Archiv für Januar 2015

The Doors – Love Street   Leave a comment

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glG Hubert

Veröffentlicht 23. Januar 2015 von hubert wenzl in Uncategorized

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So bestrafen die Terroristen Menschen, die gegen ihre Regeln verstoßen   1 comment

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Veröffentlicht 22. Januar 2015 von hubert wenzl in Politik, Religionskritik

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Katze rettet Baby vor dem Erfrieren   Leave a comment

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Wer Tieren Gefühle und Intelligenz abspricht beweist nur damit, dass er selbst kein Gefühl und einen niederen Intelligenz-Quotient hat. Diese berührende Geschichte mit einer Katze in Russland, die durch ihre Fürsorge ein ausgesetztes Kind gerettet hat.

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Katze rettet Baby vor dem Erfrieren

Kleiner Junge überlebt ohne bleibende Schäden

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Dieser kleine Junge überlebte dank einer Katze (Bild: EuroPics/CEN)

 

Da wird einem im wahrsten Wortsinn warm ums Herz: Im eisigen russischen Winter rettete Katze Marsha ein ausgesetztes Baby vor dem Kältetod. Der etwa zwei Monate alte Junge war im Treppenhaus eines russischen Wohnhauses ausgesetzt worden.
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Lediglich mit ein paar Windeln ausgestattet hatten Unbekannte das Kind im Treppenhaus eines Wohnhauses im russischen Obninsk zurückgelassen. Das berichtet die britische Tageszeitung „Daily Mail“. Als die Temperaturen die Frostgrenze unterschritten, wickelte sich die Katze um das in eine Kiste gepackte Baby, leckte sein Gesicht und wärmte es mit ihrem flauschigen Winterfell. Außerdem machte sie die Bewohner des Hauses mit lautem Miauen auf ihren Fund aufmerksam.
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Nicht zu überhören sei das Klagen der Katze gewesen, berichtet Anwohnerin Nadezhda Makhovikova dem russichen TV Sender REN TV. „Als ich nach unten ging, sah ich, dass das Baby weinte.“ Selbst das Eintreffen der Kindernotärzte schien Marsha noch nicht zu beruhigen. „Sie schien unglaublich besorgt, wohin wir das Kind bringen würden“, erzählt Notärztin Vera Ivanina REN TV. „Sie rannte miauend hinter uns her.“ Fast menschliche, sehr mütterliche Züge habe das Verhalten des Tieres gehabt, ergänzt Ivanina.

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Katze Marsha (hier mit Anwohnerin) wärmte das Baby mit ihrem Körper (Bild: EuroPics/CEN)

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Marshas Einsatz hat sich gelohnt. Trotz mehrerer Stunden in eisiger Kälte scheint der Junge keine gesundheitlichen Folgeschäden davon zu tragen. Derzeit fahndet die Polizei nach den Eltern des auf zwischen zwei und drei Monate geschätzten Babys. Straßenstreunerin Marsha kann sich dieser Tage über reichlich Extrafutter freuen. Mit Leckereien feiern die Bewohner des Mietshauses ihre tierische Heldin.

http://de.nachrichten.yahoo.com/katze-rettet-baby-vor-dem-erfrieren-101451121.html

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 21. Januar 2015 von hubert wenzl in Tierschutz

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Wie wählt man in einem EU-Land „richtig“   Leave a comment

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Es ist nicht tragbar, wie Frau Merkel unterschwellig den Griechen droht. Jetzt auf einmal könnte sie sich auch vorstellen, dass die Griechen aus dem Euro austreten. Warum jetzt auf einmal? Wahrscheinlich wohl weil inzwischen die Banken ihr Geld retten konnten und keine starken Verluste einheimsen mussten.
Es ist einfach eine Anmaßung wie Merkel meint mit anderen souveränen Staaten umgehen zu können. Man stößt vor Wahlen weder Drohungen aus noch gibt man Empfehlungen. Oder wie wählt man denn „Merkel-konform“? Kein Wunder, dass sie auch aus dem eigenen Volk Gegenwind bekommt. Vielleicht gibt es schneller eine Alternative zu Merkel als sie denkt.
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Hier zu den Einmischungen zu den Wahlen in Griechenland von ad-sinistram

Die Wahl, keine Wahl zu haben

Montag, 19. Januar 2015

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Demokratie? Aber selbstverständlich. In Europa gibt es sie noch. Die Griechen können wählen wen sie wollen. Sie sind doch ein freies Volk. Aber wenn sie diesen einen da wählen, diesen jungen linkischen Kerl, der nie Schlips trägt, dann ziehen wir natürlich einen Schlussstrich. Mit dem verhandeln wir erst gar nicht. Wir sind immerhin auch ein freies Volk, nicht wahr?

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Diktatur ist das nicht. Keine Bange. Wir haben irgendwas zwischen ihr und der Demokratie erwischt. So einen Zwitter. Was für uns hier die »marktkonforme Demokratie« sein soll, ist für Griechenland die »merkelkonforme Demokratie«. Ein Staatswesen, in dem die freie Willensbekundung immer mit Blick auf Berlin und Brüssel absolviert werden soll. Denn wenn Demokratie Freiheit bedeutet, dann bedeutet sie im aktuellen Europa, sich als Volk und Wähler nur die Freiheit zu nehmen, die man zuerkannt bekommt. Aber man ist faktisch trotzdem frei, keine Gesinnungspolizei inhaftiert einen oder erklärt Wahlen für ungültig. Aber wenn sie Resultate zeitigen, die auf höhere Ebene nicht gefallen, klinkt man sich aus und wird pampig, wirft die Griechen aus dem Verband oder droht mit dem Währungsentzug. (Anmerkung: auch eine Art Liebesentzug
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Ich hörte ja schon oft, dass die Europäische Union eine besondere Form der Diktatur sei. Dieses Urteil ist zu hart. Klassisch diktatorisch ist sie mitnichten. Führererlässe gibt es nicht. Manchmal ist diese internationale Vereinigung sogar liberaler als es die jeweiligen nationalen Regierungen sind. Oft kommt das nicht vor, aber hin und wieder geschehen Zeichen und Wunder. Was die EU in den letzten Jahren geschaffen hat, ist eine ganz neue Staatsform, die nicht Dikatur, aber eben auch nicht grundsätzlich demokratisch ist. Sie liegt irgendwo dazwischen. Ist eine Herrschaftsform, die mit dem schlechten Gewissen arbeitet, die verängstigt und klar macht, dass demokratische Willensbildung etwas ist, was man sich verdienen muss. Im pekuniärsten Sinne des Wortes. Einen Namen gibt es für dieses Phänomen allerdings noch nicht.

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Merkel drohte einem Volk, noch bevor es zur Wahlurne geht. Sie tat es mit ihrem üblichen Understatement-Größenwahn. Spielte sich als konstituierende Vollversammlung auf, die sich nach demokratischen Wahlen gemeinhin formiert, um dem Wahlergebnis Rechnung zu tragen. Sie gab sich Deutungshoheit eines Wahlresultats, das ihr nicht in den Kram passt. Diese standhafte Demokratin, als die sie sich verkauft, hat das Wesen dieses Herrschaftsprinzips immer noch nicht begriffen. Wir brauchen uns nicht wundern, dass antidemokratische Kreise Aufwind haben. Denn unsere Demokraten, die wir so haben, haben selbst ein Problem mit einer Demokratie, die sich wehrt, die sich nicht genau die Metzger an den Messergriff votiert, die man gerne dort sähe.

 

Wie wählt man in einem EU-Land „richtig“?

Veröffentlicht 21. Januar 2015 von hubert wenzl in Politik

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1000 Peitschenhiebe für saudi-arabischen Blogger (plus 10-jährige Haft)   1 comment

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Unfassbar welche Gesetze es in manchen islamischen Staaten gibt, wie zum Beispiel in Saudi Arabien, wenn es auch nicht das einzige islamische Land mit empörenden Gesetzen ist. Der Blogger Raif Badawi hatte nur das harte Vorgehen der religiösen Polizei (welch Anachronismus…!) kritisiert. Für so eine Harmlosigkeit (aus westlicher Sicht) bekommt man in Saudi Arabien zehn Jahre Haft und 1000 Peitschenhiebe. Trotzdem hatte man die Unverfrorenheit einen saudi-arabischen Vertreter zur Solidaritätskundgebung nach Paris zu schicken. Was soll das?

SPON:
„Der 30-jährige Aktivist hatte auf seiner Internetseite Liberal Saudi Network immer wieder die Religionspolizei für ihre harte Durchsetzung der in dem wahhabitischen Königreich vorherrschenden strengen Auslegung des Islam kritisiert. Im Jahr 2012 wurde er deshalb festgenommen und im vergangenen Jahr wegen „Beleidigung des Islam“ zu zehn Jahren Haft, einer Geldstrafe und den 1000 Peitschenhieben verurteilt.“
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http://www.spiegel.de/panorama/justiz/raif-badawi-blogger-geht-es-vor-erneuter-auspeitschung-sehr-schlecht-a-1013095.html
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Ebenfalls aus SPON:

 

1000 Peitschenhiebe soll der saudi-arabische Blogger Raif Badawi als Strafe bekommen. Nach den ersten 50 geht es dem 30-Jährigen so schlecht, dass der Vollzug laut Amnesty International nun ausgesetzt wird.

Dschidda/Brüssel – Vor einer Woche bekam der saudi-arabische Blogger Raif Badawi die ersten 50 Peitschenhiebe seiner Strafe wegen angeblicher „Beleidigung des Islam“. Die restlichen 950 sollte der 30-Jährige in den kommenden Wochen erhalten. Nun scheint der für Freitag angekündigte Vollzug der nächsten 50 Schläge verschoben worden zu sein. Das meldet die Menschenrechtsorganisation Amnesty International auf Twitter. Auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle von dem Aufschub.

Badawi sitzt derzeit in einer Gefängniszelle in Dschidda. Der Aktivist hatte auf seiner Internetseite Liberal Saudi Network immer wieder die Religionspolizei kritisiert. Diese setzt mit harter Hand die strenge Auslegung des Islam durch, die in dem Königreich vorherrscht. Im Jahr 2012 wurde er deshalb festgenommen und im vergangenen Jahr zu zehn Jahren Haft, einer Geldstrafe und den 1000 Peitschenhieben verurteilt.

„Empörende Unmenschlichkeit“

Badawai habe die ersten 50 Schläge nicht gut verkraftet, berichtete der „Guardian“ unter Berufung auf Amnesty International. Sein gesundheitlicher Zustand ist laut Amnesty auch der Grund für die Aufschiebung der Strafe. Die Entscheidung, die Peitschenhiebe auszusetzen, liegt beim Gefängnisarzt.

Die Verschiebung der Strafe aus Gesundheitsgründen zeige die „absolute Brutalität dieser Bestrafung und unterstreicht ihre empörende Unmenschlichkeit“, sagte Amnesty-Vertreter Said Boumedouha. Es sei makaber, dass Badawi nach jedem Mal Auspeitschen erst wieder gesund werden müsse, um die Fortsetzung der Bestrafung zu ermöglichen. Badawis Frau sagte, die nächste Auspeitschung solle nun wahrscheinlich am Freitag kommender Woche stattfinden.

Der Fall Raif Badawi hat international Entsetzen ausgelöst. Nach der ersten Auspeitschung in der vergangenen Woche hatte die Organisation Human Rights Watch König Abdullah aufgefordert, die Verurteilung Badawis aufzuheben und den Blogger „umgehend zu begnadigen“. Auch die EU und die US-Regierung kritisierten das Vorgehen.

Hoffnung setzt die Frau des Verurteilten, Ensaf Haidar, darauf, dass das Büro des saudischen Königs Abdullah die Akte bereits vor einem Monat an das höchste Gericht verwiesen habe, wie sie der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Damit könnte der Fall möglicherweise neu aufgerollt werden.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/raif-badawi-auspeitschung-von-blogger-verschoben-a-1013316.html

Übersetzung aus The Guardian, Auszug.

Smialowski/AFP/Getty Images

 

Badawi Ehefrau Ensaf Haidar, sagte dem Guardian von Montreal am Sonntag: „Viele Regierungen in aller Welt haben über den Fall meines Mannes protestiert. Ich war optimistisch, bis zur letzten Minute dass die Auspeitschung nicht erfolgt. Aber die saudische Regierung benimmt sich wie Daesh [abwertend arabische Name für islamischen Staat oder Isis].“

Dabei verurteilte Saudi-Arabien zusammen mit anderen arabischen und muslimischen Ländern die Ermordung von 12 Menschen der Pariser Satirezeitung Charlie Hebdo. Böse Kommentare geißeln die Doppelmoral bei der grausame Strafe für einen Mann, der der angeblichen Beleidigung des Islam beschuldigt wurde. (Dabei hatte er nur das harte Vorgehen der religiösen Polizei kritisiert).
Eine Karikatur, die in den Sozialmedien zirkulierte, zeigte einen Mann der Badawi ähnelte, die das Vorgehen von Saudi Arabien geißelte: „Saudi-Arabien verurteilt den Terroranschlag auf die Freiheit der Meinungsäußerung in Paris …“

Badawis Anwalt, Waleed Abu al-Khair, wurde im Juli vergangenen Jahres zu 15 Jahren Haft wegen der Kritik an Menschenrechtsverletzungen verurteilt.
Quelle:
http://www.theguardian.com/world/2015/jan/11/flogging-global-outrage-saudi-arabia-silent

 

Gruß Hubert

Todenhöfer – ein erschreckendes Interview mit einem deutschen IS-Kämpfer   Leave a comment

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Erschreckend was dieser deutsche ISIS Kämpfer Christian Emde in einem Interview zum Publizisten Jürgen Todenhöfer sagt. Um es kurz zu sagen, wir Europäer werden vom Islam erobert und wer nicht zum Islam konvertiert wird getötet. Eines der Hauptziele des Islam ist es die Scharia einzuführen. Gefährlich an diesen Islamisten ist auch, dass sie zu vollkommen überzeugt sind davon was sie da ohne mit der Wimper zu zucken von sich geben.

 

Zum Islam die Augen öffnen – 3


http://www.4shared.com/video/PScb5MlFce/zum_ISLAM_die_Augen_ffnen_3__S.html

 

Hier ein Auszug aus Focus

Der Publizist Jürgen Todenhöfer traf für ein RTL-Interview in Syrien den deutschen IS-Kämpfer Christian Emde. Das Gespräch ist ein erschreckendes Zeugnis dessen, was in den Köpfen der Dschihadisten vorgeht. Emde sagt:
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„Christen und Juden bleibt nach unserer Eroberung die Wahl, zu konvertieren, ein Schutzgeld zu bezahlen oder durch das Schwert umzukommen.“
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Der deutsche IS-Kämpfer Christian Emde hat Deutschland in einem Interview mit dem deutschen Publizisten Jürgen Todenhöfer mit Anschlägen gedroht, weil es den Islam bekämpfe.
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In dem im Dezember geführten Gespräch im irakischen Mossul kündigte der 30-jährige auch eine baldige Eroberung Europas durch den Islamischen Staat an. Christen und Juden bliebe dann die Wahl, zu konvertieren, ein Schutzgeld zu bezahlen oder durch das Schwert umzukommen.
„Wer uns nicht anerkennt, den werden wir töten“
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Weiter rief der aus dem Umfeld der Solinger Islamisten-Szene stammende Emde zu religiösen Säuberungen unvorstellbaren Ausmaßes auf. RTL zeigte das Interview erstmals und exklusiv im deutschen Fernsehen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, am 15. Januar 2015 um 00:30, in einem „RTL Nachtjournal Spezial“.
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http://www.focus.de/politik/ausland/islamischer-staat/deutscher-dschihadist-im-rtl-interview-wir-werden-europa-erobern-und-jeden-toeten-der-nicht-zum-islam-konvertiert_id_4405915.html
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Siehe auch:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article135686401/Der-Westen-unterschaetzt-die-IS-Gefahr-dramatisch.html

 

Gruß Hubert

Udo Jürgens – Ein ehrenwertes Haus   Leave a comment

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http://www.4shared.com/video/Wj_Qg_rIba/Ein_ehrenwertes_Haus_-_Udo_Jrg.html

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glG Hubert

Veröffentlicht 17. Januar 2015 von hubert wenzl in Musik

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Massaker von Paris hat sehr wohl mit dem Islam zu tun   1 comment

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Doch, dieses Massaker hat mit dem Islam zu tun!

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Nach jeder Attacke von Islamisten heißt es, sie dürfe nicht in Verbindung gebracht werden mit dem Islam, der eine Religion des Friedens sei. Dieses Beschwichtigen muss endlich aufhören.

Nach dem grauenhaften Massaker in der Redaktion der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ wird der Westen vielleicht nicht mehr auf die Legionen nutzloser Truppen hören, die versuchen zu leugnen, dass es eine Verbindung gibt zwischen der Gewalt und dem radikalen Islam.

Dies war nicht die Attacke eines geistesgestörten Schützen vom Typ „einsamer Wolf“. Dies war keine „un-islamische“ Attacke von ein paar Gangstern – man konnte hören, wie die Täter riefen, sie würden den Propheten rächen. Es war auch nicht spontan. Alles war so geplant, dass es maximale Zerstörung anrichtet: während einer Redaktionskonferenz, mit automatischen Waffen und einem Fluchtplan.

Nun herrschen im Westen wahrlich Angst und Schrecken. Wenn es eine Lehre gibt aus diesem gruseligen Geschehnis, dann die, dass es vollkommen egal ist, was wir über den Islam denken. Diese Art von Gewalt – der Dschihad – ist das, woran die Islamisten glauben.

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Die Seele des Feindes treffen

Es gibt im Koran zahlreiche Aufrufe zu einem gewaltsamen Dschihad. Aber der Koran steht da keineswegs allein da. In zu großen Teilen des Islam ist der Dschihad ein durch und durch modernes Konzept. Die „Bibel“ des Dschihads im 20. Jahrhundert – und ein inspirierendes Werk für viele islamistische Gruppen heute – ist „Das Koran-Konzept des Krieges“, ein Buch, geschrieben Mitte der 1970er-Jahre vom pakistanischen General S. K. Malik. Er argumentiert, weil Gott – Allah – selbst jedes Wort im Koran geschaffen hat, sind die Regeln des Krieges im Koran von höherem Gewicht als die Regeln, die von Sterblichen aufgestellt wurden.

In Maliks Analyse der Strategie des Koran ist das Zentrum des Konflikts die menschliche Seele – und nicht irgendein physisches Schlachtfeld. Der Schlüssel zum Sieg, so habe es Allah durch die militärischen Aktionen des Propheten Mohammed gelehrt, sei es, die Seele des Feindes zu treffen. Und der beste Weg ist der Terror. Terror, so schreibt Malik, ist „der Punkt, an dem sich die Mittel und das Ziel treffen“. Terror, ergänzt er, „ist nicht das Mittel, um dem Feind eine Entscheidung aufzuzwingen. Er ist die Entscheidung selbst.“

Die Verantwortlichen für das Gemetzel in Paris – genauso wie der Mann, der 2004 den niederländischen Regisseur Theo van Gogh ermordete – wollen uns Terror oktroyieren. Und jedesmal, wenn wir uns auf ihre Sicht einer berechtigten religiösen Gewalt einlassen, geben wir ihnen genau, was sie wollen.

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1,6 Milliarden Muslime müssen doch eine Karikatur aushalten

Im Islam ist es eine schwere Sünde, den Propheten Mohammed bildlich darzustellen oder in irgendeiner Weise zu beleidigen. Muslime haben die Freiheit, das zu glauben. Aber warum sollte solch ein Verbot auch Nichtgläubigen aufgezwungen werden? In den USA haben die Mormonen nicht versucht, die Todesstrafe zu fordern für jene, die das satirische Broadway-Musical „The Book of Mormons“ geschrieben und produziert haben, das sich über ihren Glauben lustig macht.

Der Islam mit seinen 1400 Jahren Geschichte und rund 1,6 Milliarden Gläubigen sollte ein paar Karikaturen eines französischen Satiremagazins aushalten können. Aber tödliche Antworten auf Karikaturen Mohammeds sind nichts Neues im Zeitalter des Dschihad.

Hinzu kommt: Obwohl es der Koran anders lehrt, sind nicht alle Sünden gleich schlimm. Der Westen muss darauf bestehen, dass Muslime – besonders die in der Diaspora – folgende Frage beantworten. Was ist beleidigender für einen Gläubigen: Mord, Folter, Versklavung, Krieg und Terror im Namen des Propheten – oder die Produktion von Zeichnungen und Filmen und Büchern, die sich über die Extremisten und ihre Vorstellung von Mohammed lustig machen?

Um dem verstorbenen General Malik zu antworten: Die Seele des Westens ist der Glaube an Gewissens- und Meinungsfreiheit.

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Es ist die Freiheit, unsere Sorgen auszusprechen, die Freiheit anzubeten, wen wir wollen, oder niemanden anzubeten. Solche Freiheiten sind die Essenz unserer Zivilisation. Und genau diese haben die Islamisten angegriffen. Wieder einmal.

 

Wir kommen muslimischen Regierungschefs entgegen

Wie wir auf diesen Angriff reagieren, wird weitreichende Folgen haben. Wenn wir die Haltung einnehmen, dass wir es hier mit einer Handvoll mörderischen Gangster zu tun haben, ohne Verbindung zu dem, was sie lautstark von sich behaupten, dann ist das keine Antwort. Wir müssen erkennen, dass die heutigen Islamisten von einer politischen Ideologie angetrieben werden, einer Ideologie, die in den grundlegenden Texten des Islam eingebettet ist. Wir können nicht länger so tun, als sei es möglich, die Taten zu trennen von den Idealen, die sie inspiriert haben.

Das muss der Ausgangspunkt sein für den Westen, der auf die dschihadistische Gewalt zu oft mit Appeasement geantwortet hat. Wir geben den muslimischen Regierungschefs nach, die uns drängen, unsere Presse zu zensieren, unsere Universitäten, unsere Geschichtsbücher, unsere Lehrpläne. Sie bedrängen uns, und wir machen das mit.

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Wir geben den Führern muslimischer Organisationen in unseren Gesellschaften nach. Sie bitten uns, Gewalttaten nicht mit der Religion des Islam in Verbindung zu bringen, weil sie uns versichern, dass er eine Religion des Friedens sei. Und wir machen das mit. Und was bekommen wir dafür? Kalaschnikows im Herzen von Paris. Je mehr wir nachgeben, je mehr wir uns selbst zensieren, je mehr wir herunterspielen, desto dreister wird der Feind.

[…]

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Es kann nur eine Antwort geben auf diesen hässlichen Akt des Dschihad gegen die Mitarbeiter von „Charlie Hebdo“. Es ist die Verpflichtung westlicher Medien und westlicher Führer, religiös oder nicht, das grundlegende Recht auf Meinungsfreiheit zu schützen – sei es in Form von Satire oder jeder anderen Form. Der Westen darf nicht nachgeben, er darf nicht schweigen. Wir müssen den Terroristen eine gemeinsame Botschaft senden: Eure Gewalt kann unsere Seele nicht zerstören.

Ayaan Hirsi Ali ist Bestsellerautorin und ehemalige niederländische Politikerin. Sie wurde 1969 in Somalia geboren und floh 1992 in die Niederlande. Dort wurde sie 2002 Parlamentsabgeordnete. 2006 ging sie in die USA. Ihrem islamkritischen Buch „Ich klage an“ folgte „Mein Leben, meine Freiheit. Die Autobiographie“. 2012 wurde sie mit dem Axel-Springer-Ehrenpreis ausgezeichnet. Demnächst erscheint „Heretic: The Case for a Muslim Reformation“ (HarperCollins)

Hier weiterlesen:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136176806/Doch-dieses-Massaker-hat-mit-dem-Islam-zu-tun.html

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 16. Januar 2015 von hubert wenzl in Politik, Religionskritik

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LANA DEL REY – BLUE JEANS   Leave a comment

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 16. Januar 2015 von hubert wenzl in Musik

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Julchen & Jacky und die Sinnlosigkeit der Fuchsjagd   Leave a comment

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Ich hab eine richtige Wut auf Jäger. Es sind einfach rohe Zeitgenossen, deren Grausamkeit kein Ende kennt. Dann möchten sie sich auch noch gerne als Naturliebhaber, Heger und Pfleger ausgeben. Reden aber auch noch von Hobby, Sport und Leidenschaft. Bei was – beim töten? Einfach unausstehlich diese Gattung.
Hier eine Geschichte von Tierschutznews über 4 verwaiste Jungfüchse, die aufgepäppelt wurden und aufgrund ihres fast unzähmbaren Freiheitswillens wieder ausgewildert wurden – dann aber wegen dieser Grünröcke nur mehr wenige Tage in Freiheit zu leben hatten. Besonders auf Füchse haben es Jäger abgesehen und sie gehen da äußerst brutal vor.

 

 

Im Mai 2014 nahmen wir 4 verwaiste Jungfüchse in unserer Pflegestelle auf, um sie aufzupäppeln und später auszuwildern. 

Ansonsten wären sie eingeschläfert worden, da es in Mecklenburg-Vorpommern keine Wildtierauffangstation gibt und das Tierheim keine Wildtiere aufnehmen darf.

Schon früh machte sich der Freiheitsdrang der kleinen Racker bemerkbar. Trotzt neu gebautem und vermeintlich „fuchssicherem“ Zaun entwischten zwei der Füchse. Julchen und Jacky wollten wir deshalb nicht länger in Gefangenschaft halten und suchten daher nach einem geeigneten Auswilderungsort. Wir fanden ein Waldstück, in dem nach Absprache mit dem Eigentümer Füchse geschont werden würden.
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Nach langem Zögern haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, die kleinen Füchse vorzeitig in die Freiheit zu entlassen. Gerne hätten wir sie noch in Sicherheit über den Winter gebracht, um ihnen die Hauptjagdzeit zu ersparen. Doch der Freiheitswille der Tiere hatte sich so stark ausgeprägt, das wir ihnen diesen Wunsch nicht verwehren konnten.
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Nach der Auswilderung besuchten wir die Füchse in den kommenden Tagen und hatten mehrmals Sichtkontakt. Keine 300 Meter vom Auswilderungsplatz entfernt sahen wir die Beschilderung einer bevorstehenden Treibjagd. Vermutlich am kommenden Samstag. Das Waldstück wo sie sicher sind grenzt unmittelbar, aber das wussten die Tiere natürlich nicht. 
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Am Samstag um 7 Uhr waren wir an der Auswilderungsstelle zum Füttern und Sichern des Waldstückes. Wieder hatte ich Sichtkontakt zum kleinen Jacky und konnte noch einige Fotos machen. Gierig verschlang er sein Frühstück und legte den Überschuss in Depots an. Julchen war in der Nähe zeigte sich aber nicht. Ebenso war von einer Treibjagt zunächst nichts zu merken. Wir gingen in einem großen Bogen um das Waldstück um die Füchse nicht zu verschrecken.
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Plötzlich krachten in unmittelbarer Nähe mehrere Schüsse. Die Treiber kamen mit freilaufenden Hunden, die auch durch das „befriedete“ Stück stöberten. Alles ging sehr schnell. Bange Stunden des Wartens und Hoffens vergingen bis wir die traurige Gewissheit hatten. Mit zerissenem Körper und weggeschossenen Beinen lagen sie dicht bei einander. Ich habe sie sofort erkannt. Zweifellos. Nach nur 5 Tagen in Freiheit wurde ihr junges Leben durch die Jagd ausgelöscht.
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Unendliche Trauer aber auch Wut kommen auf, wenn man über diesen sinnlosen Tod nachdenkt. Wir haben alles für die Kleinen getan und doch hat es am Ende nicht gereicht.
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Wir werden nicht aufhören gegen dieses Töten zu kämpfen, denn Jacky und Julchen waren nur 2 von ca. 500.000 Füchsen, die jedes Jahr in Deutschland durch Jäger getötet werden. Die angebliche Notwendigkeit der Fuchsjagd ist durch wildbiologische Studien aus jüngerer Zeit längst widerlegt.
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http://tierschutznews.ch/home/autoren/5528-julchen-und-jacky-und-die-sinnlosigkeit-der-fuchsjagd.html

Jungfüchse Julchen & Jacky


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Anbei eine gelungene Zusammenstellung der größten 11 Jägerlügen

Quelle: http://www.pro-iure-animalis.de

Von: http://animal-spirit.eu/aktuell/jaegerluegen.html

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 15. Januar 2015 von hubert wenzl in Tierschutz

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