Archiv für 12. April 2015

Sexualerziehung in den USA   Leave a comment

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Die Liste negativer Eigenschaften in den USA ist lang. Sie führen Kriege mit gelogenen Begründungen, sie schnüffeln in der ganzen Welt herum, haben unzählige Militärstützpunkte – und sie sind unfassbar prüde. Das grenzt ja an kaum für möglich gehaltene Dummheit. Der Propagandafeldzug dieser Erzkomservativen macht vor nichts halt und scheut nicht vor Lügen zurück.

Hier ein Bericht aus der Süddeutschen.

Ein Becher voller Syphilis
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Kondome sind wie Roulette, Tränen übertragen Aids: So will die Sexualerziehung in den USA Teenager zur Abstinenz erziehen. Trotzdem werden viele Mädchen schwanger. Prominentes Beispiel: Bristol Palin.
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Wie gefährlich der Austausch von Körperflüssigkeiten sein kann, sollen amerikanische Lehrer nach Ansicht ihrer Regierung mit einem kleinen Spiel beweisen: Mädchen und Jungen einer Klasse stellen sich einander gegenüber, ein Pärchen steht ein wenig abseits. Jeder Schüler hält einen Pappbecher mit Wasser in der Hand, außen ist ein Stück schwarzes Klebeband angeheftet.
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Der Lehrer fordert die Schüler auf, einen Schluck aus ihrem Becher zu nehmen, damit zu gurgeln und das Wasser dann zurückzuspucken. Anschließend gießen alle Kinder von ihrem Becher ein wenig in den Becher jedes ihrer Klassenkameraden – nur das Pärchen, das abseits steht, bekommt nichts ab. Ihr Wasser ist rein, in den Bechern aller anderen schwimmt nun eine Brühe mit der Spucke aller.
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Nun sollen die Schüler die schwarzen Klebebänder von ihren Bechern ziehen: „Syphilis“, „Chlamydien“, „HI-Virus“, „Feigwarzen“ steht darunter. Nur das abseits stehende Pärchen – die Enthaltsamen – bekommen eine gute Nachricht: „Glück gehabt, keine Krankheit“.
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„Dadurch, dass ihr euer Wasser oder euren Körper mit so vielen teilt, geht ihr all diese Risiken ein.“ Mit diesen Worten sollte der Pädagoge den Unterricht abschließen. So sieht es der Lehrplan des Erziehungsprogramms „Creating Positive Relationships“ vor, den zwei Sexualwissenschaftlerinnen im Auftrag des staatlichen Sexuality Information and Education Council analysierten.
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Eine Milliarde Dollar für die moralische Erziehung
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Abschreckung statt Aufklärung: In den USA zählen solche Unterrichtsmethoden zum Alltag in der Sexualerziehung. „Abstinence only“, absolute Enthaltsamkeit, dazu sollen die Schulen anhalten. Wie der eigene Körper funktioniert, wie er sich in der Pubertät verändert, wie Jugendliche sicheren Geschlechtsverkehr haben können – all das lernen die meisten amerikanischen Teenager nicht im Unterricht.
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Die Abstinenz-Kampagne beruht auf einem Bundesgesetz von 1996 und wird von der amerikanischen Regierung kräftig finanziert: In den vergangenen zehn Jahren hat sie sich die moralische Erziehung ihrer Jugend über eine Milliarde Dollar kosten lassen. Bundesstaaten, die Schülern ein anderes Bild von Sexualität vermitteln möchten, bekommen keinen Cent. Im Jahr 2007 lehnten nur sieben der 50 Bundesstaaten die Fördermittel ab und gestalten die Lehrpläne nach eigenen Vorstellungen.
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Zahlreiche Teenagerschwangerschaften

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Alaska, Heimatstaat der republikanischen (ex-)Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin, gehörte nicht dazu. Die Gouverneurin ist eine vehemente Befürworterin der Abstinence-only-Strategie, Sexualkunde und Aufklärung in der Schule lehnt sie strikt ab. In den Blickpunkt rückte diese Haltung, als die Kandidatin offenbarte, dass ihre erst 17-jährige Tochter Bristol im fünften Monat schwanger sei – und das Kind behalten werde. Energische Abtreibungsgegner sind die Palins natürlich auch.
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Bristols Schwangerschaft offenbart das Problem, das mit dem Versuch der Erziehung zur Keuschheit einhergeht:
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Die USA sind trotz – oder wegen – ihrer Prüderie die westliche Industrienation mit den meisten Teenagerschwangerschaften.
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Im Jahr 2006 kamen hier laut offizieller Statistik auf 1000 Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren 41,9 Geburten, mehr als 80 Prozent dieser Schwangerschaften waren ungeplant. In Deutschland waren es nur 10,7 Geburten, in Kanada 13,4.
Von Julia Bönisch
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Gruß Hubert

Christliche Kirchen – Das Absprechen einer Seele   Leave a comment

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Welch anmaßende Organisationen sind die christlichen Kirchen doch! Wollen über Gut und Böse urteilen und sind selbst … wer denkt, weiß sie richtig zu beurteilen. Sie sind nicht produktiv und leben vom Märchen erzählen. Und sie leben gut damit – man sehe sich ihren Besitztum und Reichtum an. Aber so lange es „dumme Schafe“ (die Schafe mögen mir verzeichen, sie sind nicht so dumm wie diese christlichen Schafe) gibt, die sich scheren lassen… sich auch noch dafür bedanken und unterwerfen. Man kann sich nur wundern, dass es bei manchen Aussagen keinen Aufschrei gibt. Wo bleiben zum Beispiel die Feministinnen, wenn Kirchenlehrer und der Jesuit Sarasa den Frauen eine minderwertige Intelligenz zusprechen?
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Wer sind diese Kirchen, dass sie glauben sagen zu können wer eine Seele hat und wer keine? Alles Lebende hat eine Seele. Wenn man aber diese Kirchenherren sieht glaubt man leicht, dass sie keine haben. Denn sie könnten seelenruhig zuschauen wie man ein Tier neben ihnen quält und tötet. Deswegen: Raus aus der Kirche!
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„…das weibliche Geschlecht ist bei weitem minderwertiger als das männliche…Der weibliche Verstand ist schwächer.“
(Der Jesuit Sarasa)

Kirche und Tierschutz ist sowieso ein schwarzes Kapitel und ein Schandfleck auf den schwarzen (nicht weißen!) Westen der christlichen Kirchen (siehe weiter unten auch die Aussage von Erich Grässer).

Hier einige Stellen aus dem Katechismus zitiert.

Man darf Tieren nicht die Liebe zuwenden,
die einzig Menschen gebührt.

Katechismus der katholischen Kirche, 1993, Nr. 2418
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Die Trennung des Menschen von seinen Mitgeschöpfen ist die große geistesgeschichtliche »Leistung« des kirchengeprägten Abendlandes, repräsentiert durch die Kirchenväter Augustinus, Thomas von Aquin und den Augustinermönch Martin Luther.
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Laut Augustinus können Tiere keine Empfindung wie der Mensch haben. Nach der Lehre des Kirchenlehrers Thomas von Aquin (1225-1274) haben Tiere keine Seele – Frauen übrigens auch nicht …
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Die Folgen sehen wir täglich: Der Mensch darf Tiere töten, wenn er einen »vernünftigen Grund« hat, und er darf sie quälen, wenn es für die Forschung notwendig ist. So wird im katholischen Katechismus bis heute erklärt, man dürfe Tieren »nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt« (Nr. 2418). Und in der lutherischen Kirche? Im neuen Evangelischen Erwachsenenkatechismus spielen die Tiere keine Rolle. Auf den fast 900 Seiten steht kein Wort über Tierhaltung, Verzehr von Tieren, Tiertransporte, Tierversuche, Jagd usw. Doch die wenigen Worte, die sich über die Tiere finden lassen, sind erschreckend: Die lutherische Kirche spricht von Tieren als »nicht-personale Kreaturen« und zieht daraus die Rechtfertigung, ihr Lebensrecht zu missachten.
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Beide Kirchen berufen sich bis heute auf die »Bücher Mose«. Im 3. Buch Mose liest man haarsträubende Einzelheiten darüber, wie die Priester Tiere schlachteten und deren Blut am Altar verspritzten, »zum beruhigenden Duft für den Herrn«. Die Bibel als Rechtfertigung für das Töten? In der Schöpfungsgeschichte sprach Gott: »Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.« (Genesis, 1.29) Wird hier nicht das Bild eines schizophrenen Gottes gezeichnet, der einerseits blutige Schlachtopfer fordert, andererseits durch Propheten sagen lässt: »Eure Schlachtopfer sind mir ein Gräuel!« (Jeremia). Oder sind die Aufforderungen zu den Schlachtopfern am Ende gar Fälschungen – und nicht Gottes Wort?

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Die Frau darf bekanntlich inzwischen eine Seele haben. Wann hört die Kirche auf, den Tieren die Seele abzusprechen?
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Kirche und Jagddas war schon immer eine unheilige Allianz. Bis heute halten sowohl katholische, als auch evangelische Kirchen alljährlich Hubertusmessen ab und segnen die Waidmänner, ihre Waffen und die »Strecke« der getöteten Tiere. Und dies, obwohl der heilige Hubertus der Legende nach der Jagd entsagte, als er im Geweih eines Hirsches ein strahlendes Kreuz erblickte und die Stimme von Christus hörte: »Hubertus, warum jagst du mich?« – Wann folgen Jäger und Pfarrer Hubertus nach?
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Kirche und Tiere – ein ebenso unseliges Kapitel. Dass die Tiere in unserer Gesellschaft millionenfach so unsagbar leiden müssen, ist nicht zuletzt auf die gefühllose Haltung der beiden großen Kirchen gegenüber den Tieren zurückzuführen. Jahrhundertelang und bis heute sprechen beide Kirchen den Tieren die Seele ab – und auch die Gefühle. Selbst Tierschützer innerhalb der Kirchen »werden von Kirchenkreisen häufig als überspannte, neurotische Spinner abgetan«, schreibt der Theologe und Tierschützer Guido Knörzer (Guido Knörzer: Töten und Fressen – Spirituelle Impulse für einen anderen Umgang mit Tieren. Kösel-Verlag, 2001, S. 32). Wann gab es jemals ein offizielles kirchliches Wort gegen Massentierhaltung und Tiertransporte? Wann haben sich die großen Kirchen jemals gegen Tierversuche ausgesprochen?
Kein Wunder, dass immer mehr Tierschützer (und nicht nur diese) aus der Kirche austreten.
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Die Kirche ist seit Jahrhunderten gegen die Tiere – und dies, obwohl Jesus und die ersten Christen Vegetarier waren. Dies wusste übrigens auch noch Kirchenvater Hieronymus, welcher bekanntlich die Bibel zusammenstellte: »Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt… Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.« (Adversus Jovianianum I, 30)
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Prof. Dr. theol. Dr. h.c. Erich Grässer, Ordinarius für Neues Testament an der Universiät Bonn: »Was ist mit Kirche und Tierschutz? Ich muss an dieser Stelle deutlich werden:
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Wenn einst die Geschichte unserer Kirche geschrieben wird, dann wird das Thema »Kirche und Tierschutz« im 20. Jahrhundert dann ein ebenso schwarzes Kapitel darstellen wie das Thema »Kirche und Hexenverbrennung« im Mittelalter.«
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Papst Johannes Paul II in einer Rede vor Biologen 1985:
»Es ist gewiss, dass Tiere zum Nutzen des Menschen geschaffen wurden;
das heißt, dass sie auch für Experimente benutzt werden können.«
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[…]
Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt, den er nach seinem Bild geschaffen hat. Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen. Man darf sie zähmen, um sie dem Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit dienstbar zu machen. Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig, weil sie dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten. (Nr. 2417)
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Es widerspricht der Würde des Menschen, Tiere nutzlos leiden zu lassen und zu töten. Auch ist es unwürdig, für sie Geld auszugeben, das in erster Linie menschliche Not lindern sollte. Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt. (Nr. 2418)
Der Schöpfer hat dem Menschen das Recht gewährt, über die Rohstoffe, Pflanzen und Tiere der Welt zu verfügen. Dabei muss aber der Mensch die sittlichen Verpflichtungen achten, auch gegenüber den kommenden Generationen. (Nr. 2456)
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[…]
Weiter heißt es im Katechismus der Katholischen Kirche auf Seite 609:
Die Bodenschätze, die Pflanzen und die Tiere der Welt dürfen nicht ohne Rücksicht auf sittliche Forderungen genutzt werden.
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Vielleicht ist mit „sittlichen Forderungen“ auch gemeint, dass man die Tiere nicht direkt vor den Augen ihrer „Verbraucher“ umbringt, diesen die Todesschreie nicht zumutet, sondern diese mörderischen Prozeduren hinter dicken Wänden von Schlachthäusern verbirgt?
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Haben Frauen eine Seele?
Nachgefragt bei Kirchenlehrern

 
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»Die Frau muss das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist.« (Ambrosius, Kirchenlehrer, 339-397)

»Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass die Frauen den Männern dienen.« (Augustinus, 354-430, bedeutender Kirchenlehrer)

»Die Frau ist ein Missgriff der Natur… mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuss und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger…eine Art verstümmelter, verfehlter, misslungener Mann…die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann.« (hl. Thomas v. Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1274)

»Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!« (Papst Pius II., 1405-1464)
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»Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden.«
»Will die Frau nicht, so komm‘ die Magd!« (Martin Luther, Gründer der evangelischen Kirche)
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»Eine Frau soll still zuhören und sich ganz unterordnen. Ich gestatte es keiner Frau zu lehren und sich über den Mann zu erheben. Zuerst wurde ja Adam erschaffen, und dann erst Eva.«
(Papst Johannes Paul II. in Bezugnahme auf Paulus, 1988)

http://www.denk-mit.info/kirche/habenfraueneineseele.html

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Vielleicht wird uns hier klar, warum wir vorhin auf den engen Zusammenhang des Weibes mit dem Tier aufmerksam machten: Sexualität führt zur Bestialität.
(Bischof Rudolf Graber zur Sexualkunde in Schulen, 1980)

„…das weibliche Geschlecht ist bei weitem minderwertiger als das männliche…Der weibliche Verstand ist schwächer.“
(Der Jesuit Sarasa)

 

http://www.kreudenstein-online.de/Helauluja/inspirationen_zum_thema_frau.htm
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http://www.lorieesser.com/wann-hort-die-kirche-endlich-auf-den-tieren-die-seele-abzusprechen/
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Gruß Hubert

Biologische Gesundheit in der Sexualität   Leave a comment

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Wie sehr die christlichen Kirchen in der Reduktion der Sexualität auf die Fortpflanzung voll daneben liegen (ich möchte fast sagen vollidiotisch daneben) zeigt im folgenden Bericht der Sexualmediziner Dr. Georg Pfau auf.
Welche Denkfehler und Diskriminierungen liegen da zugrunde:

1) Es wird die Dimension der Lust missachtet.
2) Es wird die kommunikative Dimension missachtet.
3) Was ist mit homosexuellen Pärchen?
4) Was ist mit zeugungsunfähigen Männern, die davon wissen?
5) Was ist mit Frauen jenseits des Wechsels?
6) Lesben dürfte es dann auch nicht geben.

Man sollte also nicht vergessen das christliche Sexualmoral der Gesundheit schaden kann bzw. sicher schadet, wenn man sie anwendet. Es ist in dieser Hinsicht ein Glück, dass es viele laue Christen, Taufscheinchristen und Christen, die nicht wissen was sie glauben, gibt.
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Siehe auch:
http://hubwenzl.blog.de/2011/08/11/schuldgefuehle-kirche-n-11651882/

http://hubwenzl.blog.de/2009/12/04/christentum-gefahr-gesundheit-7512843/

Es ist klar, dass die Fortpflanzung nur EIN Aspekt der Sexualität ist und einer der bei der heutigen Kinderzahl, die ein Paar hat, ganz selten zur Anwendung kommt bzw. nur wenige Male erwünscht ist.
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Hier der Bericht von Dr. Georg Pfau.

Biologische Gesundheit in der Sexualität
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Die biologische Gesundheit der Sexualität richtet sich nach den 3 Dimensionen der Sexualität. Die Kernfrage ist daher zunächst: „Warum hat ein Pärchen überhaupt Sex?“, mit welchen Motiven?
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Wie bereits in einem anderen Kapitel ausgeführt, unterscheiden sich die Ansichten der Sexualmedizin über die (erlaubten) Motive für Sexualität ganz wesentlich von den herkömmlichen, vor allem denen des Klerus. Während durch Jahrhunderte die Reproduktion (1. Dimension) der ausschliessliche Grund für sexuelle Aktivitäten sein durfte, kennt die Medizin noch weitere Dimensionen: die Lust (2. Dimension) und die kommunikative Dimension (3. Dimension).
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Wir wissen, dass nur sehr wenige Paare Sex machen um ein Kind zu zeugen. Angeblich sind das nur 4% aller sexuell aktiven Pärchen.
Die Reduktion der Sexualität auf die Reproduktion (wie von der römisch katholischen Kirche immer noch praktiziert) ist in meinen Augen ein Denkfehler, der viele Fragen aufwirft und viele Menschen diskriminiert.
Zweifelsfrei steht im Buch Genesis geschrieben „Liebet und mehret euch!“, doch dieses Buch ist fast schon praehistorisch und die Gegegebheiten haben sich gewandelt.

Anders als in praehistorischen Zeiten bedarf dieser Planet keiner weiteren Vermehrung der Spezies „Homos sapiens“, es gibt genügend Menschenkinder!
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Die Beschränkung der Sexualität auf den erklärten Wunsch nach Fortpflanzung birgt noch andere Restriktionen und wirft Fragen auf. Das Verbot der Sexualität homosexueller Pärchen ist damit begründet. Homosexuelle dürfen keinen Sex machen, so die Devise, weil sie keine Kinder zeugen können. Diese Ansicht ist auch ausserhalb der Kirche weit verbreitet, sie wird auch verwendet die Anormalität der Homosexualität per se beweisen zu wollen. „Homosexuelle Partnerschaften seinen abnorm, weil sich Homosexuelle nicht fortprflanzen können…!“
Wie aber ist denn das bei Männern, die von ihrer Zeugungsunfähigkeit wissen? Dürfen sie Sex machen, obwohl ihnen bewusst ist, sich nicht fortpflanzen zu können?
Wie ist das denn mit den Frauen jenseits des Wechsels, die ebenfalls keine Kinder mehr „empfangen“ können. Darf eine postmenopausale Frau Sex machen im sicheren Wissen um ihre verlorengegangene Reproduktionsfähigkeit? All diese Fragen beweisen, dass die Reproduktionsfähigkeit nicht das Mass aller Dinge sein kann um Sex zu erlauben oder nicht. Da muss es noch was anders geben!?

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Und so ist es auch!

Da gibt es zunächst einmal die Lustdimension. Ja!! Sie dürfen „Lust“ haben, lüstern sein! Die Verteufelung der Lust hat selbstverständlich Tradition, doch die Lust ist gottgegeben. Hätte Gott die Lust verhindern wollen, würde es sie nicht geben. Die Lust am Sex ist Teil der Lust am Leben und somit Lebenszweck. Lassen Sie sie sich nicht rauben!
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Noch viel wichtiger ist die Dimension der Kommunikation. Für die Sexualmedizin ist Sexualität die intimste und leidenschaftlichste Form der Kommunikation innerhalb einer Beziehung, oder wissen Sie einen anderen, leidenschaftlicheren Weg Ihrem Partner Ihre Liebe zu beweisen?


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Was ist also sexuelle Gesundheit im Sinne der Sexualmedizin? Nicht die Fähigkeit zur Reproduktion alleine, sondern vor allem die Paar- und Liebesfähigkeit.

Die Fähigkeit und die Bereitschaft, aufrichtig zu lieben und geliebt zu werden ist die wahre Gesundheit und somit ist Sexualität keinesfalls an den Willen zur Fortpflanzung gebunden.
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Quelle:
http://www.sexualmedizin-linz.at/startseite_sexmed/was-ist-erlaubt-beim-sex/biologische-gesundheit-in-der-sexualitaet/

 

Gruß Hubert