.

Ich kann mich nur wundern über die große Akzeptanz von Bundeskanzlerin Merkel in Deutschland. Es ist schon skandalös wie unverschämt sie das deutsche Volk anlügt und welche Tricks sie anwendet. Unglaublich wie gutgläubig viele Deutsche sind. Die Märchentante Merkel kann ihnen jedes Märchen erzählen. Märchen erzählen kann sie ja – sie ist ja eine Pastorentochter.

So täuscht Angela Merkel die Öffentlichkeit: Die schmutzigen PR-Tricks der Kanzlerin

.

MERKEL.

Als die NSA-Affäre nach den Enthüllungen von Edward Snowden im Jahr 2013 den emotionslosen Dämmerschlaf-Wahlkampf der Kanzlerin zu torpedieren drohten, ließ sie fünf Wochen vor der Wahl via Ronald Pofalla verbreiten, dass die Bundesregierung ein „No-Spy-Abkommen“ von der US-Regierung angeboten bekommen habe.
.
Die Vereinbarung mit den seltsam schrägen Namen sollte sicherstellen, dass Deutschland als Verbündeter Amerikas vor künftigen Übergriffen von US-Geheimdiensten geschützt werden sollte.
.
Für Merkel war die Sache damit erledigt. Sie hatte den Notausgang aus einer nicht nur peinlichen, sondern in ihrem Ausmaß auch hochgradig erschreckenden Affäre gefunden, in der höchste Regierungsstellen aktiv involviert waren – wie durch die jüngsten Enthüllungen in der BND-Affäre immer deutlicher wird.
.
Der Haken: Zu keinem Zeitpunkt hatte die amerikanische Regierung ein solches Abkommen zugesagt. Und das Kanzleramt wusste das. Dies belegt der nun veröffentlichte Mailverkehr zwischen Pofallas Dienststelle und dem Weißen Haus.
.
Auch Merkels ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) findet deutliche Worte: „Das Kanzleramt hat letztlich die Menschen hinter die Fichte geführt. Auch uns als Koalitionspartner. Es wurde ein Potemkinsches Dorf errichtet, um das Thema wegzudrücken und alle ruhigzustellen“, sagte die Politikerin im Interview mit „Spiegel Online“.
.
Was dabei gern übersehen wird: Die Irreführung der Öffentlichkeit hat bei Angela Merkel Methode. Seit fast zehn Jahren amtiert die CDU-Politikerin nun schon als Kanzlerin. Und genauso lang arbeitet sie mit der Nebelkerzen-Taktik, um im Vorfeld von Wahlkämpfen von unliebsamen Themen abzulenken. Bisher ist sie damit immer durchgekommen.
.
Beispiel Klimapolitik

Etwa zur Mitte ihrer ersten Amtszeit als Kanzlerin schockierte der UN-Klimabericht von 2007 die Weltöffentlichkeit. Den Experten zufolge sei der globale Klimawandel eindeutig vom Menschen verursacht und könnte bis zum Jahr 2100 zu einem Anstieg der Temperaturen um 6,2 Grad Celsius führen.
.
Auch in Deutschland wurde intensiv über das Thema diskutiert. Der kleine Eisbär Knut, der etwa zur gleichen Zeit im Berliner Zoo zur Welt kam, wurde zur Symbolfigur im Kampf gegen das Abschmelzen der arktischen Eismassen. Politisch profitierten vor allem die Grünen von der Debatte, die Partei kam in Umfragen auf zwischenzeitlich zwölf Prozent der Stimmen.
.
Merkel setzte sich an die Spitze der Bewegung, ließ sich auf einer spektakulären Reise nach Grönland vor imposanten Eisbergen in Szene setzen. Merkel wurde als „Klimakanzlerin“ gefeiert und sprach sich für eine drastische Reduzierung des weltweiten CO2-Ausstoßens aus.
.
Umgesetzt hat Merkel von ihren damals formulierten Zielen wenig. Deutschland wird allen Prognosen zufolge die selbst gesteckten Ziele zum Ausstoß von Treibhausgasen krachend verfehlen. Grund dafür ist keineswegs der Atomausstieg – die wegfallenden Kapazitäten können gut mit der erzeugten Energie aus regenerativen Quellen kompensiert werden. Dass aber die relativ klimafreundliche Stromproduktion durch Erdgas zurückgefahren und durch Kohlestrom ersetzt wird, frisst nachhaltig an den deutschen Klimazielen.
.
Merkel selbst spricht heute kaum noch über die Klimapolitik. Sie muss es auch nicht, denn mit der kurz darauf folgenden Wirtschaftskrise waren andere Themen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Parteipolitisch hatte sie ihr Ziel erreicht, die Grünen kamen bei der Bundestagswahl 2009 zwar auf 10,7 Prozent der Stimmen, vor allem aber auf Kosten der zur Mittelpartei geschrumpften SPD.
.
Auf dem Brüsseler EU-Gipfel von 2014 fing Merkel gar an, ihre eigenen ehrgeizigen Ansagen von einst wieder einzusammeln. Die „Klimakanzlerin“ war da schon längst Geschichte.
.
Beispiel Finanzpolitik

Im Wahlkampf 2009 etwa hatte sah sich die Kanzlerin mit wachsender Kapitalismuskritik innerhalb der Bevölkerung konfrontiert. Grund dafür war die Finanzkrise, die im Jahr zuvor fast zum Zusammenbruch des Bankensektors geführt hatte.
.
Selbst treue Unionswähler hatten wenig Verständnis dafür, warum eine ganze Industrie jahrelang nach Deregulierung ruft und hochriskante Geschäftsmodelle entwickelt, dann aber im entscheidenden Moment den Staat für das eigene Scheitern in die Pflicht nimmt.

.
Hier weiterlesen:

Die schmutzigen PR-Tricks der Kanzlerin

Gruß Hubert