Was soll das, wenn die Gender-Apologetiker behaupten es gäbe kein biologisches Geschlecht, sondern nur ein soziales, das austauschbar und veränderbar wäre. Wohin soll die Reise mit den Verfechtern dieser Ideologie gehen? Und was ist mit den Hormonen? Es ist ein entscheidender Unterschied ob Testosteron oder Östrogen das Haupthormon einer Person ist. Durch die wesentlich unterschiedlichen Hormone bilden sich erst das männliche und das weibliche Geschlecht heraus. Man verkennt völlig die Rolle der Hormone als Strippenzieher über menschliches Verhalten.

Hier ein Artikel der Wiener „Presse“.

Trojanisches Pferd Gender: Welches Geschlecht soll’s denn sein?

Beim Gender-Mainstreaming geht es nicht bloß um Sprache und Gleichstellung. Das eigentliche Ziel ist die Abschaffung des biologischen Geschlechts überhaupt.

 (Die Presse)

Der Vorschlag des Normungsinstitutes, das Binnen-I abzuschaffen, hat die Debatte über gegenderte Sprache neu entzündet. Ich widerspreche jenen, die meinen, diese Debatte sei überflüssig, und wir hätten andere Sorgen. Der Widerspruch erfolgt aus zwei Gründen.
Erstens ist die Sprache unser wichtigstes Kommunikationsmittel, von ihr hängt wesentlich unser Zusammenleben ab. Durch Sprache werden nicht nur Informationen, sondern etwa auch Gefühle und Werthaltungen ausgedrückt. In diesem Fall wurde per politischer Verordnung Sprache verändert, damit wir etwas Bestimmtes denken.

Sprache als Machtinstrument – um was zu erreichen?
Damit bin ich beim zweiten Grund meines Widerspruchs: In der offiziellen politischen Definition des Gender-Mainstreamings geht es um die Gleichstellung von Frauen und Männern und eine geschlechtsbezogene Sichtweise, um Diskriminierung zu beseitigen. So ist es im EU-Recht verankert, das auch für Österreich verbindlich ist. Diesem Gedanken kann man viel Positives abgewinnen: Chancengleichheit im Beruf, Rücksichtnahme auf unterschiedliche Bedürfnisse von Mann und Frau, etwa in der Gender-Medizin. Dagegen hat niemand etwas einzuwenden.

Doch diese Interpretation ist fahrlässig naiv. Die Ideologie des Gender-Mainstreamings meint keineswegs Geschlechtergerechtigkeit oder gar den geschlechtsspezifischen Zugang, sondern es geht um die Auflösung des Geschlechts überhaupt! Dahinter steht die Idee, dass es kein festgelegtes Geschlecht gibt, sondern dass dieses beliebig und damit austauschbar und wählbar ist. Geschlecht findet nur noch im Kopf statt, es hat keine natürliche Grundlage, ist rein „sozial hergestellt“.

Daher gibt es eine Vielzahl von „sozialen Geschlechtern“, die das biologische ersetzen. Ziel ist es, „Spielräume für vielfältige geschlechtliche Existenz- und Lebensweisen zu schaffen“. Entlarvend für die eigentlichen Absichten ist zum Beispiel das „Gender-Manifest“ auf der Website www.gender.de/manifest, auf das etwa auch das offizielle österreichische Schulportal verweist!

Was sehr abstrakt klingt, beginnt sich in der Praxis bereits durchzusetzen:

So etwa wurde in Deutschland im November des Vorjahres ein Gesetz beschlossen, wonach im Geburtenregister kein Geschlecht des Kindes mehr eingetragen werden muss. In Italien wird es in der Bürokratie zunehmend üblich, dass in Formularen nicht mehr nach Vater und Mutter gefragt wird, sondern nach „Elternteil 1“ und „Elternteil 2“. In Schweden beschäftigen viele Vorschulen sogenannte Gender-Pädagogen, denn die Geschlechterrollen aufzubrechen ist ein wichtiger Punkt im Lehrplan. Seit drei Jahren gibt es dort eine Vorschule namens Egalia, die sich ganz dem Thema „Gender“ verschrieben hat. Bezeichnungen wie „er“ und „sie“ werden vermieden, dafür wird das Kunstwort „hen“ eingesetzt. Ebenso sollen Rollenklischees, wie etwa die klassische Familie, aufgelöst werden. In fast allen Büchern kommen homosexuelle Paare, Alleinerziehende oder Adoptivkinder vor. Märchenbücher gibt es wegen der klassischen Geschlechterrollen nicht.
Wenn Sie in Österreich die Regale mit Kinderbüchern durchsehen, geht auch hier der Trend in diese Richtung. Und Gender Mainstreaming ist auch hierzulande ein Unterrichtsziel (siehe oben).

So tragisch die Einzelfälle sind, in denen Menschen im Unsicheren über ihr biologisches Geschlecht sind, so kann es nicht sein, dass dies zur gesellschaftlichen Norm erklärt wird. Die Frage, was die Abschaffung des biologischen Geschlechts gerade in der heiklen Entwicklungsphase von Kindern und Jugendlichen bewirkt, können uns sicher Psychologen genau erklären. Doch die wurden nicht gefragt. Die Debatte, ob wir diese mit Steuergeld hoch subventionierte Ideologie als gesellschaftliches und Bildungsziel anstreben sollen, ist noch mit Denkverbot belegt. Es ist aber höchste Zeit, sie zu führen!

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/1584013/Trojanisches-Pferd-Gender_Welches-Geschlecht-solls-denn-sein?_vl_backlink=/home/index.do

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Hier noch zwei Auszüge über die „Königshormone“ von Mann und Frau.

Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist?….Testosteron!

Für manchen mag diese Behauptung zu einfach oder zu martialisch sein, dennoch lässt es sich nicht änderen, dass sie der Wahrheit entspricht. Und sie ist auch kein Klischee!

Testosteron ist verantwortlich für die somatosexuelle Entwicklung der Männer und ist auch eine psychotrope Substanz, das heisst es beeinflusst das psychosoziale Verhalten der Männer. Es ist auch ein Irrglaube, dass das Testosteron die Männer erst prägt, wenn sie in die Pubertät kommen.

In der Pubertät werden die bereits mit Hilfe von Testosteron geprägten männlichen Eigenschaften aktiviert. Eine „Aktivierung“ ist aber nur dann möglich, wenn bereis „Vorarbeit“ geleistet wurde, die wieder – schon lange Zeit vor der Pubertät – durch Testosteron möglich gemacht wurde.

http://hubwenzl.blog.de/2012/07/31/testosteron-macht-mann-14322256/

ÖSTROGENE sind die klassischen weiblichen Sexualhormone, der Inbegriff des Weiblichen. Sie werden in den Eierstöcken der Frauen (Info: Männer haben keine Eierstöcke!) gebildet, aber nicht nur dort, denn es gibt auch andere Zellen, die in der Lage sind, Östrogene durch Aromatisierung aus Testosteron zu synthetisieren.
So macht sich auch der männliche Organismus seine Östrogene überall dort, wo er sie braucht. Das passiert vor allem in den Endothelzellen der Blutgefäße, denn dort schützen Östrogene vor Arteriosklerose, im Nebenhoden, denn dort benötigt der Mann Östrogene für die Samenreifung und auch im Gehirn, wo Östrogene vor Alzheimer schützen. Doch – leider – es gibt auch noch eine dritte Sorte von Zellen, die imstande sind, Östrogene zu synthetisieren: die Fettzellen.

Das ist auch der Grund, warum Männer mit einem hohen Körperfettanteil zum Teil über exorbitant hohe Östrogenspiegel verfügen, was ihnen nicht gut tut…! Denn Östrogene haben eine dem Testosteron diametral entgegengesetzte Stoffwechselfunktion.

http://hubwenzl.blog.de/2012/09/04/hormone-hormone-14673042/

 

Gruß Hubert