Archiv für 5. Dezember 2014

I’ll Stand by You – The Pretender   Leave a comment

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I’ll Stand by You

 

Oh, warum siehst du so traurig aus.
Und Tränen in deinen Augen.
Komm, komm zu mir.
Schäme dich nicht für dein Weinen.
Lass mich in dich schauen.
Weil ich deine dunkle Seite bereits gesehen habe.

Wenn die Nacht über dich herein bricht.
Du einfach nicht weist was du tun sollst.
Nichts was du mir gestehst, wird meine Liebe für dich schwinden lassen.

Ich werde zu dir halten, an deiner Seite sein.
Werde nicht zulassen das dir irgendjemand weh tut.
Ich werde an deiner Seite sein.

Wenn du also wahnsinig wirst, dann werde wahnsinnig.
Vergrabe das nicht alles in dir.
Komm, und rede jetzt mit mir.

Hey, was hast du zu verbergen.
Langsam werde ich auch sauer.
Ich bin genauso wertvoll wie du.

Wenn du an der Kreuzung stehst
und nicht weist in welche Richtung du gehen sollst
dann lass mich zu dir kommen.
Denn selbst wenn du dich irrst.

werde zu dir halten. Werde an deiner Seite sein.
Werde nicht zulassen das dir irgendjemand wehtut.
Ich werde an deiner Seite sein.

Lass mich in dich, in deiner dunkelsten Stunde
Und ich werde dich niemals verlassen.
Werde an deiner Seite sein.

Und sollte die Nacht über dich herrein brechen, schatz.
Und du dich ganz allein fühlst.
wirst du nicht alein sein.

Ich werde zu dir halten. Werde an deiner Seite sein.
Werde nicht zulassen das dir irgendjemand wehtut.
Ich werde an deiner Seite sein.

Ich werde zu dir halten. Werde an deiner Seite sein.
Werde nicht zulassen das dir irgendjemand wehtut.
Ich werde an deiner Seite sein. ja

Werde nicht zulassen das dir irgendjemand wehtut.
Ich werde zu dir halten.
Werde an deiner Seite sein.

Ich werde an deiner Seite sein.
nein, nein, nein, nein,
Lass mich in dich in deiner dunkelsten Stunde
und ich werde dich nie verlassen
ich werde zu dir halten
werde an deiner Seite sein.

 

http://www.songtexte.com/uebersetzung/pretenders/ill-stand-by-you-deutsch-3bd6fc84.html

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 5. Dezember 2014 von hubert wenzl in Musik

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EU-Politik: Verlierer im fremden Interesse   Leave a comment

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Die EU tut alles im Interesse der USA, egal was es sie selbst kostet. Wenn man das kritisiert ist man antiamerikansich. Gestern im ZDF bei Illner sah man ja auch Katrin Göring-Eckardt, die EKD-Kirchen-Engagierte (Präses der 11. Synode der EKD und Mitglied des Rates der EKD (bis 26. September 2013), wenn ihr Privatleben auch nicht ganz so kirchen-vorbildlich ist
http://www.pi-news.net/2013/08/goring-eckardt-hat-einen-neuen-pastor/ – aber das nur nebenbei.
http://www.ekd.de/personen/goering_eckardt.html

Gestern in eben dieser ZDF-Sendung warf sie Oskar Lafontaine massiven Antiamerikanismus vor. Auf die Frage von Lafontaine wie sie die US-Drohnen-Morde sehe, hatte sie nichts zu sagen bzw. wich sie der Frage aus. Jedenfalls finde ich diese Frau abstoßend. Sie unterbrach Lafontaine dauernd, wehrte sich aber vehement, wenn Lafontaine mal dazwischen funkte.

http://www.zdf.de/maybrit-illner/rot-rot-gruen-in-thueringen-linke-an-der-macht-ist-das-unrecht-nun-vergessen-36183698.html

Aber zurück zur so „vorteilhaften“ Freundschaft von den deutschen US-Freunden.

Hier ein Artikel eines Unbequemen.

EU-Politik: Verlierer im fremden Interesse

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Das nächste Sanktionspaket gegen Russland ist geschnürt und wartet auf die Umsetzung. Im vorauseilendem Gehorsam und ohne die nächsten Sanktionsschritte der USA abzuwarten, prescht die EU vorwärts und treibt die Eskalation voran, während in der Ostukraine die Zeichen gerade auf vorsichtige Entspannung stehen. Es heißt, nur wenn Russland seine Soldaten aus der Ukraine abziehe, sei die EU bereit, auf Sanktionen zu verzichten. Wie schon beim Absturz der MH17, sind Beweise nicht zwingend notwending. Wichtig ist nur die Logik der eigenen Rhetorik, die die EU zu destruktivem Aktionismus verpflichtet.
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Das vorgetragene Ziel, Russland „zum Einlenken“ in der Ukraine-Haltung zu bewegen, ist genauso naiv wie utopisch, obwohl eigentlich nach dem ganzen verpatzten Entweder-Oder-Gezerre um die Ukraine keine Blauäugigkeit mehr seitens der EU noch richtig überraschen kann. Die Europäer unterschätzen hier mal wieder, um welch substanzielle Dinge es für Russland in der Ukraine geht und welchen langen Atem die Russen hier im Gegesantz zu den Europäern mitbringen.

Um was geht es den beiden Seiten, wenn sich die Sanktionsspirale immer weiter dreht?
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Für die Russen geht es um die Millionen unterdrückter Landsleute, die vor nicht allzu langer Zeit das Pech hatten, sich jenseits der bis dato virtuellen Grenzen wiederzufinden und denen heute nicht nur elementare Bürgerrechte fehlen, sondern schlichtweg Sicherheit vor dem Bombenhagel und den rechtsradikalen Verbänden, die in den Donbass geschickt werden. Den Russen geht es um die einst brüderliche Ukraine, die historische Wiege der ostslawischen Zivilisation, mit Tausenden Verbindungen jeder Art nach Russland, die durch verdeckte westliche Wühlarbeit der letzten 23 Jahre im Begriff ist, ein extrem feindliches Gebilde direkt vor der Haustür zu werden, das durch potenzielle NATO-Militärbasen im Osten des Landes die russische Sicherheit und politische Handlungsfähigkeit direkt bedrohen kann. Und, last but not least, geht es den Russen bei dieser Konfrontation im weitesten Sinne um nicht weniger, als um den Erhalt der Selbstachtung und der Souveränität des eigenen Landes, Dinge die im Grunde keinen Preis haben.
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Wenn die Europäer denken, sie könnten die Russen mit Druck und Strafmaßnahmen „zum Einlenken“ in der Ukraine-Frage und zum tatenlosen Zuschauen bei den erwähnten Vorgängen zwingen, dann kennen sie weder die russische Mentalität noch die tiefe Bedeutung der Ukraine für Russland. Hoffnungen, dass Putin irgendwann innenpolitischen Gegenwind bekommt, sind absolut unbegründet. Jede weitere aggressive Handlung der EU wird die Konsolidierung der russischen Gesellschaft um Putin herum (mit seinen aktuell rekordverdächtigen 85% Zustimmung) und die nachhaltige Entfremdung gegenüber Europa immer weiter verstärken.
Da hilft es auch nicht, diese Entwicklung „Putins Propaganda“ zuzuschreiben und die Russen als unmündige Schäfchen zu porträtieren. Über die Sicht und die Argumente des Westens wissen die Russen heute deutlich besser Bescheid, als umgekehrt, von der wahren Lage in der Ukraine ganz zu schweigen, die sie millionenfach durch persönliche Kontakte mitbekommen.
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Im Gegensatz dazu, geht es Europa bei der Konfrontation mit Russland und der potenziell endlosen gegenseitigen Schädigung durch Sanktionen um keine so hehren Ziele. Es geht im Grunde um nichts anderes, als um den Erhalt der alten Ordnung und die Einhaltung der transatlantischen Vasallentreue, die der große Bruder mit ebenso geschickten wie dubiosen Methoden zu sichern weiß.

Gerade ein Land wie Deutschland, das besetzt, bevormundet, belauscht und bestohlen wird (Stichwort Goldreserven) bemüht sich im Sirenenklang der Systemmedien um die Konservierung der aktuellen Zustände. Es mag sich gar nicht mehr vorstellen, wie sich wahre Souveränität und vollwertige Selbstachtung anfühlen und dass das Dinge sind, für die andere Länder noch zu kämpfen bereit sind. Ihre Opferbereitschaft und Durchhaltevermögen dürften dabei deutlich größer sein, als bei denen, die sich aus lauter Vasallentreue schädigen.

Leider erkennen nicht alle Normalbürger hinter den offiziösen Propagandaphrasen die wahre Bedeutung und das wahre Wesen der aktuellen Konfrontation: als eine Herausforderung der bröckelnden US-Hegemonie, die sich je nach Ausgang dieses Kampfes entweder noch schneller auflöst oder aber noch einmal auf Jahrzehnte hinaus verfestigt. Wieder einmal in der Geschichte wirft Russland den Hegemonialbestrebungen eines mächtigen Aggressors den Fehdehandschuh, wieder einmal hängt davon die Freiheit Europas ab. Als deutscher Bürger sollte man sich überlegen, ob der wirtschaftliche Schaden, den Deutschland aktuell und in Zukunft anstelle des eigentlichen Drahtziehers der Krise erleidet, die uneingeschränkte Solidarität weiterhin rechtfertigt.

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 5. Dezember 2014 von hubert wenzl in Politik

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