Obama: Wenn Länder nicht machen was wir wollen…   2 comments

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Es erstaunt wie offen Obama den Anspruch auf die Weltherrschaft ausspricht. Ich bin entsetzt, wenn ich von ihm Sprüche höre, wie: Wir müssen Gewalt anwenden, wenn Länder nicht das machen, was wir wollen. Demokratieverständnis ist Null. Läuft also nach dem Motto: Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.

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Obamas Diplomatie-Verständnis: Wir müssen Gewalt anwenden, wenn Länder nicht das machen, was wir wollen


 

US-Präsident Barack Obama hat dem Fernsehsender Vox ein bemerkenswertes Interview gegeben. In diesem führt Obama aus, dass wegen dem “Bösen” in der Welt, die USA sich nicht immer an eine “regelbasierte” Außenpolitik halten können. Deswegen, so der US-Präsident mit einem süffisanten Lächeln weiter, müssen die USA Druck und Gewalt ausüben, “wenn Länder nicht das tun, was wir von ihnen wollen.”

 

Obama: “Wir müssen ihnen den Arm umdrehen, wenn Länder nicht das machen, was wir wollen”

Quelle: Standbild aus Interview, RT / VOX
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In einem umfassenden Interview mit dem Fernsehkanal Vox hat der US-Präsident  die Wirksamkeit einer rein „regelbasierten“ Außenpolitik mit der Argumentation verneint, dass “es da draußen böse Menschen gibt, die versuchen uns zu schaden.”

Aus der Sicht des Präsidenten hat die Realität dieser Bedrohungen die USA dazu genötigt, “das stärkste Militär der Welt” zu haben. Obama sagte weiter:

“Wir müssen gelegentlich den Arm von Ländern umdrehen, die nicht das tun, was wir von ihnen wollen. Wenn es nicht die verschiedenen wirtschaftlichen oder diplomatischen oder, in einigen Fällen, militärische Druckmittel die wir haben, gäbe, wenn wir diese Dosis Realismus nicht hätten, würden wir auch nichts erledigt bekommen.”

 

„Wir müssen Ländern den Arm umdrehen, wenn sie nicht das machen, was wir wollen”

 

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Obama im CNN-Interview: Wir überraschten Putin mit Deal zum Machttransfer in der Ukraine

Obama behauptet weiter, die USA hätte keine „militärischen Lösungen“ für alle Herausforderungen der modernen Welt und fügte hinzu:

“Wir haben niemanden Ebenbürtiges haben im Sinne von Staaten, die die Vereinigten Staaten angreifen oder provozieren könnten. Am nächsten uns kommt offensichtlich Russland mit seinen Atomwaffen, aber allgemein gesehen, ragen sie in der Welt nicht so hervor, wie wir. China auch nicht. Wir geben mehr für unser Militär aus als die nächsten zehn Länder zusammen.”

Auf die Frage zu den Grenzen der amerikanischen Macht, meinte Obama:

Vor 5 Jahren bekam Obama den Friedensnobelpreis – RT zieht Bilanz

“Nun, die amerikanische Führung kommt teilweise aus unserer Anpackmentalität. Wir sind das größte, mächtigste Land der Erde. Wie ich schon in vorherigen Ansprachen betont habe, wenn Probleme auftauchen, ruft man nicht Peking. Man ruft nicht Moskau. Man ruft uns. Und wir nehmen diese Verantwortung bereitwillig an. Die Frage ist meiner Meinung nach, wie diese Führung ausgeführt wird.”

Er schloss das Interview mit dem bemerkenswerten Satz:

 

“Meine Administration ist sehr aggressiv und internationalistisch: Wir intervenieren, übernehmen und versuchen die Probleme zu lösen.”

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte bereits in einem Gast-Beitrag für die New York Times im September 2013 gewarnt:

“Es ist extrem gefährlich Menschen zu ermuntern sich selbst als etwas Besonderes anzusehen, egal warum. Es gibt große Länder und kleine Länder, reiche und arme, die mit langer demokratischer Tradition und solche, die ihren Weg zur Demokratie noch finden. Deren Politik unterscheidet sich auch. Wir sind alle verschieden, aber wenn wir um den Segen Gottes bitten, dürfen wir nicht vergessen, dass Gott uns gleich erschaffen hat.”

Veröffentlicht 14. Februar 2015 von hubert wenzl in Politik

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2 Antworten zu “Obama: Wenn Länder nicht machen was wir wollen…

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  1. Hi Hubert,

    Nie wieder Krieg – was ist davon übrig?
    Neben Deutschen riefen etliche weitere europäische Mitgliedsstaaten „nie wieder Krieg“. Verlogene Parolen, nichts weiter, betrachtet man heute einmal Europas Kriegsbereitschaft. Sie hassen einen Präsidenten, welcher beispielsweise Deutsch im Bundestag sprach, freie Handelskooperationen ermöglicht, Klartext spricht bezüglich geschichtspolitischer Ereignisse. Vorwiegend Europas Mittelstand hält weiterhin vehement am Feindbild Wladimir Putin fest, erliegt indes gar konspirativen Pauschalisierungen, weshalb westliche Bürger zunehmend, neben Wladimir Putin, Russland selbst hassen. Besonders prekär scheint jene Tatsache, daß diverse manipulierte Schafe mitnichten erkennen wollen, daß Politiker sie vorbereiten, sensibilisieren, damit sie eines Tages wieder laut rufen: „Krieg, Krieg, Krieg!“ – letztendlich liegt „eines Tages“ näher, als manch kritischer Beobachter denken mag. Wie konnte es nur erneut so weit kommen? Warum solch Hass gegen russische Freunde? Sind gewisse Wohlstandbürger neidisch, daß Russlands Präsident Wladimir Putin nationale Interessen ernst nimmt? Die USA haben Europa verraten, fortlaufend trügerische Angriffskriege provoziert, nicht Russland. Warum verweigern sich etliche Durchschnittsbürger der Wahrheit? Was wurde aus „nie wieder Krieg“?

    Europa sollte einst als Vorbild für den Weltfrieden agieren, statt sich wie aktuell der Fall fremdgesteuerten Kriegstreibergelüsten hinzugeben. Hierbei leisten derzeit insbesondere Vertreter der Lügenpresse sowie politische Marionetten ganze Arbeit, ergo geht ihre Rechnung vollends auf: Immer mehr Europäer hassen Russlands Präsidenten Wladimir Putin, beschimpfen mitunter sogar ganz Russland. Alles wegen herrschender Ignoranz, verfälschter Berichte der Westmedien und fehlendem politischen Wissen, gerade seitens mittelständischer EU-Bürger.

    Geheime Absprachen in Washington:
    In weniger als sechs Wochen Krieg in Europa?
    Udo Ulfkotte – Während wir dieses Heft drucken, werden in den USA Kriegsvorbereitungen getroffen. Und zwar für einen Krieg der NATO gegen Russland. Angela Merkel soll Deutschland und die anderen Europäer in den Krieg führen. Die Hintergründe:
    Was Sie hier lesen, klingt für den Durchschnittsbürger erst einmal ganz sicher nach einer großen Verschwörungstheorie. Krieg in Europa? Der Bäcker hat doch immer frische Brötchen, die Renten werden pünktlich ausbezahlt und die meisten Menschen freuen sich auf das Frühjahr und den nächsten Urlaub.
    Und da soll es Krieg in Europa geben? Das klingt doch völlig absurd. Die Fakten sprechen leider eine völlig andere Sprache.
    Der Überraschungsbesuch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit dem französischen Staatspräsidenten François Hollande in Kiew und Moskau vor wenigen Tagen war tatsächlich überraschend – und zwar für Washington.
    Nach unseren Informationen aus Moskau und dem Berliner Bundesverteidigungsministerium hat man sich in den USA sehr über diesen nicht abgesprochenen Schritt geärgert, weil die Falken in der amerikanischen Regierung schon längst den Krieg gegen Russland mit direkter Beteiligung der Europäer beschlossen haben.

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    Und wieder ein Beweis, dass es der EU / dem Westen gar nicht um die Ukraine geht, Russland ist es was man . . .
    Putin kann doch machen wasmer will.
    Selbst wenn er die Krim dem Westen schenken würde, würde das nichts ändern.

    Es muss verdammt noch Mal doch möglich sein, einen Krieg mit Russland zu beginnen.

    .
    Obama (S)

    http://www.4shared.com/video/kIVTOmY5ba/Obama__S_.html

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    Gruß Sabine

    Liken

  2. Hi Hubert

    Ich habe Krieg selbst noch nicht erlebt, und auch meine Mama nicht, da wir nach 1945 geboren sind. Womit wir jede kollektive Mitschuld an vergengenen Kriegen von uns weisen.

    Und dennoch weiß ich vermutlich mehr was Krieg bedeutet – als viele Menschen heutzutage gleichen Alters. Einerseits von meiner Mama die Politik und Gesellschaftswissenschaften studiert hat. Sowohl in London, als auch in Moskau und in Berlin.
    Und andererseits von meinen Großeltern die mir viel darüber erzählt haben. Meinen leiblichen Vater kenne ich nicht. Daher muss ich den als Quelle ausschließen.

    Durch meine Mama und meinem Opa bin mit den Folgen des letzten Russlandfeldzuges vertraut, der schon der dritte war, nach Napoleon und dem 1. Weltkrieg.

    Von meiner Mama habe ich gelernt: Nie wieder Krieg!
    . . . für alle die vergessen haben oder vergessen wollen, sollen oder müssen
    was da geschehen ist.
    Und auch für die, die das nicht wissen KÖNNEN – da das NICHT in unseren Schulbüchern zu lesen ist. Die Deutsche Geschichte zum 2. Weltkrieg wird darin auf den vermeintlichen Holocaust reduziert.
    Während alle anderen Verbrechen ausgeblendet werden.
    27 Millionen
    So viele Sowjetbürger starben als Opfer des deutschen Krieges zwischen 1941 und 1945. Es ist eine Zahl, die viele hierzulande bis heute nicht kennen. Oder nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Dagegen sind die vermeintlichen 6 Millionen Opfer des Holocaust Peanuts.

    Und da gibt es einen Herrn Gauck (Bundespräsident) der anlässlich des histirischen Tagesd – dem Beginn des 2. Weltkrieges – wieder zum Krieg gegen Russland aufruft.
    EINE SCHANDE FÜR DEUTSCHLAND

    Das, was sich zur Zeit in unseren Medien abspielt, erinnert mich auf fatale Weise an 1913.
    Ich sehe und höre nur noch Kriegspropaganda und Kriegspredigten von unserem Pastor der Freiheit (Gauck), der Bundespräsident geworden ist. Eine Schande für ganz Deutschland.

    Wahrscheinlich sollen wir stolz sein, dass der nächste Krieg womöglich von einer Bundeskanzlerin und einer Verteidigungsministerin geführt wird.

    Sicher findet sich hinter dem Ural auch eine unterdrückte Minderheit, die darauf wartet, von den Allierten befreit zu werden. Zur Not können das auch die Moslems sein, wie im Kosovo.

    Wir werden dann den vierten und gleichzeitig den ersten “gendergerechten“ Russlandfeldzug seit der Französischen Revolution erleben müssen.

    Gebe Gott, dass das uns und unseren Kindern erspart bleibt.


    Gruß Deine Babette

    Liken

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