Archiv für 10. Dezember 2014

Das Drama von illegalen Wolfsabschüssen   1 comment

.

Es ist ein Drama, dass immer wieder Wölfe (auch Bären) illegal abgeschossen werden. Wenn man dieser Täter habhaft werden sollte, dann wären drastische Strafen angebracht. Eine Abschreckung für solche verbrecherischen Taten wäre dringend nötig. Auch Sensibilisierungs-Kampagnen bräuchte es dringend.
Die größte Bedrohung für Wölfe, die keine hohen Ansprüche an ihren Lebensraum stellen, ist oft die fehlende Akzeptanz.

Aus Tierschutznews.ch
.

Wölfe jagen zahlt sich nicht aus

.
.

.

Studie liefert überraschende Daten über Wolfsrudel und Schafrisse.
Eine aktuelle US-Studie der Washington State University zeigt, dass der Abschuss von Wölfen kein geeignetes Mittel ist um Viehherden zu schützen – im Gegenteil: Je mehr einzelne Wölfe erlegt werden, desto mehr Herdentiere fallen im Folgejahr den Beutegreifern zum Opfer. „Die Milchmädchenrechnung, weniger Wölfe bedeuten weniger Schafrisse, ist falsch“, so Christian Pichler vom WWF. Die der Studie zugrunde liegenden Langzeituntersuchungen in drei US-Bundesstaaten beweisen, dass mindestens vier Prozent mehr Schafe gerissen werden, wenn im Jahr davor einzelne Wölfe erlegt wurden. „Der Abschuss einzelner Wölfe zum Schutz von Schafherden ist also nicht nur sinnlos, sondern kann sogar kontraproduktiv sein“, schlussfolgert Pichler, denn: „Solche Eingriffe zerstörten die ansonsten gut funktionierende Struktur in Wolfsrudeln.“
.
Werden einzelne Rudeltiere entnommen, gerät das Sozialgefüge aus den Fugen, so die Studienautoren – besonders, wenn es sich um ein erfahrenes Tier handelt. Der Abschuss eines Elterntieres kann dazu führen, dass Wölfe ihr Jagdverhalten ändern und wegen der fehlenden Erfahrung auf leichter zu erbeutende Tiere wie ungeschützte Schafe ausweichen müssen. Vorkehrungen wie Elektrozäune oder Hütehunde könnten dagegen effektiv Abhilfe schaffen: „Einmal mehr zeigt sich, dass am Herdenschutz kein Weg vorbei führt“, so Pichler. In Österreich gibt es bislang erst ein einziges Herdenschutz-Modellprojekt in Osttirol. Derzeit werden auf unserem Staatsgebiet etwa fünf bis sieben Wölfe vermutet. Zur Rudelbildung ist es bei uns bisher noch nicht gekommen.
.
Die Zahlen der US-Langzeitstudie stammen aus den Jahren 1987 bis 2012 und beinhalten Angaben zu getöteten Wölfen sowie zu Verlusten bei Nutztierherden, die auf Wölfe zurückzuführen sind. Demnach verdoppelte sich die Verlustrate unter Haustieren wie Schafen in Relation zur Anzahl der getöteten Wölfe bis zu einem bestimmten Niveau. Erst wenn die Wölfe um 25 Prozent dezimiert wurden, was in vielen Ländern Europas aufgrund des hohen Schutzstatus nicht mit der Gesetzgebung konform ist stellt sich ein Schutzeffekt auf das Nutzvieh ein. In unserem Nachbarland Slowenien mit einem geschätzten Bestand an 50 Wölfen, hat man ähnliche Erfahrungen wie in den USA gemacht. Statt auf mehr Abschüsse zu drängen, setzt man jetzt auf den besseren Schutz jener Weiden, auf denen besonders viele Schäden entstanden sind.
.
Der Wolf steht EU-weit unter strengem Artenschutz. Als vorsichtige und intelligente Tiere meiden sie in der Regel die Nähe des Menschen. Die größte Bedrohung für Wölfe, die keine hohen Ansprüche an ihren Lebensraum stellen, ist oft die fehlende Akzeptanz. Das führt immer wieder zu illegalen Tötungen aber auch dazu, dass in einigen Ländern Europas Wölfe zum Abschuss freigegeben werden.
.
http://tierschutznews.ch/kategorien/tier/155-tierschutz/5486-woelfe-jagen-zahlt-sich-nicht-aus.html?utm_source=newsletter_59&utm_medium=email&utm_campaign=aktuelle-tier-und-umweltschutznachrichten

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 10. Dezember 2014 von hubert wenzl in Tierschutz

Getaggt mit , , ,

Freispruch für Karl Dall im Vergewaltigungs-Prozess   2 comments

.

Nerven doch diese saudummen und frechen Vergewaltigungsvorwürfe, die frei erfunden sind, aus welchen Gründen auch immer.
Wieder mal ein Vergewaltigungsmärchen. Die Frau ist rund 30 Jahre jünger als Karl Dall. Ein 30 Jahre älterer Mann, schon über 70, vergewaltigt eine Frau nicht. Wenn Sex, dann ist sie einverstanden – sofern es bei ihm überhaupt geht – ja vielleicht mit einem Potenzmittel. Man kann nur hoffen, dass die Justiz aus solchen Geschichten lernt und ihre Schlüsse zieht. Das angebliche „Opfer“ ist genau „abzuklopfen“ und ihre Aussagen auf unbedingte Schlüssigkeit zu überprüfen. Bei Zweifeln muss man eine solche Frau ins Kreuzverhör nehmen. Der Schaden für das Opfer, dem Mann, ist oft gar nicht abschätzbar. Zum Glück ist Karl Dall schon älter. Was aber wenn der Mann jünger wäre? Bei einem älteren Mann sind solche Geschichtchen schon gleich fraglich.

Im Video das im Link unten zu sehen ist, ist bei Position 50 Sekunden zu hören, dass die Frau laut Schweizer Medienberichten mehrfach als Stalkerin in Erscheinung getreten ist.

Aus Huffington Post.
.

Freispruch für Karl Dall im Vergewaltigungs-Prozess

.

 

Der deutsche Entertainer Karl Dall ist vom Vorwurf der Vergewaltigung einer Schweizer Journalistin freigesprochen worden.
Das Bezirksgericht Zürich-Limmat kam am Dienstagabend zu dem Schluss, dass keine hinreichenden Beweise gegen den 73-Jährigen vorliegen und folgte damit dem Antrag der Verteidigung.

Die Aussagen der Frau hätten viele Ungereimheiten enthalten. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von zwei Jahren Haft auf Bewährung für Dall verlangt.

Dall hatte vor Gericht erneut seine Unschuld beteuert. Es sei zwischen ihm und der Klägerin niemals zu sexuellen Handlungen gekommen. Die rund 30 Jahre jüngere Frau hatte Dall vor einem Jahr angezeigt. Dall habe sie Anfang September 2013 in seiner Suite in einem Zürcher Hotel mit Gewalt zum Sex gezwungen, hatte sie erklärt.

Das Gericht sprach Dall jetzt eine Entschädigung von 10 000 Franken (rund 8300 Euro) zu – unter anderem dafür, dass er nach seiner Festnahme im November 2013 in St. Gallen vier Tage lang in Untersuchungshaft verbringen musste.

Für die Klägerin gibt es wohl noch juristische Konsequenzen: Dall hat sie inzwischen dafür verklagt, dass sie von ihm heimlich eine Tonaufzeichnung gemacht hat. Diese durfte vor Gericht nicht verwendet werden. Nach eigenen Angaben ist Dall darauf zu hören, wie er der Frau sagt, sie sei eine „Granate im Bett“.

Dies habe er allerdings nur gesagt, weil sie es habe hören wollen und sonst seine Suite nicht verlassen hätte, hatte Dall vor Gericht gesagt. (Anmerkung: das kann ich mir leicht vorstellen bei so einer Stalkerin).

Es könne nach Prüfung aller Aussagen und Indizien keinen Zweifel an der Unschuld des Angeklagten geben, sagte Dalls Rechtsanwalt am Ende der Verhandlung.

Auch die Staatsanwaltschaft hatte eingeräumt, die Glaubwürdigkeit der Journalistin erscheine zwar nicht besonders groß.

Zudem stehe Aussage gegen Aussage. Dies mache aber eine Vergewaltigung „nicht von Anfang an unmöglich“. Die Aussagen der Frau bei ihrer polizeilichen Vernehmung seien zudem durchaus plausibel gewesen.

In dem Prozess kam jedoch auch ein Gutachten zur Sprache, wonach die Frau eine „obsessive Zwangsstörung sowie eine erotomane Wahnsymptomatik“ hat. Auch sprach der Richter sie darauf an, dass sie wiederholt Prominente als Stalkerin verfolgt hat – zwei Mal wurde sie deshalb schuldig gesprochen.

Auch ein Schreiben von Dalls Freund Udo Jürgens wurde zu Protokoll gegeben: Darin berichtet der Sänger davon, wie ihn die Frau mit Telefon-Terror verfolgte.
(jds/dpa)

http://www.huffingtonpost.de/2014/12/09/karl-dall-vergewaltigung_n_6296654.html?utm_hp_ref=germany&ir=Germany

 

Gruß Hubert