Archiv für 13. Juli 2014

Sudanesische Christin frei – Scharia bleibt   Leave a comment

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Es ist eine unglaubliche Schande, wenn man in Europa überhaupt davon redet, ob man die Scharia zulassen sollte. Solche menschenverachtende und anachronistischen Gesetze zuzulassen, wäre eine Bankrotterklärung vor dem Islam.

IGFM fordert dauerhafte Aussetzung von Strafen aus religiösen Gründen

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Nach internationalen Protesten freigesprochen: Die Sudanesin Sudanesin Meriam Yahia Ibrahim Ishag

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Frankfurt am Main (23. Juni 2014) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) begrüßt den Freispruch der wegen angeblichem Abfall vom Islam zum Tode verurteilten Sudanesin Meriam Yahia Ibrahim Ishag durch ein sudanesisches Berufungsgericht. Dies sei eine „Erfolg der Öffentlichkeit über ein todgeschwiegenes Unrecht“. Gleichzeitig kritisiert die IGFM, dass Todesurteile wegen „Abfall vom Islam“ oder „Beleidigung des Islam“ weiterhin jederzeit im Sudan und in Partnerländern des Westens wie z.B. Saudi-Arabien oder Pakistan weiter möglich sind. Ein Menschenleben sei nun gerettet, das Grundproblem werde aber von Europa und den USA willentlich verdrängt, so die IGFM. 

Das Todesurteil gegen die 27-jährige Sudanesin war nicht das Produkt einer extremistischen Taliban-Ideologie. Nach Angaben der IGFM entsprach es vielmehr exakt den Regelungen des klassischen islamischen Strafrechts.

Zahlreiche Regierungen brächen mit Verweis auf religiöse Rechtsnormen tagtäglich völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge.

„Solange Europa schweigend hinnimmt, dass Frauen und Minderheiten elementare Rechte verweigert werden, weil die Scharia ihren Rechten und ihrem Leben übergeordnet wird, solange  bleibt der Freispruch von Meriam Yahia Ibrahim die glückliche Wendung eines einzelnen Schicksals in einem Meer aus Unrecht“, erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

http://www.igfm.de/news-presse/aktuelle-meldungen/detailansicht/?tx_ttnews[tt_news]=2887&cHash=72136db231664bbe9392994d61ec8868

 

Gruß Hubert