Archiv für 8. Dezember 2014

Männer sollen Männer bleiben   2 comments

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Männer sollen Männer bleiben und sich nicht nach irgend jemands Wunsch „ummodeln“ lassen. Ganz am wenigsten wenn es Emanzen fordern. Die haben bei Männern überhaupt nichts zu fordern, wenn dann sollen sie es bei ihrem eigenen Geschlecht tun.

So funktioniert es schon mal nicht:
„Männer sollten tagsüber mit dem Staubsauger durchs Haus wedeln und abends den feurigen Liebhaber mimen.“

Hier ein Artikel eines Männerarztes.

Männer sind nicht beliebig veränderbar

In zahlreichen Artikeln und Büchern beschäftigen sich Autoren mit der „Neuen Rolle des Mannes in der Gesellschaft“. Dabei werden Szenarien dargestellt, wie schwangere Männer auf Titelblättern von Journalen posieren (News 23 09 2004) oder es wird überhaupt versucht zu erklären, warum Männer bald aussterben werden, frei nach dem Motto „Männer- das überflüssige Geschlecht“. (Steve Jones: der Mann – ein Irrtum der Natur? ISBN 3 49961961 X).
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Dass solche Behauptungen ganz einfach Unsinn sind, braucht nicht näher erläutert zu werden. Manche Autoren und Kolumnisten versuchen eben, durch Provokation die Verkaufszahlen ihrer Bücher zu steigern. Aber auch die Diskussion über eine „Neue Rolle des Mannes in der Gesellschaft“ ist eine Anmaßung, denn nicht die Gesellschaft bestimmt über die Rolle der Geschlechter, sondern die Evolution. Die Sozialisation hat hier zweifelsfrei ein gehöriges Wörtchen mit zu reden, die Rolle des Mannes als Erzeuger von Nachkommen und als Jäger wird sich deswegen aber kaum ändern. Auch in matriachalischen Kulturen hat der Mann die Frau penetriert.
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Es gibt nun mal 2 Geschlechter und das ist gut so. Sie sind durch jahrmillionenalte evolutionäre Entwicklung aufeinander abgestimmt und zwar in genialer Weise. Sie ergänzen sich optimal, konkurrenzieren sich aber nicht.

Doch das war nicht immer so! Wissenschafter haben herausgefunden, dass das Leben auf diesem Planeten ungefähr 3,3 Milliarden Jahre lang aus niedrig entwickelten Lebewesen bestanden hat, die sich nicht sexuell, sondern durch Zellteilung fortgepflanzt haben, was nichts anderes bedeutet, als dass immer wieder Klone von vorausgehenden Generationen geschaffen wurden. Das Ergebnis liegt auf der Hand: der Stillstand der Evolution!
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Warum es schließlich dazu gekommen ist, dass sich ein zweites, „männliches“ Geschlecht entwickelt hat, weiß niemand, es besteht aber kein Zweifel, dass diese Entwicklung einen Quantensprung für die Evolution bedeutet hat.

Der Umstand, dass neues Leben nur aus der Verschmelzung verschiedener Erbanlagen entstehen kann, war die Grundlage für die Entstehung von höherem Leben.

Aus diesen Darstellungen kann man aber ganz leicht erkennen, dass die Natur den Männern einen ganz klaren Auftrag gegeben hat: den Fortgang der Evolution zu beschleunigen, indem der Mann seine „selfish genes“ möglichst weit verbreitet.
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Selbstverständlich müssen wir Männer den Frauen neidlos zugestehen, die Urform des Lebens zu repräsentieren. Die Bibel irrt! – denn der Mann ist aus der Frau hervorgegangen und nicht umgekehrt, aber auch die Gesellschaft irrt, indem sie glaubt, die Rolle des Mannes immer wieder „neu“ definieren zu können.

Es ist das Testosteron, das den Mann zum Jäger macht!

Es dringt in die Zelle ein und sucht sich sofort das „Allerheiligste“, den Zellkern, den Sitz des Genoms. Dort dockt es – ohne den genetischen Code zu verändern – an und verändert lediglich die Genexpression, das heißt nicht das Genom wird verändert, sondern das, was es bewirkt.

Stellen Sie sich einen Jungen vor und vergleichen sie sein Erscheinungsbild vor und nach der Pubertät. Unter Testosteroneinfluss bleibt nichts wie es war, das Äußere, aber auch die Denkweise und die Psyche dieses jungen Mannes ist nun völlig verändert.
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Testosteron vermehrt den Muskel und vermindert das Fett, kräftigt den Knochen und schärft die Sinne, verursacht aggressive Verhaltensmuster und verändert die Denkweise. Männer fokusieren, experimentieren und lösen Probleme, sind schmerzunempfindlicher als die Frauen und auch ihre Sexualität unterscheidet sich ganz wesentlich von der der Frauen: Männer unterliegen keinem Zyklus und sind sexuell wesentlich aktiver als Frauen.
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Dass all diese Auswirkungen tatsächlich testosteronbedingt sind, hat man durch Versuche zweifelsfrei bewiesen: es gibt aufwändige Tierexperimente mit der Verabreichung unterschiedlicher Hormone, die beweisen, daß das Interesse an unterschiedlichem Spielzeug hormongesteuert ist. Unter Testosteron greifen Rhesusaffen zur elektrischen Eisenbahn, unter Östrogenen zur Puppe.
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Die Ansprüche der heutigen Gesellschaft, explizit der Frauen an die Männer hat jahrzehntelang zu Verunsicherung und Depression geführt. Männer sollten tagsüber mit dem Staubsauger durchs Haus wedeln und abends den feurigen Liebhaber mimen. Doch inzwischen gibt es gegenteilige Ambitionen, die ausgerechnet wieder von Frauen lanciert werden: wieder einmal soll der Mann „sterben“, diesmal aber nur der verweichlichte, angepasste Mann: „Stirb Susi!“ ist der Titel zum passenden Buch einer weiblichen Autorin, namens Wäis Kiani.

Als Mann und Autor dieser Kolumne muss ich aber von den Männern selbst mehr Mut einmahnen, „unsere“ Bedürfnisse zu artikulieren und auch zu leben. Lassen wir uns nicht verunsichern, denn die Gesellschaft hat nicht darüber zu befinden, wie wir zu sein haben. Wir sind von der Natur mit Talenten und Fähigkeiten ausgestattet worden, die die Menschheit weitergebracht haben und ihr viel Freude bereiten. Wir sollten es uns auch nicht nehmen lassen, unserer Freude am Leben dadurch Ausdruck zu verleihen, dass wir das sind, was wir sind: eben Männer!

 

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/der-mann/gedanken-zum-mannsein/

 

Gruß Hubert

Wahlergebnis kippt in Moldawien plötzlich zugunsten der EU   1 comment

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Es ist schon ungeheuerlich mit welchen undemokratischen Methoden alles, aber auch gar alles getan wir, damit zum Schluß das erwünschte Ergebnis für die EU-Befürworter heraus kommt.
An was anderes soll man da denken als an Wahlmanipulation? Vor einigen Wochen kollabierten ähnlich überraschend die Oppositionsparteien in Polen. Die polnische Opposition sprach von Wahlmanipulationen und will das Ergebnis anfechten.
In Moldawien wurde starke pro-russische Partei knapp vor dem Urnengang von der Wahl ausgeschlossen, die gegen die EU ist und eine Annäherung an Russland wollte. Die Begründung für den Ausschluß dieser pro-russischen Partei möchte ich kennen.
Mit allen Mitteln wird vor Wahlen pro-EU-Propaganda betrieben. Man verspricht den Wählern das Blaue vom Himmel. Die Versprechen werden nicht gehalten und stellen sich als plumpe Lügen heraus.

Wahlergebnis kippt in Moldawien: Plötzlich liegen EU-Parteien vorne

In Moldawien haben sich bei der Parlamentswahl die EU-freundlichen Parteien durchgesetzt. Die Wende kam, nachdem der Wahlleiter um Mitternach verkündet hatte, die pro-russischen Parteien lägen bei Auszählung von etwa 40 Prozent vorne. Der Sieg der Regierung war nur möglich, weil eine starke pro-russische Partei knapp vor dem Urnengang von der Wahl ausgeschlossen worden war.

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Frank-Walter Steinmeier kann aufatmen: Die moldawische Regierungspartei von Premier Iurie Leanca konnte sich erst nach Mitternacht gegen die Opposition durchsetzen. Die Partei will eine EU-Annäherung und hatte vor der Wahl eine starke pro-russische Partei ausgeschlossen. (Foto: dpa)

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Bei der Parlamentswahl in Moldawien ist das Wahlergebnis in der Nacht plötzlich zugunsten jener Parteien gekippt, die eine engere Anbindung an die EU wollen. Nach Auszählung von knapp 90 Prozent der Stimmen entfallen auf die drei Parteien des pro-europäischen Lagers zusammen 44 Prozent, wie die Wahlkommission am Montag mitteilte. Damit kämen die Liberaldemokraten von Ministerpräsident Iurie Leanca und ihre beiden Koalitionspartner auf eine ausreichende Mehrheit zur Regierungsbildung. Stärkste Kraft wurden allerdings die Sozialisten mit 21,5 Prozent der Stimmen. Sie wollen eine Annäherung an Russland und hatten zusammen mit anderen Parteien noch bis Mitternacht in Führung gelegen. Die Sozialisten sind damit stärker als Leancas Liberaldemokraten, die auf 19,2 Prozent kommen. Auf Platz drei folgen die Kommunisten mit knapp 18 Prozent. Leanca strebt bis 2020 einen Beitritt zur Europäischen Union an.

Der Sieg überraschte viele Moldawier, weil die Mehrheit der EU-Gegner in Moldawien ähnlich überraschend kollabierte wie jene der Oppositionsparteien in Polen vor einigen Wochen: Auch dort hatte sich die Regierung mit einer unerwarteten Kehrtwende des Wählerverhaltens während der Auszählung der Stimmen zurück an die Mehrheit gekämpft. Die polnische Opposition sprach von Wahlmanipulationen und will das Ergebnis anfechten.

In Rumänien war es nach der Wahl ebenfalls zu Protesten gekommen: Dort hatte sich die EU-freundliche Opposition durchgesetzt. Zahlreiche Wähler, vor allem im Ausland, waren allerdings an der Stimmabgabe gehindert worden. 

Die Wahl am Sonntag stand ganz unter dem Eindruck des Ukraine-Konflikts und gilt als richtungweisend für das kleine südosteuropäische Land, das vor einer Zerreißprobe steht. Die Regierung will ihren EU-freundlichen Kurs fortsetzen, während die Opposition eine stärkere Anbindung der früheren Sowjetrepublik an Russland anstrebt. Die Lage in Moldawien ist vergleichbar mit der in der Ukraine, auch wenn das Land mit seinen rund drei Millionen Einwohnern weniger im Licht der Öffentlichkeit steht als der mehr als zehnmal so bevölkerungsreiche Nachbar Ukraine.

Der Wahlsieg der EU-Parteien wurde nur durch den Ausschluss der aussichtsreichen prorussischen Partei Patria möglich.

Die EU, Russland und die USA hatten sich über diese Einschränkung der demokratischen Rechte besorgt gezeigt. Die Behörden werfen der Partei illegale Finanzierung vor. Patria hätte Umfragen zufolge bis zu 15 Prozent der Stimmen erreichen können.

Seit einer gewaltsamen Entmachtung der Kommunisten vor fünf Jahren regiert in dem Land mit 3,5 Millionen Einwohnern ein der EU wohlgesonnenes Bündnis. «Ohne Europa kann sich Moldau nicht entwickeln», sagte Regierungschef Iurie Leanca bei seiner Stimmabgabe in der Hauptstadt Chisinau. Die Opposition will Moldaus EU-Kurs nicht mittragen und setzt sich für den Beitritt zu einer Zollunion mit Russland ein.

In Moskau kam es zu Protesten am moldawischen Konsulat, weil dort viele Menschen wegen langer Wartezeiten keine Chance mehr hatten, ihre Stimme abzugeben. «Wir sind mit Russland!» und «Wir wollen keine EU!», skandierten die Menschen. Nach offiziellen Angaben leben in Russland mehr als 700.000 Moldawier.

Insgesamt waren mehr als 20 Parteien und Einzelbewerber im Rennen um die 101 Parlamentssitze zugelassen. Wahlleiter Ciocan sprach von einem Tag ohne Verstöße.

Moldawien liegt zwischen der Ukraine und dem EU-Mitglied Rumänien – und somit im Spannungsfeld zwischen Russland und der Europäischen Union. Die EU hat mit Moldawien ein Assoziierungsabkommen unterzeichnet. Russland belegte das landwirtschaftlich geprägte Land mit Agrarsanktionen. Das von Moldau abtrünnige und von Russland kontrollierte Konfliktgebiet Transnistrien beteiligte sich nicht an der Abstimmung. Die Region will sich Russland anschließen.

Wahlergebnis kippt in Moldawien: Plötzlich liegen EU-Parteien vorne

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Gruß Hubert

Kapitalismus und Schlachthöfe   Leave a comment

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Man kann das Weltbild des Kapitalismus nicht besser darstellen als mit einem Vergleich mit Schlachthöfen. Man geht buchstäblich über Leichen. Dem Kapitalismus interessiert keine Grausamkeit. Da haben Moral, Menschlichkeit, Gefühle, soziale Gerechtigkeit, Mitleid usw. keinen Platz mehr. Wenn man sieht wie Tiere in den Tierfabriken gehalten werden, seien es Hühner-KZs, Schweine in Kastenständen usw., dann erkennt man dass es für Maximalprofit nicht ohne Maximalausbeutung geht. Tiere werden da nicht mehr als fühlende Lebewesen gesehen sondern als eine Sache, ein Produkt. Das Tier ist nur ein Mittel um möglichst viel Geld zu scheffeln. Da wird im Akkord geschlachet. Ob da Kühe lebend aufgeschnitten werden interessiert die nicht. Und nicht zuletzt: Kapitalismus ist NICHT Demokratie. Ach noch was: Die Religion hat ihr Bündnis mit dem Kapitalismus geschlossen, deswegen auch ihr abgrundtiefer Hass gegen den Kommunismus, dessen Ideee es ja wäre zu teilen. O-Ton aus dem Vatikan: „In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz“.
http://www.tigerfreund.de/10/kirche_und_tierschutz-die_verratene_schoepfung.htm

Das Brüllen der Rinder beim Geschlachtetwerden

»Moralische Bedenken gegen Kalbsbraten? Von seiten der Erzieher nicht.
Von seiten der Jurisprudenz nicht. Von seiten derMoraltheologie nicht. Von tausend anderen moralischen Seiten nicht. Von der des Kalbes vielleicht?«Karlheinz Deschner

Ein Rind hängt am Fließband, am Hinterbein aufgehängt. Es zappelt. Der Schlächter setzt das Messer an den Hals und schneidet mit einem langen Schnitt die Kehle auf. Ein Schwall von Blut strömt aus seinem Hals. Das Tier schlägt mit dem Kopf und schreit entsetzlich. Ein weiteres Rind, ebenfalls am Hinterbein aufgehängt, schlägt mit dem freien Hinterbein wild um sich. Erst wird dem Rind die Kehle aufgeschnitten. Dann wird ihm ein Vorderbein abgetrennt. Das Tier lebt aber noch! Es schlägt um sich, die Augen gehen auf und zu. Dann wird das andere Bein abgeschnitten. Erst als der Schlachter den Kopf abtrennt, ist das Rind tot. Doch schon kommt das nächste Rind am Fließband aufgehängt: Es zappelt mit dem ganzen Körper, schlägt mit Kopf, tritt mit den Füßen….

Bei Bewusstsein aufgeschnitten

Zu häufig kommt es vor, dass ein Tier durch einen schlecht gesetzten Bolzenschuss bereits vor dem eigentlichen Schlachten wieder zu sich kommt. Eine Entscheidung der EU-Kommission verlangt nämlich, dass seit dem 1. Januar 2001 das zentrale Nervengewebe der Rinder nach dem Betäuben durch den Bolzenschuss nicht mehr durch Einführung eines sogenannten Rückenmarkzerstörers zerstört wird, weil dadurch infiziertes Gewebe in den Blutkreislauf und damit auch in die Skelettmuskulatur gelangen könnte. Beim Bolzenschuss die richtige Stelle am Kopf zu treffen ist schwer. Hat das Tier gar Panik, ist es fast unmöglich (schwer vorzustellen, dass das Tier da keine Panik hat). Bei Rindern mit dickem Schädel betäubt der Schuss überhaupt nicht. Die Rinder sind so schlecht betäubt, dass sie noch während des Schlachtens brüllen. Die Tiere zwinkern mit den Augen, schlagen mit den Beinen, ziehen seitlich den Kopf hoch – ein klares Zeichen, dass das Empfindungs- und Wahrnehmungsvermögen nicht ausgeschaltet ist.
Beate Gminder, EU-Kommission, verteidigte gegenüber dem Polit-Magazin Panorama (8/2001) die neue Schlachtverordnung der EU: »Es muss abgewogen werden zwischen Gesundheitsschutz der Arbeiter und der Bevölkerung und dem Tierschutz.«.Auch die Bolzenschussbetäubung soll in Zukunft elektrischen Betäubungsverfahren weichen, da in Zeiten von BSE nicht ausgeschlossen werden könne, dass infektiöses Gewebe aus dem Gehirn in den Körper der Tiere gelangt. Die Elektrobetäubung kann aber keine sichere Betäubung von Rindern gewährleisten.

 

us dem Theaterstück von Bertolt Brecht „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“.

 

Gruß Hubert