Archiv für 21. Mai 2014

Krebs bei Männern: Augen zu und durch   Leave a comment

 

Netdoktor.de schreibt, nur wenige Männer ziehen weniger radikale Therapieformen wie die mit OP und anschließender Hormonbehandlung in Betracht. Ich würde da jedenfalls zu den Wenigen gehören. Außerdem würde ich mit einem gewissen Alter überlegen gar nichts zu tun, weil der Prostatakrebs im Normalfall so langsam wächst, dass man fast immer nicht AN Prostatakrebs stirbt sondern MIT Prostatakrebs, das heißt, der Mann stirbt an einer anderen Krankheit.
Der Artikel gibt auch einen gewissen Einblick in die männliche Psyche, speziell wenn es um den Umgang mit Gesundheit geht.

Hier der Artikel von Netdoktor.de

Krebs bei Männern: Augen zu und durch

Männer machen Krebserkrankung mit sich selbst aus

© oksanaphoto/istockphoto.com

München (netdoktor.de) – Männer gehen anders mit einer Krebserkrankung um als Frauen. Während die Frauen oft darüber reden, machen Männer die Erkrankung eher mit sich aus. Nur jeder fünfte Ratsuchende sei ein Mann, berichtet die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) in Heidelberg von ihren Erfahrungen. „Ich darf keine Schwächen zeigen, muss stark sein. Nichts darf nach außen dringen. Das traditionelle Männerbild wirkt bis heute“, beschreibt Dr. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK die Haltung vieler Männer. Die häufigste Krebsart bei Männern sei zudem Prostatakrebs, welcher die Männlichkeit betreffe. Darüber zu reden sei immer noch ein Tabu.

Schnelle Schnitte

Außerdem agierten Männer nach dem Motto: Augen zu und durch. „Männer folgen eher Autoritäten und bevorzugen die scheinbar schnellen Lösungen“, weiß Dr. Ralf Oettmeier, Chefarzt der Klinik im LEBEN in Greiz im Vogtland, die sich auf Biologische Krebsmedizin spezialisiert hat. Das gelte vor allem, wenn ärztliche Autoritäten mit festen Standpunkten und Fakten klare Vorgaben machten.

So empfehlen die Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft bei Prostatakarzinom eine OP mit anschließender Hormonbehandlung. „Obwohl durch die Operation Inkontinenz und Impotenz drohen, ziehen wenige Männer andere, weniger radikale Therapieformen in Betracht“,
so Oettmeiers Erfahrung. An Krebs erkrankte Frauen hinterfragten viel häufiger Therapievorschläge und suchen nach Alternativen.

Verdrängen und resignieren

Männer setzen sich weniger als Frauen mit ihrer Krebserkrankung auseinander. „Männer verdrängen die Krankheit Krebs und die damit verbunden Ängste stärker“, sagt Irmey. Sie unterdrücken eher Gefühle und Sehnsüchte, schlucken Konflikte und Tabuthemen herunter.

Zudem resignieren männliche Krebskranke schneller, wenn es Komplikationen gibt, die Heilung länger dauert oder ein Rückfall (Rezidiv) auftritt. „Das schaffe ich sowieso nicht. Das bringt nichts“, seien häufige Äußerungen der Männer. „Dabei können Lebenswille, Hoffnung und positive Gedanken die eigenen Selbstheilungskräfte stärken und den Gesundungsprozess stark fördern“, sagt Oettmeier.

Männer erkranken häufiger an Krebs

Das Risiko, an Krebs zu erkranken und daran zu sterben, ist für Männer höher als für Frauen. Insgesamt sei die Fünf-Jahres-Überlebensrate mit 54 bis 57 Prozent niedriger als bei Frauen (61 bis 62 Prozent), berichtet die Deutsche Krebsgesellschaft. Die Gründe dafür seien die ungesündere Lebensweise durch Rauchen, Alkohol trinken, Übergewicht und zu wenig Bewegung. Bei körperlichen Beschwerden zögern Männer den Arztbesuch hinaus.

Bei Männern ist Prostatakrebs die häufigste Tumorerkrankung. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts erkranken in Deutschland etwa 63.400 Männer jährlich neu an Prostatakrebs. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei etwa 70 Jahren.
(im)

http://www.netdoktor.de/News/Krebs-bei-Maennern-Augen-zu-1137935.html

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 21. Mai 2014 von hubert wenzl in Politik

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Ukraine-Krise: „Verdeckte Agenda“   Leave a comment

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Sehr interessant was da in Deutschland in der Politik und in den Medien passiert. Da scheint ja sehr vieles abgesprochen zu sein. Zum Beispiel bei der Münchner Sicherheitskonferenz war beim Bundespastor und bei Frau von der Leyen der gleiche Tenor zu hören: Deutsche an die Front.

Hier ein Artikel von hinter-der-fichte

Ukraine-Krise: „Verdeckte Agenda“ in Berlin

Die US-Organisation „German Marshall Fund“ (GMF) wird auf einer Webseite des ukrainischen selbsternannten Putschisten-Premier Jazenjuk als „Partner“ aufgeführt. Gleichzeitig schreibt sie an wichtigen außenpolitischen Konzepten und Reden deutscher Politiker mit. Ein Mitarbeiter des GMF ist der bekannte US-Neokonservative Robert Kagan, der Ehemann von Victoria „Fuck-the-EU“ Nuland.

Seit Beginn der Ukraine-Krise reiben sich viele Deutsche die Augen, wie schlafwandlerisch die deutschen Spitzenpolitiker eine offensichtlich unkluge bis katastrophale Politik betreiben – während die so genannten Mainstream-Medien, zuvorderst die Sender ARD und ZDF, aber auch die bekannt „seriösen“ Zeitungen, in einer Weise berichten, die von vielen schlicht als Propaganda angesehen wird. Dies soll hier jedoch weniger Thema sein, sondern vielmehr eine Annäherung an die Frage nach dem „Warum“.

Kiew Maidan 2014


Wer ist der Auftraggeber?

Gibt es eine verdeckte Absicht hinter der deutschen Politik, englisch „Hidden Agenda“, von der man nichts erfährt, nichts erfahren soll? Dazu soll ein Zusammenhang beleuchtet werden, der einem breiteren Publikum (allerdings eingeschränkt durch den Sendeplatz um 23.00h) kürzlich durch die höchst sehenswerte ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ vom 29. April bekannt wurde. Thematisiert wurde da ab etwa Minute 38:00, dass führende deutsche Printjournalisten der Außenpolitik-Ressorts von Süddeutscher Zeitung, der ZEIT und der FAZ in US-/NATO-nahen Organisationen eingespannt sind, die man am besten als „Think Tanks“ bezeichnet – wobei sie dort offensichtlich nicht zu gelegentlichen Recherchen sind, sondern als Beiräte, Berater, Vorstände, etc. Diese Organisationen beraten und leiten jedoch auch die deutsche Politik an, wodurch sich Interessenskonflikte geradezu zwangsläufig ergeben – schließlich sollen Journalisten theoretisch die Politiker kontrollieren, an deren Konzepten sie aber nun plötzlich mitarbeiten. Die Anstalts-Satiriker bezeichneten diese Organisationen als „NATO-Versteher“, die auf Krisen im Wesentlichen eine Antwort hätten: Mehr Rüstung. Die Inhalte der Sendung beruhen auf detailliert recherchierten und lesenswerten Artikeln, die die Journalisten Paul Schreyer und Marcus Klöckner bereits im März veröffentlicht hatten: „Wir sind die Guten“ und „Chaos bei Zeit online“.

 

Goldman für Gauck

Durch jüngste Ereignisse ist der folgende Fall besonders schwerwiegend geworden: Jochen Bittner von der ZEIT schrieb an der Rede für Bundespräsident Gauck mit, in der dieser auf der letzten Münchner Sicherheitskonferenz eine „wichtigere Rolle“ Deutschlands etc. anmahnte, zu Deutsch: er forderte mehr deutsche Soldaten im Ausland. Bittner lobte diese (also seine selber geschriebene) Rede danach in der ZEIT. Hochrelevant ist dabei, dass Bittner die Rede vermutlich im Rahmen, bzw. als Folge einer Kooperation seines US-Think Tank-Arbeitgebers „German Marshall Fund“ mit dem deutschen Auswärtigen Amt tat. Bei Wikipedia steht dazu in Bittners Personenartikel:

„Bittners angebliche Vernetzung mit Thinktanks und politischen Eliten wurde am 29. April 2014 von der Satiresendung Die Anstalt kritisch dargestellt. Dabei wurde auch Bezug genommen auf ein Kooperationsprojekt der Stiftung Wissenschaft und Politik und des German Marshall Fund, das von November 2012 bis September 2013 unter Förderung durch den Planungsstab des Auswärtigen Amts „Elemente einer außenpolitischen Strategie für Deutschland“ erarbeitete. Angeblich gibt es Parallelen zwischen den Inhalten des Projektpapiers ‚Neue Macht. Neue Verantwortung‘ und Aussagen in Beiträgen von Bittner. Eine Offenlegung unter seinem Zeit-Artikel sei unterblieben. Dies gelte auch für Beiträge von Zeit-Mitherausgeber Josef Joffe. Bittner weist darauf hin, dass der Hinweis nach einer Woche erfolgte.“

Folglich beeinflusst eine US-amerikanische, private Stiftung die Inhalte der außenpolitischen Reden des Bundespräsidenten. Einer der Vorsitzenden des German Marshall Fund war bis zu seiner kürzlich erfolgten Pensionierung Guido Goldman. Goldman ist seit kurzem nur noch im Board of Trustees (quasi der Beirat/Aufsichtsrat). An Goldman, der den GMF geprägt hat, ist vor allem sein Hintergrund interessant. Er hat in Harvard bei  Zbigniew Brzezinski studiert, Henry Kissinger betreute seine Doktorarbeit. Brzezinski gilt als einer der Altmeister der US-Außenpolitik, er sitzt bis heute in einschlägigen – man ahnt es – einflussreichen Think Tanks. Er schrieb das Buch „The Grand Chessboard“ („Die einzige Weltmacht – Amerikas Strategie der Vorherrschaft“). Damit sollte Goldmans geistige Sozialisation klar sein – und das Buch gilt vielen informierten Mitmenschen als Blaupause dafür, was gerade in der Ukraine passiert. Die Ukraine taucht im Sachregister der deutschen Ausgabe des Buchs auf den Seiten 25, 62, 67, 74f., 81ff., 91, 10Sf., 110, 125, 127f., 131f., 135ff., 143, 146, 152f., 156, 165ff., 175ff., 198, 202, 213, 216, 280 auf, wird also offensichtlich als hochwichtig bewertet. Dass dieser über Brzezinski bestehende Zusammenhang von Goldman/des GMF mit der Ukraine keinesfalls weit hergeholt ist, wird weiter unten sehr klar. Brzezinski schrieb zur Ukraine (S. 75 der deutschen Taschenbuchausgabe):

„Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Rußlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr. Es kann trotzdem nach einem imperialen Status streben, würde aber dann ein vorwiegend asiatisches Reich werden, das aller Wahrscheinlichkeit nach in lähmende Konflikte mit aufbegehrenden Zentralasiaten hineingezogen würde, die den Verlust ihrer erst kürzlich erlangten Eigenstaatlichkeit nicht hinnehmen und von den anderen islamischen Staaten im Süden Unterstützung erhalten würden. Wenn Moskau allerdings die Herrschaft über die Ukraine mit ihren 52 Millionen Menschen, bedeutenden Bodenschätzen und dem Zugang zum Schwarzen Meer wiedergewinnen sollte, erlangte Russland automatisch die Mittel, ein mächtiges Europa und Asien umspannendes Reich zu werden.“

Anders gesagt: Die Ukraine ist enorm wichtig, und Russland soll möglichst keinen Zugriff/Einfluss darauf haben (etwa über die von Putin angestrebte Zollunion). Könnte dies die Wurzeln der gegenwärtigen, durch die USA und ihren Büttel EU provozierte Krise erklären? Aber zurück zum Einfluss des GMF auf die deutsche Politik. Etwas wichtiger als die Rede des Bundespastors Gauck auf der Sicherheitskonferenz war, dass Außenminister Steinmeier (und nebenbei: auch Frau von der Leyen) auf derselben Konferenz eine Rede hielt, die der von Gauck im Wesentlichen glich – also ebenfalls den Tenor hatte „The Germans to the Front“.

Hier weiterlesen:
http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/05/ukraine-krise-verdeckte-agenda-in-berlin.html

 

Gruß Hubert

 

Ukraine – mehr als erstaunlich was deutsche Medien berichten   Leave a comment

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Man kann sich nur wundern mit welcher Kaltschäuzigkeit von deutschen Medien Tatsachen verdreht werden.

Hier ein interessanter Artikel dazu von Eifelphilosoph auf nachrichtenspiegel.de

Die Ukraine im Lügenkrieg der Oberschichtsmedien.

Haben Sie in letzter Zeit mal wieder etwas vom Dritten Weltkrieg gehört? Dem, den die Ukraine gegen Russland ausgerufen hat (siehe z.B. t-online)? Jene Ukraine, die vom CIA, vom FBI (siehe Neues Deutschland) und 400 Söldnern (siehe Spiegel) privater Militärfirmen unterstützt wird? Ja – so etwas gibt es inzwischen: Militär, dass man mieten kann. Natürlich ist das ein Unding, weil so das Gewaltmonopol des Staates ausgehebelt wird und Staaten damit  mittelfristig ihre Existenzberechtigung als Schutzgemeinschaft verlieren werden – aber man gewöhnt sich ja an vieles. Da kann also jetzt jeder Konzern einfach mal ein paar Killer schicken, die die Gemeinde aufmischen, um der Regierung die Erhöhung des Militärbudgets schmackhaft zu machen. So soll ja auch der Kosovokrieg ursprünglich initiiert worden sein – aber über so etwas dürfen wir ja heute nicht mehr nachdenken.

Worüber wir aber wohl mal nachdenken dürfen, ist der zeitliche Zusammenhang der Nachrichten. Ich rezitiere mal aus dem Gedächtnis: erst kamen ukrainische Soldaten in den revoltierenden Osten, die einfach überliefen und ihre Panzer den Rebellen übergaben (ich halte mich jetzt mal nicht an die Sprachregelung der Regierung, ich weiß auch nicht, wie die derzeit lautet). Dann war ein paar Tage lang Ruhe – und auf einmal kam eine antiterroristische Großoffensive, bei der in Odessa drei Dutzend Menschen verbrannt wurden.

Bei dieser Großoffensive kam US-Material zum Einsatz – und man filmte perfekt italienisch sprechendes Soldaten. Beides kann man noch ohne großen Griff in die Geheimdienstkiste erkären – solche Jeeps können von jedem gekauft werden … und warum sollte ein Ukrainer nicht auch mal perfekt italienisch können?

Genau genommen kam die Offensive so richtig in Fahrt, nachdem CIA und FBI ihre „Beratungen” vorgenommen haben – und  nachdem eine Bande privater Profikiller durchs Land zog (auch hier habe ich die offizielle Sprachregelung der deutschen Presse noch nicht zur Kenntnis nehmen können): auf einmal gab es viele Tote.

Und dann?

War auf einmal Ruhe im Land. Kam zuvor noch jeden Tag Nachrichten von der Front – wie erfolgreich man wieder einige Terroristen erschossen hatte – war auf einmal tagelang Stille. Jedenfalls so lange, bis sich die „Separatisten” (offizielle Sprachregelung) meldeten, siehe Spiegel:

Nach Darstellung des Separatistenführers starben allein 90 Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU bei den Kämpfen im Südosten der Ex-Sowjetrepublik. Auch private Militärfirmen aus Polen und den USA hätten Verluste zu beklagen. Zudem hätten die Regierungstruppen acht Kampfhubschrauber sowie weitere Militärtechnik verloren. Zu den „Verlusten” gehörten laut Ponomarjow angeblich auch 13 getötete und 12 verletzte Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA sowie vom FBI. Das behauptete er in einer von der selbst ernannten „Volksrepublik Donezk” veröffentlichten Videobotschaft.

Natürlich gab es nie Geheimdienstmitarbeiter in Kiew – das geht auch gar nicht, weil die ja „geheim” sind – so geheim wie die in Zivil gekleidete deutsche Militärmission auf Urlaubsfahrt, die versehentlich verhaftet wurde. Die können niemals irgendwo sein, weil sie ja sonst nicht mehr geheim wären – außer, sie werden verhaftet. Die große Anzahl getöteter US-Agenten könnte aber leicht erklären, warum die „Frontberichterstattung” spontan eingestellt wurde: für so ein Debakel braucht man nicht auch noch Reklame. Da braucht die Regierung auch eine gewisse Zeit, bis sie eine Sprachregelung gefunden hat – und so lange ruht die Berichterstattung.

[…]

Die Hintergründe der Eskalationen in Odessa. Nationalistisch-faschistische Kräfte – von Kiew orchestriert – exekutierten oder erschlugen offensichtlich einige ihrer Opfer. CIA und FBI beraten das Regime in Kiew. Medien in Deutschland leisten dem rechten Terror in der Ukraine teilweise Rückendeckung.

Unter Einsatz von Schusswaffen, Gasgranaten und Molotowcocktails trieben die nationalistischen Angreifer die Menschen in das Gewerkschaftshaus, nachdem das Zeltlager abgebrannt worden war. Doch die Zufluchtstätte wurde zu einem Massengrab, als die Faschisten unter Parolen wie „lasst sie uns abfackeln“ oder „alle bis auf den Letzten umbringen!“ Feuer legten und dafür sorgten, dass niemand die Ausgänge verlassen konnte.

Was serviert hingegen der Spiegel seinen Lesern heute – nach den eindringlichen Warnungen vor dem bösen Russen, der die kleine, hilflose Nato einfach so wegwischen könnte (und es wahrscheinlich bald tut!!!)?

Eine politische Unverschämtheit der Extraklasse – siehe Spiegel:

Die ukrainische Übergangsregierung fordert von Deutschland mehr Entschlossenheit im Umgang mit Russland – und schärfere Strafen.

Oder ist es der CIA, der da spricht? Nein, der hat ja dementiert, dass er überhaupt da ist. Immerhin – der Aufruf zu „präventiven” Maßnahmen taucht jetzt ebenfalls auf:

„Es ist auch wichtig, präventive Sanktionen zu verhängen, bevor Russland noch größeren Schaden anrichtet.”

Putin ist aber auch sowas von böse … der muss bestraft werden, bevor er überhaupt was getan hat!

Und wenn der sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen läßt, fackelt man einfach noch ein paar anti-kiewer Demonstranten ab. Irgendwann wird ihm schon der Kragen platzen.

Und das deutsche Volk, das nur etwas von dem ganzen kostspieligen Theater hätte, wenn es einen Krieg gegen Russland planen würde?

Das wird mal wieder bezahlen dürfen, nachdem es beschissen wurde. Aber: genau darum wird es ja beschissen: damit es weiter zahlt. Wie schrieb noch das Neue Deutschland?

Derweil hat der US-amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin die Erwartung geäußert, dass die Ukraine-Krise neue Rüstungsvorhaben ermöglicht. Politiker und Bürger würden »einen Schritt zurücktreten und darüber nachdenken, ob alle Fähigkeiten vorhanden sind, um sich zu verteidigen und um die volle nationale Sicherheit zu haben«, hoffte Konzernchefin Marillyn Hewson gegenüber der »Welt am Sonntag«. Jede Art von Konflikt »sollte bewirken, dass man sich fragt: Sind alle Fähigkeiten vorhanden?«

Das war am 4.5.2014. Kaum eine Woche später sind sich die Oberschichtsjournalisten einig: wir sind zu schwach und müssen aufrüsten – denn genau DAS bringt ihnen genug Geld für die eigene Pferdezucht.

Und in den Dritten Weltkrieg rutschen wir dann „einfach so” ´rein, weil „Kiew” es so wollte.

Hier weiterlesen:
http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/05/19/die-ukraine-im-luegenkrieg-der-oberschichtsmedien/

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 21. Mai 2014 von hubert wenzl in Politik

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