Archiv für Juli 2015

Sie haben uns behandelt wie Tiere   Leave a comment

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Mir fiel die Redewendung: „wir (oder sie) wurden behandelt wie Tiere“ schon oft auf und wundere mich immer wieder wie wenig Leute nachdenken, was diese erschreckende Aussage überhaupt bedeutet. Sie finden es anscheinend nicht so tragisch oder schockierend, dass Tiere so behandelt werden. Dahinter steckt eine ganz große Empathilosigkeit und ein grenzenloser und nicht reflektierter Egoismus.
Über die empathielose Rohheit schreibt auch Charles Patterson in seinem Buch: „Für die Tiere ist jeder Tag Treblinka“ im Klappentext: „Der Stacheldraht, der ursprünglich von einem Rinderbaron im Wilden Westen erfunden worden war, um seine Weiden einzuzäunen, ist ein halbes Jahrhundert später zum Symbol der Konzentrationslager geworden. Die Baracken vom Typ ‚OKH 260/9‘, in der die Häftlinge in Auschwitz gepfercht wurden, waren der Normtypus eines Pferdestalls. Bis in solche Details ließen sich die KZ-Planer von Praktiken inspirieren, die in der Tierzucht, Tierhaltung und Tiertötung bis heute üblich sind.“

Aber zurück zu Manfred Karremann.
Der Fernsehjournalist Manfred Karremann, ist international bekannt durch seine Dokumentarfilme und Berichte über Tiere. Er schrie ein Buch über dieses Thema: „Sie haben uns behandelt wie Tiere“

Tierschutz ist ein Gedanke
„Der Pelzkragen ist doch gar nicht echt, so billig wie der Mantel war…“ Oder doch? Hunde- und Katzenfelle sind auch billig. – Wie einfach jeder(r) von uns Tiere schützen kann, zeigt schon dieses Beispiel. Denn entscheidend ist oft nicht was wir tun, sondern was wir bleiben lassen. Dabei ist ein Verzicht nicht notwendig: Es gibt auch Jacken ohne Pelzbesatz. Entscheidend ist, in alltäglichen Situationen an das Tier hinter dem Produkt zu denken.

Der Autor Manfred Karremann,
Fernsehjournalist, ist international bekannt durch seine Dokumentarfilme und Berichte über Tiere. Er führt die Leser in Bereiche, in die uns normalerweise kein Einblick gestattet wird. Die Welt der Tiertransporte, Mastställe, Hunde- und Katzenfelle und viele mehr. Weggucken ist da zwecklos aber durchaus von manch einem gewünscht: „Die Leute sollen das Zeug fressen und nicht fragen, wo es her kommt…“, hat einmal der Betreiber eines Hühnchenschlachtbetriebes zu Manfred Karremann gesagt.

Durch Karremanns Arbeit begegnen die Menschen den Tieren hinter den Produkten, mit denen sie jeden Tag in Berührung kommen. „Er hat eine Tür des Schweigens aufgestoßen“ wurde schon vor vielen Jahren einmal über ihn geschrieben. Er beschreibt das Schicksal der Tiere in einer bisher nie dagewesenen Authentizität und trotzdem überfordert er seine Leser nicht. Denn er öffnet für uns die Tür gerade einmal so weit, wie es nötig ist, um uns zu zeigen, was wir wissen müssen.

Seit 1988 ist er „Reporter in Sachen Tierschutz“, schreibt für Printmedien, macht Reportagen fürs Radio und vor allem Dokumentarfilme fürs Fernsehen. Insbesondere durch seine international ausgestrahlten Fernsehreportagen ist er berühmt geworden – und er hat damit sogar maßgeblich dazu beigetragen, dass Gesetze zugunsten der Tiere geändert wurden. Für seine oft gefährliche Arbeit wurde er durch mehrere Preise ausgezeichnet, so u.a. mit der Goldenen Kamera, dem CNN-Preis zur besten Darstellung eines aktuellen Themas und viele weitere Ehrungen internationaler Organisationen.

Warum hat der Autor für sein Buch gerade diesen Titel gewählt? Dazu Manfred Karremann:
„Menschen sagen oft: ‚Sie haben uns behandelt wie Tiere‘, wenn sie zutiefst gedemütigt und misshandelt worden sind. Erschreckend für mich ist, welche Aussage hinter einer solchen Redewendung steckt: Denn wie behandeln wir eigentlich Tiere, wenn Menschen, die tiefes Leid, Schmerzen und Erniedrigung erfahren haben, diesen Vergleich so selbstverständlich ziehen? Und woher nehmen wir als Menschen das Recht, Tiere so zu behandeln, wie das heute immer noch geschieht?“

Seine Botschaft lautet: „Jede/r von uns kann Tiere schützen, jeden Tag. Ohne Mühe oder Verzicht. Tierschutz macht Freude, und bewahrt auch die eigene Gesundheit vor Schaden.“ Sein Buch zeigt an vielen Beispielen, was wir alle tun können, um Tierleid zu verhindern, bzw. künftig zu vermeiden. Und zwar mit ganz einfachen Mitteln. Manfred Karremann hebt dabei vor allem vier Punkte besonders hervor: „Sich informieren“, „Dran denken“, „Bleiben lassen“ und „Tun“. Außerdem gibt er den interessierten Lesern Tipps, wie sie sich für die Tiere engagieren können.

Karremann ist mit seinen Empfehlungen aber nicht aufdringlich oder überfordernd. Jede/r soll nur so weit gehen, wie er oder sie kann. Auch das bloße Ausprobieren neuer Verhaltensmuster führt dabei zu neuen eigenen Erkenntnissen. Wir erfahren, wie wir selbst gesundheitlich und im Sinne unserer Lebensqualität davon profitieren, wenn wir Tiere in unserem Lebensumfeld schützen. Wenn wir beispielsweise „unser Huhn“, das uns die Eier legt, nicht im Käfig sondern im Freiland aufwachsen lassen oder unserem Kind keinen Hamster schenken, weil diese nachtaktiven Tiere nicht nur selbst durch die Menschen in ihren Bedürfnissen gestört werden, sondern auch umgekehrt die Menschen im Schlafe stören u.s.w..

Das Buch ist für alle eine große Hilfe und Bereicherung, denen das Wohl der Tiere und ihr eigenes Wohl am Herzen liegt! Es bietet nicht nur Informationen und neue ethische Ansätze, sondern ist ein echter Wegweiser für alle!

Manfred Karremann: „Sie haben uns behandelt wie Tiere“ – „Wie wir jeden Tag mühe-los Tiere schützen können“, Höcker Verlag, Hamburg, ISBN 3-9804617-4-2,  Erste Auflage Nov. 2006, 224 Seiten, Maße ( H x B ): 17,9 x 12,3 Komplett in Farbe mit vielen Abbildungen. In allen Buchhandlungen für 14,90 Euro
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Sie haben uns behandelt wie Tiere

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Gruß Hubert

Lierhaus – darf sie nicht sagen was sie über ihr Leben denkt?   1 comment

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Was soll das? Darf jetzt eine Person nicht mehr sagen ob sie das Leben noch lebenswert findet oder nicht, ohne mit einem Shitstorm von Behindertenverbänden rechnen zu müssen. Sogar ein vollkommen gesunder Mensch könnte sagen er findet das Leben nicht mehr lebenswert. Das ist eine individuelle Entscheidung und jeder kann selbt bestimmen wie viel ihm das Leben (noch) wert ist. Daher finde ich die aggressive Kritik an Monica Lierhaus haltlos und unpassend. Es sagt ja niemand dass das Leben für Behinderte nicht lebenswert sein kann. Lierhaus hat aber das volle Recht zu sagen wie wertvoll oder weniger wertvoll sie ihr Leben sieht und dass sie heute im Rückblick auf die Operation verzichtet hätte, auch wenn es ihr Leben gekostet hätte. Was soll also das mit dem GAU? Will man Leuten einen Maulkorb umlegen oder ist das political correctness?
Ich finde es eine Frechheit wenn dieser Seifert, seines Zeichens Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbands in Deutschlands, ihr sagt was sie machen sollte: „Wenn sie nicht vor der Kamera stehen kann, dann soll sie eben schreiben.“

Außerdem sagt er, Lierhaus und Samuel Koch würden sich zu wichtig nehmen. Diesen Vorwurf würde ich an Seifert postwendend zurück schicken.
Monica hat vollkommen recht, wenn sie sagt, wie sie ihr Leben mit der Behinderung sieht und muss sich ganz sicher nicht von diesem vorlauten und präpotenten Seifert das Maul verbieten lassen.

Pagel-Steidl sagt: Menschen müssen sich vorbehaltlos akzeptieren lernen. Niemand sollte das Lebensrecht des anderen infrage stellen.

1.) Was heißt da müssen? Diese Aussage ist sehr autoritär, nichts MUSS man. Ganz sicher nicht weil das eine Frau Pagel-Steidl sagt.
2. Lierhaus hat von niemandem das Lebensrecht von anderen in Frage gestellt!

Dieser Seifert und diese Pagel-Steidl nehmen sich furchtbar wichtig. Sie wollen anderen moralisierende Vorschriften machen und tun das in einem Stil wie man es nur von der Kirche noch kannte, als sie noch die volle Macht hatte. Beide Genannten kommen quasi mit einem moralischem Imperativ daher.
Ich kann Monica Lierhaus nur meine volle Solidarität aussprechen.

Kritik an Monica Lierhaus: „Aussage kommt einem GAU gleich“

Ein Interview von Christa Roth

Eine Hirnoperation veränderte das Leben von Monica Lierhaus radikal. So radikal, dass die Sportjournalistin unlängst in einem Interview sagte, sie würde sich der OP heute nicht mehr unterziehen. Vertreter von Behindertenverbänden kritisieren sie dafür scharf. Im Interview erklären sie, warum.

Frau Pagel-Steidl, die querschnittsgelähmte Autorin Christiane Link sagt, Monica Lierhaus schade mit ihrem Kommentar Menschen mit Behinderung. Wie fielen die Reaktionen unter Ihren Vereinsmitgliedern aus?

Jutta Pagel-Steidl: Die Mehrheit hat mit Entsetzen reagiert. Denn die Botschaft, die ankam, ist: Ein Leben mit einer solchen Behinderung ist nicht lebenswert. Insbesondere für Eltern von Menschen mit Behinderung kommt diese Aussage einem GAU gleich.

Inwiefern?

Pagel-Steidl: Es macht Menschen mit Behinderungen Angst, wenn Menschsein gleichgesetzt wird mit jung, dynamisch, erfolgreich sein. Fürchterlich ist aber auch, wenn Mütter immer wieder zu hören bekommen, wie viel ihr behindertes Kind kostet und dass man das doch mit der Pränataldiagnostik hätte vermeiden können. Anstatt zu zeigen, welche positiven Seiten ein Leben mit Behinderung haben kann, zeichnet die Gesellschaft das Bild eines perfekten Menschen, in dem Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung keinen Platz haben. Dabei gehört das alles zum Leben dazu.

Gehört nicht auch dazu, ehrlich zu sagen, dass das Leben mit einer Behinderung ungleich schwerer ist?

Ilja Seifert: Wer wie Frau Lierhaus in der Öffentlichkeit steht, bekommt – gewollt oder nicht – eine andere Wahrnehmung. Dass sie ehrlich war, spielt keine Rolle. Das hätte sie auch im Privaten sein können. Sie hat aber mit ihrem Interview die Arbeit von vielen zunichte gemacht, die zeigen, dass auch ein Leben mit Behinderung lebenswert ist. Jetzt sieht alles wieder nach Aussichtslosigkeit und ewigem Leid aus. Darum wäre es besser gewesen, sie hätte geschwiegen.

Pagel-Steidl: Niemand sucht sich seine Behinderung aus. Aber wenn man lernt, die Herausforderungen, die eine Behinderung mit sich bringt, anzunehmen, wird klar: Man kann trotzdem Spaß und Freude am Leben haben.

Sie sei zu 85 Prozent wieder hergestellt, sagte Lierhaus. Trost spendet ihr diese Erkenntnis aber offensichtlich nicht. Woher, glauben Sie, kommt diese negative Einstellung?

Seifert: Für mich belegen Frau Lierhaus‘ Aussagen, dass sie ihre jetzige Lebenssituation nicht annimmt, sondern einem immerwährenden Vorher-Nachher-Vergleich unterwirft. Das ist nach einem solchen Einschnitt wie bei ihr normal. Aber nach fünf Jahren sollte diese Sichtweise nicht mehr dominieren. Zumal es ihr im Vergleich zu anderen Behinderten sehr gut geht. Sie ist ja immer noch eine fähige, attraktive Frau und Journalistin. Wenn sie nicht vor der Kamera stehen kann, dann soll sie eben schreiben.

Monica Lierhaus hat eine steile Karriere hinter sich und war als Sportmoderatorin sehr erfolgreich. Doch eine Hirnoperation veränderte ihr Leben drastisch.

Von Lebensträumen Abschied zu nehmen und sich neu zu erfinden, fällt sicher nicht vielen leicht.

Seifert: So versinkt man aber in Selbstmitleid und verklärt einen abstrakten Lebensentwurf zur Idylle, von dem niemand weiß, ob er ohne diesen Einschnitt real geworden wäre – anstatt sich den heutigen Herausforderungen zu stellen.

Pagel-Steidl: Menschen müssen sich vorbehaltlos akzeptieren lernen. Niemand sollte das Lebensrecht des anderen infrage stellen. Auch wer sich nur durch Lautsprache verständlich machen kann, hat etwas zu sagen. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen – unabhängig von ihrer Behinderung – in allen Lebensbereichen teilhaben können.

Hat es Sie geärgert, dass der verunglückte „Wetten, dass…?“-Kandidat Samuel Koch Verständnis für Lierhaus zeigt?

Seifert: Monica Lierhaus und Samuel Koch nehmen sich beide zu wichtig. Sie stehen in der Öffentlichkeit, haben aber beide meines Wissens für Menschen mit Behinderung noch nichts gemacht, außer ihr Schicksal zu vermarkten. Anders als Wolfgang Schäuble. Politisch stehe ich ihm zwar nicht nahe, aber er, der erfolgreich und sportlich war, hat seine Behinderung nie zum Thema gemacht. Dabei wäre es schön, wenn er sich als Finanzminister zum Beispiel mehr um den Nachteilsausgleich für Behinderte kümmern könnte. Ich rechne ihm aber hoch an, dass er – anders als Koch und Lierhaus – als Politiker auftritt und nicht als Behinderter.

Ilja Seifert ist Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbands in Deutschland, Jutta Pagel-Steidl Geschäftsführerin des Landesverbands für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen in Baden-Württemberg.

Lierhaus – darf sie nicht sagen was sie über ihr Leben denkt?

Twitter-Kommentar:
Lasst doch mal endlich Frau in Ruhe. Ihre Meinung, ihr Körper, ihre Seele, ihr Leben! Basta! http://www.bild.de/unterhaltung/leute/monica-lierhaus/diskussionen-um-ihr-interview-41852114.bild.html
@Sky_Lierhaus

Auch noch lesenswert.

Frau Lierhaus, seien Sie gefälligst glücklich!

http://behindertundgutdabei.chaospla.net/frau-lierhaus-seien-sie-gefaelligst-gluecklich/

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Gruß Hubert

Alle hassen Dr. rer. pol. Sahra Wagenknecht   Leave a comment

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Kaum ein Wirtschaftssymposium darauf verzichten Sahra Wagenknecht auf dem Podium sitzen zu haben. Wenn einem jemand gefährlich wird, dann versucht man ihn zu dämonisieren. Wahr ist aber, dass sich viele deutsche Politiker eine große Scheibe von Sahra Wagenknecht abschneiden könnten.

Kommunistische Plattform, ganz linker Flügel, DDR-Nostalgikerin – so lauten die gängigen Konnotationen, wenn man die designierte Vorsitzende und somit Oppositionsführerin Wagenknecht erwähnt.

Daher war der journalistische Tenor eindeutig, als sie zu Gregor Gysis Nachfolgerin an der Spitze der Linksfraktion gekürt wurde: Das sei das Ende des Projektes R2G, eine Bundestagsmehrheit links von der Union sei damit passé.

Betrachtet man Zickzack-Sigis nervöses Nach-rechts-robben der letzten Wochen, scheint an dieser Interpretation viel Wahres zu sein: Keine rotrotgrüne Regierung 2017.

Das ist der wahrhaft ärgerliche Aspekt des Erfolgs der Linkspartei, von der man 1990 noch völlig sicher annahm, sie wäre nur ein armseliges Rudiment aus DDR-Tagen, das 1994 oder allerspätestens 1998 aus der Bundespolitik verschwände.

 

Wagenknecht eckte in Wahrheit in der DDR an, durfte nicht studieren, weil sie dem in der DDR obligatorischen Wehrunterricht durch einen Hungerstreik entzog.

während eine andere heute bekannte in der DDR Aufgewachsene sich prächtig mit der SED arrangierte und Karriere machte: Angela Merkel.

Merkel durfte promovieren, übernahm Posten in der FDJ und eckte niemals an.

Und 25 Jahre später ist es immer noch die heutige Bundeskanzlerin, die massiv von der Linken profitiert.

[…] Die Linke hat einen neuen Heilsbringer, seit ihrem Wunder von Erfurt: Im rot-rot-grün regierten Thüringen ist Bodo Ramelow seit Dezember Ministerpräsident, der erste seiner Partei. […] Als die PDS am 17. Juli 2005 zur Linkspartei wurde, hatte sie ihr Kernanliegen in den neuen Parteinamen gelegt: Die Bundesrepublik sollte wieder mehr Geld für Ausgegrenzte und Bedürftige ausgeben statt für Wirtschaftswachstum und Militäreinsätze. Kurzum: Deutschland und die von Kanzler Gerhard Schröder geführte SPD sollten nach links rutschen, vor allem aber sollten die Agenda 2010 und mit ihr die verhassten Hartz-Gesetze wieder verschwinden. Nichts davon geschah.

Bei der Bundestagswahl 2005 zog die Linke zwar locker ins Parlament ein, doch zeitgleich begann der Niedergang der SPD – und eine neue Ära: Seit der Geburt der Linkspartei regiert Angela Merkel. Mal zerbröselt unter ihrer Ägide die FDP, mal quälen sich die Sozialdemokraten in die Große Koalition, in zwei Jahren versuchen es womöglich die Grünen mit der CDU-Kanzlerin.

[…] Ermöglicht hat diese bürgerliche Dauerregierung ausgerechnet die Partei von Gregor Gysi und Oskar Lafontaine: Mit ihrer Totalopposition im Bundestag verhindern die Linken einen Regierungspakt ohne die Union. Statt die SPD nach links zu verschieben, drängten sie die Sozialdemokraten in die Mitte. Statt Rot-Grün zu reformieren, stärkten sie die CDU als Kanzlerpartei. Statt das System Merkel zu verhindern, zementierten sie es. […]

(Peter Maxwill, Spon, 17.07.15)

 

Wie doof, daß die Linke noch da ist!
So muß man es wohl aus machttaktischer Sicht betrachten, wenn man sich eine Politik jenseits der bräsigen Union mit ihren Merkels, Schäubles, Strobls und Seehofers wünscht.

 

Wie schön wäre es, wenn die Linke sich einfach auflösen könnte und ihre Wählerstimmen (wieder) der SPD zufielen.

Sie stünde dann fast auf Augenhöhe mit der CDU, hätte eine bundesweite rotgrüne Mehrheit zum Greifen nah und könnte schon jetzt über die Länder und Kommunen das politische Leben Deutschlands dominieren.

Das unerträgliche ganz kleine Karo der Groko könnte endlich ein Ende haben. Die zum Mitschämen peinliche Kanzlerin könnte endlich in Rente gehen.

Aber mit Sahra Wagenknecht gibt es eben noch so einige Probleme:

  • Das „h“ sitzt an der falschen Stelle.

  • Unter ihrem Bundestagsfraktionsvorsitz wird die Linke nicht verschwinden

  • Sie ist inzwischen so kenntnisreich, daß kaum ein Wirtschaftssymposium darauf verzichten mag sie auf dem Podium sitzen zu haben

Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Wie Sie mit dem Steuergeld umgehen, ist verantwortungslos

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Gruß Hubert

Österreichs Frauenministerin fordert gendergerechte Steinigungen – Islam verschwiegen   2 comments

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Ich mag ja das Katholische sonst nicht, aber dieser Artikel ist gut. Da fordert diese feministische österreichische  sozialistische Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek glatt eine gendergerechte Steinigung. Man glaubt man liest nicht richtig. Anstatt diese Barbarei der vormittelatlerlichen Steinigung an sich anzuprangern, geht es ihr nur darum, dass Frauen bei der Steinigung tiefer eingegraben werden als Männer. Das Wort Islam kommt dieser Hosek nicht über die Lippen.

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Frauenministerin Heinisch-Hosek fordert gendergerechte Steinigungen

Frauenministerin Heinisch-Hosek fordert gendergerechte Steinigungen

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(Wien) Im ideologischen Gender-Dschungel verirrt, hat sich Österreichs sozialistische Frauenministerin. Gabriele Heinisch-Hosek sorgt mit einem Bericht ihres Ministeriums für Kopfschütteln. Die SPÖ-Ministerin und oberste Frauenvertreterin der Alpenrepublik beklagt darin eine Diskriminierung von Frauen bei Steinigungen. Grund des ministerialen Unmuts ist der Umstand, daß Männer bei Steinigungen nur bis zur Hüfte, Frauen aber bis zu den Schultern eingegraben würden. Nicht erwähnt wird vom Ministerium, daß die Steinigungen mit dem Islam zu tun haben.

Wörtlich wird im Bericht „Tradition und Gewalt an Frauen“ des Ministeriums beklagt: „Schließlich weist auch die Durchführung der Steinigung selbst eindeutig Nachteile für Frauen auf, weil Männer nur bis zur Hüfte, Frauen hingegen bis zu den Schultern eingegraben werden.“

Denn, so die Broschüre, die informiert, daß Steinigungen zum Beispiel in Saudi-Arabien, im Jemen, im Sudan, in Nigeria, in Afghanistan und im Iran praktiziert werden: „Dies ist bedeutend, weil im Falle des ‚Sich- Befreiens‘ der (oder des) Verurteilten eine Begnadigung durchgesetzt werden kann. Dies ist bei Männern somit weitaus wahrscheinlicher“.

Allerdings, so das Ministerium, seien „zu diesem Thema“ Register bzw. statistisches Material „genauso schwer auffindbar, wie wissenschaftliche Auseinandersetzungen“.

„SPÖ-Forcierung gendergerechter Steinigungen“

Bekannt wurde der Vorfall um den offiziell vom österreichischen Bundeskanzleramt seit 2009 verteilten Bericht durch eine parlamentarische Anfrage von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Er wollte nähere Auskunft über die „SPÖ-Forcierung gendergerechter Steinigungen“ erhalten und warf der Ministerin „fehlende Sensibilität gegenüber der Todesstrafe“ vor.

Die Wiener Landtagsabgeordnete Barbara Feldmann von der christdemokratischen ÖVP meinte: „Gendern darf nicht dazu führen, daß man dabei die Grundlagen der Menschenrechte vergißt“. Veröffentlichungen wie diese des Frauenministeriums würden nicht weiterhelfen.

Frauenminister Heinisch-Hosek wollte sich nicht äußern. Im Ministerium ist man verärgert und fühlt sich mißverstanden. Der Bericht sei „für den Schutz der Frauen“ erstellt worden, ließ die Ministerin durch ihre Sprecherin mitteilen.

Zusammenhang Steinigung-Islam verschwiegen

Die österreichische Kronen-Zeitung kommentierte: „Die Absurditäten ums ‚Gendern‘, also die geschlechtsneutrale Behandlung von Frau und Mann, kennen offenbar keine Grenzen.“

Die Veröffentlichung des Frauenministeriums beklagt zwar Steinigungen, vor allem „benachteiligende“ nicht gender-gerechte Steinigungen, erwähnt aber nicht, daß diese in islamischen Staaten stattfinden und in direktem Zusammenhang mit dem Islam stehen. Jeder Hinweis auf Kontext und Hintergründe wird verschwiegen. Die Quadratur des Kreises der ideologischen Zwänge ist der Broschüre nicht gelungen. Österreichs Bundesregierung scheint sich zwischen Gender-Ideologie und pro-islamischer „Willkommenskultur“ zu verirren.

Österreichs Frauenministerin fordert gendergerechte Steinigungen

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Gruß Hubert

Macho Macho – Fendrich, Schmidbauer   Leave a comment


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Gruß Hubert

Veröffentlicht 19. Juli 2015 von hubert wenzl in Musik

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Temporärer Grexit „absolut lächerlich“ – Heiner Flassbeck   Leave a comment

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Der Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck hält die rigorose, vor allem von Deutschland vertretende rigorose Sparpolitik für die total falsche Medizin, damit sich Griechenland wieder erholen kann. Löhne

Die Bundesregierung beharre in den Verhandlungen über die Griechenland-Krise darauf, dass das Falsche das Richtige sei, sagte der ehemalige Staatssekretär im Finanzministerium, Heiner Flassbeck, im DLF. Den Vorschlag von Finanzminister Schäuble, Griechenland solle vorübergehend aus dem Euro aussteigen, kritisierte er scharf.

Heiner Flassbeck im Gespräch mit Mario Dobovisek

Der Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck. (Imago / Hohlfeld)

Audio:

Der Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck. (Imago / Hohlfeld)

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Mario Dobovisek: Er habe einen Text unterschrieben, an den er nicht glaube, sagte Griechenlands Premier Alexis Tsipras im Fernsehen, um dann doch noch hinterherzuschieben, er sei aber verpflichtet, ihn umzusetzen. Die Gefolgschaft haben ihm 32 Abgeordnete aus den eigenen Reihen gestern Nacht aufgekündigt, so schaffte er es nur mithilfe der Opposition, die ersten Sparvorhaben umzusetzen. Und die sind Bedingungen für die Aufnahme weiterer Verhandlungen mit den Geldgebern. Mit der Abstimmung dort liegt jetzt der Ball bei mehreren Parlamenten, bei mehreren europäischen Parlamenten, unter anderem im Deutschen Bundestag.

Und am Telefon begrüße ich den Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck, bei Oskar Lafontaine war er Staatssekretär im Finanzministerium und anschließend Chefvolkswirt der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung. Guten Tag, Herr Flassbeck!

Heiner Flassbeck: Guten Tag!

Dobovisek: Tsipras will nicht, Schäuble offenbar im Grunde auch nicht. Mehrere Dutzend Unionsabgeordnete wehren sich, auch viele Ökonomen. Warum soll dann weiter verhandelt werden?

Flassbeck: Warum soll weiter verhandelt werden? Nun, ich dachte, man hat entschieden. Wenn man sich jetzt dagegen wehrt, was man entschieden hat, ja, dann richtet man in der Tat Chaos an in Griechenland. Und das kann ja niemand wollen, oder?

Dobovisek: Welches Bild hinterlässt das in Ihren Augen?

Flassbeck: Na, das Bild ist sowieso schon katastrophal. Ich meine, das Bild, das die Verhandlungen hinterlassen haben in der ganzen Welt, da muss man ja nur die internationalen Kommentare anschauen, ist katastrophal, für Deutschland vor allem. Und das ökonomische Bild, wenn ich das mal werten soll, das ökonomische Bild ist, dass hier ein Land weiter traktiert wird auf eine Art und Weise, die vollkommen ungeeignet ist. Das war schon die letzten fünf Jahre falsch, was man gemacht hat mit Griechenland, und es wird jetzt genauso falsch weitergemacht, weil Deutschland darauf beharrt, dass das Falsche das Richtige ist.

„Grexit ist eine unglaublich risikoreiche, komplizierte Operation“

Dobovisek: Griechenland will keinen Grexit, will den Euro behalten, auch das Mantra der meisten Spitzenpolitiker hierzulande. Nun gibt Wolfgang Schäuble aber zu bedenken: Ein weiterer Schuldenschnitt sei ohne Grexit gar nicht vorstellbar. Reicht Ihre Vorstellungskraft da weiter?

Flassbeck: Na ja, Grexit, das wird immer so leicht dahingesagt, es geht auch nicht um den Willen von irgendjemand zum Grexit, sondern Grexit ist eine unglaublich risikoreiche, komplizierte Operation, bei der das ganze Land in Chaos versinken kann, wo man tatsächlich zum „Failed State“ werden kann, wenn Panik ausbricht und die Leute versuchen, ihre Bankkonten zu retten. Also, man muss das lange vorbereiten, man muss die Bevölkerung darauf vorbereiten, alles das ist ja überhaupt nicht passiert. Insofern kann man nicht einfach leichtfertig vom Grexit reden.

Und dann der Herr Schäuble mit seiner seltsamen Idee, temporär auszusteigen. Ich meine, ein Land, das selbst alles auf sich nimmt, diese unglaubliche Operation auf sich nimmt, dem dann zu sagen, ach, in fünf Jahren kommt ihr wieder, da machen wir so weiter wie vorher, das ist absolut lächerlich, ich weiß gar nicht, was das soll. Und man hätte Griechenland ja die Schulden schieben können. Man muss sie ja nicht streichen. Wenn er sie nicht streichen will, kann man die Schulden schieben, umstrukturieren.

Dobovisek: Das ist ja im Grunde schon geschehen, dass viele Schulden geschoben worden sind. Es gab auch schon einen ersten Schuldenschnitt.

Flassbeck: Man hat ja auch schon Schulden gestrichen, es ist ja nicht so … Man hat ja Schulden gestrichen, die gleichen Leute, die jetzt sagen, man darf nie Schulden streichen, haben ja Schulden gestrichen.

„Die ganze europäische Wirtschaft ist in einer katastrophalen Situation“

Dobovisek: Brauchen wir einen zweiten Schuldenschnitt?

Flassbeck: Es hat ja nichts bewirkt, es gab ja einen Schuldenschnitt, er hat nur nichts bewirkt, weil die Wirtschaft gleichzeitig zusammengebrochen ist. Und darum geht es immer noch, man muss die Wirtschaft stabilisieren, übrigens die ganze europäische Wirtschaft ist in einer katastrophalen Situation, nicht nur Griechenland. Wir reden immer über Griechenland und nur über Griechenland, das ist vollkommen falsch, wir müssen über ganz Europa reden. Die ganze europäische Währungsunion ist in einer Rezession seit vier Jahren, das ist eine Katastrophe schlechthin. Und wenn Griechenland irgendwann gelöst sein sollte in irgendeiner Weise, werden andere Länder da stehen, die größer und wichtiger sind, Frankreich und Italien, bei denen man auch feststellen wird, dass es so nicht weitergehen kann. Aber nicht, weil sie Fehler gemacht haben, sondern weil Deutschland auch immer dabei ist. Denn Deutschland hat am Anfang den größten Fehler gemacht, indem es unter seinen Verhältnissen gelebt hat und die anderen Länder sozusagen an die Wand gedrängt hat.

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Temporärer Grexit „absolut lächerlich“ – Heiner Flassbeck

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Gruß Hubert

Hirnwäsche für Kinder anlässlich Steinmeiers Besuch auf Kuba   Leave a comment

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Bei Kuba tat das USA-hörige Deutschland ja immer als wenn es sich um Aussätzige handeln würde. Jetzt ja der große Bruder wieder diplomatische Beziehungen mit Kuba aufgenommen. Jetzt darf auch Außenminister Steinmeier nach Kuba reisen. Jetzt, da das placet der USA da ist.

Anlässlich des Besuchs des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier auf Kuba eröffnete sich gestern ein neues – und zugleich altbekanntes – Schlachtfeld politischer Propaganda aus der Mottenkiste westlichen Feinddenkens aus Zeiten des Kalten Krieges.

Und es wundert wohl niemanden, dass im Zusammenhang mit diesem Land, das sich nicht nur erfolgreich einer Diktatur entledigte , sondern auch sämtlichen terroristischen Versuchen von Seiten der Supermacht USA, diese Diktatur wieder auferstehen zu lassen, widerstand, ein Kübel aus Desinformation, Doppelmoral und Propaganda in deutsche Wohnstuben ergoss. Das Narrativ der Propaganda ist immer dasselbe: hier der gute, demokratische, freie Westen, dort die kommunistische Diktatur.

Das Hamburger Schmierblatt SPIEGEL verstieg sich sogar dazu, Kuba als einen Polizeistaat zu titulieren –
ein Beweis mehr, dass Unterschiede zwischen BILD und SPIEGEL nur noch am Layout festzumachen sind.

Wir wollen uns hier wie gewohnt auf die öffentlich-rechtlichen Sender konzentrieren, da diese laut Staatsvertrag zu objektiver Berichterstattung verpflichtet sind, was die einzige Berechtigung für eine Zwangsabgabe zur Finanzierung dieser Anstalten darstellt.

Der WDR ist die größte Anstalt innerhalb der ARD und seit der Intendanz des US-Boys Tom Buhrow zu einer politischen Dreck- und Verblödungschleuder verkommen, die ihresgleichen sucht. Mit finanziellem und politischem Druck auf staatliche Konformität getrimmt, verbreiten WDR-Agitatoren des einstmals von konservativer Seite als „Rotfunk” verschrieenen Senders neoliberale Hetze gegen „brandstiftende” Gewerkschafter, „geldhungrige” Griechen und „kriegerische” Russen. Dummheit und Doppelmoral kennen dabei keine Scham- und Geschmacksgrenzen.

Wie der US-Propagandasender in Köln gestern versuchte, Steinmeiers Besuch auf Kuba in das altbekannte Lügenkorsett vom „abgeschotteten” Kommunismus zu pressen – in Wahrheit wurde das Land bekanntlich von den USA abgeriegelt – zeigte sich von den stündlichen Nachrichten bis ins Kinderprogramm. Ein Mitschnitt der 8.00-Uhr-Nachrichten auf WDR5, der so oder in ähnlicher Form den ganzen Tag über auf den verschiedenen Wellen des WDR verbreitet wurde, verdeutlicht, worum es geht:

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Matthias Reiche (MDR): „Es ist eine außergewöhnliche Reise. Frank-Walter Steinmeier ist der ranghöchste deutsche Politiker, der Kuba jemals besuchte. Möglich wird dies durch den wohldosierten Wandel auf der Karibikinsel. Vorläufiger Höhepunkt wird in wenigen Tagen die Wiedereröffnung der US-amerikanischen Botschaft in Havanna sein. Im Gegenzug stellt nun auch Deutschland seine Kuba-Politik auf den Prüfstand und setzt statt auf Quarantäne nun auf vorsichtige Annäherung…”
Die Behauptung, der Besuch Steinmeiers sei durch einen vermeintlichen Wandel auf Kuba möglich geworden ist eine rotzfreche Lüge und Desinformation. Das ist umso bemerkenswerter, als dass es sich bei Reiche um einen angeblichen Lateinamerikawissenschaftler handelt. Hätte er auch nur einen blassen Schimmer von Politik und Geschichte Lateinamerikas – insbesondere Kubas – würde er nicht so einen Unsinn reden – es sei denn, er will vorsätzlich Lügen und Propaganda verbreiten.

Fakt ist vielmehr: Kuba hätte in den vergangenen Jahren jeden deutschen  Außenminister mit Kusshand empfangen. Dass diese das Land nicht besucht haben, hat ganz andere Gründe, die ausgerechnet Claus Kleber (sic!) im gestrigen heute-journal wahrheitsgemäß beim Namen nannte.

Bevor wir zu Klebers bemerkenswerter Ehrlichkeit kommen, werfen wir noch einen Blick auf die Hirnwäsche, die der Kölner Propagandasender schon Kindern angedeihen läßt, denn hier liegt eine wichtige Ursache in der Perpetuierung und tieferen Verwurzelung politischer Desinformation und ideologischer Feindbildung.

Unter dem vordergründig aufkläererischen Titel „Warum reisen deutsche Politiker selten nach Kuba?” hat der Kinderradiokanal KIRAKA des WDR ein Paradebeispiel für Hirnwäsche und Propaganda abgeliefert in dem Ursachen vorsätzlich verkürzt, Fakten verschwiegen und Doppelmoral und einseitige Diffamierungen fröhliche Urstände feiern:


Warum reisen deutsche Politiker selten nach Kuba?

Kiraka_Kuba

Dass Politiker der Bundesrepublik bislang kaum auf die Insel gereist sind, liegt an der Geschichte Kubas. Denn vielen Ländern war die Politik Kubas nicht geheuer, einige sagen, dort gebe es eine Diktatur. Vor allem mit den USA hatte Kuba seit mehr als 50 Jahren lang einen ernsten Streit. Damals herrschte der sogenannte Kalte Krieg, in dem sich zwei Lager gegenüberstanden. Die USA und ihre Verbündeten und auf der anderen Seite die Sowjetunion und ihre Anhänger wie Kuba. Richtig verfeindet wurden die Länder, als die Amerikaner das Land angriffen, weil sie sich von möglichen Raketen auf dem Inselstaat bedroht fühlten. (KIRAKA)

„nicht geheuer” ist eine Dämonisierung, die die wahren Ursachen verschleiern soll, dass nämlich eine Revolution eine von den USA gestützte Diktatur hinweggefegt hat und dass die Revolutionäre das Ziel hatten, eine gerechtere Gesellschaft aufzubauen. Kinder haben ein sehr gutes Empfinden für Gerechtigkeit, weshalb man ihnen hier vorsätzlich die wahren Gründe für die feindliche Haltung des Westens gegenüber Kuba verschweigt.

Hier weiterlesen:

Hirnwäsche für Kinder anlässlich Steinmeiers Besuch auf Kuba

 
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Gruß Hubert

Veröffentlicht 17. Juli 2015 von hubert wenzl in Politik

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