Archiv für 15. April 2015

Kriegs-Propaganda-Journalistin Golineh Atai   1 comment

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Die aus dem Iran stammende Golineh Atai hat sich angeblich mit einem Aussteiger getroffen, der ein Troll im Dienste Putins gewesen sein soll. Die ARD nimmt schon ein ganz tiefes Niveau ein, wenn sie solche Meldungen pushen will. Goline Atai würde ich als ein schleichendes Gift der manipulativen Berichterstattung bezeichnen. Die Kritik an der einseitig pro-westlichen Berichterstattung der ARD ist ja massiv gestiegen. Ganz schlimm ist auch das Verschweigen wichtiger Fakten, wenn es zu Gunsten der Gegenseite wäre. Es ist beschämend für öffentlich-rechtliche Medien, die zur Neutralität verpflichtet wären, wenn sie so eine üble Propaganda betreiben. Man scheut nicht davor zurück zu verdrehen und zu lügen – oder eben ganz wichtige Fakten zu unterschlagen.
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O-Ton Tagesschau.de

„Sie versuchen in Internet-Foren anonym Meinung zu machen: Trolle. Gegen Bezahlung loben sie Russland und Präsident Putin und wettern gegen den Westen. In St. Petersburg gibt es offenbar sogar eine „Troll-Fabrik“. Golineh Atai hat einen Aussteiger getroffen. Von Golineh Atai, ARD-Studio Moskau“

http://www.tagesschau.de/ausland/russland-internet-troll-101.html
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Es gelingt der Tagesschau – ARD nicht, die transatlantische Propaganda in den Köpfen der Deutschen festzusetzen, wie man aus einigen Kommentaren ersehen kann.
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Am 14. April 2015 um 20:13 von Kenner
Und hier?

Auch bei TS gibt es Kommentatoren bei deren Pensum man glauben muss, dass sie hier hauptberuflich posten. Das betrifft ausdrücklich auch solche, die aggressiv Pro-Westliche Meinungen vertreten. Es würde mich überraschen wenn unsere Freunde aus Übersee, Russland in Sachen digitale Meinungsbildung nachstehen. Ich glaub aber eher nicht, dass jemand auf die Idee kommt in diese Richtung zu recherchieren…
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Am 14. April 2015 um 20:14 von Izmi
Ausgleich

Nun sollten zum Ausgleich noch die Trolle aus der Gegengeraden benannt werden. Oder glaubt jemand, die gäbe es nicht?
Man darf ruhig davon ausgehen, dass wenigstens meine Meinung hier nicht von Moskauer Stellen bezahlt wird. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das für eine Vielzahl gleichgesinnter Foristen ebenfalls gilt. Denn eines ist doch immer wieder seltsam: die martialischten Beiträge hier kommen eher aus der Reihe der Kiewversteher. Die Putin-Trolle halten sich da meist zurück und beharren auf den Waffenstillstand, die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen und vor allem auf keine Kriegstreiberei.
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Am 14. April 2015 um 20:18 von Dieter
Und was ist mit den US -NATO – Trollen ?

Die gibt es natürlich nicht..
Nur die Blackwater´s..? Natürlich wieder die Atei – hat die Putin- Trolle getroffen..
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http://meta.tagesschau.de/id/97251/meinungsmache-im-internet-ex-putin-troll-im-interview
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Hier noch ein Auszug, der zeigt wie diese Journalistin Goline Atai tickt.
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Die öffentlich-rechtlichen Sender „ARD” etc. bleiben völlig unbeeindruckt von der massiven Zuschauerkritik an ihrer einseitigen Ukraine-Berichterstattung. Entgegen der Selbsteinschätzung des ARD-Chefredakteurs Dr. Kai Gniffke bewertet ja sogar der eigene Programmbeirat die Berichte als nicht gerade objektiv. Die ARD-Journalistin Golineh Atai ist verantwortlich für eine Vielzahl einseitiger Darstellungen. Doch zeichneten führende Köpfe der öffentlichen Sender sie jetzt mit dem
„Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis” für Fernseh-journalismus aus. Nach dem Motto: „Jetzt erst Recht”. Wenn es einen letzten Beweis braucht, dass die öffentlichen-rechtlichen Medien von innen nicht reformfähig sind, dann ist es diese Preisverleihung an Golineh Atai.
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Die Propagandaschau untersuchte eine Reihe von Atais kriegshetzerischen Aussagen. Drei Analysen werden kurz wiedergegeben:
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„So bedauerte Golineh Atai vor gar nicht langer Zeit live im TV, dass Mord und Vertreibung der Kiewer Junta in der Ostukraine zu spät begonnen hätten. “
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Tatsächlich wurde Anfang Mai 2014 Golineh Atai zum sogenannten „Anti-Terror-Einsatz” des Maidan-Regimes in der Ost-Ukraine befragt. Ihre klare Antwort:
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„Diese Militäroffensive kommt leider viel zu spät.”

 
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golineh-atai-fernsehpreis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: youtube


Hier weiterlesen:
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Kriegs-Propaganda-Journalistin Golineh Atai erhält Preis von ARD

 
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Siehe auch:
http://propagandaschau.wordpress.com/2015/01/22/spiegelkabinett-das-schleichende-gift-der-manipulativen-berichterstattung-ein-paradebeispiel-von-golineh-atai-und-ard-weltspiegel/

http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2015/01/das-schleichende-gift-der-manipulativen.html

http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/

 
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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 15. April 2015 von hubert wenzl in Politik

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Weltbank – Gegen die Armen   Leave a comment

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Weltbank Gegen die Armen statt gegen die Armut

Eine Studie von Oxfam und Urgewald belegt: Die Weltbank finanziert über ihre International Finance Corporation private Finanzinvestoren, deren Projekte viele tausend Menschen um ihre Existenzgrundlage bringen.

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In der Kritik. Aktivisten werfen der in Washington ansässigen Weltbank vor, in fragwürdige Projekte zu investieren.
In der Kritik. Aktivisten werfen der in Washington ansässigen Weltbank vor, in fragwürdige Projekte zu investieren. – Foto: IMAGO
 

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Wer die Zentrale der Weltbank-Gruppe in Washington unweit des Weißen Hauses betritt, kann es nicht übersehen:
„Unser Traum ist eine Welt frei von Armut“ prangt in großen Lettern über dem Empfang. Doch das Versprechen vom Kampf gegen die Armut gerät in der Praxis der weltgrößten Entwicklungshilfeorganisation immer wieder zum Kampf gegen die Armen. Das belegt nun erneut eine Studie, die zehn Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen, darunter Oxfam und die deutsche Initiative Urgewald jetzt veröffentlichen.
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Die Untersuchung mit dem Titel „The Suffering of Others“ (Das Leiden der Anderen) dokumentiert, wie Tausende unter Verletzung ihrer Menschenrechte Opfer von Projekten wurden, die mit dem Geld der „International Finance Corporation“ (IFC) operieren. Das ist jener Zweig der Weltbank-Gruppe, der nicht staatliche Vorhaben, sondern private Unternehmen mit Krediten und Beteiligungen finanziert. Mit rund neun Milliarden Dollar jährlich läuft etwa ein Viertel aller Weltbank-Kredite über die IFC. Aber rund zwei Drittel dieser Summe investieren die IFC-Manager nicht direkt in Entwicklungsprojekte. Stattdessen vergeben sie Kredite an private Banken oder kaufen Anteile von Finanzgesellschaften, die sich ihrerseits an Investitionen aller Art beteiligen. Und genau das ist das Problem. Denn dabei verzichten die Weltbanker zumeist auf jegliche Kontrolle, ob die damit geförderten Unternehmen das Geld auch zum Nutzen der Bevölkerung einsetzen.

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Geförderter Stromkonzern verschaffte sich Land mit Gewalt

Ein Fall von vielen ist der Bau eines 1400-Megawatt-Kohlekraftwerks im indischen Bundesstaat Odisha. Dieses finanziert der „Indian Infrastructure Fund“, an dem die IFC seit 2008 mit 100 Millionen Dollar beteiligt ist.
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So bekam in Washington wohl niemand mit, dass der geförderte Stromkonzern sich die benötigten 500 Hektar Land mit roher Gewalt verschaffte. Unter Zwang mussten knapp 1300 Familien ihre fruchtbaren Äcker zu Spottpreisen weit unter Marktwert abtreten. An die 5000 Menschen verloren ihre Existenz. Als sie protestierten, kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, die daraufhin in den Dörfern einfiel. Bis heute herrsche in der Region ein Klima der Angst, berichten Betroffene, die noch immer auf Entschädigung warten.
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Noch fragwürdiger ist die Beteiligung der IFC an dem vietnamesischen Finanzinvestor „Dragon Capital“, dem seit 2002 fast 27 Millionen Dollar Weltbankgeld zuflossen. Die Firma hält große Anteile an einem Agrarunternehmen namens Hoàng Anh Gia Lai, das in den Nachbarländern Kambodscha und Laos auf mehr als 50.000 Hektar Land Zuckerrohr- und Ölpalmenplantagen betreibt. Dafür hat die Firma Land in Besitz genommen, das die örtliche Bevölkerung seit alters her für ihre Ernährung bewirtschaftete. Allein in der kambodschanischen Provinz Ratanakiri sollen 18 Ortschaften mit rund 15.000 Bewohnern davon betroffen sein, ermittelten die Menschenrechtler. In der Folge sind neun Zehntel aller Haushalte verarmt. Viele können sich kaum noch ernähren, beklagen die Betroffenen.

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„Große Dunkelziffer fragwürdiger Projekte“

Diese und die weiteren beschriebenen Fälle wurden jedoch nur bekannt, weil kundige Helfer die Opfer über die Beteiligung der Weltbank aufklärten und ihnen halfen, dort Beschwerde einzulegen. Weil die IFC unter dem Druck der Kritiker die Stelle eines „Compliance Advisor“, eines Ombudsmanns eingerichtet hat, der solchen Beschwerden nachgeht, erfährt davon nun auch die Öffentlichkeit. Doch in der Regel machen die privaten Kreditnehmer der IFC nicht bekannt, wo sie das IFC-Geld investieren.
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Zu vermuten sei daher eine „große Dunkelziffer fragwürdiger Projekte“, meint Knud Vöcking, der für die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Urgewald seit Langem die Weltbank-Praxis untersucht. Die Klienten der IFC seien darum zu verpflichten, all ihre Investitionen offenzulegen, fordern die Kritiker. Zudem sollten diese nicht nur formal zur Einhaltung der Sozial- und Umweltstandards der IFC, der sogenannten „safeguards“, verpflichtet werden. Vielmehr müsse dies auch von unabhängigen Prüfern kontrolliert und deren Bruch mit Sanktionen belegt werden.
von
Hier weiterlesen:
Gegen die Armen statt gegen die Armut

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 15. April 2015 von hubert wenzl in Politik, Wirtschaft

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