen. Dass und wie die Entrüstung sich – nicht nur in diesem Fall – ausdrückt, stimmt allerdings nachdenklich:

Autoren, die auf diese Weise ihre Meinung äußern, sind dann sehr schnell einmal „sexistisch“, „reaktionär“, „Väterrechtler“, „ultrarechts“ – auf jeden Fall: „das Letzte vom Letzten“.

Diese extreme Spaltungsneigung in Gut und Böse habe ich selbst als zu Vater- und Männerthemen Referierender x-mal erlebt: Sagst du etwas zu den Problemen von Männern, verleugnest du die Frauenprobleme; sagst du etwas zum häufigeren Vorkommen nichtsexueller Gewalt gegen Kinder in der Familie, bist du ein Verharmloser sexuellen Missbrauchs durch Männer; sagst du etwas zum Anteil von Müttern an der familiären Gewalt, wirst du bezichtigt, den Frauen die Schuld an der Gewalt gegen Kinder zu geben; sagst du etwas zu den Problemen von Burschen und Männern, gerätst du in die Nähe eines verdächtigen „Maskulisten“ (wobei die Pendants zu „Feminismus“ und „Frauenrechtlerin“ interessanter Weise politisch unkorrekt sind!); man könnte die Liste fortsetzen: Hickhack!

Diese Art moralischer Empörung (von der schon Brecht sagte, dass sie immer erkenntnismindernd sei), wie sie sich in Zuschriften an den Standard Luft machte, lässt denn auch bezeichnender Weise die realen Probleme völlig aus dem Blick geraten: nämlich jene, die zeigen, dass das Patriarchat sozusagen auch seine männlichen Kinder frisst und die im Sinne einer egalitären Geschlechterpolitik einfach nicht unter den Tisch fallen dürfen! Vaterlosigkeit, Bubenprobleme, höhere Krankheits- und Suizidraten, Bildungsprobleme usw. werden flugs zu „antifeministischen“ Allgemeinplätzen heruntergemacht.

Es gibt diese Probleme aber nachweislich – zum Beispiel die massiven Verunsicherungen und Auffälligkeiten, die wir bei heranwachsenden männlichen Jugendlichen beobachten können. Ich habe das Wochenende vor dem 8. März auf einer Tagung mit führenden deutschen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten verbracht, also mit Frauen (!) und Männern, die seit Jahrzehnten mit den Schwierigkeiten und Symptomen von Mädchen und Jungen befasst sind und die wissen, wovon sie sprechen: von zunehmenden prekären Situationen des Heranwachsens vor allem männlicher Kinder und Jugendlicher, von der Schnellschussetikette „ADHS“, die zu mehr als 85 Prozent Buben betrifft, mittels derer sie medikamentös ruhiggestellt werden sollen, von den häufigeren Geschlechtsidentitätsproblemen, der Vatersehnsucht, den Sprach-, Schreib- und Lesestörungen usw., die allesamt viel mehr Buben als Mädchen betreffen. Fachleute, die seit Jahrzehnten solche Erfahrungen machen, sehen auch die teilweise drastischen Veränderungen in dieser Zeit bei jungen Männern.

Es kann nicht Anliegen einer „emanzipatorischen“ Bewegung sein, Fakten wie diese unter den Tisch zu kehren. Schon vor fast zehn Jahren haben prominente Geschlechterforscher wie etwa der Dresdner Soziologe Lothar Böhnisch auf die Männlichkeits-Defizite aufmerksam gemacht; nicht zuletzt Pierre Bourdieu, einer der meistzitierten Autoren feministischer Kolleginnen, hat von „marginalisierten“ Männern abseits hegemonialer Herrschaft gesprochen; die Anzahl dieser Männer, die aus verschiedenen gesellschaftlichen Gründen unter die Räder kommen, scheint zuzunehmen. Darum müssen wir uns kümmern – und wenn auch mein Kummer über das Wohl männlicher Aufsichtsräte gering ist, der über Buben, die im Gestrüpp des maroden patriarchalen Systems zu Schaden kommen, ist groß.

Was mich besorgt macht, ist, dass die Spaltungsbereitschaft – hier lobenswerte Feministinnen, dort gefährliche Maskulisten – zuzunehmen scheint. Es gibt deshalb (auch an der Universität) eine Scheu von Männern, sich dazu noch zu äußern.
Das ist kein wünschenswerter Zustand, wie alle an offenem Diskurs Interessierte zugeben werden.

Zu schnell landet man(n) im „rechten“ Eck und wird das, was man(n) zur Geschlechterfrage sagt, verkürzt als „reaktionär“, „männerbündlerisch“ usw. diffamiert.

Von meinen Vorträgen her kenne ich selbst manch unappetitliche Attacke von frustrierten Scheidungsvätern – ja. Aber man muss sich fragen: warum sind die so? Einfach schlechte Menschen? Unheilbare Machos? Rechte Gesellen? Ist das nicht zu einfach? Und wir müssen Sorge dafür tragen, dass nicht ganze Gruppen von Männern ins rechte Eck gestellt werden oder tatsächlich dorthin abdriften, wo geschickte Populisten auch schon diverse Angebote machen und sich freuen, dass ihnen frustriertes und frauenfeindliches Potenzial in die Arme getrieben wird. (Josef Christian Aigner/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 25.3.2011)


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Josef Christian Aigner, Psychologe und Psychoanalytiker, lehrt an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck, ist Obmann des Vereins für gewaltlose Erziehung und Autor des Buches „Der ferne Vater“.

Links

Hollsteins Blick auf die „dunkle Seite der offiziellen Genderpolitik“ (Standard, 8. 3.).

Quelle:

http://derstandard.at/1297821396652/Kommentar-der-Anderen-Die-Einaeugigkeit-der-Geschlechterdebatte

Gruß Hubert

Radio Ga Ga – Queen   Leave a comment

 

 
 
Gruß Hubert

Veröffentlicht 19. März 2014 von hubert wenzl in Musik

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Parteienkritik von tammox2   Leave a comment

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Diese Parteienkritik von tammox2 kann ich in großen Zügen mitgehen. Das russlandfeindliche Klima in den westlichen Medien ist zu kritisieren. Die EU hat so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Es kann nicht sein, dass die NATO eine Einzingelung-Strategie gegen Russland betreibt und man dummerweise glaubt, Russland und vor allem Putin ließe sich das gefallen. Wer im Westen hätte gerne überall in der Nähe russische Militärbasen? Das ist man fast nur von den Amis gewohnt und vielen kommt das schon normal vor. Die Sanktionen gegen Russland werden nicht fruchten, schaden auch dem Westen, vor allem Deutschland und führen zu einer Verhärtung der schon angespannten Situation.

Hier ein Artikel von tammox2 – Auszug.

Die Grünen sind gegenwärtig so miserabel, daß ich ihnen eigentlich wünsche zusammen mit der FDP in der APO zu sitzen.
Die einstige ökologische Protestpartei verschläft entweder alles, oder aber sie steigt gleich mit den rechtesten der CDU ins Bett.
Die FDP schmort im politischen Abklingbecken und die Piraten haben ihren parteisuizidalen Kurs nun ins finale Stadium geführt. Inhaltliche hatten sie ja schon lange kapituliert, aber nun sind auch die Chefpiraten so entnervt von ihrer eigenen Partei, daß es ihnen noch nicht mal mehr reicht reihenweise von ihren Pöstchen zurück zu treten, sondern sie treten gleich ganz aus dem moderigen Kadaver aus, der vor zwei Jahren die Politik zu erobern schien.
Jetzt ist die Partei endgültig im Abgrund. Tot. Erledigt. Zu den aktuellen Themen gibt es gar keine Meinungen der PP.
Daß es überhaupt noch eine Piratenpartei gibt, ist ein schlechter Witz. Gestern haben noch mal drei Ratten das schlingernde Freibeuterschiff verlassen.
Die Piratenpartei steht erneut vor einer Zerreißprobe. Am Sonntagabend sind drei der sieben Mitglieder des Bundesvorstands zurückgetreten. Es sei dem Vorstand nicht gelungen, in den jüngsten Querelen einen gemeinsamen Kurs zu finden, schrieben Stephanie Schmiedke, Stefan Bartels und Björn Semrau in einer im Internet veröffentlichten Erklärung.
(dpa 17.03.14)
Will man also eine Nichtregierungsmeinung politischer Art einholen, bleibt einem nur die LINKE.
Die Linke nervt mich außenpolitisch gelegentlich, daß sie viel kritisiert und wenig konkretisiert.
Natürlich ist der Afghanistaneinsatz ein Desaster und man kann a posteriori leicht aufzählen, was alles NICHT hätte geschehen dürfen. Im Jahr 13 des Krieges sind aber so viele Abhängigkeiten entstanden, daß man viele Afghanen auch mit dem Abzug in größte Schwierigkeiten bringt.
Andererseits ist es natürlich richtig von den LINKEn die Finger in die Wunde zu legen und die permanenten Waffenexporte der BRD in Krisengebiete anzuprangern.
Daher hatte ich beispielsweise Jan van Aken auch immer wieder gelobt.
Und nun die Krim-Geschichte, bei der Medien und Großteile der Politik pawlowsch antirussisch reagieren.
Die Berichterstattung erfolgt fast ausschließlich durch die Westbrille.
Man will unbedingt die Ukrainer als „die Guten“ ansehen und verschließt fest die Augen vor den antisemitischen SS-verherrlichenden Faschisten in der neuen Ukrainischen Regierung.

Putsch in Kiew: welche Rolle spielen die Faschisten? – Panorama

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Es gibt zwar doch anderthalb kritische Stimmen bezüglich des antirussischen Kurses der Bundesregierung und “des Westens” insgesamt, aber als Partei formuliert das bisher nur die LINKE.
Der SPIEGEL, der 20 Jahre lang gegen Gysi anschrieb und geradezu manisch versuchte ihn zu Fall zu bringen, schreibt nun durch die Feder des Miteigentümers Jakob Augstein:
Gregor Gysi hat in der vergangenen Woche im Bundestag eine wichtige Rede gehalten. Er sagte, im Umgang mit Russland haben Nato und EU falsch gemacht, was sie falsch machen konnten. Gorbatschows „Gemeinsames Haus Europa“ und der Plan einer neuen Sicherheitsarchitektur jenseits von Nato und Warschauer Pakt? Der Westen nahm das nicht ernst. Das Versprechen, die Nato nicht an die russische Westgrenze auszudehnen? Der Westen hat es gebrochen. Die russische Sorge vor den Abwehrraketen, die in Osteuropa stationiert werden sollen? Der Westen hat sich darüber hinweggesetzt. Putins Angebot einer Freihandelszone von Lissabon bis Wladiwostok? Der Westen reagierte mit Schulterzucken. Und dann Barrosos Forderung an die Ukraine, sich zwischen Russland und der EU zu entscheiden… Ein letzter, schwerer diplomatischer Fehler.
(Spon 17.03.14)
Es hilft ja nicht rumzueiern Frau Merkel und Herr Steinmeier – Gysi HAT RECHT!
Die großen Parteien benahmen sich erbärmlich im Parlament und wollten nicht zuhören.
Für diejenigen, die nicht die ganze 14-Minuten-Rede Gysis im Bundestag hören wollen, hier eine zweiminütige Zusammenfassung.

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Gregor Gysi erklärt die Situation in der Ukraine in 3 Minuten

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[…]

In Deutschland darf nur antirussisch geschrieben werden. Noch schlimmer traf es Linken-Vize Sahra Wagenknecht. Sie hatte sich Ungeheuerliches gleistet, indem sie versuchte die Motive Russland zu verstehen. 

Sofort schiss die SPD in alle hingehaltenen Hosen! Damit bloß keiner auf die Idee käme der Regierunsgpartei Russland-Freundlichkeit zu unterstellen, drischt sie auf Putin und alle besonnenen Stimmen ein. 

Die CDU-Kampagnen der 1950er und 1960er Jahre wirken immer noch.
(Mal am Rande bemerkt: Auch wenn deutsche Regierungspolitiker die Worte “Putin” und “Russland” synonym gebrauchen; das ist natürlich Unsinn!)
Verständnis für Russische Ängste und Reaktionen? Da rastete Vizekanzler Gabriel komplett aus.

In der Krim-Krise wird gern mit historischen Vergleichen argumentiert. Und so drückt Vizekanzler Sigmar Gabriel seine Irritation über die Linkspartei mit diesen Worten aus: Die Äußerungen der Vize-Parteichefin Sahra Wagenknecht erinnerten ihn „an die krampfhaften Rechtfertigungsreflexe kommunistischer Sekten in den siebziger und achtziger Jahren für jedwedes Unrecht, das damals von der Sowjetunion begangen wurde“. Des Weiteren macht der SPD-Chef in der „Süddeutschen Zeitung“ bei der Linken „ignorante Argumente“ sowie das Nachplappern „dummer Propagandalügen des russischen Staatsfernsehens“ aus.
(Fabian Reinbold 17.03.14)

Noch ein Spur dümmer schaffte es nur die Grüne Chefreligiotin Kathrin Göring-Kirchentag, die über Facebook Wagenknecht Kriegstreiberei vorwarf und dazu eine entsprechende Photomontage postete. Dümmste und unwahrste Schwarzweißmalerei seit langer Zeit.

(Siehe Foto im Link).
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http://tammox2.blogspot.it/2014/03/angstbeier-gabriel.html

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Gruß Hubert