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Glyphosat ist bei weitem gefährlicher als uns weisgemacht werden soll. Die Leipziger Professorin Dr. Monika Krüger, Tiermedizinerin, forscht seit Jahren und stellte fest, dass immer mehr Tiere erkranken, sehr häufig an „chronischem Botulismus“. Weiter unten werden auch noch andere Erkrankungen angeführt. Man vermutet, dass es der Mensch auch durch die Nahrung aufnimmt. Auch die Weltgesundheits-Organanisaton WHO hat neulich davor gewarnt, dass Glyphosat krebserregend sein könnte.
Glyphosat ist dafür verantwortlich, dass das bakteriologische Gleichgewicht in der Magen-Darm-Flora der Tiere gestört wird. Der Wirkstoff tötet „gute“ Bakterien ab und potenziell krankmachende Bakterien wie „Clostridium botulinum“ würden resistent und brächten so die Darmflora aus dem Gleichgewicht.

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Auch wenn die Auslistung trotz umfangreicher Kritik etwas dauerte, so geschieht in Sachen Glyphosat wenigstens etwas. Das Unkrautvertilgungsmittel von Monsanto wird bei Coop und Migros nicht mehr verkauft.
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Nachdem die UN-Gesundheitsorganisation WHO das Unkrautvertilgungsmittel Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ einstufte, haben die beiden Schweizer Großverteiler Coop und Migros beschlossen, sämtliche Produkte die diese Substanz beinhalten aus dem Sortiment zu nehmen. Auch wenn das Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft weiterhin behauptet, dass Glyphosat „unbedenklich“ sei und für den Hobbybereich zugelassen bleibe.
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Coop selbst hatte sich dazu entschieden, die Monsanto-Produkte unverzüglich aus den Regalen der Supermärkte und der Bau-Hobby-Märkte zu entfernen. Migros will diesen Schritt nächsten Dienstag vollziehen. Ursprünglich wollte Migros dies erst nächstes Jahr machen, doch der Druck von Umweltorganisationen und Konsumenten dürfte zu groß gewesen sein.
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Zwar seien die wissenschaftlichen Studien zur Wirkung des Herbizids auf Menschen „widersprüchlich“, schrieb Coop, dennoch will man sich für „alternative Herbizid-Lösungen“ einsetzen. Bislang habe man keine Konzentrate des umstrittenen Mittels verkauft, sondern lediglich „stark verdünnte, gebrauchsfertige Produkte“, die bis zu 48-Mal niedriger dosiert wären als jene, die in der Landwirtschaft verwendet werden.
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Erst im Jahr 2013 untersuchte die Umweltschutzorganisation Global 2000 zusammen mit dem Netzwerk Friends of the Earth Urinproben von 182 Testpersonen aus 18 europäischen Ländern auf Glyphosphat. Das Ergebnis: Je nach Land konnte bei 10 bis 90 Prozent der Proben das Herbizid nachgewiesen werden. Umso verständlicher, dass ein Verbot gefordert wird.
Von Marco Maier
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Schweiz: Handelsketten werfen Monsantos “Glyphosat” aus dem Sortiment
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Auszug aus „Der Westen“

Meine persönliche Meinung ist: Das Zeug ist kreuzgefährlich“, sagt Prof. Dr. Monika Krüger, Leiterin des Leipziger Instituts für Bakteriologie und Mykologie. Seit Jahren forscht die Tiermedizinerin, warum auf Bauerhöfen immer öfter Tiere erkranken – viele an „chronischem Botulismus“. In zahlreichen Rinderbeständen werde eine Erkrankung des Bewegungsapparates festgestellt, Fruchtbarkeitsstörungen, Verdauungsprobleme, Schwäche, Auszehrung und Lähmungen. Krügers Hypothese: Glyphosat ist dafür verantwortlich, dass das bakteriologische Gleichgewicht in der Magen-Darm-Flora der Tiere gestört wird. Während der Wirkstoff „gute“ Bakterien abtöte, würden potenziell krankmachende Bakterien wie „Clostridium botulinum“ resistent und brächten so die Darmflora aus dem Gleichgewicht. „Und das ist eine enorme Belastung für den Körper von Tieren wie Menschen“, weiß Prof. Krüger.
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http://www.derwesten.de/region/westfalen/pflanzenschutzmittel-glyphosat-kann-laut-experten-krank-machen-id6897961.html

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Gruß Hubert