Es ist unglaublich wie sehr sich die USA in die russische Energieversorgung Europas einmischt. Natürlich geht es wieder mal um ureigene amerikanische Interessen. Die USA möchte ihr höchts umweltschädliches Fracking-Gas nach Europa verkaufen und gleichzeitig damit Russland schädigen, das dann weniger Einnahmen hätte.
Kaum, dass USA irgendeinen Wunsch äußert sind willfährige und hörige europäische Politiker zur Stelle und führen „US-Befehle“ aus. Es ist für mich nicht nachvollziebar welche Angst europäische Politiker vor den USA haben.
Manchmal kommen mir die USA wie Parasiten vor, die Europa als Wirt benutzen. Die Sanktionen gegen Russland schädigen in erster Linie Europa. US-Firmen stoßen genau in die Lücken vor, die vor allem deutsche Firmen in Russland hinterlassen. Die Zeche für diese Politik könnte beim Fracking-Gas wieder mal der Endverbraucher zahlen, denn Fracking würde in bedeutendem Maß teurer. Und das bei den jetzt schon sündteuren Energiepreisen.

Russland und auch einige europäische Länder möchten, dass eine weitere Gas-Pipeline nach Europa über das Schwarze Meer, Bulgarien bis nach Tarvis in Italien gebaut würde. Das wäre höchst nötig, weil die Gas-Lieferungen durch die Ukraine höchst unsicher sind, da die Ukraine meist mit den Zahlungen an die russische Gazprom in Rückstand sind und dann Gas abzweigen, das für Europa bestimmt ist.

Die USA macht gewaltig Druck auf die EU, dass die neue Pipeline „South Stream“ verhindert wird. Die EU behauptet nun, dass in Bulgarien beim Bau von South Stream EU-Normen nicht eingehalten würden – was natürlich nur ein Vorwand ist, um die Pipeline zu stoppen. Wie kann man den Bau von South Stream mit der Forderung verknüpfen, dass Russland die neuen Kiewer Behörden anerkennt? Man kann das nur als Einmischung in die inneren Angelegenheitn von Russland und als Frechheit bezeichnen.

STIMME RUSSLANDS Die Europäische Union denkt nicht an die eigene energetische Sicherheit, sondern daran, wie man Russland bestrafen kann. So kommentierte der russische Außenminister die Position von Brüssel zu South Stream, unter anderem die Erklärung der EU-Führung, dass man die Verlegung der Erdgaspipeline einfrieren wird, solange Moskau die neuen Kiewer Behörden nicht anerkennt.