Archiv für 20. Juni 2014

Hundenasen diagnostizieren Prostatakrebs   2 comments

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Hundenasen sind treffsicherer bei der Diagnose von Prostatakrebs (und anderen Krebsarten). Der PSA-Test ist umstritten, weil er auch gutartige Veränderungen und Entzündungen anzeigt, nicht nur Krebs, und es oft zu unnötigen Behandlungen kommt.

Hundenasen diagnostizieren Prostatakrebs

Krebs verändert den Stoffwechsel. Dabei werden Geruchsstoffe frei, die Hunde riechen können – im Urin bei Prostatakrebs

Wien – Der Fall machte Schlagzeilen: 1989 stellte sich eine 44-jährige Frau in der Hautklinik vor. Die Ärzte entfernten einen Leberfleck am Oberschenkel, der sich nachfolgend als bösartig entpuppte. Die Frau war nur ihres Hundes wegen auf den Leberfleck aufmerksam geworden: Der roch mehrmals täglich daran und versuchte den Leberfleck gar abzubeißen. Andere Muttermale am Körper seines Frauchens interessierten ihn hingegen nicht.

Seitdem hat es immer wieder Berichte über Hunde gegeben, die fähig sein sollen, Krebs zu riechen. Eine italienische Forschergruppe vom Humanitas Research Hospital aus Mailand wollte es am Beispiel von Prostatkrebs genau wissen: „Wir wollten testen, ob die Fähigkeit der Hundenase ein Mythos ist oder ob sie einen echten medizinischen Nutzen birgt“, sagt Fabio Grizzi, der an der italienischen Studie maßgeblich beteiligt war.
Ihre Ergebnisse stellten die Forscher kürzlich auf dem Amerikanischen Urologen Kongress in Orlando vor: In 98 Prozent der Fälle lagen die Hunde richtig – und übertrafen damit die Trefferquote herkömmlicher Diagnoseverfahren.

Treffsichere Nasen

Die Stichprobe der Studie – die größte ihrer Art – ist beachtlich: 902 Patienten nahmen daran teil. 362 Männer mit Prostatakrebs in verschiedenen Stadien und 540 Frauen und Männer, die entweder an einer anderen Krebsart oder Krankheit litten oder aber gesund waren.

Die Hauptrolle in der Studie hatten zwei dreijährige Schäferhündinnen: Zoe und Liu, ehemalige Sprengstoffspürhunde. Die Forscher gaben ihnen Urinproben der Studienteilnehmer zu riechen. Die beiden Hündinnen rochen je 100 und 99 Prozent der Krebs-positiven Proben heraus und schlossen 98 und 96 Prozent der negativen Proben aus. Insgesamt produzierten sie nur 16 falsch positive und vier falsch negative Ergebnisse. Ein verblüffend gutes Ergebnis, das dem hervorragenden Geruchssinn der Vierbeiner zu verdanken ist.

Hunde sind Nasentiere und riechen etwa 40-mal besser als Menschen. Gut 200 Millionen Riechzellen nennt ein Schäferhund sein eigen. Damit lassen sich auch so genannte flüchtige organische Verbindungen (VOC nach volatile organic compound) erschnüffeln, etwa im Urin eines Krebspatienten. Diese „Duftstoffe“ entstehen, weil sich bei Prostatakrebs auch der Stoffwechsel verändert. Hunde können, analog zu Drogen– und Sprengstoffhunden, auf das Aufspüren von VOCs trainiert werden.

Vor der Testreihe waren Zoe und Liu mehrere Monate lang intensiv trainiert worden. „Schnupperten sie an der Urinprobe eines Prostatakrebspatienten, wurden sie belohnt“, sagt Grizzi, „später wurde ihnen beigebracht, sich vor eine solche positive Urinprobe zu setzen.“

Die Ergebnisse von Grizzi und seinen Kollegen mögen beeindrucken, aber sind sie für den Klinikalltag von Bedeutung? Tatsache ist, dass der PSA-Test, der klassische Diagnosetest bei Prostatakrebs, seit einiger Zeit umstritten ist. PSA ist ein Protein, das mithilfe eines Bluttests nachgewiesen wird. Je höher der PSA-Wert ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Erkrankung vorliegt.

Doch ein hoher PSA-Wert zeigt nicht zwangsläufig einen Krebs an, der Wert ist auch bei gutartigen Veränderungen und Entzündungen erhöht. Die häufigen falsch-positiven Ergebnisse haben Zweifel am PSA-Massenscreening aufkommen lassen, da damit zu viele Männer unnötig behandelt werden.

Daniel Eberli, Leitender Arzt an der Klinik für Urologie der Universität Zürich, stellt klar: „Die PSA-Diagnostik ist eine gute Methode, die wegen einiger kritischer Studien vorschnell in Verruf geraten ist.“ Eberli räumt aber ein, dass Hunde derzeit wohl die genaueren Diagnosen liefern. „Beim PSA-Test verlassen wir uns auf ein einzelnes Protein. Hunde hingegen nutzen automatisch eine Kombination aus Molekülen“, sagt Eberli. Dennoch glaubt der Urologe nicht daran, dass Hunde eines Tages im Klinikalltag eine Rolle spielen werden: „Wie sollen Testreihen denn standardisiert werden? Jeder Hund hat doch unterschiedliche Fähigkeiten.“

Grizzi und seine Kollegen sehen das anders. In einer weiteren Studie wollen sie die Praxistauglichkeit von Schnupperhunden testen. „Wenn sie sich bewähren – warum sollte man sie dann nicht einsetzen?“, fragt Grizzi.

„Hunde sind den derzeitigen Hightech-Geräten überlegen“, sagt Guiseppe Lippi von der Universität Parma, der ebenfalls auf dem Gebiet forscht, „was nicht verwundert, denn die Geräte testen nur eine Reihe vorgegebener Komponenten. Hunde hingegen riechen den geruchlichen Fingerabdruck des Krebses. Wahrscheinlich sind darunter auch Komponenten, die wir noch gar nicht kennen.“ Lippi findet ein weiteres Argument für den Einsatz von Hunden: Selbst aufwändig trainierte Hunde seien deutlich günstiger als Gaschromatographen und Spektrometer, die bis zu 500 000 Euro kosten würden.

Andere Forscher setzen hingegen auf künstliche Hundenasen. Das israelische Forschungsinstitut Technion hat ein solches Gerät namens „Na-Nose“ entwickelt. Es befindet sich in der Testphase. Einem Alkoholtest ähnlich, analysiert „Na-Nose“ flüchtige Biomarker aus dem Atem von Patienten. Langfristig sollen mithilfe von „Na-Nose“ verschiedene Krebsarten aber auch Krankheiten wie Multiple Sklerose nachgewiesen werden.

Zukunft und Perspektive

„Geruch spielte in der Medizin schon immer eine Rolle“, sagt Shahrokh Shariat, Urologe an der Universitätsklinik Wien, „Unser Ziel ist es, diejenigen flüchtigen Biomarker zu identifizieren mit denen sich verschiedene Krebsarten diagnostizieren lassen. Als Quelle solcher Biomarker eigenen sich neben Urin und Atem auch Blut, Sperma und Schweiß.“ Shariat ist überzeugt, dass die Zukunft elektronischen Spürnasen gehört, da sich damit akkurate und reproduzierbare Massenscreenings durchführen ließen. „Die Ergebnisse der italienischen Studie sind ein proof-of-principle und ungeheuer motivierend für die weitere Forschung auf dem Gebiet“, so Shariat.

Das Forschungslabor Apopo nutzt derweil weder Hunde noch elektronische Spürnasen sondern: Gambia-Riesenhamsterratten. Die Tiere werden in Tansania sowohl in der Medizin – sie identifizieren Tuberkulosebakterien in Speichelproben – als auch in den Nachbarländern Mosambik und Angola eingesetzt, wo sie dank ihres überragenden Riechorgans Landminen aufspüren. 54 Ratten hat Apopo bereits zertifiziert. Ihre Trefferquote: 100 Prozent. (Juliette Irmer, DER STANDARD, 17.6.2014)

Von Juliette Irmer, 17. Juni 2014

 

Gruß Hubert

Ukraine – antirussische Propaganda der Grünen   Leave a comment

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Es ist unglaublich zu welchen Täuschungen, Fälschungen und Unwahrheiten manche Politiker und Medien greifen, um Menschen zu beeinflussen und zu manipulieren. So eine Politikeren ist Marieluise Beck von den Grünen. Sie ist bekannt als anti-russisch eingestellte Politikerin, wie es fast alle Grünen sind. Welch eine negative Wandlung haben die doch gemacht!

Hier ein Auszug aus hinter der fichte.

Ukraine: ARD – Gespensterbahn der Grünen

Wir sind ja von der ARD so einiges an Propaganda gewöhnt. Auch von der Osteuropa-Sprecherin der Grünen und Obfrau im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages, Marieluise Beck. Doch was die in der BILD als „Kämpferin gegen das Unrecht“ Gelobhudelte an anti-russischer Propaganda und Faschismus-Leugnung via ARD in die Welt posaunt, passt auf keine Kuhhaut.

Marieluise Beck (Grüne) mit Oligarch Chodorkowski, Dezember 2013

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DLF – der Beck Yard
Am 15. Mai 2014 lässt der quasi-staatliche ARD-„Deutschlandfunk“ Beck solchen rechten Unfug daherplappern, dass selbst der Linientreueste sich langsam für die deutschen Medien schämen muß. Das was Werner Schulz, K. Göring, R. Harms und eben jene Beck an dreister Lüge über Russland und Ukraine von sich geben, würden nicht mal S. Power und die psychotische Psaki im Weißen Haus verzapfen. Zur Frage wer in der Ukraine am Runden Tisch sitzen sollte, sagt Beck ganz im Ernst im Radio:

„Soll man die russischen Vertreter des Auslandsgeheimdienstes nehmen, GRU, die zum Teil namentlich bekannt sind – es ist Igor Strelkow, es ist Igor Bezler -, oder soll man ihre Gefährten nehmen, die aus den ostukrainischen Gebieten auch mit Waffengewalt derzeit die Bevölkerung terrorisieren?“

Frau Beck kann weder ihre Verschwörungstheorie zu Strelkow noch zu Bezler belegen. Warum auch? Der ARD reicht offenkundig, dass Beck eine ausgewiesene Diplom-Russophobe und enge Freundin des Wirtschaftskriminellen Chodorkowski ist. Und so erzählt sie auf dem ARD-Sender (im Mai!) bedenkenlos ein Russenjäger-Latein, das ARD (Video Tagesschau) und ZDF schon am 14. April (!) 2014 sendeten. Kleber hat das Stück vom ukrainischen Hauptmann von Köpenick im ZDF postwendend live dementiert – im Gegensatz zur ARD – wohl nachdem Russia Today es entlarvt hatte. Denn Beck’s Bezler ist ein Hochstapler und hatte nie etwas mit Russland zu schaffen. (Ukraine-Krise: „Russischer Oberstleutnant“ entpuppt sich als ukrainischer Friedhofsdieb) Und Beck weiß das natürlich. Wie nennt man das, wenn jemand vorsätzlich die Unwahrheit sagt und Zuhörer manipulieren will?

In der ARD-DLF-Sendung geht es so weiter:
„‘Es gibt Vorposten vom russischen Auslandsgeheimdienst‘ Armbrüster: Frau Beck, das müssen Sie uns erklären: Ihren Eindruck, dass hier Sonderoperationen eine zentrale Rolle spielen. Was heißt das? Beck: Das heißt, dass es zunächst einmal Vorposten gibt von dem russischen Auslandsgeheimdienst, die sich in den Orten niederlassen. Armbrüster: Wo haben Sie dafür Anhaltspunkte gefunden? Beck: Es gibt einen Film und ich habe gestern diesen Film, den Filmemacher auch getroffen, einen jungen Arzt aus Odessa, der in Gorlowka, auch ein Ort in der Ostukraine, gefilmt hat die Übernahme der dortigen Miliz durch einen GRU, einen russischen Auslandsgeheimdienstmann namens Igor Bezler, und das Spannende ist, dass dieser Igor Bezler schon im Jahre 2012 sich in der Gemeinde Gorlowka niedergelassen hat. Das ist ein Zeichen dafür, dass solche Operationen in Russland schon länger geplant worden sind….„ Die Dame halluziniert.

 

Beck-lighted
Noch einmal, diese Politikerin lügt. Der „Film“ (klingt doch besser als „YouTube-Video“) war schon am 16. 4. von C. Kleber im „heute-journal“ als Fake bedauert worden. Ein Odessaer Mitglied von Klitschkos UDAR, Alexej Gontscharenko, hat eingeräumt, das Video wurde von dem „pro-putschistischen“ Alexej Krawzow gedreht. Der ist bei Beck reputationshalber „Arzt“ und „Filmemacher“. Mit ihm hat sie, wie sie zugibt, selber gesprochen. Dann wusste sie über die Hintergründe der Fälschung Bescheid!
Damit nicht genug.

Die ganze Welt weiß inzwischen seit Mitte April, wenn nicht seit Monaten, von den führenden Aktivitäten von CIA und FBI in der Ukraine, spätestens seit CIA-Boss Brennan in Kiew aufflog. Geradezu am Geisteszustand von Frau Beck muss man deshalb zweifeln, wenn sie über russische Gespenster faselt, aber zu den real existierenden Geheimdienstlern von CIA und FBI oder über die ausländischen Söldner (am 15. MAI 2014!) sagt:
„Dafür habe ich keine Anhaltspunkte gefunden. Ich kann nur sagen, ich habe sie nicht gefunden. Ich höre, dass es Militärberater gibt und Militärberater-Unterstützung.“
Und selbst das kann sie als „Mitglied des Europarates“ weder bestätigen noch dementieren. Natürlich stellt sich die grün-braune Sirene dumm. Aber dem Wähler ins Gesicht lügen und Heucheln, das ist genauso so ein Grund wie echte Dummheit, den grünen Gipfel-Politikern endlich die Tür zu zeigen.

Salto Mortale mit ganzer Schraube
Die ganze Welt weiß auch, die Kiewer Junta geht mit Panzern, Raketenwerfern und Kampfhubschraubern mit UNO-Logo gegen das Volk vor – das nennt die Junta „Anti-Terror-Operation“. Beck: „Für die Kiewer Regierung gibt es natürlich ein Problem. Es wird gegen sie ein Krieg durch Sonderoperationen geführt. Der russische Präsident hat sich in beiden Kammern das „Recht“ auf militärische Intervention geholt und es agieren diese GRU, die russischen Auslandsgeheimdienste in ihrem Land.“ Den Blödsinn hat sie anscheinend auswendig gelernt.

Hier weiterlesen:
http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/05/ukraine-ard-gespensterbahn-der-grunen.html

 

Gruß Hubert