Archiv für 6. März 2015

Bosheit – oder doch «nur» dümmliche Arroganz?   Leave a comment

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Die Offenbacherin Ellen Vaudlet, die seit langem Hartz IV-Betroffenen hilft, schildert im folgenden Text wie mit Hartz IV-Betroffenen in sogenannten „Jobcentern“ umgesprungen wird.

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Den Anschiss eines Vorgesetzten bei der Arbeitsagentur lässt man in tadelloser Haltung über sich ergehen.

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Hilfsbedürftige, die lieber mit einer Begleitperson ihres Vertrauens zu “ihrer” Behörde gehen, haben eindeutig das Recht dazu: im Paragraphen 13, Sozialgesetzbuch X, ist das eindeutig geregelt, so in den Absätzen 1 und 4 des betreffenden Paragraphen. Es steht den Sachbearbeitern in den sogenannten „Jobcentern“ nicht zu, diese Tatsache irgendwie abfällig zu kommentieren oder sogar dieses Recht in Zweifel zu ziehen. Die Offenbacherin Ellen Vaudlet, die seit langem Hartz IV-Betroffenen hilft, schildert in ihrem folgenden Text, dass sich Hilfsbedürftige wie BegleiterInnen allerdings auf einiges gefasst machen müssen, wenn sie dieses klare Recht in Anspruch nehmen. Manche “SachbearbeiterInnen” leisten sich Entgleisungen der schlimmsten Art. Ihnen scheint nicht zu genügen, dass Hilfsbedürftigkeit eh voller Demütigungen ist. Sie müssen auch ihrerseits, zusätzlich noch, die Hilfsbedürftigen demütigen. Mit höchst überflüssigen Kommentaren von zutiefst unterirdischem Niveau.
(Artikel: Ellen Vaudlet, Vorspann: Holdger Platta).

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (B. Brecht)

Vorweg: Ich bin zornig, sehr zornig sogar! Es ist mir daher völlig egal, ob sich “irgendein” Mitarbeiter oder Honorartätiger der MainArbeit, der Hartz-IV-Behörde hier in Offenbach, jetzt auf den Schlips getreten fühlt, denn mein Zorn richtet sich nicht gegen diejenigen, welche rechtskonform handeln. Diesen sage ich: Ihr seid nicht gemeint, wenngleich ich im Anschluss die verallgemeinernden Begriffe wie „Ihr“ oder „Euch“ verwenden werde.
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Könnt oder wollt Ihr nicht begreifen, was ein „Beistand“ ist? Ihr wisst, worum es geht: dass Ihr wieder einmal versucht habt, Hilfsbedürftigen das Recht zu nehmen, mit einem Beistand bei Euch zu erscheinen. Wisst Ihr nicht, was ein „Beistand“ ist? Ebenso, dass ein Beistand zuzulassen ist, nahezu immer, von ganz wenigen Ausnahmetatbeständen abgesehen?
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Mit Verlaub, Euer selbstherrliches und im Höchstmaße arrogantes Verhalten kotzt mich mittlerweile nur noch an.
Es ist aber auch beschämend, und zwar ausschließlich für Euch selbst! Egal, wie man Euer Gebaren auch einordnet!
Woran also liegt es, dass selbst ein an Eindeutigkeit und Klarheit kaum zu übertreffender Paragraphen – § 13 SGB X -> http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_10/__13.html – in schöner Regelmäßigkeit mißachtet wird? Erklärungen fallen mir einige ein:
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Variante 1: Unbedarftheit

Ihr, die Ihr “das Gesetz” umsetzt, seid tatsächlich völlig unbedarft in dem, was Ihr tut. Wenn Ihr aber keinerlei – nicht einmal marginale – Kenntnisse über die Rechte der Leistungsberechtigten nach Sozialgesetzbuch II (SGB II) habt, wieso erdreistet Ihr Euch dann, Euch über genau diese Rechte hinweg setzen zu wollen? Hier möchte ich ausnahmsweise Dieter Nuhr zitieren: “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!”
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Variante 2: BrainFuck de Luxe.

BrainFuck de Luxe. Die stetige (mediale) Gehirnwäsche hat Euren Geist derart vernebelt, dass Ihr nicht einmal im Ansatz auf die Idee kommt, ein Betroffener des SGB IUI und/oder dessen Beistand könnte (politisch) gebildet sein, seine spärlichen Rechte kennen und diese auch einfordern. Leistungsbezug = grenzdebil, so könnte dann Eure Einstellung entsprechend lauten. Sollte dies die Erklärung sein, dann ist dies Menschenverachtung pur. Und Ihr merkt es nicht einmal.
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Variante 3: Bösartigkeit.

Ihr habt einfach Spaß daran, Menschen zu demütigen und zu verunsichern. Es gefällt Euch, Eure mickrige Macht zu demonstrieren. Für Euch sind “Hartzer” ohnehin keine wertvollen Mitglieder mehr in unserer Gesellschaft. An “denen” darf man sich getrost abarbeiten, an diesem elenden Schmarotzerpack. Dies als Erklärung für Euer Verhalten anzunehmen, ist die unschönste aller Varianten. Ausschließen kann ich sie leider nicht.
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Eure Respektlosigkeit ist widerlich! Daher jetzt kurz und bündig im Klartext, gerichtet an alle Mitarbeiter und Honorarkräfte mit Doktortitel, welche (noch immer erfolglos) sich gegen das Hinzuziehen eines Beistands “wehren”:
Zu unterstellen – mal mehr, mal weniger subtil – ein Betroffener sei ein “Muttersöhnchen”, weil der Beistand die eigene Mutter ist, ist eine bodenlose Frechheit! Der Betroffene kennt seine Rechte und nimmt sie wahr, punktum!
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Scheinheilig nachzufragen, ob der Beistand die “Betreuung” sei, ist entweder schiere Blödheit oder bewusste Provokation! Betroffene haben einen Rechtsanspruch auf das Hinzuziehen eines Beistands, punktum! Sprüche wie ”Sie sind ein erwachsener, junger Mann, wieso wollen Sie eine Begleitung?” gehören in die Abteilung verbaler Sondermüll!
Dies gilt auch für alle ähnlich lautenden Einlassungen und Fragen wie “Haben Sie Angst, alleine zu kommen?” oder “Brauchen Sie jemanden an Ihrer Seite? Sie sind doch ein Mann!” Betroffene müssen sich vor Euch für die Wahrnehmung Ihrer Rechte niemals rechtfertigen, punktum!
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Ein solches Verhalten, völlig unabhängig vom Warum, ist in jeder Hinsicht beschämend. Und es offenbart Euer noch viel beschämenderes Menschenbild. Noch dazu sorgt es von der ersten Sekunde an für eine derart schlechte Stimmung, dass ein sachliches Gespräch danach in aller Regel nicht mehr möglich ist. Auf diese Art sorgt Ihr – bewusst? – dafür, dass sich die Wahrscheinlichkeit eines Eklats vervielfacht. Kommt es dann zum Eklat, ist das Wehgeschrei groß. Und der Schuldige steht auch gleich fest: Es ist natürlich der Erwerbslose. So kann man natürlich auch für “sich selbst erfüllende Prophezeihungen” sorgen.
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Wer nichts zu verbergen hat, der scheut auch keinen Beistand!

Es gibt genügend Mitarbeiter innerhalb der MainArbeit, die das Recht des Betroffenen auf einen Beistand ohne vorheriges Gezeter respektieren. “Witzigerweise” sind das genau die Mitarbeiter, mit denen konstruktive/sachliche Gespräche möglich sind, die sich noch keinen Namen gemacht haben in Bezug auf rüdes Verhalten, versuchte Rechtsbeugung etc. Das lässt tief blicken.
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Werdet endlich professionell, verflixt und zugenäht! Eure lächerlichen Versuche, die wenigen verbliebenen Rechte der Betroffenen zu atomisieren, führen zu nichts – außer zu Frust. Diejenigen, die um ihre Rechte wissen, werden sich diese ohnehin nicht nehmen lassen! Da könnt Ihr noch so sehr die Backen aufblasen! Da könnt Ihr auch noch weitere Demütigungsversuche starten und (vermutlich) reichlich angepisst sein darüber, dass diese Betroffenen nicht untertänigst und unterwürfigst gehorchen.
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Ihr verschwendet – nicht nur Eure – Lebenszeit und Energie. Und wofür? Nicht einmal Streicheleinheiten fürs Ego fallen für Euch ab, im Gegenteil! Ganz im Ernst: Ist ein derartiges Einbringen persönlicher Befindlichkeiten nicht im Höchstmaß unprofessionell? Glaubt Ihr wirklich, da nimmt man Euch noch ernst? Denkt mal über Eure eigene “Außenwirkung” nach, vielleicht hilft das.
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Denn an Eure nicht vorhandene Empathie gegenüber Erwerbslosen appelliere ich schon lange nicht mehr. Ich habe dazu gelernt! Seid auch Ihr lernfähig?
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Bosheit–oder doch nur dümmliche Arroganz?

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 6. März 2015 von hubert wenzl in Politik

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Best of – Olaf Schubert und Freunde   Leave a comment

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Olaf Schubert erklärt den Feminismus und andere Unsinnigkeiten.

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 6. März 2015 von hubert wenzl in Politik

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Der Hexenwahn – Bamberg   Leave a comment

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, , , , ,Hier zwei Videos von Sabine zu den Hexenverfolgungen von Seiten der katholischen und der protestantischen Kirchen im Mittelalter. Das erste Video handelt speziell von Bamberg. Das Thema der Hexenverfolgungen um 1630 wurde vor kurzem, am Montag 2. März 2015 vom ZDF in einem Spielfilm und darauf folgender Dokumentation gezeigt.

Georg II. Fuchs von Dornheim war damals Fürstbischof von Bamberg und war als besonders grausam bekannt. Zwischen 1612 und 1630 werden in Bamberg etwa 1000 Menschen, vor allem Frauen (zu 75 Prozent waren es Frauen). Der eigentliche Kopf war aber Weihbischof Friedrich Förner, ein fanatischer und unerbittlicher Hexenverfolger im Hochstift Bamberg.

„Förner galt als die „Seele der Gegenreformation im Hochstift Bamberg”, er war gleichzeitig ein fanatischer Hexenprediger und veröffentlichte seine Hexenpredigten sogar in gedruckter Form als Flugblätter bei der sonntäglichen Predigt in Sankt Martin.“

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_F%C3%B6rner

Hexenwahn – die Dokumentation.avi – Video © Sabine


http://www.4shared.com/video/n_En_a6-ce/Hexenwahn_-_die_Dokumentation.html

Foltermaschinen_im_Mittelalter_Doku.avi – Video © Sabine


http://www.4shared.com/video/lL4dZV7Rce/Foltermaschinen_im_Mittelalter.html

 

Gruß Hubert

Deutsche Politiker Hand in Hand mit ukrainischen Oligarchen   Leave a comment

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Die Ukraine steht vor enormen wirtschaftlichen Herausforderungen. Es herrscht Korruption und das Land ist in den Händen von Oligarchen, zu denen ja auch Poroschenko gehört. Ein anderer mächtiger Oligarch ist Firtasch.

Deutsche Politiker im Verbund mit ukrainischen Oligarchen


Die Ukraine steht vor der Pleite, ukrainische Oligarchen unter Führung von Firtasch planen die gewinnbringende Rettung

In einem Akt der Verzweiflung hat die ukrainische Notenbank den Leitzins gestern von 19,5 Prozent auf 30 Prozent angehoben, um den Absturz der Währung zu bremsen. Das ist gestern auch geschehen, der Umtauschkurs hat sich wohl vorerst kurzfristig von mehr als 27 auf 24,2 Griwna pro US-Dollar verringert. Die Notenbankchefin Gontarewa sieht 20-22 Griwna als Ziel an, überhaupt wird von der ukrainischen Regierung verbreitet, dass der Wert der Landeswährung um 15-35 Prozent unterbewertet sei. In der Ukraine läuft mitten in der Wirtschaftskrise die vierte Welle der Mobilmachung an, die Regierung will die Heeresstärke auf 250.000 anheben und mit modernen Waffen aufrüsten. Auch in der „Volksrepublik“ Donezk wird trotz des Minsker Abkommens an der „freiwilligen“ Mobilmachung festgehalten.
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Im Dezember erklärte die Notenbankchefin noch, dass Geschäfte mit einem Umtauschkurs von 16:1 als Versuch gelten würden, die Ukraine zu destabilisieren. Im März 2014 war der Umtauschkurs noch bei 10:1 gestanden, ab Dezember ist die Währung dann abgestürzt. Gontarewa hat letzte Woche angeblich eigenmächtig den ukrainischen Banken Devisenkäufe für ihre Kunden und Devisengeschäfte zwischen den Banken verboten. Zudem müssen Unternehmen 75 Prozent ihrer in ausländischen Währungen erzielten Gewinne verkaufen, um den Griwna zu stützen. Die Mindestmenge an Devisen, die Banken halten müssen, wird ab 10. März erhöht. Gestern sind drei Banken, Delta Bank, die viergrößte ukrainische Bank, Kreditprombank und Omega Bank, Pleite gegangen. Kunden werden bis zu einer Höhe von 200.000 Hrwna (8.200 US-Dollar) ihre Einlagen ausgezahlt bekommen.

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Durch den Absturz der Währung verteuern sich die Importe und wird die Inflation geschürt, die jetzt bei mehr als 24 Prozent liegt. Man fürchtet, dass es zu Panikkäufen kommen könnte. Die Stadtverwaltung von Kiew will verhindern, dass Geschäfte die Lebensmittelpreise zu stark erhöhen. Man beobachte alle Preise in der Stadt, hieß es. Geplant seien auch Bauernmärkte, wo die Bewohner direkt bei den Herstellern einkaufen können. Die Bevölkerung wird beruhigt, dass es genügend Vorräte von Zucker, Salz und Getreide gebe, sie brauche nicht in Panik verfallen.

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Um eine Pleite zu vermeiden, braucht die Ukraine 40 Milliarden US-Dollar. Die Regierung hofft darauf, vom IWF 17,5 Milliarden noch im März zu erhalten, um die fast schon aufgelösten Devisenreserven etwas aufzustocken und fällige Schulden abzubauen. Von den Krediten, die nur mit einschneidenden Sparmaßnahmen gewährt werden, kommt also nichts in der Wirtschaft oder der Bevölkerung an. Letztere muss sich auf einen weiteren Abbau der Löhne, Renten und Sozialleistungen und eine wachsende Arbeitslosigkeit einstellen. So wurde jetzt entschieden, den Preis für Gas ab 1. April um durchschnittlich 260 Prozent zu erhöhen, da staatlichen Subventionen gestrichen werden müssen. Gas zum Kochen wird etwa um das Sechsfache steigen.
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Die Krise schafft bereits Brüche in der Regierungskoalition. Regierungschef Jazenjuk verlangt mit anderen Parteiführern von Präsident Poroschenko und seinem Block die Absetzung der Notenbankchefin. Jazenjuk, für den die Ukraine Europa verteidigt, wittert eine Verschwörung hinter der Finanzkrise des Landes: „Unsere Feinde sind wach und ruhelos, auch die in internationalen Finanzinstitutionen. Sie bemühen sich, das Programm zwischen der Ukraine und dem IWF zu sabotieren, nicht direkt, sondern durch Mittelsmänner. Es wird signalisiert, dass die Ukraine noch nicht für solch ein Programm bereit sei, da militärische Ungewissheit und der Konflikt im Osten ein großes Hindernis darstellen.“ Das käme von Ländern, die die Ukraine nicht unterstützen.“

Inzwischen ist die Verschuldung auf mehr als 100 Prozent des BIP angewachsen, Anfang 2014 lag sie erst bei 40 Prozent. Bis 2015 müssen 27 Milliarden US-Dollar an Zinsen und Schulden beglichen werden, allein dafür reicht der mögliche IWF-Kredit bei weitem nicht. 3 Milliarden schuldet die Ukraine alleine Russland, das wäre eigentlich Ende 2014 fällig gewesen. Schwer vorstellbar, dass Russland darauf verzichten wird.
Nach Bloomberg ist die Ukraine eines der Länder, denen es 2015 am schlechtesten gehen wird.

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Dmytro Firtasch in Selbstdarstellung. Bild: dmitryfirtash.com

Sozis aus Deutschland und Frankreich lassen sich von Oligarchen einspannen

Dem von Oligarchen, nicht zuletzt von Poroschenko selbst als Präsident, weiterhin beherrschten Land, das auch deswegen hoch korrupt ist, kommen aber nun auch deutsche Politiker zu Hilfe. Man müsste allerdings sagen, den Oligarchen. So berichten österreichische Zeitungen, dass der ukrainische Oligarch Dmytro Firtasch Hauptgeldgeber und Initiator für eine neu gegründete, so genannte Agentur für die Modernisierung der Ukraine ist. Die Agentur will 300 Milliarden US-Dollar für die Modernisierung und Investitionen aufbringen, selbstlos dürfte dies nicht sein. Verkündet wurde die Gründung im Wiener Palais Ferstel während der Veranstaltung „Ukraine Tomorrow“ von Firtasch.

Firtasch, dem wie Poroschenko auch ein Medienunternehmen mit Fernsehkanälen (INTER Channel) gehört, gilt als einer der reichsten Oligarchen, dessen Vermögen auf 10 Milliarden US-Dollar geschätzt wird und der der Präsident des ukrainischen Arbeitgeberverbands ist. Er war Janukowitsch nahegestanden, hat sich aber während der Maidan-Proteste von ihm abgewandt.
Sein Unternehmen Group DF hat er in Wien angesiedelt. Dort wurde er kurz nach dem Sturz von Janukowitsch am 12. März aufgrund eines Haftbefehls wegen des Verdachts auf Bestechung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung drei Tage vor dem Referendum auf der Krim festgenommen und wird ein paar Tage später durch Zahlung einer Kaution von 125 Millionen Euro freigelassen.
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Achmetow galt bis vor kurzem als der reichste ukrainische Oligarch, seine Unternehmen sind vor allem in der Ostukraine. Er wird bezichtigt, den Separatisten Gelder zu geben, nachdem er versucht hatte, seine Arbeiter gegen die Separatisten aufzustacheln, was aber kläglich missglückt war.

Innerhalb von 200 Tagen soll die Agentur einen „Masterplan“ erstellen, so Firtasch. Klar ist vor allem, dass man damit nicht nur die Ukraine aufbauen will, sondern dass auch die Interessen der Oligarchen bedient werden sollen. „Wir arbeiten nicht für Geschäftsleute oder Oligarchen, sondern für die Ukraine“, sagte Wellmann der Faz. Auch deutsche sozialdemokratische Politiker stört das Geschmäckle nicht, die nun ihren Anschluss an die politische Karriere in der Agentur suchen. So soll der dem Geld bekanntlich nicht abholde Ex-Finanzminister und gescheiterte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, der immer noch Bundestagsabgeordneter ist, einer Arbeitsgruppe „Finanzen und Steuern“ vorsitzen, während Ex-EU-Kommissar Günter Verheugen, ebenfalls SPD, für die „EU-Integration“ zuständig ist. Auch Ex-Verteidigungsminister Rupert Scholz (CDU) und der ehemalige französische Außenminister Bernard Kouchner von den Sozialisten sollen mitmischen.
Von Florian Rötzer

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Deutsche Politiker Hand in Hand mit ukrainischen Oligarchen

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 6. März 2015 von hubert wenzl in Politik

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