Zahnarzt aus Minnesota – USA, erschießt den berühmten Löwen Cecil mit Armbrust   3 comments

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Ich habe keine Worte für solche Individuen, die Tausende Euro dafür ausgeben, damit sie Großwild schießen dürfen. Ein Zahnarzt aus Minnesota – USA, schoß mit einer Armbrust auf einen der berühmtesten Löwen in Afrika – auf den 13-jährigen Löwen Cecil.

Jagd-Touristen reisen nach Afrika oder in die Arktis, zahlen oft Tausende Euro für diesen einen Schuss. Im Visier: ein wildes Tier, das einen Menschen in einem fairen Kampf einfach in Stücke reißen würde.

Mit großkalibrigen Waffen, aber auch mit Pfeil und Bogen, gehen reiche Hobby-Jäger auf Großwildjagd! Elefanten, Löwen, Eisbären – alles, was eine schöne Trophäe hergibt, wird geschossen. Cecil wurde mit einem Köder aus dem Nationalpark heraus gelockt.

Buchen kann man die Killer-Safaris über das Internet, geschossen wird in staatlichen Jagdgebieten oder auf privatem Grund.

Löwen-Killer Dr. Palmer erlegte schon 43 Wildtiere

Er schießt, was ihm vor die Augen läuft: Schwarzbär, Eisbär, Puma, Elch, Büffel – und jetzt einen Löwen. Zahnarzt Walter Palmer (55) soll Cecil, einen der berühmtesten Löwen Afrikas, mit Pfeil und Bogen angeschossen, dann 40 Stunden lang durch die Steppe gehetzt und schließlich mit einem Gewehrschuss getötet haben.

Dann trennte er den Löwenkopf ab, häutete das Tier. Kopf und Fell nahm er offenbar als Trophäe mit.

Doch wer ist der Wildtier-Killer? Er kommt laut US-Medienberichten aus Eden Prairie im US-Bundesstaat Minnesota, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Palmer soll mit dem Berufsjäger Theo Bronkhorst unterwegs gewesen sein und ihm umgerechnet 45 000 Euro für die gemeinsame Jagd gezahlt haben. Privat organisierte Safaris sind nicht verboten, das Wildern in Nationalparks hingegen schon – da Cecil in dem geschützten Gebiet lebte, hätte auch er nicht gejagt werden dürfen.

Die Wildhüter gehen davon aus, dass der 13 Jahre alte Löwe Anfang Juli von den Jägern mit Futter aus dem geschützten Gebiet gelockt wurde. Palmer habe möglicherweise ein totes Tier an ein Auto gebunden, um Cecil aus dem geschützten Gebiet zu locken. Das teilte der Vorsitzende der Umweltorganisation Zimbabwe Conservation Task Force (ZCTF), Johnny Rodrigues, mit.

        Killer-Zahnarzt Walter Palmer zeigt sich in Simbabwe mit einem erlegten Leoparden
Killer-Zahnarzt Walter Palmer zeigt sich in Simbabwe mit einem erlegten Leoparden
Foto: brentsinclair.blogspot.de/

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Palmer ist nicht das erste Mal auffällig geworden. Der Zahnarzt (Abschluss an der Uni von Minnesota, Praxis „River Bluff Dental“ in Bloomington) hatte schon mehrmals Ärger mit dem Gesetz, u. a. wegen Wilderei und Wildfischens!

► 2008 wurde er sogar verurteilt. Er hatte illegal einen Schwarzbären in Wisconsin geschossen, das tote Tier dann mit seinen Komplizen rund 65 Kilometer weit zu einer legalen Jagdzone gebracht. Strafe: Knapp 3000 Dollar (2700 Euro) und ein Jahr Haft auf Bewährung.

► Schon 2003 war er in der Region Otter Tail (Minnesota) beim Fischen ohne Genehmigung erwischt worden. Geldstrafe!

► 2009 erlegte er mit Pfeil und Bogen in Nordkalifornien einen besonders großen Elch, landete damit sogar in der „New York Times“. Die Jagdgenehmigung dafür hatte er während einer Auktion für mehr als 40 000 Euro erstanden.

► Auf seiner offiziellen Abschussliste des Internationalen Safari-Klubs stehen 43 Tiere. Darunter auch Eisbär, Büffel, Puma 

Zahnarzt aus Minnesota – USA, erschießt den berühmten Löwen Cecil

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 29. Juli 2015 von hubwen in Tiere

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3 Antworten zu “Zahnarzt aus Minnesota – USA, erschießt den berühmten Löwen Cecil mit Armbrust

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  1. Ermittlungen gegen zwei mutmaßliche Helfer des Jägers nach Tod von Star-Löwen Cecil in Simbabwe.

    Zahnarzt aus Minnesota wird für Jagd (zu recht) angefeindet
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    Nach dem tragischen Tod des beliebten Löwen Cecil aus dem Hwange-Nationalpark in Simbabwe hat die Justiz des Landes Ermittlungen gegen zwei mutmaßliche Helfer des Jägers eingeleitet. Der Jagd-Organisator Theo Bronkhorst muss sich seit dafür verantworten, eine „illegale Jagd nicht verhindert“ zu haben, ein weiterer Helfer dafür, eine solche „erlaubt“ zu haben. Der Kadaver des beliebten Löwen war Anfang Juli entdeckt worden.
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    Der US-Zahnarzt Walter Palmer soll 50.000 Dollar für die Jagd auf Cecil bezahlt haben. Er selbst gehört aber nicht zu den Angeklagten und soll sich mittlerweile auch nicht mehr in Simbabwe aufhalten. Ermittlungskreisen zufolge war er Anfang Juli nur eine Woche lang in Simbabwe.
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    Bronkhorst wurde am Mittwoch auf Kaution bis zum Beginn seines Prozesses am 5. August freigelassen. Er verfügt über eine Jagdlizenz. Der Besitzer des Geländes, auf dem Cecils Kadaver entdeckt wurde, sollte am Donnerstag vor Gericht erscheinen.
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    Nach Angaben der Natur- und Tierschutzorganisation Zimbabwe Conservation Task Force (ZCTF) hatte der Jäger Palmer den Organisator Bronkhorst für die Suche nach einer lohnenden Trophäe angeheuert. Gemeinsam sollen sie Cecil in einer nächtlichen Aktion mit Hilfe eines an ihrem Wagen befestigten toten Tiers aus dem Nationalpark gelockt haben. Zunächst versuchte Palmer vergeblich, das Tier mit Pfeil und Bogen zu erlegen, verletzte es aber nur. Rund 40 Stunden später wurde das Tier erschossen.
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    Der 13 Jahre alte Löwe mit seiner charakteristischen schwarzen Mähne war bei den Besuchern des Hwange-Nationalparks sehr beliebt. Nach Angaben des Verbands der Safari-Anbieter wurde er in dem Park geboren und war „halb zahm“. Sein Tod sorgte für Empörung. Cecils Fell war abgezogen, sein Kopf fehlte. Eindeutig identifiziert wurde er durch sein GPS-Halsband. Tierschützer fürchten nun, dass auch Cecils Junge von dem neuen Rudelanführer namens Jericho getötet werden.
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    Palmer meldete sich nach heftigen Angriffen im Internet am Dienstag selbst zu Wort, ohne allerdings zu sagen, wo er sich aufhält. Er erklärte, er sei von den Behörden nie kontaktiert worden, aber zur Zusammenarbeit bei möglichen Ermittlungen bereit. Der Zahnarzt versicherte, er habe sich auf die „Expertise seiner örtlichen Führer“ verlassen, um sicherzustellen, dass die Jagd legal sei.
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    Er habe nicht gewusst, dass Cecil der Liebling der Parkbesucher und Teil eines wissenschaftlichen Forschungsprogramms gewesen sei. „Ich bedauere zutiefst, dass das Hobby, das ich so liebe und mit großer Verantwortung und in völliger Legalität verfolge, zum Tod dieses Löwen führte“, hieß es in der Erklärung weiter.
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    Palmer ist in Jägerkreisen als Experte der Armbrust-Jagd auf Großwild bekannt. Auf der Suche nach seiner Beute bereiste er bereits die ganze Welt. Doch nach dem Tod von Cecil wurde der wohlhabende Zahnarzt inzwischen selbst zum Gejagten: Nach einer ganzen Flut wütender Kommentare waren seine Konten bei Facebook und Twitter ebenso wie die Internetseite seiner Praxis am Dienstag gesperrt, die Praxis selbst war geschlossen. Vor ihrer Eingangstür lagen Blumen und Kuscheltiere im Gedenken an Cecil.
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    Ausgesprochen radikal äußerte sich auch die Tierschutzorganisation Peta. Die Vorsitzende ihres Verbands in den USA, Ingrid Newkirk, erklärte, Palmer gehöre „ausgeliefert, angeklagt und am besten gehängt“.
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    https://de.nachrichten.yahoo.com/us-j%C3%A4ger-simbabwes-star-l%C3%B6wen-get%C3%B6tet-haben-160130202.html

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    Gruß Hubert

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  2. Was sind das für „Menschen“?

    Der Großwildjäger und Löwenkiller Walter Palmer wollte auch einen Elefanten schießen … aber er fand keinen, der ihm groß genug war.

    http://www.bild.de/news/ausland/jaeger/loewen-kller-wollte-auch-elefanten-toeten-42013584.bild.html?icid=maing-grid7

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    Löwen-Killer Walter Palmer vor seinem Millionen-Anwesen in einem Nobelvorort von Minneapolis
    Foto: REX Shutterstock, © Andy Richter

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    Die Frau des Löwen-Killers ist auch Jägerin!
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    Eine Familie mit einem blutrünstigen Hobby: Auch die Frau von Löwen-Killer Walter Palmer (55) soll gerne auf die Jagd gehen.

    Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) – Da haben sich zwei gefunden …

    Jagen gehört in der Familie von US-Zahnarzt Walter Palmer (55), der Löwe Cecil in Simbabwe erlegte und untertauchte, offenbar zum guten Ton.
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    Nach Informationen der „Daily Mail“ besitzt auch die Ehefrau Tonette Palmer (56) insgesamt sieben Jagdlizenzen. Mit diesen dürfe sie unter anderem im US-Bundesstaat Florida fischen, in Alaska sogar auf die Jagd nach größeren Tieren gehen.
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    DER LÖWEN-KILLER JAGT FÜR SEIN LEBEN GERN!
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    http://www.bild.de/news/ausland/loewe/walter-palmer-toetete-cecil-frau-des-loewen-killers-ist-auch-jaegerin-42026238.bild.html

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    Gruß Hubert

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  3. Washington (dpa) – Nach der umstrittenen Tötung des berühmten Löwen Cecil im südostafrikanischen Simbabwe will das Land die Auslieferung des Jägers aus den USA beantragen.

    Hannes Jaenicke: Cecil-Jäger gehört ins Gefängnis

    USA ermitteln nach Cecils Tod.
    Jäger gerät nach Abschuss des Löwen ins Fadenkreuz der Justiz.
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    Auch Schauspieler Hannes Jaenicke (55) hat sich entschieden geäußert. „Diese Jagd gehört grundsätzlich komplett verboten in Afrika“, sagte der engagierte Tierschützer der „Berliner Zeitung“. Aber es sei Praxis, dass reiche Leute sehr viel Geld dafür auf den Tisch legen. Regierungen würden geschmiert, sagte Jaenicke, der auch Dokumentationen über gefährdete Tierarten gedreht hat.
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    Der US-amerikanische Jäger, der Cecil im Hwange-Nationalpark in Simbabwe erschoss, gehöre ins Gefängnis, sagte Jaenicke. Jeder Großwildjäger, darunter Spaniens Ex-König Juan Carlos, habe solch einen Shitstorm verdient.
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    Der Zahnarzt Walter Palmer hatte den 13 Jahre alten Löwen, der als ein Wahrzeichen des Nationalparks im Nordwesten Simbabwes galt, Anfang Juli offenbar mit einem perfiden Trick aus dem Park gelockt und getötet. Die Aktion löste unter Tierschützern und im Internet einen Sturm der Entrüstung aus. Palmer, der sich zu der Tat bekannte und entschuldigte, wurde etwa in Bewertungen seiner Zahnarztpraxis auf dem Portal Yelp als Mörder beschimpft. © dpa
    http://web.de/magazine/wissen/hannes-jaenicke-cecil-jaeger-gehoert-gefaengnis-30799466
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    Großwildjagd: So laufen die Geschäfte mit den Safaris und Expeditionen

    http://web.de/magazine/wissen/grosswildjagd-laufen-geschaefte-safaris-expeditionen-30795626

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    Gruß Hubert

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