Archiv für 4. Oktober 2014

Warum der Westen so scharf auf Gewalt ist   Leave a comment

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Meiner Meinung ein lesenswerter Artikel von Sönke Paulsen, Berlin.

Warum der Westen so scharf auf Gewalt ist

Vor der UNO sagte Lawrow, dass Gewalt im Westen zur Normalität geworden sei. Stimmt das? Ein Versuch über unsere Gewalttätigkeit.Wenn im Spätsommer das Ende der Wespen naht, sagt man, würden sie besonders aggressiv. Ich kann das weder bestätigen noch bestreiten, ich bin immer vorsichtig mit diesen Viechern.

Gesellschaften, die sich in der Krise befinden, seien gefährlich, weil sie ihren Zusammenhalt dadurch wieder erlangen wollten, dass sie sich äußere Feinde schaffen und diese bekämpfen. Ob das für Deutschland nach der Weimarer Republik und für Frankreich nach der französischen Revolution irgendwie gelten kann, weiß ich nicht. Aber Napoleon zumindest hat Russland überfallen und Hitler auch.

Ich bin aber weder Historiker noch Biologe und kann das eigentlich nicht beurteilen, weder das mit den Wespen noch mit dem Westen in der Krise.

Mir fällt nur auf, dass wir nach außen irgendwie viel gewalttätiger sind,  als die Inder oder die Brasilianer, die Chinesen oder die Russen. Amerika hat nach dem zweiten Weltkrieg eine Liste von Angriffskriegen produziert, die man sich einfach mal durchlesen muss, weil man es schon längst vergessen hat.

Die Sucht nach “mehr”

Die Behauptung, dass die westlichen Demokratien nach außen friedfertig seien, erinnert mich immer an die Behauptung meine Frau, dass ich ihr schon ewig nichts mehr geschenkt habe. Wenn ich dann nachgrübele, fallen mir die vielen Shoppingtouren ein, die wir im letzten Monat gemacht haben und bei denen sie immer mit vollen Einkaufstüten nachhause ging.  Ein Geschenk von mir, war eigentlich immer dabei. Das Gedächtnis aber reichte immer nur so lange, bis das Bedürfnis nach „mehr“ aufkam und dann hieß es, dass wir uns ja überhaupt nichts gönnen würden. Das Startsignal für die nächste Shoppingtour.

Mittlerweile glaube ich, dass auf diese Weise nicht nur meine Frau und ich einkaufen gehen, sondern die großen Industrieländer der so genannten demokratischen Welt dasselbe machen, nur dass sie eben gleich global shoppen gehen und ganze Länder einkaufen oder (Verzeihung) überfallen. Nie ist es genug.

Innere Spannungen

Seit der Erfindung des Begriffes „Globalisierung“ drohen Wirtschaft, Politik und Medien einhellig mit dem Untergang unserer Zivilisation, wenn wir nicht schneller, besser und vor allem expansiver wachsen, als die anderen Länder, denen zumeist schlechter geht als uns. Sie drohen mit Wohlstandsverlust, Arbeitsplatzverlust und Rentenverlust, wenn wir nicht zu Höchstleistungen im globalen Wettbewerb bereit sind.

Neuerdings werden wird auch unsere Handelswege, unsere Rohstoffzugänge und schließlich unsere Sicherheit verlieren, wenn wir keine schlagkräftigen Einsatztruppen aufbauen, die überall auf der Welt im Sinne dieser drei Interessen überlegen-militärisch intervenieren können.

Gewaltbereitschaft des Westens zeigt sich diese Woche in der UNO

Das Wespenvolk, aus dem auch ich stamme, ist derzeit dabei die UNO mit einer beispiellosen Welle von Gewaltverherrlichung zu überschwemmen. Obama dämonisiert den Islamismus und jeder westliche Politiker erlaubt sich die sunitische Bewegung Islamischer Staat als pure Ansammlung von Teufeln zu charakterisieren, die psychologisch gar nicht mehr betrachtet werden dürfen, weil sie „nur die Sprache der Gewalt“ verstehen, wie sich Obama ausdrückte.

Schwach wirkte dagegen der Widerstand des iranischen Präsidenten Rohani, der die islamistische Gefahr auf den Kolonialismus und Rassismus des Westens in den letzten Jahrhunderten zurückführte und somit den ehemaligen Kolonialstaaten erhebliche Mitschuld an der Entstehung radikaler religiöser Regressionen gab.

Kolonialismus goes Globalisierung

Stimmt das? Wurde aus Kolonialismus Globalisierung? Ist letztere vielleicht genauso gewalttätig und menschenverachtend wie ersterer?

Ja, es scheint so, als würde ich auch einer von denen sein, die sich mit Rohani verbünden könnten, um den heroische Kampf der westlichen Demokratien für die „Freiheit“ als gewalttätigen Neokolonialismus zu diskreditieren, ohne in den „Befreiungskriegen“ des Westens den Segen für die Menschen sehen zu können.

Bin ich blind?

Demokratiemüdigkeit als Grund für Kritk am Westen?

Vielleicht bin ich auch nur so eine degenerierte und lebensmüde Wespe, die der eigenen Freiheit überdrüssig plötzlich undemokratischen Bewegungen nicht wiederstehen kann?

Eigentlich liebe ich die Demokratie. Ich kann gar nicht genug davon bekommen. Aber ich verachte das Recht des Stärkeren im Wirtschaftsliberalismus und diese ständige Sucht nach „mehr“, nach Expansion nach Beglückung anderer., die der “interventionistische Liberalismus” (Robert Kagan) der Neokonservativen predigt.

Vor allem hasse ich die Gewalt, die von westlichen Rüstungsexzessen während des kalten Krieges bis zur eiskalten Killer-Mentalität des Drohnen-Krieges gegen Individuen reicht. Ich verachte die Gewalttätigkeit unserer Länder! Ihre Befürworter widern mich an.

Mentale Unterschiede zwischen West und Ost?

Noch ein Feind der Demokratie, Wladimir Putin. Den zitiere ich auch noch. Er sagte vor zwei Jahren in einer RT-Talkshow (staatlich gelenkt natürlich ohne jede Pressefreiheit) sinngemäß folgendes:

Er habe viel über den Ausspruch von Scarlett O´Hara aus dem Roman „Vom Winde verweht“ nachgedacht, der da lautet: „Ich werde nie wieder hungrig sein!“ In Russland würde man einfach nicht so denken. Die Aussage käme ihm materialistisch vor, er vermisse die Spiritualität.

Erstaunliche Aussagen eines Mannes, der einer Riege von Oligarchen vorsteht, die so reicht sind, dass im Westen ganze Kaufhäuser, wie das „Kaufhaus des Westens“ in Berlin, dicht machen können, sollten sie ihre Frauen zum Shoppen plötzlich in andere Erdteile schicken. Aber warum shoppen deren Frauen gerade im Kadewe? Warum nicht in Mozambique oder Marakesch?

Natürlich weiß ich das nicht. Ich habe nur die Vermutung, weil diese Kaufhäuser den gesamten globalen Reichtum repräsentieren. Es geht darum, dort einzukaufen, wo sich traditionell alle Reichtümer der Erde anhäufen – in Berlin, Paris oder New York. Das soll auch so bleiben!

Die globalen Reichtümer gehören traditionell dem Westen?

In Berlin hat das Pergamon-Museum gerade dicht gemacht. Es soll renoviert werden. Der Pergamon-Altar und die anderen orientalischen Kostbarkeiten, die es dort zu bewundern gibt, wurden ja nicht einst in der berühmten Wikinger-Stadt Haitabu, aus deren Nachbarschaft meine Familie stammt, hergestellt. Meines Wissens nicht. Aber die Wikinger hätten diesen Altar bestimmt geklaut, wenn er in ihre Schiffe gepasst hätte.

Sie sind ja bis in den vorderen Orient gesegelt und haben dort Raubzüge veranstaltet. Sie kamen auch bis zum Schwarzen Meer, dorthin, wo jetzt der Westen dabei ist eine Speerspitze für die Freiheit gegen den “diktatorischen” Osten zu errichten, wenn auch mit mäßigem Erfolg.

Aber Angst und Schrecken, Chaos, Vernichtung und viele, viele Tote haben die Wikinger ebenso verursacht, wie die westlichen Demokratien mit ihren „Freiheitskriegen“. Ich will hier von den Kreuzzügen überhaupt nicht anfangen.

Im Grunde habe ich keine Ahnung.

Hier weiterlesen:
http://presselinks.gedaechtnisbuero.de/?p=115

 

Gruß Hubert

Islamische Schächt-Opferfest „Kurban Bayrami“   Leave a comment

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Gerade am Welt-Tierschutztag beginnt heuer das islamische Schächt-Opferfest. Es wird wieder mal vorgeführt zu welchen Grausamkeiten es führt weil irgendeinmal irgendein Mensch eine Religion erfunden hat. Die größten Scheußlichkeiten werden stets im Namen Gottes und der Religion begangen. Und beim Schächten haben unsere Politiker in Europa ja Angst als islamophob oder als antisemitisch zu gelten, anstatt diese Grausamkeiten einfach zu verbieten. Falsche Toleranz hat hier nichts zu suchen, wenn es um Tierquälerei geht. Diese Tötungsart wäre laut regulärem Tierschutzgesetz ausdrücklich verboten, aber man sieht weg und schreitet nicht ein.

Eine Schächt-Regel sagt:
„Die Tiere müssen gesund und nicht „beschädigt“ sein und dürfen beim Schächtvorgang nicht geängstigt werden – müssen so auf „beste Weise“ (!) geschächtet werden.“
Ein Hohn, wenn man da redet, dass die Tiere nicht geängstigt würden oder glaubt, dass das überhaupt möglich wäre. Glaubt man Tiere haben keinen Verstand? Die wissen ja genau was ihnen bevorsteht. Da ist jeder Kommentar überflüssig. So ein Quatsch kann nur von Religioten kommen.

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Hier ein Bericht von Animal-spirit.at

„Kurban Bayrami“ beginnt heuer am Welt-Tierschutztag!

 

"Kurban Bayrami" beginnt heuer am Welt-Tierschutztag!
Betäubungsloses Schächten: barbarische Tradition!
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Das islamische Schächt-Opferfest „Kurbam Bayrami“ findet in diesem Jahr vom 4. bis 7. Oktober 2014 statt. Von Ulrich Dittmann

Siehe dazu auch unsere heutige Presseaussendung.

„Diesem archaischen Tun liegt im Judentum die Erzählung der Beinahe-Opferung Isaaks (Genesis  22,1-19) durch Abraham, oder im Islam das Gedenken an den Propheten Ibrahim zugrunde, der bereit war, seinen Sohn Ismail für Allah zu opfern. Nach islamischem Glauben sollte jeder wirtschaftlich Bessergestellte ein Opfer bringen. Als Opfertiere dienen Schafe, Rinder oder Kamele. In Deutschland leben über 3,3 Millionen Bürger islamischen Glaubens (in Österreich ca. eine halbe Million). Sei es aus Unkenntnis oder Gewohnheit – einige von ihnen halten sich nicht an das in Deutschland bestehende generelle Betäubungsgebot und schlachten Tiere ganzjährig – aber insbesondere anläßlich des „Kurban Bayrami Opfer-Festes“ – ohne jegliche Betäubung. Ein solches betäubungsloses Schächten von warmblütigen Wirbeltieren ist aber als bewußte und vorsätzliche grauenhafte Tierquälerei einzustufen – sonst wäre diese Tötungsart nicht laut regulärem Tierschutzgesetz ausdrücklich verboten. (Anm.: im politisch über-korrekten Österreich gilt seit 2005 die absurde Ausnahmeregelung im § 32 TSchG, daß für „rituelle“, also religiöse, Schlachtungen Tiere erst unmittelbar nach dem Kehlschnitt betäubt werden müssen – sog. „Post-cut Stunning“ – eine völlig sinnlose und gesetzlich legitimierte schwere Tierquälerei!).

Ein harmonisches Zusammenleben aller Bevölkerungsschichten kann jedoch nur gedeihen, wenn solche Tierschindereien unterlassen – eine hier geltende Verfassungsethik und allgemein gültige Gesetze respektiert – werden. Eine „In-Ohnmacht-Versetzung“ der Tiere durch reversible Elektrobetäubung wird von maßgeblichen islamischen Religionsautoritäten auch als absolut religionskonform angesehen – ebenso mittlerweile auch eine gottgefällige Geldspende, gegeben an Arme. Es bestünde also für Muslime keinerlei Grund, betäubungslos zu schächten. Polizei und Ordnungsämter sind angewiesen im o.a. Zeitraum besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz (Schaftransport im Autokofferraum, Schwarz-Schächtungen auf Bauernhöfen und Schäfereien, oder in Feld und Flur) zu achten und auch entsprechenden Hinweisen  aus der Bevölkerung explizit nachzugehen. Weitere Informationen: www.pro-iure-animalis.de/schaechten sowie der Sonderdruck Schächten.

Nachtrag: Der erste Tag des islamischen Schächt-Opferfestes fällt in diesem Jahr makaberer Weise exakt auf den 4. Oktober 2014, eben den Welttierschutztag… Das heißt also, an dem Tag, an dem weltweit zum Schutze der Tiere aufgerufen wird, werden weltweit zugleich massenweise Tiere brutalst betäubungslos abgemetzelt…“

Siehe auch „Für die Tiere hat der Teufel eine Menschenfratze“

Quelle:

http://www.animal-spirit.at/willkommen/

 



Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von Animal Spirit schreibt in der Presseaussendung vom 03.10.2014 unter anderem:

Was wir uns anläßlich des Welt-Tierschutztages von der Regierung wünschen, sind nicht schöne, aber leere Worthülsen und kein Kniefall vor sog. Traditionen oder archaischen, tierquälerischen Opferritualen – egal ob von alteingesessenen oder zugewanderten Mitbürgern begangen – aus falsch verstandener „politischer Korrektheit“; wir fordern eine klare Gesetzgebung, die endlich dem Mensch-Tier-Verständnis des 21. Jahrhunderts und v.a. der wissenschaftlich begründeten Leidensfähigkeit unserer Mitgeschöpfe Rechnung trägt.“

 

Gruß Hubert