Ex-Bürgermeister (ÖVP) spricht sich lobend über Flüchtlinge aus   Leave a comment

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Der ex-Bürgermeister von einem kleinen Ort in Oberösterreich, Erwin Chalupar (ÖVP – also kein Linker oder Grüner), äußerst sich nur positiv und wohlwohllend über Flüchtlinge, mit denen er in einem Zug zusammentraf. Das im Gegensatz zu manchen Leuten, die Flüchtlinge in den schlechtesten Farben und Eigenschaften darstellen. Die Flüchtlingen den Tod wünschen, damit ja niemand mit jemand etwas teilen muss. Mich erschreckt der Egoismus und der Hass gegen alles Fremde, der bei manchen eine offen zur Schau getragene rassistische Seite hat. Der ex-Bürgermeister spricht sich gegen jede Radikalität und das Polarisieren aus.

So geht das jedenfalls nicht. Das muss man strafrechtlich verfolgen.

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Berlin – Er ist Deutschlands wohl schlimmster Facebook-Hetzer. Benjamin Sch. (26) verhöhnte den syrischen Jungen Aylan (3), der auf seiner Flucht in ein besseres Leben im Mittelmeer ertrank.
„Wir trauern nicht, sondern wir feiern es“ schrieb der Hetzer aus Berlin auf seiner Facebook-Seite „Berlin wehrt sich“. Dort pöbelt er über Ausländer, Pädophile und Linke.

http://www.bild.de/regional/berlin/rassismus/bild-stellt-facebook-hetzer-42474058.bild.html

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) verurteilte die Tat aufs Schärfste und forderte ein Einschreiten: „Man muss schon eiskalt und völlig hasszerfressen sein, um das Schicksal eines toten Kindes so widerlich zu kommentieren. Wir müssen ein klares Stoppzeichen gehen diese Ekelpropaganda setzen“, sagte er.

http://www.bild.de/regional/berlin/rassismus/hausdurchsuchung-bei-facebook-hetzer-42464132.bild.html

 

 

Ich will mich aber nicht länger mit solchen Individuen aufhalten, da ist mir meine Lebenszeit zu schade.

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Hier nun aber der wohltuende Artikel über Erwin Chalupar von der Oberösterreichischen Zeitung.

Ex-Bürgermeister schildert Fahrt in Flüchtlings-Zug

GRÜNBACH BEI FREISTADT. Der ehemalige Bürgermeister Erwin Chalupar war in einem jener Züge, in denen Flüchtlinge von Ungarn nach Deutschland ausreisten.

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Ex-Bürgermeister schildert Fahrt in Flüchtlings-Zug

Erwin Chalupar war mit einer Feuerwehr-Gruppe in Ungarn. Bild: OÖLFV

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Als langjähriger Entwicklungshelfer in Tansania sowie Bürgermeister und Feuerwehr-Funktionär im Mühlviertel hat Erwin Chalupar schon eine Menge erlebt. Was ihm aber diese Woche bei einer Zugfahrt von Ungarn nach Linz widerfuhr, hat ihn dennoch tief bewegt. „Wir hatten mit einer Gruppe der Feuerwehr eine Feuerwehrschule in Ungarn besichtigt. Auf der Heimfahrt hatte unser Fahrzeug einen Defekt. Da musste ich dann die Bahn benutzen“, sagt Chalupar im OÖN-Gespräch.

Schon beim Einstieg am späten Nachmittag in Hegyeshalom wurde Chalupar klar: Das ist kein gewöhnlicher Zug. „Ich hatte gerade noch genug Platz zum Stehen. Alles war voller Flüchtlinge, die nach Deutschland wollten.“

Chalupar nutzte die Zeit im Zug, um mit den Flüchtlingen ins Gespräch zu kommen. Menschen aus Syrien, Jordanien, Irak und Somalia. „Mit den jungen Leuten aus Somalia sprach ich Swahili. Die waren hoch erfreut, hier in Europa quasi einen Landsmann zu treffen.“

Immer wieder kam die Frage, ob man denn schon in Deutschland sei. „Ich sagte natürlich auch, dass uns in Europa die enorme Flüchtlingswelle vor ungeahnte Probleme stellt. Die Leute nickten verständnisvoll und erzählten mir von Bombardierungen und Schießereien in ihren Heimatstädten.“ Im Verlauf der Gespräche habe er nie das Gefühl gehabt, bedrängt zu werden, sagt Chalupar. „Im Gegenteil: Die Menschen machten mir beim Einsteigen trotz der Enge gleich einen Platz frei. Sie waren sehr höflich und brachten große Dankbarkeit zum Ausdruck. Eigentlich trugen die sichtlich gebildeten und sauber gekleideten Menschen ihr Schicksal bewundernswert tapfer“, so der ehemalige Bürgermeister.

Leid taten Chalupar vor allem die älteren Herrschaften unter den Flüchtlingen. „Für die bricht sicher die Welt zusammen. Ich wünsche denen, dass sie nach einiger Zeit wieder zurück in ihre Heimat können.“ Mehrmals habe er sich daheim überlegt, wie glücklich sich die Österreicher schätzen können, in einem wohlhabenden und sicheren Land zu leben. „Die Arbeit unserer Politiker will ich da wirklich einmal positiv erwähnen. Die Situation würde anders aussehen, wenn auch bei uns mehr Radikalisten das Sagen hätten und unsere Menschen polarisieren würden.“

Ex-Bürgermeister (ÖVP) spricht sich lobend über Flüchtlinge aus

Gruß Hubert

Veröffentlicht 8. September 2015 von hubert wenzl in Politik

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