Archiv für 9. Mai 2014

Die offene Kriegserklärung des Nato-Generalsekretärs   Leave a comment

.

Unglaublich mit welch unerhörten Lügen der Nato-Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen daher kommt und wie ein angebliches „Qualitätsmagazin“ wie der Spiegel diese Lügen auch noch verbreitet. Rasmussen lässt ja immer wieder verbreiten, dass er keinen Abzug der 40.000 russischen Soldaten von der russischen Grenze sieht. Ist ja nebensächlich, dass diese Soldaten mit veraltetem Kriegsgerät 500 km entfernt sind. Rasmussen maßt sich damit an Hohheitsrechte in Russland zu haben. Es geht ihm in Wirklichkeit darum Kriegsstimmung zu verbreiten – mit Hilfe dreister Lügen und Bildfälschungen – aber das kennen wir ja schon zur Genüge von den USA und der NATO.

Hier ein Artikel von nachrichtenspiegel.de

Auszug.

Ja, es geht mal wieder um die Schüsse auf dem Maidanplatz, um die undurchsichtige Eskalation in der Ukraine, in der sich jetzt ein von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung betreuter Boxer auf die Seiten der Oligarchen gestellt hat – wahrscheinlich, weil man merkte, dass er die Landessprache nicht so gut konnte … für einen Präsidenten schon unangenehm. In Deutschland sind wir das allerdings gewohnt: den Gauck versteht auch kaum noch einer.

Wer es noch nicht gesehen hat: hier ein wichtiger Auszug aus der Sendung Monitor:

Die Scharfschützen also alles Janukowitsch-Leute? Es gibt noch weitere Beweise, die diese These in Frage stellen. Wir treffen uns mit einem Radio-Amateur, der an diesem Tag aufgezeichnet hat, wie sich Janukowitsch-Scharfschützen untereinander unterhalten. Ihr Funkverkehr beweist: Da schießt jemand auf Unbewaffnete, jemand den sie nicht kennen.

Da zeigen sich die angeklagten Mörder überrascht, dass jemand ganz anderes geschossen hatte. Aber nicht nur das: die “Mörder” distanzieren sich im selben Moment von derartigen Taten – ohne zu wissen, dass sie gerade abgehört werden:

2. Scharfschütze (Übersetzung MONITOR): „Wer hat da geschossen? Unsere Leute schießen nicht auf Unbewaffnete.“

Das erinnert sehr an die Berichte des Spiegel-Korrepondenten aus Kiew, der auch real nur schießende Protestler wahrgenommen hat … aber andersartige Berichte schrieb (wir berichteten). Ein sehr interessanter Moment, der zeigt, wie wichtig “Aufmerksamkeit” bei der “Deutung” von “Wahrnehmung” ist – ein klassisches, philosophisches Thema.

Es geht aber nicht mehr um Wahrnehmung, Aufklärung und Deutung des Geschehens, es geht darum, dass die ganze bundesdeutsche Bevölkerung in Kriegsstimmung versetzt werden soll. Absichtlich, Skrupellos. ohne Rücksicht auf demokratische oder zivilisierte Gepflogenheiten – anders kann ich mir die mangelnde Sorgfalt und auffallende Parteilichkeit in der Berichterstattung nicht vorstellen. Dafür braucht man einen bösen Hitler, der auf unbewaffnete Zivilisten schießt. Macht das die Sondereinheit des Präsidenten nicht … dann findet man eben andere, die das an deren Stelle erledigen. Wer schießt, ist egal, Hauptsache, der Kriegsgrund ist da.

Da wird von “Invasion” und “Besetzung” gesprochen und ganz übersehen, dass es Verträge gibt, die Russland Truppenbewegungen auf der Krim erlauben (siehe z.B. L.A.Times vom 3.3.2014, zitiert wird CIA-Direktor John Brennan).
Es handelt sich bei der Wahl der Bezeichnung für die Anwesenheit russischer Truppen auf der Krim also um eine bösartige Unterstellung … die aber Kriegsstimmung verbreitet.

Der Druck aus Washington (oder von der Atlantikbrücke, der deutsch-amerikanischen Gesellschaft, den Freunden der Transatlantiker, den Helden der Münchener Sicherheitskonferenz) ist so stark, dass man sich nicht scheut, selbst dämlichste Propagandastückchen aufzuführen – wie Spiegel-online am 10.4.2014. Dort wurde über Satellitenfotos eines Privatunternehmens berichtet, die den russischen Aufmarsch an der ukrainischen Grenze zeigen sollen, im Text wird die Stadt Belgorod erwähnt. Fünf Satellitenfotos werden als Beleg dafür aufgeführt.

Hat sich die mal jemand angeschaut?

Gehen wir sie mal durch.

Foto 1 zeigt 8 Kampfflugzeuge, vermutlich SU 27/30 (stammen noch aus der Zeit des kalten Krieges … sind also etwas älter) … so der Text. Sie stehen aber nicht in Belgorod, sondern – wie das Inlay-Foto zeigt – an der Küstenregion des asowschen Meeres (70-mal so groß wie der Bodensee, grenzt es im Westen an die Krim,  im Norden an die Ukraine und im Osten an Russland) – weit weg von der Ukraine. Nun – Flugzeuge sind schnell und fliegen weit … aber trotzdem ist das nicht die Grenzregion von Belgorod, sondern acht kleine Flieger, die knapp 500 Kilometer weiter südlich stehen. Für die sechs Hubschrauber, die dort noch zu sehen sind, wäre das schon eine unangenehme Strecke.

Foto 2 zeigt angeblich “Kampfjets, Hubschrauber und Panzer”. Zu erkennen sind ein paar Gebäude oder Zelte und vier Dutzend Lastwagen, offensichtlich auf nicht asphaltiertem Gelände OHNE jede Start- und Landemöglichkeit für die angeblichen Flugzeuge. Ortsangabe? Wieder nicht BELGOROD an der ukrainischen Grenze, sondern eher weit östlich von Rostow am Don – welches gut 100 km von der Grenze zur Ukraine entfernt ist.

Siehe noch weitere 3 (Lügen)-Fotos im Link.

[…]
Ich weiß, ich werde jetzt spitzfindig. Was weiß ich auch schon, als einfacher Bürger.

Nun … eigentlich weiß ich schon manches. Ich weiß zum Beispiel, was die Nato fordert, hat der Spiegel ja zitiert:

Den Abzug eben dieser Truppen hat Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nun zur Bedingung für Gespräche mit der Regierung in Moskau gemacht. Nach Einschätzung des Militärbündnisses hielten sich etwa 40.000 russische Soldaten in der Nähe der früheren Sowjetrepublik auf, sagte Rasmussen bei einem Besuch in Prag. Sie beteiligten sich nicht an Manövern, sondern seien gefechtsbereit.

Schauen Sie sich die Fotos an: sind die Truppen “kampfbereit”? Bis auf den nicht lokalisierbaren Doppeldecker stehen die weit im Süden Russlands – und weit weg von den Zentren das Aufruhrs in der Ost-Ukraine, weit weg von Belgorod: das war schon die erste Lüge.

Man könnte die Fotos auch anders beschreiben: sie zeigen “veraltetes Kriegsmaterial”, das “ohne Personal” im Süden Russlands geparkt wird. Jedenfalls ist es das, was wir WAHRNEHMEN können. Gedeutet werden die Aufnahmen anders – mit erstaunlich unverschämten Forderungen an Russland: die sollen nämlich ihre eigenen Truppen aus ihrem eigenen Land abziehen – weit weg von der ukrainischen Grenze.

So etwas ist eine diplomatische Unverschämtheit erster Klasse, damit beansprucht der Nato-Generalsekretär unverblümt HOHEITSRECHTE über russisches Territorium!

[…]

Achten Sie bitte auch auf die Details der Sprache des Herrn Rasmussen. Sie sind sehr aufschlussreich.

“Wenn es Russland mit einem Dialog ernst meint, muss der erste Schritt ein Truppenabzug sein”, sagte Rasmussen. Eine weitere militärische Aktion hätte ernste Folgen und würde zu harten Wirtschaftssanktionen führen. Er warf dem Land zudem vor, in der Ukraine Unruhen zu schüren. Etwa, um die Aufmerksamkeit von der Annexion der Krim wegzulenken. “Die Nato betrachtet diese Aggression als illegal und illegitim.” Militärisch will das Bündnis aber nicht in der Ukraine eingreifen.

Oder – anders herum formuliert: wir wollten ja keinen Krieg … aber bei den illegalen und illegitimen Agressionen Russlands blieb uns keine andere Wahl, als als Weltpolizist aufzutreten und für Recht und Ordnung zu sorgen.

Hat Russland überhaupt noch eine Möglichkeit, angesichts dieser erdrückenden Beweislast Frieden zu bewahren?

Nein. Immerhin haben wir alle die Fotos gesehen!

Das dürfte Putin auch klar sein.

Die Anwesenheit von russischen Truppen auf russischem Boden stellt für die Nato eine nicht akzeptable Aggression dar, die ernste Folgen haben könnte.

Die Aussagen des Generalsekretärs der Nato stellen ein Ultimatum dar, die zu früheren Zeiten einer Kriegserklärung gleich kam … wie zum Beispiel nach dem deutschen Überfall auf Polen. Und – mal Hand aufs Herz: fühlen sie sich bei dem ganzen Gerede über die “Invasion der Krim” nicht auch langsam an Hitlers Überfall auf Polen erinnert? Wurde Putin nicht auch schon mit Hitler verglichen – sogar von bundesdeutschen Spitzenpolitikern?

Und wir wissen doch, was mir mit “Hitlern” machen, oder? Haben wir doch im Irak gesehen, jenen Krieg, in den man uns mit gefälschten fotografischen Beweisen über Massenvernichtungswaffen hineinziehen wollte. Ach ja – Irakkrieg: die Ukraine gehörte zur “Koalition der Willigen”, nebenbei bemerkt. 1700 ihrer 420000 Soldaten machten da mit. Ja – die haben 420. 000 Soldaten. Die behaupteten 40000 Russen an ihrer Grenze stellen also – selbst wenn sie da wären, wofür jetzt jeder Beweis fehlt – keine große Bedrohung da.

[…]

Die Nato will Lebensraum im Osten. Das ist kein Geheimnis – siehe FAZ vom 30.3.2014:

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat sich dafür ausgesprochen, die Erweiterung des Militärbündnisses fortzusetzen. Der Beitritt osteuropäischer Staaten zur Nato sei eine der großen Erfolgsgeschichten dieser Zeit, schrieb Rasmussen in einem Beitrag für die „Welt am Sonntag“. „Die Aufgabe ist jedoch noch nicht erfüllt.“

Gegen wen verteidigt sich dieses “Verteidigungsbündnis” da eigentlich noch? Welch´ großer Feind verlangt die Vereinigung aller europäischen Länder zum Zwecke des Selbstschutzes?

Ich kenne da keinen mehr. Die Nato schon. Und – wie man in Kiew gesehen hat, reichen ein paar Scharfschützen aus, um fünfhundert Millionen Europäer gegen einhundertvierzig Millionen Russen in Stellung zu bringen, die man jetzt nötigen will, ihre eigenen Truppen von ihrere eigenen Grenze abzuziehen.

Also – ich kann mir schon vorstellen, das Vorratshaltung sehr nützlich wird. Es geht nämlich nicht um die Ukraine. Es geht darum, mit Hilfe europäischer Soldaten (gerne auch Osteuropäer) aus der riesigen russischen Landmasse ein Natoprotektorat zu machen: da winken enorme Profite, Billionen von Dollar für jeden Glücksritter aus dem Westen, der es schafft, sich nach der Zerschlagung der russischen Selbstverwaltung dort ein Stück vom Kuchen abzuschneiden: also … Motivation für Millionen von Landräubern ist hinreichend vorhanden. Immerhin wurden die USA so, was sie geworden sind: durch Landraub an den Ureinwohnern.

Das hat bei denen Tradition.
Von

 

Hier weiterlesen:
http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/04/14/natoluegen-ueber-russische-truppen-und-die-offene-kriegserklaerung-des-nato-generalsekretaers/

 

Gruß Hubert

Massenmord und ethnische Säuberungen in Odessa von CIA organisiert…   Leave a comment

Die Berichterstattung in den westlichen Medien sind alles andere als auch nur halbwegs objektiv. In Kiew nannte man Demonstranten Oppositionelle in der Ostukraine sind es nach Sprachgebrauch der Kiewer Putsch-Regierung Terroristen. Der Westen unterstützt die Putschregierung in der auch die Swoboda Partei vertreten ist, die laut wikipedia eine ukrainische rechtspopulistische und radikal nationalistische Partei ist. Die Partei wird verschiedentlich auch als rechtsextrem, faschistisch oder neonazistisch und antisemitisch eingeordnet.
Zu den grausamen Vorkommnissen im Gewerkschaftshaus von Odessa gegen pro-russische Kräfte mit vielen verbrannten Toten und auf andere grausame Art Getöteten, schweigt sich der Westen aus. Es ist offensichtlich, dass der Westen ganz andere Ziele verfolgt als in der Ukraine für Menschenrechte zu sorgen. Es geht fast ausschließlich um wirtschaftliche und militärisch strategische Interesssen.

Hier ein Artikel von nachrichtenspiegel.de (Auszug).

Montag, 5.5.2014. Eifel. Ich weiß nicht, ob Sie es schon gemerkt haben: es dauert zuweilen ein bischen, bis das Ministerium für Wahrheit eine Sprachregelung gefunden hat. Die im Ausland gefangen genommen Soldaten (jetzt „Geiseln” genannt, als hätte die irgendjemand absichtlich entführt, um damit was zu bezwecken, anstatt das sie dabei festgenommen worden sind, wie sie – fernab ihres Auftrages – eine umkämpfte Stadt besichtigen wollten … zusammen mit den Belagerern der Stadt) waren ja jetzt zuerst eine OSZE-Militärmission. Das hatte Claus Neukirch bestritten – immerhin Sprecher des Kriseninformationszentrums der OSZE (siehe FAZ).

Der Herr Gauweiler wird momentan von allen Parteien der großen Koalition dafür beschossen, das er Fragen gestellt hat, die man partout nicht hören will (siehe Spiegel):

Gauweiler betonte, die Aktivitäten von Bundeswehrsoldaten in Zivilkleidung in der Ostukraine seien nicht im deutschen Interesse. „Dass die Revolutionsregierung in Kiew, deren Legitimität man mit gutem Grund anzweifeln kann, Interesse hat, Soldaten der Bundeswehr in das Konfliktgebiet ‘einzuladen‘, verstehe ich schon. Ich verstehe aber nicht, dass es unser Interesse sein soll, uns in dieser plumpen Weise noch tiefer in den Konflikt hineinziehen zu lassen.”

Gauweiler forderte die Bundesregierung auf, Klarheit über den Einsatz der Bundeswehrsoldaten in der Ostukraine zu schaffen. „Wer hat zu dieser weiteren Mission deutsche Soldaten in die Ostukraine geschickt – zeitgleich und außerhalb der ausdrücklich als Zivilveranstaltung beschlossenen OSZE-Sondermission -, und wie soll das mit dem Wiener OSZE-Abkommen vereinbar sein?”

Was Herr Gauweiler nicht verstehen will, sind die hundert Signale, die Regierung und ihre inoffiziellen Pressestellen (wie Spiegel-online) unter das Volk streuen: die „Methode NSA” ist angesagt: „Wir wollen nicht darüber sprechen, gebt Ruhe„.
Man weiß auch, warum die nicht darüber sprechen wollen, denn: anstatt in Uniform ukrainische Truppen zu besichtigen, sind die ohne Uniform in ein Krisengebiet gefahren. Das man solche Leute eher als „Spione” ansieht – wie es jene Oppositionellen getan haben, die den Trupp überraschend aufgegriffen hatten – sollte nicht verwundern,
zumal es ja auch weitere, echte OSZE-Missionen gab, mit denen die Oppositionellen gute Kontakte hatten … und die die Jungs von der Bundeswehr letztlich auch herausholten.

In solchen Fällen – also, wenn die Regierung mal wieder über eine Geheimoperation gestolpert ist – kann man für einen Moment eine gewisse Sprachverwirrung aller Beteiligten feststellen und erhält alle möglichen Informationen, die alle nur ein Ziel haben: von dem realen Tatbestand abzulenken. So erfahren wir jetzt durch den Spiegel, dass die Mission gar nicht von dem deutschen Oberst angeführt wurde, sondern von dem dänischen Oberfeldwebel (siehe Spiegel).

Unverfroren behauptet dort auch ein SPD-Mann, die Ukraine hätte die Mission mit der OSZE in Wien beschlossen, der Link, der das beweisen soll, führt jedoch nur zu allen möglichen Artikeln über die Ukraine – schöner wäre es, wenn man genau erfahren hätte, wer wann was in Wien vereinbart hat und weshalb dann „Wien” gerade Deutschland ausgesucht hat, die Mission zu führen, Deutschland – dessen Oberst jetzt von einem dänischen Feldwebel angeführt worden sein soll: entgegen aller Gewohnheiten auch noch in Zivil anstatt in Uniform.

Es sind aber nicht nur deutsche Soldaten im Rahmen seltsamer Missionen in der Ukraine unterwegs. Wir erfahren es nur nebenbei, in Nebensätzen, der der hektische Volljobzeitgenosse gar nicht mehr mitnehmen kann. Darf ich zitieren?

Aus einem weiteren Spiegelartikel der vor russischen Spionen warnt (ein Witz angesichts des immer noch akuten NSA-Skandals):

Laut „Bild am Sonntag” sind auch westliche Geheimdienste in der Krise aktiv. Der US-Geheimdienst CIA und die US-Bundespolizei FBI beraten demnach die ukrainische Übergangsregierung in Kiew. Die Spezialisten sollten helfen, die Rebellion im Osten des Landes zu beenden und eine funktionsfähige Sicherheitsstruktur aufzubauen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise. Die Agenten seien aber nicht direkt an den Kämpfen beteiligt, sondern nur in Kiew tätig. Die Aufgabe der FBI-Agenten bestehe etwa darin, bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität im Lande zu helfen.

„Eine Regierung, deren Legitimität man mit gutem Grund anzweifeln kann” (Gauweiler, siehe oben), wird von CIA und FBI dabei unterstützt, dass zu bekämpfen, was die für „organisierte Kriminalität” halten. Was machen die da eigentlich genau?

Was festzustellen ist: seit geraumer Zeit ist die Gangart härter geworden: die zweifelhafte ukrainische Regierung bekämpft die Opposition mit einer Gewalt, für die ein Janukowitsch international geächtet worden wäre. Er hatte nur (vergeblich) Polizeieinheiten zum Schutz des Parlamentes eingesetzt (was wir in Berlin auch täten, würde ein bewaffneter Mob dort das Parlament besetzen wollen), während die auch mit rechtsradikalen und neofaschistischen Elementen kooperierende Übergangsregierung Kampfhubschrauber und Kampfpanzer ins Gefecht wirft … und noch schlimmere Verbrechen gut heißt.

Während man noch vor wenigen Wochen kaum wusste, ob überhaupt eine Armeeeinheit auf die Putschregierung hört, fahren nun Soldaten durchs Land und jagen die Opposition (die wir nach neuer Sprachregelung des Ministeriums für Wahrheit innerhalb Deutschlands nur noch „Putin´s Prorussen” nennen dürfen) – mit zum Teil grauenhaften Folgen, siehe Spiegel:

Die Polizei sah tatenlos zu, als im südukrainischen Odessa ein Gewerkschaftshaus in Brand gesetzt wurde. Dutzende prorussische Aktivisten kamen ums Leben. Der Gouverneur lobt die Brandstifter: „Sie haben Terroristen neutralisiert.”

Über vierzig Menschen bei lebendigem Leibe verbrannt – Entschuldigung – „neutralisiert”.

Wieso komme ich jetzt auf einmal auf den Gedanken, dass sich Wladimir Putin zurecht Sorgen über ethnische Säuberungen im Osten der Ukraine macht.

Das war kaltblütiger Mord.

Massenmord.

An Zivilisten.

Auch Frauen.

Lese ich diese Schlagzeile nicht in jenen Medien, die mit dem Ministerium für Wahheit eng zusammenarbeiten … dann schreibe ich sie eben selber.

Wenn nun CIA und FBI in der Ukraine aktiv sind, die Regierung beraten – darf man dann Fragen darüber stellen, was genau die dort machen und empfehlen?

Ich kann auf jeden Fall sagen, warum ich offen den Verdacht ausspreche, dass sie möglicherweise Massenmord und ethnische Säuberungen als Teil eines Einschüchterungsprogrammes fahren, dass einer sehr wackelingen und machtlosen Regierung zur Anerkennung im eigenen Land verhelfen soll, denn ich kenne die Methoden es CIA aus Pakistan.

Hier weiterlesen:
http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/05/05/cia-organisiert-massenmord-und-ethnische-saeuberungen-in-odessa/

 

http://www.4shared.com/video/OS3hl7oRce/OSZE_-_Ukraine__S_.html
.
Möchte hier noch einen kurzen Auszug von Sabine bringen, der die Lage in der Ukraine und die Putsch-Regierung in Kiew gut beschreibt bzw. auch das verlogene Verhalten des Westens.

Auszug.
Der faschistische Mob kann ungehindert die Regimegegner in Odessa jagen, zusammenschlagen, verbrennen, erschiessen und ermorden, und Kiew tut nichts dagegen. Der Westen tut auch nichts, kein Wort der Verurteilung. Wie ich sagte, es handelt sich nicht um „Pro-Russen“ und „Separatisten“ die von ukrainischen „Nationalisten“ bekämpft werden, weil sie Landesverräter wären, sondern um ukrainische „Antifaschisten“ die von den „Faschisten“ des Rechten Sektors und anderen militanten Verbrecherbanden bekämpft werden.

[…]
Wie kann der Westen die Nazis unterstützen, sie an die Macht bringen, im Land wüten lassen und dann Russland die Schuld in die Schuhe schieben und mit Sanktionen bestrafen?

http://sabnsn.wordpress.com/2014/05/08/odessa-02-05-2014/

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 9. Mai 2014 von hubert wenzl in Politik

Getaggt mit , , , ,