Archiv für 9. Juli 2014

So wurde Köln braun   1 comment

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Nazi-resistent sind Katholiken ganz bestimmt nicht. Die katholische Kirche tendiert schon seit unendlichen Zeiten zu rechten Diktaturen, siehe Spanien, siehe lateinamerikanische Länder. Ihre Feinde sind Kommunisten, Bolschewiken und Atheisten versteht sich von selbst. Es ist schon eine totale Verdrehung von Tatsachen, wenn der ehemalige Kardinal von Köln, Meisner, den Atheisten die Schuld in die Schuhe schieben wollte als er behauptete sie wären für das Emporkommen des Nationalsozialismus verantwortlich.
Man beachte im Artikel das Video „So sah Köln im „Dritten Reich“ aus“.

Für mich ist es unverständlich wie man so einem Demagogen und Diktator wie Hitler so zujubeln konnte.

Nazi-Doku zeigt: So wurde Köln braun

Von CHRIS MERTING
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Am Historischen Rathaus zelebrieren die Nazis mit Gauleiter Josef Grohé ihre Machtübernahme (1933).

Am Historischen Rathaus zelebrieren die Nazis mit Gauleiter Josef Grohé ihre Machtübernahme (1933).
Foto: Kölnprogramm

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Köln –  Wie konnte das katholische Köln so schnell so braun werden? Eine neue Film-Dokumentation zeichnet mit teilweise noch nie gesehenen historischen Aufnahmen den Weg Kölns in die NS-Diktatur. Und dieser Weg erscheint geradliniger als viele Mythen vom Nazi-resistenten Köln das einen glauben lassen wollten.
„Achtmal war Hitler in Köln zu Besuch, allein zwischen 1930 und ’33 waren es sechs Auftritte“, so der Filmemacher Hermann Rheindorf (47). Der Journalist hat für seine dreiteilige Dokumentation „Köln im Dritten Reich“ Material aus öffentlichen Archiven in aller Welt und privaten Sammlungen zusammengetragen.

Die einzigartigen Filmdokumente zeigen auch, dass Hitler bereits in den frühen Jahren des Nationalsozialismus in Köln frenetisch gefeiert wurde. So auch im August 1930 – ausgerechnet im Arbeiterbezirk Ehrenfeld.

Hitler füllte die Rheinlandhalle, in der 15.000 Menschen Platz hatten. „Das Publikum war gemischt wie bei einem Familienausflug“, kommentiert Rheindorf die historischen Aufnahmen, die am Mittwoch präsentiert wurden.

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Hitler trat als Agitator achtmal in Köln auf, erstmals im August 1930 in Ehrenfeld.

Hitler trat als Agitator achtmal in Köln auf, erstmals im August 1930 in Ehrenfeld.
Foto: Kölnprogramm
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In der Doku kommen viele Kölner Zeitzeugen zu Wort. In ihren Familiengeschichten wird deutlich, wie die NSDAP alle Bereiche bis zum Karneval durchdrang, wie Gegner und Minderheiten verfolgt wurden. So berichten etwa Ludwig Sebus, Agathe Hartfeld, geborene Herr und Schwester von Trude Herr, sowie der Edelweißpirat Fritz Theilen.

„Das waren sehr emotionale Begegnungen“, so Rheindorf, „viele haben während der Interviews geweint.“

 

http://www.express.de/koeln/noch-nie-gesehene-aufnahmen-nazi-doku-zeigt–so-wurde-koeln-braun,2856,21043946.html

 

Gruß Hubert