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Es herrscht ein subversiver Krieg in Deutschland, der die Spaltung der Gesellschaft vorantreiben will. Da gibt es jene die den Sinn des Lebens darin sehen tagtäglich ihren Reichtum auf Kosten anderer zu vermehren und die naserümpfend auf die runterschauen, die nicht „tüchtig“ genug sind um sich ein schönes Leben machen zu können. Die sind eben selber schuld, entweder faul, arbeitsscheu, oder unverschuldet dumm. Schämen muss sich aber ein politisches und wirtschaftliches System bzw. deren Potentaten und Nutznießer, das so viele Arbeitslose erzeugt. Sie sind die wahren Parasiten und Schmarotzer. Deutschland hat ein Steuersystem, dass die Superreichen ungeschoren lässt wie in keinem anderen Land Europas. Auch das ist Schmarotzertum, wenn man sich den Reichtum erarbeiten lässt und vernachlässigbare Steuern bezahlt. Das Prinzip, dass jeder nach seinen Möglichkeiten Steuern zahlen sollte, wird in diesem Fall mit Füßen getreten. Die Steuern lassen sie sich von denen zahlen, auf die sie runter schauen. Diese Superreichen, Konzerninhaber, Bankiers, Ackermanns & Co. nennt man dann auch noch respekterheischend „Leistungsträger“. Die hat auch Mutti richtig lieb und sie genießen ihre volle Anerkennung.
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„Wer in Deutschland als Kind armer Eltern geboren wird, gleicht diesen Nachteil meist nicht mehr aus.
Die Chance, ein Studium zu beginnen, ist für ein Kind geringqualifizierter Eltern ein Drittel so hoch wie für ein Akademikerkind. Wer aus der Unterschicht stammt, lernt im Schnitt später schwimmen, wiegt mehr, verletzt sich häufiger im Straßenverkehr, ist häufiger Opfer von Gewalt.“ ( http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-134878987.html )
Kinder, die sich in einer Gratisküche am Montag satt essen, weil sie daheim zu wenig bekommen, auch das ist Realität in Deutschland und die allergrößte Schande. Das ganze Gerede von Chancengleichheit ist leeres Geschwätz.
Armutsstudie: Mangel und Verzicht prägen Alltag von 2,6 Millionen Kindern
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/armutsstudie-von-bertelsmann-belegt-benachteiligung-von-kindern-a-1032892.html

 

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Es tobt ein Krieg in Deutschland – gnadenlos, ohne Rücksicht, brutal … und noch ziemlich verdeckt. Es ist – erstmal noch – ein subversiver Krieg, der allerdings ein eindeutiges Ziel hat: die Spaltung der Gesellschaft in eine halbgottähnliche Herrenrasse und eine ameisenhafte Unterschicht. Wir Deutschen kennen das schon: wir haben dieses Lied schon einmal gesungen: 1933-1945. Viele Elemente, die damals im Chor waren, wurden nie ausradiert und sehen seit einigen Jahren ihre Chance gekommen, das neue Reich, den Neofaschismus, so leise wir möglich wieder zu errichten.
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Doch – huch: was sind das für Worte? Halbgottähnliche Herrenrasse? Ja – sie arbeiten mit Hochdruck daran, dieses Bild in der Öffentlichkeit zu erzeugen. Sie haben perfekte Körper – dank dem massiven Einsatz verstümmelnder Chirugie.
Sie bewegen sich in Fahrzeugen über Land, von denen die Masse der Einwohner nur träumen kann, können Sprit in solchen Mengen verbrauchen, als ob die Sonne selbst ihnen Energie geben könnte, sie können fliegen – und zwar in edelstem Ambiente – erhalten als „Promis“ von den Medien eine Verehrung, wie sie früher nur antiken Götterstatuen zukam, reisen in edelsten Yachten, tragen Kleidung zum Preis von Einfamilienhäusern, schmücken sich mit edelsten Steinen und Düften, für ein ein normaler Mensch drei Leben lang arbeiten müsste und wohnen in Nobelheimen, die selbst Asgard, den Olymp oder das Paradies selbst als billige Kaschemmen deklassieren. Sie leben auf Ländereien, die eine Stadt beherbergen könnten, reservieren sich die reinsten Naturparadiese für sich selbst – wie auch die schönsten Frauen (oder Männer) dieses Planeten.

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Tag für Tag demonstrieren sie der Unterschicht ihre epochale Überlegenheit: im Straßenverkehr, in der Luft, im Stadtbild, im Fernsehen. Lediglich die mangelnde Bildung in der Bildungsrepublik Deutschland führt dazu, dass sie nicht sofort als das erkannt werden, was sie sein wollen: eine Herrenrasse, geschaffen aus täglichem Bade in großem Geld, den Ameisenmenschen in allem überlegen, was das Auge nur erfassen kann.
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Doch noch ein großes Wort erfüllt mit Furcht: Neofaschismus. Ehedem bezeichnete man damit Menschen, die nicht verstanden haben, das Adolf Hitler – der große „Erlöser“ des deutschen Volkes – tot ist und zudem ziemlich dumm war, doch damit verkürzt man den Faschismusbegriff soweit, dass er nicht mehr funktioniert und uns vor echtem Neofaschismus warnen kann, gleichfalls verkürzt man ihn, wenn man ihn auf bloßen Antisemitismus reduziert. Zwar war der Jude der dramatische Bösewicht im Reich der Herrenmenschen, ein Bösewicht, den man brauchte, um die eigenen Reihen fest geschlossen zu halten – doch der Faschismus erschöpfte sich nicht im Antisemitismus. Primär wollte er – sogar durch „Züchtung“ – eine reine, edle Herrenrasse etablieren, die allen anderen auf der Welt überlegen war – vor allem den minderwertigen Slawen im Osten und den degenerierten Demokraten im Westen, die zwar biologisch der Herrenrasse nahe kamen, aber als ideologisch verseucht galten.
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Doch kehren wir zurück zum Krieg, der sich primär erstmal in der Phase der „Machtergreifung“ befindet, in der Phase der Spaltung der Gesellschaft in „gut“ (adelige Herrenrasse) und „böse“ (minderwertige Untermenschen).
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In seine heiße Phase trat er im Jahre 2005 ein, als Millionen von Arbeitslosen enteignet und einer Verfolgungsbehörde von 110000 Mitarbeitern mit 50 Milliarden Euro Jahresbudget ausgeliefert wurden – zum Vergleich: für die Bundeswehr gaben wir im Jahre 2013 30 Milliarden Euro aus – trotz deutschen Bestrebens, weltweit als Söldner des ominösen „Westens“ aufzutreten. Die Schaffung einer vogelfreien Unterschicht ist den Neofaschisten in Deutschland halt viel wert – mehr, als die Verteidigung des Landes gegen äußere Feinde. Auf einmal wurde – per Gesetz – aus einem normalen Arbeitslosen, der eine Versichungsleistung bezog, für die er ordentlich eingezahlt hatte, ein Sozialschmarotzer – ein Neojude – verantwortlich für alles Böse dieser Welt.
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Diese Erschaffung der Agenda 2010 war ein bewusster Akt zur Schaffung einer flächendeckenden Unterschicht, prima dazu geeignet, eine Oberschicht herauszuarbeiten, die besser riecht als wir, besser aussieht als wir, schneller fährt und weiter fliegt als wir, nobler wohnt als wir …. kurzum: besser lebt als wir und deshalb auch besser ist als wir: die Bessermenschen waren geboren und erzeugten fortan einen enormen „run“ der Restmenschen auf die Symbole der Bessermenschen, in der Hoffnung, das die Anschaffung eines spritfressenden SUV´s zur problemlosen Verlängerung des Lebensberechtigungsscheins führte und regelmäßige Fernstreisen in die letzten unberührten Naturareale vor dem Tode bewahren.
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Natürlich ist man in der Welt der besseren Herrenmenschen – bleiben wir kurzerhand bei: Bessermenschen – nicht so blöd und führt den Putsch so offen wir möglich aus, noch ist es zu früh, die Masken fallen zu lassen, noch besteht die Gefahr, dass bei der nächsten Wahl 50 Prozent der Deutschen die „Bibeltreuen Christen“ wählen, die „Violetten“ oder die „Familienpartei“ – was schon reichen würde, um „das System“ für vier Jahre lahm zu legen und der geschundenen Demokratie eine Chance auf Erholung zu geben.
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Stattdessen arbeitet man lieber subversiv – dafür aber auf allen Kanälen … vor allem: auf allen Fernsehkanälen, die einem als „Hintergrundmusik“ in Werbung und Krimi vor allem eins zeigen: wie „man“ zu leben hat, um die Gunst der Bessermenschen zu erringen.
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Subversiv? Ein wichtiges Wort, bitte merken Sie es sich (siehe neues Wort)
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„Das Adjektiv subversiv bedeutet „umstürzlerisch” und beschreibt Tätigkeiten, die erstens auf den Umsturz oder die Änderung der vorherrschenden (staatlichen) Ordnung abzielen und zweitens oft im Verborgenen betrieben werden. Auch die diese Tätigkeiten ausführenden Personen oder Organisationen können als subversiv bezeichnet werden.“

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Die Bessermenschen wählen auch nicht den Weg über das staatliche Schulsystem, ihre Kinder werden in gesonderten Ordensburgen erzogen – gleich den Ordensburgen der Nationalsozialisten:
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„Die Luxusliebenden zieht es in die Schweiz, ins Lyceum Alpinum, 1850 Meter über dem Meer, keine 20 Minuten von Sant Moritz entfernt. Die Freunde des Lyceums werben mit den Namen der prominenten Absolventen: Ferdinand Piech, Graf von Faber-Castell und Gunter Sachs sind hier zur Schule gegangen. Und dann sind da noch die Schlösser. Idyllisch an Seen oder auf Bergen gelegen, locken Schloss Luisenlund im Norden, Schloss Torgelow im Osten, Schloss Neubeuern im Süden und natürlich der Platzhirsch, Schloss Salem“ (aus: Gestatten Elite, Auf den Spuren der Mächtigen von morgen, Julia Friedrichs, Hoffmann und Campe, 1. Auflage 2008, Seite 187).
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Angestrebt wird durch die Ausbildung der Elite in Ordensburgen eine Sicherung der Position der Bessermenschen in den Führungsetagen der Wirtschaft nach britischem Vorbild:
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„Sein Kind nach Eton, Winchester oder Harrow zu schicken kostet soviel, wie ein Durchschnittsbrite pro Jahr verdient. Stipendien gibt es kaum, die Upperclass ist unter sich und bleibt es. Die Absolventen der britischen Privatschulen führen die britischen Banken und Versicherungen, sie leiteten im Jahr 2005 über die Hälfte der großen, britischen Unternehmen.“ (Friedrichs, a.a.O.)
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Selbst im Studium hilft Geld, Firmen ähnlich „Textconsulting“ (deren Betreiber – ausgewandert nach England –  unter anderem in pseudowissenschaftlichen Blogs auch vor dem „Horror der sozialen Gleichheit“ warnen – oder meinen, dass man sich „Pazifismus leisten können“ muss) erstellen Gutachten, mit denen Papas Anwalt die Professoren der Universitäten durch die Gerichtsäle jagt, bis der Wunschabschluss erreicht ist.

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Hier weiterlesen:

Bildungsferne Schichten – Neofaschismus in Deutschland

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Gruß Hubert