Archiv für 1. Oktober 2014

Blackmore’s Night – Where Are We Going From Here   Leave a comment

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Where Are We Going From Here

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Auf einem langen Weg, viele Meilen weit
Verwinkelte Wege, kalt und mit Schnee bedeckt
Aber ich frage dich, was wir alle wissen wollen
Wohin gehen wir von hier aus …

Linien auf meinem Gesicht, Linien auf meinen Händen
Führen zu einer Zukunft, die ich nicht verstehe
Einige Dinge gehen nicht wie sie sie geplant sind …
Wohin gehen wir von hier aus …

Auf den Spuren der Loipen durch die Spiegel der Zeit
Im Kreis drehen sich Rätsel in Reimen
Wir verlieren unseren Weg, versuchen zu finden
Suche den Weg nach Hause zu finden …
Der Versuch, uns auf den Weg nach Hause zu machen …

Als der Tag stirbt, mit Tränen in den Augen
Es gibt zu wenige Hallos und zu viele Abschiede
Schweigen beantwortet unsere Schreie … wohin gehen wir von hier aus …

Wir sind alle auf dieser Straße, gehen viele Meilen weit
Trotzig gehen wir neue Wege ins Unbekannte
Aber wen fragst du, wenn niemand wirklich weiß,
Wohin wir gehen von hier aus …

 


http://www.songtexte.com/uebersetzung/blackmores-night/where-are-we-going-from-here-deutsch-4bd6ff8e.html

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. Oktober 2014 von hubert wenzl in Musik

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Im In Love With You – Doro Pesch   Leave a comment

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. Oktober 2014 von hubert wenzl in Musik

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Sind die Türkei und der IS Verbündete?   Leave a comment

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Man darf nicht mal im Traum daran denken die Türkei in die EU aufzunehmen oder ein Assoziierungsabkommen mit ihnen abzuschließen. Das zeigt jetzt auch ganz deutlich die zweifelhaft Rolle der Türkei im Verhältnis zum Islamischen Staat.

Kobane Ein Nato-Staat sollte eine “Terror-Miliz” eigentlich nicht unterstützen. Oder gehört die Türkei jetzt zur “Achse des Bösen”? Bericht von einer Pressekonferenz.

Die zweifelhafte Rolle der Türkei  im Krieg des IS, der sich derzeit auf die Kurdengebiete im Norden Syriens konzentriert, war unter anderem Thema in einer heutigen Pressekonferenz bei der katholischen Friedensorganisation Pax Christi in Berlin. Eine Delegation des IPPNW , die sich vor Kurzem in grenznahen Flüchtlingslagern der Region umgeschaut hat, bestätigte die Ungereimtheiten der Türkei im Umgang mit den Kämpfern des Islamischen Staates.

Auch als Außenstehender ohne viel Hintergrundwissen dürfte man sich fragen, warum die islamistischen Milizen ihr Kalifat unbedingt auch in dem schmalen Grenzstreifen um Kobane und Afrin, nördlich von Aleppo errichten wollen, wo  die kurdische Bevölkerung ein basisdemokratisches Selbstverwaltungsprojekt errichtet haben, das sie nun auch militärisch verteidigen müssen.

Laut Norman Paech, eines der Delegationsmitglieder, gibt es keinen Zweifel, dass der IS auch hier erhebliche Unterstützung durch die Türkei erfährt. So ist die Grenze zur Türkei eigentlich nur für IS-Mitglieder offen, die ihre Verwundeten zur Behandlung in das Nato-Land bringen und von dort auch Nachschub an frischen Kämpfern und Waffen erhalten. Die Türkei ist gewissermaßen zur Drehscheibe für diesen Dschihad im Norden Syriens und des Irak geworden.

Das Auswärtige Amt scheint aber weiterhin diese Einsicht zu verweigern, die in der Region selbst laut Paech und Martin Dolzer unumstritten sei. Niels Annen, außenpolitischer Sprecher der SPD, der auf dieser Konferenz nicht anwesend war, wird von einigen Pressevertretern mit der Aussage zitiert, dass es für die Unterstützung des IS durch die Türkei keinerlei Beweise gäbe. Hier gibt es dann eine einmütige Ablehnung dieser Behauptung unter den Delegationsmitgliedern. Die Tatsache, dass der IS im Kampf gegen Assad schon seit Längerem unterstützt wurde, lasse sich noch um die offensichtliche Tatsache erweitern, dass die IS-Kämpfer unbehelligt in der Türkei ein und aus gehen, während die Kurden weiterhin starken Restriktionen ausgesetzt sind. Weiterhin gibt es ein türkisches Embargo für diese syrischen Kurdengebiete, was zur Knappheit an lebenswichtigen Medikamenten und anderen Versorgungsnotwendigkeiten in den syrischen Flüchtlingslagern führe.

Der Soziologe und Menschenrechtler Dolzer berichtet auch von einem Einreiseverbot für ihn seitens der Türkei. Man wolle auch die Medien davon abhalten über die Situation im Grenzgebiet zu berichten. Möglicherweise fürchtet die türkische Regierung unter Ministerpräsident Erdogan  eine erstarkende PKK und erfolgreiche kurdische Selbstverwaltungs-Projekte in der Region mehr, als den Islamischen Staat?

Die geplante Einrichtung einer Pufferzone  in diesem Gebiet, riecht jedenfalls danach, dass die Türkei hier das Selbstverwaltungs-Projekt der Kurden beenden möchte und den Schutz vor dem IS als Vorwand für eine Schwächung der Kurden nähme.

Der Grundvorwurf steht unausgesprochen  im Raum, dass Erdogan, der schon seit Längerem mit dem IS sympathisierte und erst jetzt öffentlich gegen ihn auftritt, das „Islamistische Kalifat“ als Lösung für das türkische „Kurdenproblem“ betrachtete.

Die Tatsache, dass ein kürzlich in der „Welt“ erschienener Artikel diese doppelbödige Haltung der Türkei deutlich thematisierte, schwächt den Verdacht ab, dass es sich bei diesem Vorwurf lediglich um eine fixe Idee der deutschen „Alt-Linken“ handelt. Auch die New York Times berichtete wiederholt über das seltsame Verhalten des Nato-Landes Türkei dem IS gegenüber.

Die Bundesregierung wird sich zu diesen Vorwürfen gegen ihren Nato-Partner früher oder später irgendwie verhalten müssen. Abstreiten geht bald nicht mehr. Eine ähnlich deutliche Stellungnahme gegenüber der türkischen Regierung, wie in der Ukraine-Krise gegenüber Russland, wegen seiner Unterstützung der Separatisten im Osten des Landes, dürfte man von der Bundesregierung schon erwarten. Auch dann, wenn es einen Verbündeten betrifft.

Von Sönke Paulsen, Berlin

http://presselinks.gedaechtnisbuero.de/?p=119

Dieser Artikel erscheint auch im Freitag:

https://www.freitag.de/autoren/soenke-paulsen/sind-tuerkei-und-islamischer-staat-verbuendete

 

Gruß Hubert