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Entweder ein Land bleibt stramm auf EU(USA)-Linie oder man droh mit EU-Rausschmiss. Sehr demokratisch muss man sagen. Über wenig Akzeptanz von Seiten der Bevölkerung braucht sich die EU nicht zu wundern. Diese hauptsächlich von der USA angeheizte Russland-Hetze nimmt immer unerträglichere Ausmaße an. Beweise gegen Russland hat man nicht – außer solche die man stümperhaft produziert und fälscht. Angefangen haben die Sanktionen gegen Russland mit dem Abschuß von MH17. Bis heute weiß man aber nicht mit Sicherheit wer die Maschine abgeschossen hat und man ist auch nicht an einer Aufklärung interessiert – warum wohl?
Ich dachte immer es sei so schwer aus der EU auszutreten. Scheinbar doch nicht, wie Karl-Georg Wellmann, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentarier-Gruppe, nun Griechenland droht.

CDU droht griechischem Regierungschef Tsipras mit EU-Rausschmiss bei pro-russischer Haltung

Karl-Georg Wellmann, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentarier-Gruppe, hat den neuen griechischen Regierungschef Alexis Tsipras scharf angegriffen und davor gewarnt, in der Auseinandersetzung mit Russland zum „Abweichler” zu werden. „Die EU kennt keine Zwangsmitgliedschaft. An Griechenland wird jedenfalls die gemeinsame Russland-Politik der westlichen Staatengemeinschaft nicht scheitern“, drohte der CDU’ler und Vorstandsmitglied des Deutsch-Ukrainischen Forums.

Wellmann machte in einem Gespräch mit dem Handelsblatt klar, dass in der Debatte um neue Sanktionen gegen Russland eine Moskau-freundliche Politik Athens die ohnehin angespannten Beziehungen zu Brüssel drastisch verschlechtern könnte. Dabei agierte er in lehrerhafter und wilhelminischer Pose, als er Athen mit den Worten zu belehren versuchte:

http://www.rtdeutsch.com/10355/international/neue-griechische-regierung-zeigt-zaehne-gegen-antirussische-eu-politik/

„Tsipras sollte im eigenen Interesse mit seinem Wahlkampfgetöse aufhören und zur Vernunft kommen.“

Das Vorstandsmitglied des Deutsch-Ukrainischen Forums beharrte zudem darauf, dass Athen nicht vergessen dürfe, dass Griechenland die Unterstützung der EU „bitter nötig“ habe und fügte hinzu:

„Wenn er auf diese Unterstützung keinen Wert mehr legt, sollte er dies offen sagen. Die EU kennt keine Zwangsmitgliedschaft. An Griechenland wird jedenfalls die gemeinsame Russland-Politik der westlichen Staatengemeinschaft nicht scheitern.“

Auch wenn es vielen nicht gefallen mag: Die neu gewählte griechische Regierung zeigt bereits wenige Tage nach ihrem Amtsantritt, dass sie nicht länger gewillt ist, sich von der EU die innen- und außenpolitische Agenda diktieren zu lassen.

Karl-Georg Wellmann ist Vorstandsmitglied des Deutsch-Ukrainischen Forums und der Transatlantic Leadership Academy (TLA), die sich für den Ausbau der transatlantischen Zusammenarbeit unter politischen Entscheidungsträgern zwischen den USA und Europa einsetzt. Darüber hinaus engagiert er sich als Mitglied des Advisory Boards bei Young Transatlantic Conservative Alliance.

http://www.rtdeutsch.com/10400/inland/cdu-droht-griechischem-regierungschef-tsipras-mit-eu-rausschmiss-bei-pro-russischer-haltung/

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Tsipras richtet den Blick nach Moskau

Es ist die erste Sitzung des neuen griechischen Ministerrats – und ein ungewohntes Bild im Kabinettssaal des Athener Parlamentsgebäudes: Fast alle Mitglieder der Regierungsmannschaft passten sich der Kleiderordnung von Ministerpräsident Alexis Tsipras an und erschienen ohne Krawatte.
http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Tsipras-richtet-den-Blick-nach-Moskau

Welche Relevanz hat es denn ob Regierungsmitglieder mit oder ohne Krawatte erscheinen? Wird mit Krawatte die bessere politische „Leistung“ erbracht oder irgendeinem immaginären Respekt vor was auch immer Genüge getan? Ich würde auch keine Krawatte anziehen.

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Schulz hat „keinen Bock“ auf Debatten

„Ich werde sicherlich Tacheles mit ihm reden“, sagte Schulz der Zeitung „Bild“ vor dem am Donnerstag in Athen geplanten Treffen.

Im ZDF-„heute-journal“ wurde Schulz am Mittwochabend noch deutlicher: Er habe „mit Entsetzen“ gesehen, dass Griechenland die gemeinsame Position der EU gegenüber Russland aufgegeben habe, sagte Schulz. Die griechische Regierung sei nicht gewählt worden, um Sanktionen gegen Russland zu boykottieren, das Land habe ganz andere Sorgen. „Ich habe keinen Bock ideologische Debatten zu führen mit einer Regierung, die gerade mal zwei Tage im Amt ist“, sagte Schulz in dem Interview.

Hintergrund ist die Ankündigung von Tsipras, eine von seinen 27 EU-Kollegen gemeinsam vorbereitete Verschärfung der EU-Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise nicht mitzutragen.

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Martin-Schulz-hat-keinen-Bock-auf-Debatten-mit-Alexis-Tsipras

 

Gruß Hubert