Die Eigendorfs – die “investigativen” Springer-“Journalisten”   2 comments

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Das Journalisten-Ehepaar der Eigendorfs, sogenannte „investigative“ Springer-„Journalisten“ sind bekannt dafür dass sie extrem einseitig vom Ukraine-Konflikt berichten.

Auszug aus Propagandaschau

Die Ukraine-Propaganda ist in diesem Zusammenhang nur das abschreckenste und vor allem gefährlichste Beispiel, weil sie einem Krieg Vorschub leistet, dem bereits Tausende zum Opfer fielen und der früher oder später auch auf uns massiv zurückwirken wird. Katrin Eigendorf, Frau des “investigativen” Springer-“Journalisten” Jörg Eigendorf, ist zu dumm oder zu faul zu recherchieren oder weiß eben ganz genau, dass sie Lügen verbreitet, wenn sie in Mariupol rumlungert und von “russischem Militärgerät” faselt. Wer hält sie davon ab, den Bürgermeister Mariupols zu interviewen und den vermeintlichen Aufmarsch der Russen zur besten Sendezeit in den deutschen Medien zu präsentieren? Der nächste Friedrichs-Preis wäre ihr sicher. Oder auch nicht, denn den gibts nur für besonders geschickte Verbreitung von Lügen und Propaganda – nicht für echte Recherche.

Was die transatlantischen Agitatoren der Springer-Presse unter “investigativ” verstehen haben wir hier bereits beleuchtet. Wofür die Schmierfinken ihre Kapazitäten ansonsten einsetzen, musste jetzt Maren Müller von der Ständigen Publikumskonferenz erfahren. Ein längeres Interview, das sie einer “Journalistin” der Springer-Presse auf deren Anfrage hin gab, wurde nicht abgedruckt – offensichtlich passten die Antworten nicht in die vorgefasste Agenda.

Parallel stellte Springer-“Journalist” Dirk Banse des gleichen “Investigativ-Teams” der US-hörigen Hetzpostille einen Antrag beim Beauftragten für das Informationsfreiheitsgesetz auf Herausgabe eines Behördenvorganges, der die obligatorische Stasi-Überprüfung von Mandatsträgern zum Inhalt hatte. Kurz: man wollte die mit ihren mehr als berechtigten Publikumsbeschwerden unbequem gewordene Maren Müller in die Nähe der Stasi rücken.

Da man den akribisch dokumentierten Beschwerden der Ständigen Publikumskonferenz inhaltlich, formell und intellektuell nichts Entkräftendes zu entgegnen hat, fällt den Hetzern offenbar nichts anderes ein, als nach Dreck zu wühlen. Du nennst unsere sauberen”Freiheitskämpfer” Faschisten? Wir nennen dich “Bolschewik”! Irgendwas wird schon hängen bleiben – so das Motto der Schnüffler.

https://propagandaschau.wordpress.com//?s=Maren+M%C3%BCller&search=Los

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Hier dazu noch ein Auszug aus Telepolis von heise.de

Bis auf den Titel, der eigentlich “Alles Stasi außer Mutti” heißen müsste, ist der bezeichnende Vorgang umfassend und treffend dargestellt.

Alles Stasi außer Mami

Auszug.

Die Journalisten-Familie Eigendorf recherchiert zurück. Man wähnt sich im Krieg – nicht nur in der Ukraine

Die Sprecherin des Vereins „Ständige Publikumskonferenz“, Maren Müller, erfuhr über eine Behördenanfrage, dass Die Welt sich für sie interessiert. Deren Investigativteam, geleitet von Jörg Eigendorf, recherchiert das Wissen der Stasi über Maren Müller, deren Verein wiederholt seine Ehefrau, Kathrin Eigendorf vom ZDF, kritisiert hatte.

Journalistinnen und Journalisten haben es schwer in Deutschland. Das gilt besonders für die Auslandsberichterstattung. Seit nunmehr einem Jahr ergießt sich ein Strom der Kritik über ihre Beiträge zum Ukraine-Konflikt. Die Glaubwürdigkeit ist dahin. Mehr oder weniger landeskundige Autodidakten weisen innerhalb weniger Stunden Fehler in journalistischen Beiträgen nach, zumeist ohne sich vom Schreibtisch erhoben zu haben. Eine einfache Internet-Recherche genügt oftmals, um hochdotierten Rechercheuren das Leben schwer zu machen.

Mehrmals traf dieses ärgerliche Phänomen des Netzzeitalters das ZDF. Mindestens zehn formale Beschwerden gingen im vergangenen Jahr bei dessen Intendanten Thomas Bellut ein. So mokierten sich etwa Zuschauer darüber, dass das Heute Journal ukrainische Faschisten mit ihrem Symbol, der Wolfsangel, durchs Bild fahren lässt, während die zuständige Journalistin tapfer von „Freiwilligen im Kampf gegen die Separatisten“ spricht.

In Deutschland ist es zwar strafbar, dieses Symbol zu verwenden. Aber entsprechend der Linie des Außenministeriumsund somit wohl auch des ZDF – dürfen Neonazis in der Ukraine politisch keine erwähnenswerte Rolle spielen. Also formulierte Reporterin Katrin Eigendorf in Mariupol standhaft: „Trotz der bedrohlichen Lage – es sind vor allem Bataillone von Freiwilligen, die warten und entschlossen sind, ihre Stadt zu verteidigen.“ Währenddessen flattert im Hintergrund der Nazi-Wimpel. In ihrem Beitrag ließ sie gleich vier dieser Freiwilligen als Kronzeugen für eine „russische Aggression“ zu Wort kommen.

Der Verein mit dem umständlichen Namen „Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien“ übersetzt unsystematische Kritik aus dem Publikum in formal korrekte Beschwerden. So auch in diesem Fall. Als Ergebnis nahm das ZDF immerhin die Nazi-Folklore aus dem Online-Beitrag. In seinem Antwortschreiben teilte Intendant Thomas Bellut allerdings mit, er selbst habe die beanstandeten Symbole „erst nach wiederholtem Ansehen aufspüren können“. Insofern wollte er darin auch weder eine „unkommentierte Zurschaustellung“ noch eine „Verharmlosung der Träger“ sehen.

Vermutlich teilt diese Sicht der Dinge auch Katrin Eigendorf. Immerhin verbreitete sie per Twitter aus dem Kriegsgebiet Bilder von Kämpfern des „Rechten Sektor“ und des Bataillon „Azow“. Sie versah die Fotos mit Hinweisen wie: „Wollen die Stadt verteidigen“ oder „Morgen wollen sie wieder kämpfen“. Dass der Azow-Kommandeur, der bekennende Neonazi Andrej Biletzki, für eine „rassische Reinigung der Nation“ eintritt und „das von Semiten angeführte Untermenschentum“ als seinen Gegner in der Ostukraine betrachtet, hatte für sie wohl keinen Nachrichtenwert. Wichtiger ist, dass Akteure, die auf der Seite des freien Westens kämpfen, sich grundsätzlich verteidigen, während der Gegner immer angreift (Rückblick auf ein besonderes Jahr für den Kriegs- und Krisenjournalismus).

Ein Blick in die lange Liste der Publikumsbeschwerden zeigt, dass diese stille Leidenschaft für arische Helden bei Reporterin Katrin Eigendorf schon länger anhält. Bereits im Mai 2014, während des von den Separatisten einberufenen Referendums über die Ostukraine, wurden mehrere Menschen von der ukrainischen Nationalgarde und dem Freiwilligenbataillon „Dnipro“ ermordet. Das Magazin Stern schildert die Umstände eines Zwischenfalls wie folgt:

Die ukrainische Nationalgarde, die in Krasnoarmeysk heute mehrere Regierungsgebäude besetzt und das Referendum unterbrochen hatte, eröffnet vor einem Wahllokal Feuer auf die wartenden Menschen. Mindestens ein Mensch ist getötet worden. Auf Video halten die Menschen fest, wie das ukrainische Militär auf Unbewaffnete schießt.

Bei der Moskau-Korrespondentin des ZDF, Anne Gellinek, klingt der selbe Vorgang hingegen so: „In Krasnoarmeysk versuchen prorussische Bewaffnete die Wahl zu stören, indem sie das Wahllokal einfach besetzen. Bei einem Schusswechsel wird ein Mann getötet und einer verletzt.“

Kurz darauf beschrieb Katrin Eigendorf das am Zwischenfall beteiligte Freiwilligenbataillon als eine Armee, die sich „zur Wehr setzen werde, gegen die Separatisten und Moskau“. Der ukrainische Bezirk Dnipropetrowsk sei eine „Region, da gibt es keine Separatisten, die die Bevölkerung terrorisieren“. Zu diesem Zeitpunkt war dem ZDF zwar bekannt, dass es die Aktivisten des Dnipro-Bataillon waren, die unbewaffnete Zivilisten erschossen. Das änderte jedoch nichts an der lobenden Haltung von Reporterin Katrin Eigendorf.

Laut Recherche der „Ständigen Publikumskonferenz“ finanzierte der Gouverneur der Region, Igor Kolomoisky, einer der reichsten Männer der Ukraine, diese mit Rechtsradikalen durchsetzte Privatarmee. Die ZDF-Korrespondentin lobt im Interview vom 12. Mai seine politische Leistung bei der Durchführung des Referendums und behauptet, es seien die Separatisten, die die Bevölkerung der Ostukraine terrorisieren. Kein Wort von den Gewaltaktionen des Freiwilligenbataillons am Tag des Referendums.

Von Malte Daniljuk

Hier weiterlesen:

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44234/1.html

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Gruß Hubert

2 Antworten zu “Die Eigendorfs – die “investigativen” Springer-“Journalisten”

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  1. Hi Papa,

    Das eigentliche Problem sehe ich in den Redakteuren der Medienanstalten, weniger in den bezahlten Journalisten. Die Redakteure sind verantwortlich für das was veröffentlicht wird. Sie sind diejenigen die für eine (zeitgeistgemäße) Berichterstattung verantwortlich sind.

    Es gibt garantiert zu jedem Thema auch Beiträge die objektiv recherchiert sind.
    Nur sie werden nicht publiziert weil sie nicht im Sinne des Zeitgeistes sind.
    Ich habe in den Mainstream Medien z. B. noch keinen kritischen Beitrag zum Klimawandel
    Vernommen. Obwohl es diese auch von namhaften Persönlichkeiten / Wissenschaftlern, zu Tausenden gibt. Sie werden nicht einmal erwähnt. Also fernab einer neutralen Berichterstattung.
    Ähnlich verhält es sich mit Multi-Kulti kritischen Beiträgen die sich mit dem Islam auseinander setzen. Auch hier absolute Fehlanzeige.
    Und wenn überhaupt, werden Politisch NICHT Systemkonforme Meinungen grundsätzlich Kommentiert. Und zwar von deren Gegnern, statt von den jeweiligen Vertretern publiziert.
    Auch dafür sind die Redakteure verantwortlich und weniger die Journalisten. Man informiert nicht, man suggeriert dem Volk eine bestimmte Meinung.
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    Und dann gibt es noch Moderatoren und Blockwarte die in Foren und Sozialnetzwerken ihr Unwesen treiben und darüber wachen dass . . .
    Entweder werden . . . relevante Kommentare dann nicht freigegeben, bis hin, dass der User aus der Diskussion ausgeschlossen / gesperrt wird.
    Letzteres habe ich erst vor wenigen Tagen persönlich bei Blog.de erlebt. Vermutlich durch Denunziation eines solchen Blockwartes der über die politische Korrektheit wacht.
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    Eine vermeintliche Demokratie in der es verboten ist seine Meinung zu bestimmten Themen zu sagen mutiert zur Gesinnungsdiktatur. Mein Blog war öffentlich, es hätte also jeder der eine andere Meinung zu meinen Themen hat, mir widersprechen können.
    Stattdessen wurde mein Blog mit einer an den Haaren herbeigezogenen Begründung gesperrt die in keinem einzigen Punkt zutreffend ist.
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    Ja wir Leben schon in einem Gesinnungsstaat. Und es wird noch schlimmer werden.
    https://sabnsn.wordpress.com/2015/06/01/gesinnungsterror/

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    Gruß Betti

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  2. Hi Betti,

    ich weiß schon, dass man da nicht in erster Linie die Journalisten an den Pranger stellen darf, bis vielleicht auf einige Ausnahmen, die schon von sich aus eine abzulehnende „Schreibe“ und Berichterstattung haben und jegliche Objektivität oder journalistisches Ethos vermissen lassen. Zu dieser Sorte sind m.E. die Eigendorfs zu zählen. Nicht umsonst arbeiten sie auch bei der Springer-Presse. Diese Eigendorfs, vor allem Katrin Eigendorf ist mir schon oft im ZDF sehr unangenehm aufgestoßen, um es milde auszudrücken. Mit solchen Lügen aufzuwarten kann man nur als Frechheit bezeichnen, dreister kann man nicht Propaganda betreiben. Das tut man auch nicht für Geld. Da muss man schon die entsprechend grausige politische Einstellung dazu haben.
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    So zum Beispiel wenn die „Reporterin Katrin Eigendorf in Mariupol standhaft daher schwadroniert: “Trotz der bedrohlichen Lage – es sind vor allem Bataillone von Freiwilligen, die warten und entschlossen sind, ihre Stadt zu verteidigen.” Währenddessen flattert im Hintergrund der Nazi-Wimpel. In ihrem Beitrag ließ sie gleich vier dieser Freiwilligen als Kronzeugen für eine “russische Aggression” zu Wort kommen.“

    Ansonsten würde ich sogar noch weiter gehen und die Schuld auch nicht den Redakteuren an unobjektiver oder zumindest tendenziösen Berichten geben, sondern die entscheidende Frage ist: wem gehört das Medium? Meist sind es ja finanz-potente Eigentümer, die ihre Interessen wahren wollen und denen das Wohl oder das Interesse des einfachen Bürgers schnurzegal ist. Es wird dann in einer manipulativen Weise verpackt, so dass es der „Normalbürger“ nicht gleich durchschauen kann. Es werden falsche Bilder erzeugt, die Lügen gleich kommen.
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    Der Begriff Zeitgeist ist ein sehr schwieriger. Man kann darunter vieles verstehen und es kommt dabei immer darauf an von welcher Warte man das sieht, sieht man es von der konservativen Seite, von der politisch rechten Seite, von der fundamentalistisch religiösen Seite… und noch von einigen anderen Seiten.
    Für mich ist jedenfalls ein wichtiges Kriterium, dass Beiträge nicht beleidigend sein dürfen oder zur Hetze aufrufen. Die beleidigenden Auslassungen der saarländischen Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer letzthin würde ich keinesfalls unter Zeitgeist durchgehen lassen und damit irgendwie rechtfertigen und abschwächen.

    Bei deinem Blog wäre es ein Muss, dass sie konkret die Beiträge nennen, die sie beanstanden und du damit eine Chance hättest dich zu wehren und deine Sicht darzustellen, oder auch ihre Argumentation zu widerlegen.

    Gruß Papa

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