Man kann das Weltbild des Kapitalismus nicht besser darstellen als mit einem Vergleich mit Schlachthöfen. Man geht buchstäblich über Leichen. Dem Kapitalismus interessiert keine Grausamkeit. Da haben Moral, Menschlichkeit, Gefühle, soziale Gerechtigkeit, Mitleid usw. keinen Platz mehr. Wenn man sieht wie Tiere in den Tierfabriken gehalten werden, seien es Hühner-KZs, Schweine in Kastenständen usw., dann erkennt man dass es für Maximalprofit nicht ohne Maximalausbeutung geht. Tiere werden da nicht mehr als fühlende Lebewesen gesehen sondern als eine Sache, ein Produkt. Das Tier ist nur ein Mittel um möglichst viel Geld zu scheffeln. Da wird im Akkord geschlachet. Ob da Kühe lebend aufgeschnitten werden interessiert die nicht. Und nicht zuletzt: Kapitalismus ist NICHT Demokratie. Ach noch was: Die Religion hat ihr Bündnis mit dem Kapitalismus geschlossen, deswegen auch ihr abgrundtiefer Hass gegen den Kommunismus, dessen Ideee es ja wäre zu teilen. O-Ton aus dem Vatikan: „In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz“.
http://www.tigerfreund.de/10/kirche_und_tierschutz-die_verratene_schoepfung.htm

Das Brüllen der Rinder beim Geschlachtetwerden

»Moralische Bedenken gegen Kalbsbraten? Von seiten der Erzieher nicht.
Von seiten der Jurisprudenz nicht. Von seiten derMoraltheologie nicht. Von tausend anderen moralischen Seiten nicht. Von der des Kalbes vielleicht?«Karlheinz Deschner

Ein Rind hängt am Fließband, am Hinterbein aufgehängt. Es zappelt. Der Schlächter setzt das Messer an den Hals und schneidet mit einem langen Schnitt die Kehle auf. Ein Schwall von Blut strömt aus seinem Hals. Das Tier schlägt mit dem Kopf und schreit entsetzlich. Ein weiteres Rind, ebenfalls am Hinterbein aufgehängt, schlägt mit dem freien Hinterbein wild um sich. Erst wird dem Rind die Kehle aufgeschnitten. Dann wird ihm ein Vorderbein abgetrennt. Das Tier lebt aber noch! Es schlägt um sich, die Augen gehen auf und zu. Dann wird das andere Bein abgeschnitten. Erst als der Schlachter den Kopf abtrennt, ist das Rind tot. Doch schon kommt das nächste Rind am Fließband aufgehängt: Es zappelt mit dem ganzen Körper, schlägt mit Kopf, tritt mit den Füßen….

Bei Bewusstsein aufgeschnitten

Zu häufig kommt es vor, dass ein Tier durch einen schlecht gesetzten Bolzenschuss bereits vor dem eigentlichen Schlachten wieder zu sich kommt. Eine Entscheidung der EU-Kommission verlangt nämlich, dass seit dem 1. Januar 2001 das zentrale Nervengewebe der Rinder nach dem Betäuben durch den Bolzenschuss nicht mehr durch Einführung eines sogenannten Rückenmarkzerstörers zerstört wird, weil dadurch infiziertes Gewebe in den Blutkreislauf und damit auch in die Skelettmuskulatur gelangen könnte. Beim Bolzenschuss die richtige Stelle am Kopf zu treffen ist schwer. Hat das Tier gar Panik, ist es fast unmöglich (schwer vorzustellen, dass das Tier da keine Panik hat). Bei Rindern mit dickem Schädel betäubt der Schuss überhaupt nicht. Die Rinder sind so schlecht betäubt, dass sie noch während des Schlachtens brüllen. Die Tiere zwinkern mit den Augen, schlagen mit den Beinen, ziehen seitlich den Kopf hoch – ein klares Zeichen, dass das Empfindungs- und Wahrnehmungsvermögen nicht ausgeschaltet ist.
Beate Gminder, EU-Kommission, verteidigte gegenüber dem Polit-Magazin Panorama (8/2001) die neue Schlachtverordnung der EU: »Es muss abgewogen werden zwischen Gesundheitsschutz der Arbeiter und der Bevölkerung und dem Tierschutz.«.Auch die Bolzenschussbetäubung soll in Zukunft elektrischen Betäubungsverfahren weichen, da in Zeiten von BSE nicht ausgeschlossen werden könne, dass infektiöses Gewebe aus dem Gehirn in den Körper der Tiere gelangt. Die Elektrobetäubung kann aber keine sichere Betäubung von Rindern gewährleisten.

 

us dem Theaterstück von Bertolt Brecht „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“.

 

Gruß Hubert