Archiv für 25. April 2015

Rammstein – Spring   Leave a comment

So sind sie die Leute. Er wollte nur die schöne Aussicht genießen und den Abendhimmel sehen. Sie könne es aber vor lauter Sensationsgier kaum erwarten bis er springt. Da kommt Hilfe, die er gar nicht wollte…

Rammstein – Spring!    

 

 

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Rammstein – Spring!

Auf einer Brücke ziemlich hoch
Hält ein Mann die Arme auf
Da steht er nun und zögert noch
Die Menschen strömen gleich zu Hauf
Auch ich lass mir das nicht entgehn
Das will ich aus der Nähe sehn
Ich stell mich in die erste Reihe
Und schreie

Der Mann will von der Brücke steigen
Die Menschen fangen an zu hassen
Bilden einen dichten Reigen
Und wolln ihn nicht nach unten lassen
So steigt er nochmal nach oben
Und der Mob fängt an zu toben
Sie wollen seine Innereien
Und schreien

Spring
Spring
Spring
Spring
Erlöse mich
Spring
Enttäusch mich nicht
Spring für mich
Spring ins Licht
Spring

Jetzt fängt der Mann zu weinen an
(Heimlich schiebt sich eine Wolke)
Fragt sich was hab ich getan
(Vor die Sonne – es wird kalt)
Ich wollte nur zur Aussicht gehn
(Die Menschen laufen aus den Reihen)
Und in den Abendhimmel sehn
Und sie schreien

Spring
Spring
Sie schreien
Spring
Spring
Erlöse mich
Spring
Enttäusch mich nicht
Spring für mich
Spring ins Licht
Spring

Heimlich schiebt sich eine Wolke
Vor die Sonne – es wird kalt
Doch tausend Sonnen brennen nur für dich

Ich schleich mich heimlich auf die Brücke
Tret ihm von hinten in den Rücken
Erlöse ihn von dieser Schmach – ja
Und schrei ihm nach

Spring
Spring
Spring
Spring
Erlöse dich
Spring
Enttäusch mich nicht
Spring, Spring für mich
Spring
Enttäusch mich nicht

Mmmmmmmmmmmmmmmmm…..

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http://www.songtextemania.com/spring_songtext_rammstein.html

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 25. April 2015 von hubert wenzl in Uncategorized

Das Prinzip Agent Provocateur   Leave a comment

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Es ist wichtig zu wissen, dass es auch die Funktion des „Agent Provocateur“ gibt, die bestimmte Demonstrationen in einem negativen Licht erscheinen lassen. Unliebsame Protestbekundungen können so für die daheimgebliebene Mehrheitsbevölkerung schnell als “gewalttätig” abgestempelt werden, ohne dass eine weitreichende inhaltliche Diskussion stattfindet.

V-Leute schüren Gewalt auf Demonstrationen – Das Prinzip Agent Provocateur

 

 

CC-BY-NC-ND FOTOMOVIMIENTO

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Wer bestreitet, dass Demonstrationen in der Bundesrepublik nicht nur aufgrund der Gewalt der Demonstranten eskalieren, kommt spätestens seit den sogenannten “Blockupy” Protesten vor einigen Wochen schnell in Verdacht, Gewalt aufgrund deren Zielsetzung relativieren zu wollen. Schuld seien ja immer die Anderen wenn es nach dir geht, heißt es dann. Dass die Proteste einiger Linksradikaler in Frankfurt zur EZB-Eröffnung freilich kein friedlicher ziviler Ungehorsam war, sollte jedem klar sein. Dennoch zeigen die Enthüllungen rund um den NSU-Skandal: V-Leute der Geheimdienste und der Polizei, die sich unter Protestgruppen mischen um dort zu provozieren, sind keine Verschwörungstheorie, sondern Realität. Das Prinzip Agent Provocateur.
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Am Montag behauptete der Chef der Linksfraktion im Bundestag Gregor Gysi im Gespräch mit der Deutschen Presseagentur, dass V-Männer und -Frauen gezielt Gewalt auf Demonstrationen schüren würden.
“Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber ich habe immer den Eindruck, dass bestimmte V-Leute geradezu zur Gewalt animieren, um das politische Anliegen totzumachen”, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. “Denn dann diskutieren wir hinterher bloß noch über die Gewalt – und nicht mehr über das eigentliche Anliegen.” Man müsse herausbekommen, wer genau auf Demonstrationen Gewalt anwende. Parteichef Bernd Riexinger teilt den Verdacht Gysis. “Zum Teil gibt es ja auch Beweise dafür, dass es Provokateure auf dieser Seite gibt”, sagte er. V-Leute sind Verbindungs- oder Vertrauenspersonen der Geheimdienste oder der Polizei, die Informationen aus extremistischen oder kriminellen Kreisen liefern. Die Spitzel werden dafür zumeist von staatlichen Stellen bezahlt.

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Was wie eine wirre Behauptung klingen mag, die die Gewalt bei Protesten gegen die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main relativeren will, hat einen faktischen Hintergrund. Als Agent Provocateur werden solche provozierenden Staatsdiener bezeichnet, die üblicherweise im Auftrag des Staates einen oder mehrere Dritte zu einer gesetzeswidrigen Handlung provozieren sollen. Im weiteren Sinne wird damit auch ein Handeln bezeichnet, das durch die gezielte Vortäuschung oder auch Provokation einer ruchbaren Handlung die Stärkung der eigenen Position und die Legitimation für einen Eingriff anstrebt. Wegen der Gefahr, dass der Staat sich auf diese Weise zumindest indirekt als Gesetzesbrecher betätigt und Taten provoziert, die ohne den Agenten gar nicht begangen worden wären, ist der Einsatz solcher Agenten in Demokratien eigentlich gesetzlich oder durch höchstrichterliche Rechtsprechung streng reglementiert.
Es sind Fälle bekannt, auch in Deutschland, bei denen solche Agenten rechtswidrig eingesetzt wurden, etwa zur verdeckten Störung von sozialen Bewegungen und der gewalttätigen Eskalation von Demonstrationen.
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So zum Beispiel Peter Urbach. Er war ein V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes, lieferte Ende der 1960er Jahre Bomben und Waffen an Personen aus der Berliner Studentenbewegung, die später zu den Gründungsmitgliedern der Rote Armee Fraktion gehörten. Urbach wurde vor allem durch seinen Einsatz bei einer Demonstration vor dem Gebäude des Springer-Konzerns am 11. April 1968 bekannt, die als Reaktion auf das Attentat auf Rudi Dutschke stattfand. Er versorgte die Demonstranten aus einem großen Weidenkorb mit etwa einem Dutzend zündfertiger Molotowcocktails. Dies führte mit zur gewalttätigen Eskalation der Demonstration und zum Abbrennen mehrerer Lieferwagen des Verlags. Die Ereignisse wurden als Osterunruhen bekannt und zählen bis heute zu den schwersten Ausschreitungen in der Geschichte der Bundesrepublik.
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[…]

Bei den Protesten am 6. Juni 2007 gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm bei Rostock hat die Polizei als Schwarzer Block verkleidete Polizeibeamte in eine Demonstration geschleust. Nachdem andere Demonstranten misstrauisch wurden, haben sich drei der Beamten hinter die Polizeireihen zurückgezogen, dem Vierten wurde die Vermummung heruntergezogen und er wurde als Mitglied einer Bremer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit erkannt. Allein die Anwesenheit dieser verkleideten Polizeibeamten ist gesetzwidrig, da sich nach § 18 bzw. § 12 des bundesdeutschen Versammlungsgesetzes Polizeibeamte, die auf Demonstrationen entsandt wurden, der Demonstrationsleitung zu erkennen geben müssen.
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Immer wieder gibt es Diskussionen über von der Polizei zur Eskalation von Demonstrationen eingeschleuste Agents Provocateurs, wie z. B. bei den Demonstrationen gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm, möglicherweise gegen Stuttgart 21 oder bei den Blockupy-Protesten. In einem Interview äußerte ein anonym bleiben wollender Polizist:
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„Ich weiß, dass wir bei brisanten Großdemos verdeckt agierende Beamte, die als taktische Provokateure, als vermummte Steinewerfer fungieren, unter die Demonstranten schleusen. Sie werfen auf Befehl Steine oder Flaschen in Richtung der Polizei, damit die dann mit der Räumung beginnen kann.“
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Praktisch ist der Einsatz solcher Agent Provocateur nicht nur für die Polizei. Auch die Politik kann daraus Vorteile ziehen. Unliebsame Protestbekundungen können so für die daheimgebliebene Mehrheitsbevölkerung schnell als “gewalttätig” abgestempelt werden, ohne dass eine weitreichende inhaltliche Diskussion stattfindet.
Von Wilhelm von Pax
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Das Prinzip Agent Provocateur

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Gruß Hubert

Ukraine: Wer steht hinter den Anschlägen?   Leave a comment

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Unglaublich wie viele neonazistische und faschistische Gruppierungen es in der Ukraine gibt.

In der Ukraine werden oppositionelle Aktivisten und Journalisten ermordet. Die Spur führt zu faschistischen Milizen und ukrainischen Behörden.

Innerhalb von fünf Tagen traf es vergangene Woche drei Personen des öffentlichen Lebens, die nicht mit der prowestlichen Regierung in Kiew einverstanden waren: Der bekannte Journalist Oles Busina wurde am Donnerstag vor seiner Wohnung in Kiew erschossen, davor waren bereits der Oppositionspolitiker Oleg Kalaschnikow und der Reporter Sergej Suchobok Ziele von tödlichen Anschlägen geworden. Die Bluttaten reihen sich ein in eine Serie von ungeklärten Todesfällen prorussischer Politiker und ehemaliger Funktionäre der „Partei der Regionen“ des gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch.

Bekannt hat sich mittlerweile eine Gruppe, die sich in Anlehnung an den ukrainischen Nationalismus während des Zweiten Weltkriegs „Ukrainische Aufständische Armee“ (UPA) nennt. Sie schickte ein Bekennerschreiben an den Kiewer Politologen Wladimir Fessenko. Dieses enthalte, so Fessenko, „vier Punkte: Zunächst bekennen sich die Absender zu den Morden am früheren Abgeordneten Kalaschnikow und dem Journalisten Busina. Sie übernehmen auch die Verantwortung für frühere Morde an den Politikern Tschetschetow, Pawlutschenko und Melnik.“

Schuld ist immer der Russe

Der offensichtliche Tathintergrund wird von prowestlichen Politikern und Teilen der Presse in der Ukraine in Zweifel gezogen. Entworfen wird eine Verschwörungstheorie auf Grundlage einer abstrusen Cui-Bono-Annahme. Ukrainische Medien präsentieren die These, Busina und Kalaschnikow seien von ehemaligen Verbündeten erschossen worden, um zu verhindern, dass sie ihr vermeintliches Wissen über irgendwelche nicht näher genannten Straftaten des vormaligen Regierungslagers preisgeben. Beweise gibt es dafür keine. Die zweite gängige Version, unter anderem aus dem ukrainischen Innenministerium, ist die, dass direkt „russische Spezialisten“ hinter den Angriffen steckten, um die „Ukraine zu destabilisieren“. Auch dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Wladimir Fessenko selbst kommentierte den Erhalt des Bekennerschreibens so: „Das bestätigt nur meinen Verdacht, dass russische Geheimdienste hinter diesen Leuten stehen, auch wenn die Mörder selbst das vielleicht gar nicht wissen.“

Schuld muss der Russe sein, selbst wenn alles dagegen spricht. Prorussische Aktivisten werden Mitten in Kiew erschossen, von Leuten, die seit langem ankündigen, genau das tun zu wollen und sich danach auch dazu bekennen. Aber in Wahrheit muss es natürlich Putin gewesen sein. Diese irre Verschwörungstheorie wird selbst von deutschen Medien als zulässige Hypothese betrachtet: „Für die These der russischen Drahtzieherschaft liegen genauso wenig Beweise auf dem Tisch wie für die einer ukrainisch-nationalistischen motivierten Tat“, meldet tagesschau.de in unglaublicher Verkennung der Indizien für eine Täterschaft ukrainischer Faschisten.

Dass es für die eine wie für andere Hypothese gleich „wenig“ Evidenz gibt, ist schlichtweg falsch. Zahlreiche Indizien weisen in eine Richtung: Die Morde wurden höchstwahrscheinlich von ukrainischen Nationalisten durchgeführt, die möglicherweise in Absprache mit ukrainischen Diensten handelten.

Wohin führt die Spur? Faschisten und der Staatsapparat

Was spricht für diese Hypothese? Zum einen gibt es das oben bereits genannte Bekennerschreiben. Zum anderen muss jede politische Analyse der ukrainischen Faschisten und Neonazis zu dem Schluss kommen, dass diese erstens militärisch wie logistisch in der Lage sind, diese Taten auszuführen und dass Morde wie diese zweitens zu ihrer politischen Agenda gehören.

Wer sich auch nur oberflächlich mit der derzeitigen Situation in der Ukraine auskennt, konnte schon vor dem Bekennerschreiben die Spur in Richtung ukrainischer Faschisten nicht übersehen.
Diese sind radikalisiert, schwer bewaffnet und gut vernetzt mit den offiziellen ukrainischen Behörden, mit Geheimdienst, Innenministerium und Nationalgarde. Seit langem kündigen sie an, in „Kiew aufräumen“ zu wollen. Ziel ihrer Hasstiraden sind exakt jene, die jetzt ermordet wurden, „Kollaborateure“, „Verräter“, „prorussische Separatisten“.

Neonazistische Milizen wie die Misanthropic Division und das – der ukrainischen Regierung unterstellte – Regiment „Azov“ verfolgen das Ziel der Errichtung einer auf rassischer „Reinheit“ basierenden „Großukraine“. Die Liste ihrer Ziele ist lang: „Die rechten Milizen sind, protegiert von Kiew und toleriert vom Westen, zu einem entscheidenden Machtfaktor im ukrainischen Bürgerkrieg geworden, und sie werden diese Positionen nicht kampflos aufgeben. Sollte einst der Konflikt im Donbass auf diese oder jene Weise beigelegt sein, werden diese Kämpfer sicher nicht die Waffen niederlegen.
Nach den derzeitigen Hauptfeinden, Russen, ‚Verräter‘ und Kommunisten, werden sie sich anderen ‚widmen‘, die auf ihrer Liste stehen – und die ist lang: Juden, Muslime, Homosexuelle, Politiker, ‚Fremdrassige'“, schrieb der Journalist Peter Schaber schon vor einigen Monaten in einer ausführlichen Analyse in der Tageszeitung junge Welt.

Das Bekennerschreiben ist auch nicht die einzige Stellungnahme ukrainischer Faschisten zu den Attacken. Die Internetseite Ukrainiancrusade, die als englischsprachiges Sprachrohr des Rechten Sektor fungiert, äußerte sich in einem Text unter dem Titel „Das Recht auf ein Attentat – Einige Gedanken zur Eliminierung von Busina und Kalaschnikow“. Der Kommentar bezieht sich positiv auf die Erschießungen und argumentiert, die ukrainischen „Nationalisten“ hätten „heute dasselbe Recht auf Attentate wie in jenen Jahren, in denen Stepan Bandera der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) vorstand.“   Ähnlich äußerten sich Propaganda-Seiten der neonazistischen Misanthropic Division, die als radikalster Teil der faschistischen Gruppierungen der Ukraine gelten kann.

Das ukrainische Innenministerium und prowestliche Politiker in der Ukraine wenden nun ein, dass es eine Gruppe mit dem Namen „Ukrainische Aufständische Armee“ (UPA), die das Bekennerschreiben unterzeichnet hat, nicht gäbe. Abgesehen davon, dass das nicht stimmt und es sehr wohl eine Gruppe während des Euro-Maidan gab, die sich so nannte, ist der Einwand lächerlich. Selbstverständlich wird jede nationalistische Gruppe, die Attentate wie diese durchführt, darauf achten, nicht denselben Namen zu verwenden, den sie offiziell führt.

„Die Gruppe, die sich zu den Taten bekannt hat, übernahm den Namen der UPA, der ukrainischen faschistischen Bewegung während des Zweiten Weltkriegs, derjenigen, die mit den deutschen Nazis kollaborierten und heute offiziell als ‚Freiheitskämpfer‘ gelten“, erklärt der ukrainische Journalist Dimitry Kovalevih gegenüber Hintergrund. „Die ukrainischen Sicherheitsdienste behaupten zwar, es gebe so eine Gruppe nicht. Aber in der Tat sehen sich die meisten der rechten nationalistischen Gruppen als ‚Nachfahren der UPA‘.“

Hier weiterlesen:
Ukraine: Wer steht hinter den Anschlägen?

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 25. April 2015 von hubert wenzl in Politik

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Blackmore_s Night – Tristan_and_Isolde   Leave a comment

 

„Blackmore_s Night – Tristan_and_Isolde“

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glG Hubert

Veröffentlicht 25. April 2015 von hubert wenzl in Uncategorized